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Schmerzmanagement in der Pflege

Titel: Schmerzmanagement in der Pflege

Studienarbeit , 2012 , 37 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Reinhard Spies (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Schmerzen sind in der Pflege ein allgegenwertiges Phänomen, welches vor allem bei chronischen Schmerzen zu
• „… Persönlichkeitsveränderungen,
• Verhaltensveränderungen, z. B. Passivität, Apathie, Aggressionen
• Sozialem Rückzug und Isolation
• Eingeschränkter Mobilität bis hin zum Immobilisationssyndrom mit den entsprechenden Folgen, z. B. Thrombose-, Pneumonie-, Kontraktur- und Dekubitusgefahr(.)“ (Michalke, 2001, S. 139) führen kann.
Doch gerade im Alter nimmt die Prävalenz von vor allem chronischen Schmerzen signifikant zu (vgl. Parmelee, 1994, S. 282), so leiden immerhin 25% – 50% der über 60-jährigen an Schmerzen (vgl. Tait, 1993, S. 133). Die Schmerzinzidenz in Pflegeheimen beziffert Tait sogar auf ungefähr 80% (vgl. Tait, 1993, S. 133) Auch Wagner – Floer beziffert die Schmerzprävalenz auf geriatrischen Stationen auf zwischen 38,2% und knapp 60% (vgl. Wagener - Floer, 2004, S. 423). Eine in Münster durchgeführte Studie zur Versorgung von Schmerzpatienten zeigte dass zwischen 47% und 66% der Altenheimbewohner an Schmerzen leiden (vgl. Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster, 2011, S. 2)
Trotz dieser verhältnismäßig hohen Prozentsätze finden sich nur wenig Informationen über das Schmerzmanagement im Alter und bei Pflegeheimbewohnern (vgl. Tait, 1993, S. 133), gleiches gilt dabei auch für die Zufriedenheit von Heimbewohnern mit ihrem Schmerzmanagement.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Hintergrund der Studie

2 Schmerz und Schmerzmanagement in der Pflege

3 Studie zur Zufriedenheit mit dem Schmerzmanagement

3.1 Entwicklung der Hypothesen und Festlegung des Studiendesigns

3.2 Entwicklung und Erstellung des Fragebogens

3.3 Durchführung der Studie

4 Auswertung und Darstellung der Ergebnisse

5 Ergebnisinterpretation und Beantwortung der Hypothesen

6 Fazit und kritische Würdigung

7 Literaturverzeichnis

8 Anlagen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zufriedenheit von Bewohnern in Pflegeheimen mit chronischen Schmerzen bezüglich ihres individuellen Schmerzmanagements, um Optimierungspotenziale in der pflegerischen und ärztlichen Versorgung aufzudecken.

  • Analyse der Qualität des aktuellen Schmerzmanagements im Pflegeheim
  • Erfassung der subjektiven Zufriedenheit der Bewohner mit ihrer Schmerztherapie
  • Evaluation der Einbindung verschiedener Berufsgruppen (Pflege, Ärzte, Therapeuten)
  • Identifikation von Barrieren bei der Umsetzung adäquater Schmerzkonzepte

Auszug aus dem Buch

1 Hintergrund der Studie

Schmerzen sind in der Pflege ein allgegenwertiges Phänomen, welches vor allem bei chronischen Schmerzen zu „… Persönlichkeitsveränderungen, Verhaltensveränderungen, z. B. Passivität, Apathie, Aggressionen, Sozialem Rückzug und Isolation, Eingeschränkter Mobilität bis hin zum Immobilisationssyndrom mit den entsprechenden Folgen, z. B. Thrombose-, Pneumonie-, Kontraktur- und Dekubitusgefahr(.)“ (Michalke, 2001, S. 139) führen kann.

Doch gerade im Alter nimmt die Prävalenz von vor allem chronischen Schmerzen signifikant zu (vgl. Parmelee, 1994, S. 282), so leiden immerhin 25% – 50% der über 60-jährigen an Schmerzen (vgl. Tait, 1993, S. 133). Die Schmerzinzidenz in Pflegeheimen beziffert Tait sogar auf ungefähr 80% (vgl. Tait, 1993, S. 133) Auch Wagner – Floer beziffert die Schmerzprävalenz auf geriatrischen Stationen auf zwischen 38,2% und knapp 60% (vgl. Wagener - Floer, 2004, S. 423). Eine in Münster durchgeführte Studie zur Versorgung von Schmerzpatienten zeigte dass zwischen 47% und 66% der Altenheimbewohner an Schmerzen leiden (vgl. Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster, 2011, S. 2)

