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Hinterfragung der Daseinsberechtigung aktiven Fondsmanagements aufgrund der Verfügbarkeit von börsennotierten Indexfonds (ETFs)

Title: Hinterfragung der Daseinsberechtigung aktiven Fondsmanagements aufgrund der Verfügbarkeit von börsennotierten Indexfonds (ETFs)

Diploma Thesis , 2013 , 48 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Dötig (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die meisten Anleger vertrauen bei der Anlage in Investmentfonds ihrem Bankberater. Dieser profitiert durch eine Provision von einem erfolgreichen Abschluss. Aktiv gemanagte Fonds weisen so gleich zu Beginn der Investition einen Kostennachteil gegenüber Exchange Traded Funds (ETFs) auf, da die Provision durch den Anleger honoriert wird. Der Anleger erwirbt durch den Kauf eines aktiv gemanagten Fonds aber die Chance, besser abzuschneiden als der Gesamtmarkt. Mit dem Anvertrauen des Kapitals an Experten entstehen höhere Kosten für das Management und die Informationsgewinnung. Viele Anleger wundern sich bei der Jahresabrechnung ihrer Investmentfonds, warum die Rendite im vorangegangen Jahr so gering war und sie schlechter abgeschnitten haben als der Gesamtmarkt.

Seit einigen Jahren steht den Anlegern die Möglichkeit offen, in ETFs zu investieren. Bei diesen börsengehandelten Indexfonds entstehen im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds niedrigere Kosten. Verbunden damit ist, dass Anleger den Gesamtmarkt nicht übertreffen können, da es das Ziel eines ETFs ist, einen zugrundeliegenden Vergleichsindex nachzubilden. ETFs haben in den letzten Jahren in hohem Maße an Bedeutung gewonnen, da sie vergleichsweise günstig sind und einfach über die Börse zu handeln sind. Da ETFs für Bankberater keine Provision einbringen und diese daraus keinen Vorteil haben, werden diese in den Banken jedoch relativ wenig angeboten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Themenabgrenzung

2. Aktiv gemanagte Fonds

2.1 Entstehung des Gedanken aktiv gemanagter Fonds

2.2 Ziele der aktiv gemanagten Fonds

3. Passiv gemanagte Fonds

3.1 Entstehung des Gedanken passiv gemanagter Fonds

3.1.1 Erste Schritte zum Indexing

3.1.2 Vom Indexfonds zum ETF

3.2 Ziele der passiv gemanagten Fonds

3.3 Facetten von Exchange Traded Funds

3.3.1 Partizipation an der realwirtschaftlichen Entwicklung von Volkswirtschaften

3.3.2 Grundstein zur privaten Altersvorsorge

4. Vorteile und Nachteile der beiden Investmentstile

4.1 Flexibilität des Anlagehorizonts

4.2 Flexibilität der Anlagestrategie

4.3 Transaktionskosten

4.3.1 Einmalige Transaktionskosten bei aktiv gemanagten Fonds

4.3.2 Einmalige Transaktionskosten bei passiv gemanagten Fonds

4.3.3 Wiederkehrende Transaktionskosten bei aktiv gemanagten Fonds

4.3.4 Wiederkehrende Transaktionskosten bei passiv gemanagten Fonds

4.3.5 Gebühren

4.3.6 Total Expense Ratio

4.3.7 Zusammenfassung

4.4 Risiken von aktiv und passiv gemanagten Fonds

5. Kritische Hinterfragung der Forschungsfrage

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Privatanleger zukünftig ihr Kapital bevorzugt in Exchange Traded Funds (ETFs) investieren sollten, da aktiv gemanagte Investmentfonds im Vergleich häufig eine schlechtere Performance aufweisen. Dabei werden die Kostenstrukturen, Anlagestrategien und Risikoprofile beider Investmentstile systematisch analysiert und gegenübergestellt, um eine Entscheidungshilfe für den Vermögensaufbau zu bieten.

  • Gegenüberstellung von aktiv und passiv gemanagten Investmentfonds
  • Analyse der Kostenbelastung (Transaktionskosten, TER, Gebühren)
  • Untersuchung der Flexibilität und Performance im Zeitverlauf
  • Bewertung von Anlagerisiken (Kredit-, Markt-, Währungsrisiko etc.)
  • Untersuchung der Rolle von ETFs bei der privaten Altersvorsorge

Auszug aus dem Buch

2.2 Ziele der aktiv gemanagten Fonds

Die Grundidee eines Investmentfonds ist, dass Tausende von Anlegern Kapital in einen großen Topf einzahlen. Jeder, der in den Investmentfonds investiert hat, bekommt Anteile gutgeschrieben.8 Das angesammelte Vermögen wird dann von qualifizierten Fachleuten (Fondsmanagern) verwaltet. Unterstützt werden diese von Wertpapieranalysten, die dem Fondsmanager wichtige Daten über Unternehmen und Charts, also Kursprognosen, liefern.

