Bearbeitung folgender drei Aufgabenstellungen:
Aufgabe 1) Welche Konzepte sind mit dem Begriff der funktionalen Gesundheit
verbunden? Erläutern Sie diese und geben Sie für jedes Konzept ein kurzes
Beispiel an. *** Aufgabe 2) Nehmen Sie für das folgende Fallbeispiel eine Einschätzung der
aktuellen Situation von Frau Schmidt mit Hilfe des bio-psycho-sozialen Modells
der ICF vor. *** Aufgabe 3) Was ist unter einer „Beeinträchtigung der Teilhabe“ im Sinne der ICF
zu verstehen? Erläutern Sie an einem Beispiel eine Beeinträchtigung der Teilhabe
in einem Lebensbereich. Verwenden Sie dabei beide Aspekte des Teilhabekonzepts
der ICF.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe 1: Welche Konzepte sind mit dem Begriff der funktionalen Gesundheit verbunden? Erläutern Sie diese und geben Sie für jedes Konzept ein kurzes Beispiel an.
Aufgabe 2: Nehmen Sie für das folgende Fallbeispiel eine Einschätzung der aktuellen Situation von Frau Schmidt mit Hilfe des bio-psycho-sozialen Modells der ICF vor.
Körperfunktionen
Körperstrukturen
Aktivitäten/Teilhabe
Umweltfaktoren
Personenbezogene Faktoren
Aufgabe 3: Was ist unter einer „Beeinträchtigung der Teilhabe“ im Sinne der ICF zu verstehen? Erläutern Sie an einem Beispiel eine Beeinträchtigung der Teilhabe in einem Lebensbereich. Verwenden Sie dabei beide Aspekte des Teilhabekonzepts der ICF.
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) auf ein konkretes Fallbeispiel einer paraplegischen Patientin, um den Status ihrer funktionalen Gesundheit zu evaluieren und das Konzept der Teilhabe kritisch zu hinterfragen.
- Grundlagen der funktionalen Gesundheit nach der ICF
- Strukturelle Analyse von Einschränkungen nach dem bio-psycho-sozialen Modell
- Kategorisierung von Körperfunktionen, Strukturen, Aktivitäten und Umweltfaktoren
- Konfliktpotenziale zwischen individueller Teilhabe und gesellschaftlicher Perspektive
Auszug aus dem Buch
Aufgabe 3: Was ist unter einer „Beeinträchtigung der Teilhabe“ im Sinne der ICF zu verstehen? Erläutern Sie an einem Beispiel eine Beeinträchtigung der Teilhabe in einem Lebensbereich. Verwenden Sie dabei beide Aspekte des Teilhabekonzepts der ICF.
Das Teilhabekonzept ist in sozialrechtlichen Fragestellungen relevant und Grundlage für die Gewährung von Leistungen, wie zum Beispiel adaptierten Fahrzeugen oder anderen Hilfsmitteln (vgl. Schuntermann, 2005, S.5).
„Das Teilhabekonzept bezieht sich auf den Menschen als Subjekt in der Gesellschaft und Umwelt“ (ebd.).
Unter Beeinträchtigung der Teilhabe, werden Hindernisse / Schwierigkeiten verstanden, die ein Mensch dabei haben kann, in einem Lebensbereich oder einer Lebenssituation integriert zu sein (vgl. Schuntermann, 2005, S.5).
Im Fallbeispiel von Frau Schmidt wurde gerade aufgeführt, dass sie am aktiven Gemeinschaftsleben in der Kirche nicht mehr teilhaben kann, da sie nicht über die notwendige Mobilität verfügt.
Neben dem Zugang zu Lebensbereichen, spielen Daseinsentfaltung, sowie Gleichberechtigung und Selbstbestimmung eine wichtige Rolle im Teilhabekonzept. Dies spiegelt den Ansatz der Menschenrechte wieder. Empfundene Lebensqualität und Zufriedenheit, Anerkennung und Wertschätzung durch Andere, stellen den Ansatz der subjektiven Erfahrung dar (vgl. ebd., S.6).
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe 1: Welche Konzepte sind mit dem Begriff der funktionalen Gesundheit verbunden? Erläutern Sie diese und geben Sie für jedes Konzept ein kurzes Beispiel an.: Dieses Kapitel definiert die zentralen Säulen der ICF, darunter Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivität und Partizipation, in ihrem Zusammenspiel mit Kontextfaktoren.
Aufgabe 2: Nehmen Sie für das folgende Fallbeispiel eine Einschätzung der aktuellen Situation von Frau Schmidt mit Hilfe des bio-psycho-sozialen Modells der ICF vor.: Hier erfolgt eine detaillierte klinische und soziale Einordnung der Patientin Frau Schmidt, aufgeschlüsselt nach spezifischen ICF-Kategorien wie Mobilität, sozialen Kontakten und Umweltbarrieren.
Aufgabe 3: Was ist unter einer „Beeinträchtigung der Teilhabe“ im Sinne der ICF zu verstehen? Erläutern Sie an einem Beispiel eine Beeinträchtigung der Teilhabe in einem Lebensbereich. Verwenden Sie dabei beide Aspekte des Teilhabekonzepts der ICF.: Dieses Kapitel erläutert das theoretische Teilhabekonzept und diskutiert anhand eines Beispiels den potenziellen Konflikt zwischen institutionellen Arbeitsabläufen und der Selbstbestimmung des Individuums.
Schlüsselwörter
ICF, Funktionale Gesundheit, Paraplegie, Teilhabe, Körperfunktionen, Körperstrukturen, Umweltfaktoren, Bio-psycho-soziales Modell, Rehabilitation, Menschenrechte, Subjektive Erfahrung, Mobilität, Soziale Partizipation, Barrieren, Förderfaktoren
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) zur Analyse der Lebenssituation einer Person mit Paraplegie.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Klassifizierung von gesundheitsbezogenen Zuständen sowie der differenzierten Betrachtung von Teilhabe und Barrieren im sozialen Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die praktische Anwendung des bio-psycho-sozialen Modells der ICF zur Einschätzung der funktionalen Gesundheit einer Patientin.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt die ICF als analytisches Raster, um die Auswirkungen einer HWS-Verletzung und Paraplegie auf das alltägliche Leben, die Berufstätigkeit und soziale Kontakte systematisch zu erfassen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der ICF-Konzepte, die Fallstudie zu Frau Schmidt inklusive der Kategorisierung ihrer Einschränkungen sowie die theoretische Vertiefung des Teilhabebegriffs.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie ICF, funktionale Gesundheit, Partizipation, Umweltfaktoren und Selbstbestimmung geprägt.
Welche spezifische Rolle spielen Umweltfaktoren bei Frau Schmidt?
Umweltfaktoren wirken bei ihr sowohl als Barrieren (z.B. fehlendes angepasstes Fahrzeug, finanzielle Lage) als auch als Förderfaktoren (z.B. Unterstützung durch die Diakonie).
Warum wird im dritten Kapitel ein Beispiel eines anderen Patienten herangezogen?
Das Beispiel dient dazu, den Konflikt zwischen der institutionellen Wahrnehmung von Sicherheit und den Rechten auf Selbstbestimmung und Menschenwürde bei der täglichen Rehabilitation zu verdeutlichen.
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- Bsc. Gesundheits- und Pflegewissenschaft Franziska Pabst (Author), 2012, Funktionale Gesundheit und Beeinträchtigung der Teilhabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233674