Trotz dieser verhältnismäßig hohen Prozentsätze finden sich nur wenig Informationen über das Schmerzmanagement im Alter und bei Pflegeheimbewohnern (vgl. Tait, 1993, S. 133), gleiches gilt dabei auch für die Zufriedenheit von Heimbewohnern mit ihrem Schmerzmanagement. Eine Literaturrecherche zur Zufriedenheit von Pflegeheimbewohnern mit der Schmerztherapie, durchgeführte mit den Suchbegriffen ‚Schmerz, Schmerztherapie, Zufriedenheit, Alter und Pflegeheim‘, brachte weder bei CareLit noch beim DIMDI, beim IQWiG und GeroStat verwertbare Resultate.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hintergrund der Studie: Erläutert die gesundheitlichen Folgen chronischer Schmerzen im Alter und verdeutlicht den Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Patientenzufriedenheit im Pflegeheim.

2 Schmerz und Schmerzmanagement in der Pflege: Definiert das Phänomen Schmerz, kategorisiert verschiedene Schmerzarten und stellt die rechtlichen sowie methodischen Anforderungen an ein adäquates Schmerzmanagement dar.

3 Studie zur Zufriedenheit mit dem Schmerzmanagement: Beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung, inklusive der Hypothesenbildung, Instrumentenentwicklung und der praktischen Durchführung der Bewohnerbefragung.

4 Auswertung und Darstellung der Ergebnisse: Präsentiert die empirisch erhobenen Daten zur demografischen Verteilung der Bewohner sowie zu ihrer subjektiven Einschätzung der Schmerztherapie und Betreuung.

5 Ergebnisinterpretation und Beantwortung der Hypothesen: Analysiert die Studienergebnisse und setzt diese in Bezug zu den Forschungsfragen, wobei Defizite in der fachübergreifenden Versorgung aufgezeigt werden.

6 Fazit und kritische Würdigung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Schulung des Pflegepersonals sowie einer stärkeren ärztlichen Einbindung.

Schlüsselwörter

Schmerzmanagement, Pflegeheim, chronische Schmerzen, Schmerztherapie, Patientenzufriedenheit, Pflegequalität, Schmerzanamnese, geriatrische Pflege, Schmerzlinderung, interdisziplinäre Versorgung, Pflegewissenschaft, empirische Studie, Medikamententherapie, Schmerzerfassung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Bewohnern in Pflegeheimen, die an chronischen Schmerzen leiden, und deren Zufriedenheit mit der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Schmerzmanagements, die Anforderungen an eine individuelle Schmerztherapie sowie die empirische Analyse der Versorgungsqualität aus Sicht der Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu ermitteln, wie zufrieden Bewohner eines Pflegeheims mit ihrem Schmerzmanagement sind und ob trotz existierender Therapien ein Optimierungsbedarf besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine quantitative Querschnittsstudie durch, bei der mittels eines standardisierten Fragebogens die subjektiven Einschätzungen von Pflegeheimbewohnern erhoben wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Schmerzmanagements, das Studiendesign, die deskriptive Auswertung der Befragungsdaten sowie deren Interpretation im Hinblick auf die Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schmerzmanagement, Pflegeheim, chronische Schmerzen, Schmerztherapie und Patientenzufriedenheit beschreiben.

Welche Rolle spielt das Pflegepersonal laut den Studienergebnissen?

Das Pflegepersonal nimmt eine zentrale Rolle ein, da es den intensivsten Patientenkontakt hat, jedoch zeigt die Studie, dass hier hinsichtlich der Kommunikation und Schmerzerfassung noch erheblicher Schulungsbedarf besteht.

Zu welchem Schluss kommt der Autor hinsichtlich der ärztlichen Versorgung?

Die Auswertung deutet darauf hin, dass die Schmerztherapie zu stark auf Hausärzte fokussiert ist und spezialisierte Fachärzte oder multimodale Ansätze bisher nur unzureichend einbezogen werden.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schmerzmanagement in der Pflege
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,0
Autor
Reinhard Spies (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
37
Katalognummer
V233571
ISBN (eBook)
9783656505518
ISBN (Buch)
9783656507253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schmerzmanagement pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Reinhard Spies (Autor:in), 2012, Schmerzmanagement in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233571
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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