Die deutsche Sprachinsel Kanada: Die religiösen Gemeinden der Mennoniten und Hutterer


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

35 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil A: Kanada allgemein
1. Demographie
2. Aktuelle Situation der Sprachinsel
2.1. Die geringe Homogenität der Deutschen
2.2. Die starke Dominanz der englischen Sprache.
2.3. Die Geschichte und Geschichtsbefindlichkeit der Deutschen.
2.4. Das Ausbleiben größerer Einwanderungswellen
2.5. Das Multikulturalismus-Konzept
2.6. Die zunehmende Säkularisierung.
3. Diskussion

Teil B: Mennoniten und Hutterer
1. Geographische und demographische Beschreibung
1.1. Mennoniten
1.1.1. Bevölkerungszahl und Verteilung
1.1.2. Glaube und Glaubensgrundsätze
1.1.3. Organisation
1.1.4. Einkommen, Verstädterung, Wertewandel
1.2. Hutterer
1.2.1. Bevölkerungszahl und Verteilung
1.2.2. Glaube, Tradition, Weltbild
1.2.3. Organisation: der Bruderhof
1.2.4. Hutterer und die Moderne
2. Quellen und Wertung der Forschungslage
2.1. Forschungsliteratur
2.2. Internet
2.3. Weitere Bemerkungen
3. Geschichte der Sprachinsel
3.1. Allgemeines
3.2. Migration der Mennoniten
3.3. Migration der Hutterer
4. Sprachzustand in Vergangenheit und Gegenwart
4.1. Der Wert der Deutschen Sprache
4.2. Einflußfaktoren auf Sprachzustand und Sprache
4.2.1. ideologische Ausrichtung
4.2.2. Geographische Dimension: Ursprungsgebiet, Migration
4.2.3. Zeitliche Dimension: Aus- und Ansiedlung
4.2.4. Politik des Einwanderungslandes
4.2.5. Anzahl der Einwanderer
4.2.6. Soziale und ökonomische Situation
4.3. Sprache und Sprachzustand: Mennoniten
4.3.1. Allgemeines
4.3.2. Mundarten
4.3.2.1. Pennsylvanisch
4.3.2.2. Mennonitenplattdeutsch
4.3.3. Hochdeutsch
4.3.4. Beispiele für einige Provinzen
4.3.4.1. Ontario
4.3.4.2. British Columbia
4.3.4.3. Manitoba
4.4. Sprache und Sprachzustand: Hutterer
4.4.1. Allgemeines
4.4.2. Hutterisch
4.4.3. Hochdeutsch
5. Aktuelle Situation der Sprachinsel, Domänenkonzept
5.1. Ausbildung: Schule und weiterführende Bildung
5.1.1. Mennoniten
5.1.2. Hutterer
5.2. Religion und Kirche
5.2.1. Mennoniten
5.2.2. Hutterer
5.3. Mediale Kommunikation
5.3.1. Mennoniten
5.3.2. Hutterer
5.4. Sprachpflege und Standardisierungsversuche
5.4.1. Mennoniten
5.4.1.1. Pennsylvaniadeutsch
5.4.1.2. Plautdietsch
5.4.2. Hutterer
5.5. Moderne Literatur
5.5.1. Mennoniten
5.5.2. Hutterer

Fazit

Quellenverzeichnis

Anhang : Karte von Kanada
Kästen 1 und
Wörterbuchexzerpt

Vorwort

Die vorliegende Untersuchung über die deutsche Sprachinsel Kanada mit Hauptaugenmerk auf den religiösen Gemeinden der Mennoniten und Hutterer ist als zweiteilige Arbeit angelegt. Im Teil A wird ein kurzer allgemeiner Überblick über Kanada als Sprachinsel vermittelt und diskutiert; Teil B beschäftigt sich speziell mit den in Kanada lebenden Mennoniten und Hutterern. Diese Zweiteilung der Arbeit schien notwendig, um den gesellschaftlichen und politischen Rahmen für Teil B abzustecken, aber auch um unter den allgemeinen Tendenzen im Land die Sonderstellung der Wiedertäufergruppen hervorzuheben.