Die Aufgabe des Fondsmanagers besteht darin, das von den Anlegern investierte Kapital gewinnbringend anzulegen und einen positiven Ertrag zu erwirtschaften. Der Anleger hat vor dem Erwerb eines Investmentfonds die Möglichkeit, sich das Verkaufsprospekt anzusehen. Darin wird unter anderem festgeschrieben, dass sich der Fondsmanager an die vorgegebenen Anlagerichtlinien zu halten hat.9 Ein in den europäischen Raum investierender Aktienfonds darf beispielsweise keine Aktien aus dem asiatischen Raum in seinem Depot besitzen. Ebenso gibt es klare Regelungen die im Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften festgeschrieben sind. So müssen mindestens 20 verschiedene Aktienpositionen vorhanden sein, wobei keine mehr als 5 Prozent des Gesamtvolumens überschreiten darf (in Ausnahmefällen nicht mehr als 10 Prozent).

Der Fondsmanager darf selbst bestimmen, ob er das gesamte, verfügbare Kapital seiner Kunden anlegt. Droht beispielsweise ein Abschwung der Aktienmärkte, so kann er Aktienbestände aus seinem Depot abbauen und das daraus gewonnene Kapital auf einem Tagesgeldkonto anlegen. Umgekehrt kann der Fondsmanager bei einem Aufschwung der Aktienmärkte das komplette Kapital in Aktien investieren. Ein Indexfonds dagegen investiert immer zu 100 Prozent des Kapitals in Aktien, die mit dem gesamten Kapital der Index abgebildet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition der Problemstellung, Zielsetzung und Themenabgrenzung der Arbeit hinsichtlich des Vergleichs von aktiven Fonds und ETFs.

2. Aktiv gemanagte Fonds: Untersuchung der historischen Entstehung und der grundlegenden Ziele von aktiv verwalteten Investmentfonds.

3. Passiv gemanagte Fonds: Darstellung der Entwicklung passiver Anlagestrategien vom Indexfonds bis zum modernen ETF und dessen Facetten.

4. Vorteile und Nachteile der beiden Investmentstile: Umfassende Gegenüberstellung von Flexibilität, Kostenstrukturen und Risikoprofilen beider Anlageformen.

5. Kritische Hinterfragung der Forschungsfrage: Reflexion über die Markteffizienz und die Auswirkungen, falls ein Großteil der Anleger passiv investieren würde.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche die Vorteile von ETFs hinsichtlich Kosten und Risiko für Privatanleger unterstreicht.

Schlüsselwörter

Investmentfonds, aktiv gemanagte Fonds, Passiv gemanagte Fonds, ETFs, Indexfonds, Performance, Transaktionskosten, TER, Risikomanagement, Altersvorsorge, Kosteneffizienz, Benchmark, Portfoliomanagement, Privatanleger, Finanzmärkte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Vergleich zwischen aktiv gemanagten Investmentfonds und passiv verwalteten ETFs, um zu prüfen, welche Anlageform für private Anleger vorteilhafter ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Kostenstrukturen, die Flexibilität der Anlagestrategien sowie das Risiko-Rendite-Verhältnis der beiden Investmentstile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Privatanleger aufgrund der meist schlechteren Performance und höheren Kosten aktiv gemanagter Fonds zukünftig bevorzugt in ETFs investieren sollten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Auswertung existierender Studien, Langzeitdaten und Performancevergleiche, um die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Investmentansätze gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Fondsentstehung detailliert die einmaligen und wiederkehrenden Transaktionskosten, Gebührenmodelle sowie die vielfältigen Risiken wie Markt-, Währungs- und Liquiditätsrisiken detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind aktiv und passiv gemanagte Fonds, ETFs, Kostenbelastung (TER), Markteffizienz und Anlegerschutz.

Welche Rolle spielt die Performance Fee bei aktiv gemanagten Fonds?

Die Performance Fee soll Anreize für das Management schaffen, wird jedoch kritisch betrachtet, da sie oft als zusätzliche Fixgebühr wirkt und den systematischen Zusammenhang zur Renditeerzielung vermissen lässt.

Warum sind ETFs laut dieser Arbeit kostengünstiger?

ETFs sparen hohe Verwaltungskosten für aktives Management ein, da sie lediglich einen Index nachbilden, wodurch die Gesamtkostenbelastung (Total Expense Ratio) deutlich geringer ausfällt.

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Details

Title
Hinterfragung der Daseinsberechtigung aktiven Fondsmanagements aufgrund der Verfügbarkeit von börsennotierten Indexfonds (ETFs)
College
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rhein-Neckar e. V.
Grade
1,7
Author
Christian Dötig (Author)
Publication Year
2013
Pages
48
Catalog Number
V233551
ISBN (eBook)
9783656520764
ISBN (Book)
9783656530787
Language
German
Tags
hinterfragung daseinsberechtigung fondsmanagements verfügbarkeit indexfonds
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Dötig (Author), 2013, Hinterfragung der Daseinsberechtigung aktiven Fondsmanagements aufgrund der Verfügbarkeit von börsennotierten Indexfonds (ETFs), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233551
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