Im Hauptteil – Teil B- geht den Beschreibungen und Analysen der Sprache ( Kap. 4. / 5.) eine sozio-kulturelle Untersuchung voraus (Kap. 1./ 3.); z. T. fällt diese recht detailliert und umfassend aus (z.B. extensiver Demographiebegriff), was sich jedoch unter den Umständen relativiert, daß insbesondere bei geringer Vertrautheit mit anabaptistischen Gruppen diverse syn- und diachrone Sprachphänomene in einem weiter abgesteckten kulturellen Kontext leichter verstanden werden können. In den letztgenannten beiden Kapiteln wurde um der Vermittlung eines zusammenhängenden Bildes des komplexen mennonitischen bzw. hutterischen Kulturkreises Willen einer seriellen Darstellung gegenüber einer parallelen Abhandlung einzelner Aspekte und Bereiche der religiösen Gemeinschaften unbedingt Vorrang gegeben.

Kapitel 4. und 5. befassen sich schließlich mit sprachwissenschaftlichen Untersuchungen sensu stricto. Für die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation der Sprachinsel (Kap. 5.) erwies sich neben einer parallelen, z.T. kontrastiven Abhandlung der Mennoniten und Hutterer das Domänenkonzept als besonders hilfreich: Denn dies erlaubte eine übersichtliche Erschließung der Thematik auch bei der Lückenhaftigkeit des Informationsmaterials. Durch die von jeweils einer Domäne ausgehenden Beschreibung und Aufschlüsselung der sprachlichen Situation (in diesem Sinne deduktiv) kann die Darstellung des jeweiligen Bereiches leicht nachgeprüft werden; die Untersuchungen erlangen somit potentiell einen zusätzlichen Grad an Exaktheit und Wissenschaftlichkeit. Ein weiterer Vorzug liegt darin, daß es sich um ein offenes / ausbaufähiges (Puzzle-)Konzept handelt; je mehr Domänen betrachtet werden, desto besser kann sich ein Verständnis über die Thematik aufbauen (in diesem Sinne induktiv). Allerdings wird durch die Anwendung dieses künstlichen und vereinfachenden Domänenkonzeptes kaum oder nicht deutlich, daß die Domänen keine starren Bereiche sind, sondern daß eine Vielzahl an Verbindungen / Überlappungen zwischen ihnen existiert.

Die Quellen sind entsprechend der im Text verwendeten Nummern fortlaufend im Quellenverzeichnis aufgelistet. Diese Verfahrensweise mag ungewöhnlich erscheinen, erwies sich jedoch aufgrund des hohen Anteils an Material aus dem Internet als günstigere Variante als die Verwendung von Fußnoten und alphabetischer Quellenangabe im Literaturkorpus. Anmerkungen, die sich nicht unmittelbar auf eine Quelle beziehen, werden dagegen mit Sternchen gekennzeichnet und als Fußnote erläutert.

Teil A: Kanada allgemein

1. Demographie

Deutschstämmige in Kanada tragen seit über drei Jahrhunderten zum multikulturell geprägten Charakters des Landes bei. Neben den individuellen Einwanderern gab es immer wieder ganze Wellen deutschstämmiger Zuwanderer (die sich, angetrieben aus den unterschiedlichsten Gründen, eine bessere Zukunft in Kanada erhofften). Von den ca. 2,7 Mio. Menschen, die beim Zensus 2001 Deutsch als ihre ethnische Herkunft (nicht zu verwechseln mit Staatsbürgerschaft) angaben – das sind ca. 10 Prozent der kanadischen Gesamtbevölkerung (Census 2001: 29.639.035 1), bezeichneten etwa 700.000 ihren kulturellen Ursprung als „nur Deutsch“1. Diese Angaben sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Viele der Deutschstämmigen emigrierten nicht direkt aus Deutschland (Österreich und der Schweiz) nach Kanada und bezeichnen sich deswegen möglicherweise nicht als deutschstämmig. Andere zählen sich seit den Weltkriegen nicht mehr dazu.

2. Aktuelle Situation der Sprachinsel

Hinsichtlich des Sprachverhaltens Deutschsprachiger in Kanada lassen sich zwei Tendenzen feststellen: Zum einen sind das die „normalen“ Einwanderer, die sich i.d.R. rasch an Landeskultur und -sprache anpassen. Religiöse (Anabaptisten-)Gruppen (z.B. Mennoniten, Hutterer und Amische; die in Kanada relativ reich vertretenen ersten beiden Glaubensgemeinschaften werden in dieser Arbeit im Teil B gesondert behandelt.) gehören zur anderen Richtung (siehe auch Kasten 2 im Anhang). Sie halten auch heute mehr oder weniger stark an ihrem traditionellen Kulturraum fest und konnten ihre Sprache von Generation zu Generation überliefern.

Allgemein gilt jedoch für Kanada: trotz des relativ hohen Bevölkerungsanteils der Deutschen und Deutschstämmigen in Kanada, treten sie insgesamt wenig zutage und können generell als sehr integrative Gruppe betrachtet werden. Indizien hierfür lassen sich wiederum aus Sprachstatistiken ableiten. Lediglich 11 Prozent derer, die 2001 Deutsch als Muttersprache (438.080 2) angaben, benutzen Deutsch auch als Sprache des Hausgebrauchs (48.075 3) (Österreicher und Schweizer sind hier eingeschlossen.). Es kann also im allgemeinen von einer „Sofortassimilation“ bzw. einer „organischen Assimilation“4 an die überdachende(n) Sprache(n) Englisch (und Französisch) ausgegangen werden.

Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur:

2.1. Die geringe Homogenität der Deutschen hinsichtlich

- ihrer Lebensmotive und
- der gewählten Siedlungsregion, die sich über das gesamte Gebiet des zweitgrößten Landes der Erde erstreckt. Zwar gibt es zwischen den prozentualen Anteilen der Deutsch-Muttersprachler an der Provinz- bzw. Territoriumsbevölkerung erhebliche Unterschiede (z.B. Manitoba 5,7% versus Newfoundland/Labrador 0,07%). Trotzdem kann nicht von „Ballungszentren“ im Sinne von deutschsprachigen Gemeinden ausgegangen werden, da die Angaben für die Prärieprovinzen (Alberta, Saskatchewan, Manitoba) religiöse Gemeinschaften mit einschließen (So sind etwa knapp 20% der Deutsch-Muttersprachler in Alberta Hutterer.). In anderen Gebieten mit einem relativ hohen Anteil, etwa im Yukon und in British Columbia (2,5% bzw. 2,2%), leben die Deutsch-Muttersprachler eher dispers als zusammen in bestimmten Siedlungsvierteln bzw. Gegenden. *

Bemerkt sei an dieser Stelle auch, daß eine nicht geringe Anzahl an Deutschen nach Kanada übersiedelt, um den „Canadian way of life“ zu leben und nicht, um ihr deutsches Nationalgefühl nach Kanada zu verlegen.

* Die Zahlen wurden aus Angaben von Statistics Canada 2001 errechnet

2.2 Die starke Dominanz der englischen Sprache

Das Englische als sog. Weltsprache hat sich mittlerweile so stark durchgesetzt – besonders durch die Verbreitung von Technik/Technologie und Medien daß viele Sprachen einen erheblichen Anteil an Anglizismen aufweisen und jüngere Generationen von klein auf mit englischem Wortgut konfrontiert wird. Die andere Nationalsprache Französisch wird nur in wenigen Provinzen als dominierende Sprache gesprochen und spielt bei der sprachlichen Beeinflussung der Immigranten eine vergleichsweise untergeordnete Rolle).

2.3. Die Geschichte und Geschichtsbefindlichkeit der Deutschen

Deutschsprachigen wurde besonders während der Weltkriege mit Skepsis begegnet. Verbote und Einschränkungen gab es vor allem im Bereich der Medien und des Bildungssystems. Da viele Deutsche nicht mit dem nationalsozialistischen Gedankengut assoziiert werden wollten, akquirierten sie rasch die englische Sprache; manche änderten ihren Namen und negierten z.T. gänzlich ihren deutschen Ursprung.

2.4. Das Ausbleiben größerer Einwanderungswellen

In den letzten Jahrzehnten gab es keine bedeutenden Zuwandererströme Deutschsprachiger nach Kanada. Deutsch als Muttersprache befindet sich auf Position drei der am häufigsten gesprochenen Minderheitensprachen, gleichzeitig jedoch auf der selben Position 5 hinsichtlich der am stärksten im Rückgang begriffenen nicht-offiziellen Sprachen in Kanada.

Dies geht einher mit eher begrenzten Bestrebungen der Muttersprachler, eigene (sprachliche) Interessen in Kanada zu vertreten.

So sind etwa rückläufige Zahlen im deutschsprachigen Medienangebot zu verzeichnen 6 (S. 127/128, 132). Mittlerweile gibt es 14 Radio- und einen TV-Sender 7, die anteilig deutsche Programme senden. 24 Printmedien in deutscher Sprache 8 erscheinen regelmäßig.

Regen Zuspruch und Zulauf dagegen erfahren die etwa 170 deutschen und deutsch-kanadischen Organisationen 9. (Hier seien österreichische und Schweizer Gruppen mit gemeint.) Sie beschäftigen sich jedoch meist weniger mit dem Erhalt und der bewußten Pflege der deutschen Sprache; vielmehr dienen sie sozialen und Geselligkeitsbelangen. Insbesondere scheinen sich Gesangs-, Männer-, Schuhplattlervereine etc. nicht nur unter den Deutschmuttersprachlern großer Beliebtheit zu erfreuen.

2.5. Das Multikulturalismus-Konzept (vgl. Kasten 1 im Anhang)

Diese Politik der kanadischen Regierung ist als grundlegendes und identitätsstiftendes Prinzip gedacht, das die Gleichheit der verschiedenen Völkergruppen im Land garantieren soll. Allerdings ist es „der Pflege von Minderheitssprachen zwar wohlgesonnen, fördert sie aber nicht direkt“10 (S. .98), was auch indirekt in einer weiteren Passage des Konzeptes zum Ausdruck kommt:

“It is the policy of the Government of Canada to: preserve and enhance the use of languages other than English and French, while strengthening the status and use of the official languages of Canada” 11

Diese Absicht spiegelt sich z.B. in einer Beschränkung der in einer Minderheitssprache ausgesendeten Programme auf privaten Sendern wider (laut Fröschle (1987) lag der Anteil bei 40% 6 (S.132)). Weiterhin gibt es auch in der Bildungspolitik kaum Förderungen für deutsche Schulen in Kanada seitens der kanadischen Regierung. Bildungsangelegenheiten werden zudem auf die Provinzebene delegiert. In Kanada existieren lediglich zwei z.T. von der deutschen Regierung unterstützte Schulen mit deutschem Lehrplan (Toronto und Montreal 12); 36 sog. German Language Schools 12, 3 Goethe-Institute (Montreal, Ottawa, Toronto) und ein Goethe-Zentrum (Vancouver) bieten eine deutsche Sprachausbildung an.

Es kommt nicht von ungefähr, daß die Multikulturalismus-Politik seit über 30 Jahren von der kanadischen Regierung erfolgreich ausgeübt wird und darüber hinaus für andere Staaten Modellcharakter besitzt. Denn da Toleranz und Gleichberechtigung anderer ethnischer Gruppen in der Verfassung festgeschrieben sind, müssen diese Gruppen nicht erst auf ihre Vorstellungen und Rechte aufmerksam machen bzw. bestehen. Oft sind es jedoch erst Verbote oder Defizite, die den Menschen zu Reflexion anregen und die treibende Kraft für Initiative, Aktion und Verbindung mit Gleichgesinnten sind. Die Wahrscheinlichkeit , daß in den von Regierungsseite garantierten Freiräumen für Minderheiten Gruppen erstarken, die sich durch eine bestimmte (negative) Situation zusammen geschlossen haben, wird dadurch gering gehalten.

2.6. Die zunehmende Säkularisierung.

Kirchen haben einen erheblichen Einfluß auf das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeindemitglieder bezüglich ihrer spirituellen Gesinnung. In diesen Kreisen wird auch beiläufig die gemeinsame Sprache gut konserviert und ist für die Zugehörigen ebenso Mittel der Identitätsstiftung als auch der Abgrenzung. Die Anzahl der bei BORN 6 (S.123) unter Berufung auf GUTSCHE (1986: S.15, 28ff ) erwähnten bis dahin existierenden 97 deutschsprachigen Kirchgemeinden (katholische und evangelische) ist mittlerweile auf 76 gesunken 13.

3. Diskussion

Die oben aufgeführten Aspekte sprechen für eine rasche Assimilation der Deutschen und Deutschstämmigen in Kanada. AMMON 10 (S.106ff) kommt nach Abgleich der von ihm aufgestellten Spracherhaltungsfaktoren (welche z.T. in Punkt 2. enthalten sind, s. oben) zu dem Resultat, daß Kanada hinsichtlich der Erfüllung dieser Faktoren den fünften Platz auf einer Rangliste von 1 bis 12 einnimmt. Diese Einstufung ist sehr allgemein und verschleiert den tatsächlichen Zustand. Es wird nicht erklärt, warum Kanadas deutschsprachige Minderheit als so resistent angesehen wird. Daß die religiösen Gemeinschaften der Mennoniten und Hutterer wohl mit einbezogen werden, findet keine Erwähnung, obwohl diese ein anderes, manchmal konträres Bild in Hinblick auf die Sprachbewahrung liefern.

Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das (sprachliche) Assimilationsverhalten der Deuschsprachigen in Zukunft weiterhin fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird. Insbesondere könnten dabei 2.2., 2.5. und 2.6. eine tragende Rolle spielen.

Aufgrund des existierenden Zustandes bzgl. Sprach- und Assimilationsverhaltens der Deutschsprachigen und -stämmigen in Kanada erweist es sich als problematisch, Kanada generell als Sprachinsel zu bezeichnen. Diese Benennung findet jedoch ihre Berechtigung bei der Betrachtung der religiösen Gemeinschaften der Mennoniten und Hutterer.

Teil B: Mennoniten und Hutterer

1. Geographische und demographische Beschreibung

1.1 Mennoniten

1.1.1. Bevölkerungszahl und Verteilung

Die ca. 128600 14 kanadischen Mennoniten leben heute überall im Land verteilt, konzentrieren sich jedoch in den Prärieprovinzen - bes. in Manitoba - und Ontario.

1.1.2. Glaube und Glaubensgrundsätze

Es gestaltete sich als schwierig, versuchte man die kanadischen Mennoniten als homogene Glaubensgemeinschaft zu betrachten. Zwar zeichnet sie ihr Name als zu den Wiedertäufern bzw. zu einer Gruppe zugehörig aus (vgl. Kasten 2 im Anhang) die es sich in den Anfangsjahren zum Vorsatz gemacht hat, einfach zu leben und sich schlicht zu kleiden. Doch eine Vielzahl von Faktoren, wie etwa Unterschiede bzgl. Ansiedlungszeit, -raum, Weltoffenheit vor der Immigration, wirtschaftlicher, politischer Druck etc. (siehe auch 3.1./ 3.2.) , haben zu einer weitgefächerten Diversifikation der Glaubensstrenge unter den Mennoniten geführt. So gibt es liberale Mennoniten, die sich fast vollständig an die überdachende Kultur assimiliert haben. Andererseits leben die etwa 2000 Old Order Mennonites 15, die zu den „Kanadiern“ (vgl. 3.2. ) gehören und sich ausschließlich in Südontario finden, noch immer abgeschottet und nach strengen Regeln und sind leicht an ihrer traditionellen, einfachen Kleidung und ihren Transportmitteln (Pferde und Wagen) zu erkennen.

Im allgemeinen hat jedoch „eine allmähliche Anpassung an das durchschnittliche protestantische Gemeindeleben stattgefunden.“16 (S.190), und in den Gottesdiensten werden gegenwartsbezogene Predigten gehalten.

1.1.3. Organisation

Aufgrund der o.g. Faktoren gibt es kein Oberhaupt bzw. keine zentrale Stelle, die Anlaufpunkt ist bei Fragen, die die Gesamtheit der Mennoniten betreffen könnten; vielmehr sind die Glaubensanhänger in 27 verschiedenen und eigenständigen Gruppen oder sog. Konferenzen in Kanada 16 organisiert. Diese Dezentralisiertheit und Inhomogenität der Mennonitischen Kirche macht es schwierig, Assimilierungstendenzen an die Mehrheitsgesellschaft entgegenzuwirken.

1.1.4. Einkommen, Verstädterung, Wertewandel

Ursprünglich sind Mennoniten erfolgreiche Getreide- und Viehfarmer, die wegen ihrer Erfahrung und Effizienz gerne zur Urbarmachung des Landes eingesetzt wurden - die, die heute noch in der Landwirtschaft tätig sind, verfügen trotz ihrer im Vergleich zu den städtischen Mennoniten strengen, traditionellen Lebensweise - wie z.B. die Glaubensbrüder im Mennonitenzentrum Steinbach im südlichen Manitoba - über hochtechnisierte Anlagen. Die Einwanderungswelle nach dem 2. Weltkrieg, die Spezialisierung der „Rußländer“ (vgl. 3.2.) auf bestimmt Berufe schon vor der Einwanderung nach Kanada sowie allgemein die Suche nach Arbeit führten besonders seit den 1950ern zu einer anhaltenden Verstädterung. Mennoniten sind mittlerweile in fast allen Berufsbranchen tätig, durchlaufen einen Bildungsweg an gemeinen Schulen und höheren Bildungsanstalten, heiraten Nicht-Mennoniten; viele nehmen somit auch am öffentlichen Leben teil und werden von ihm beeinflußt. Ein nicht geringer Teil zieht es sogar vor, bei der Migration in die Stadt den mennonitischen Hintergrund unbeleuchtet zu lassen und ist außer am Nachnamen nicht mehr vom Rest der Bevölkerung zu unterscheiden. Die aus Rußland emigrierten Mennoniten passen sich dabei schneller an die moderne Gesellschaft an als die Mennoniten mit Schweizer Vorfahren.

Ihre umfangreichen Hilfsaktionen und caritativen Bemühungen , z.T. auch im Ausland (bei Naturkatastrophen, Kriegsauswirkungen...), die in der mennonitischen Philosophie verankert sind, bringen zusätzlichen Kontakt zu Andersdenkenden und ein erhöhtes Adaptionspotential mit sich.

Zunahme der Mobilität, Freiheit und Individualität in Verbindung mit der Übernahme von Neuem (besonders im Bereich der Technik, Kommunikation etc.) lassen unter den Mennoniten die Frage aufkommen, inwieweit die Adaption an die übrige Gesellschaft ihre Werte und damit die ursprünglichen Vorstellungen von ihrem religiösen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben untergräbt und eine Verweltlichung gefürchtet werden muß bzw. inwieweit es überhaupt machbar, sinnvoll und nötig ist, sich in bestimmten Bereichen einer Verweltlichung zu widersetzen. Lediglich die Old Order Mennonites haben sich bis jetzt durch ihre soziale Isolation und Beibehaltung alter Traditionen mehr oder weniger erfolgreich von der übrigen Gesellschaft abgrenzen können.

1.2 Hutterer

1.2.1. Bevölkerungszahl und Verteilung

Anders als die Mennoniten konzentrieren sich die Hutterer in Kanada ausschließlich auf die südliche Mitte des Landes. Im Jahre 2001 lebten die 28.020 Gemeindemitglieder in über 300 hutterschen Siedlungen, den sog. Bruderhöfen oder Kolonien 17. Etwa 50% der Hutterer finden sich in Alberta, der Rest verteilt sich auf die Provinzen Manitoba (32%) und Saskatchewan (18%). Lediglich ca. 125 Hutterer leben außerhalb der Prärieprovinzen in British Columbia.

1.2.2. Glaube, Tradition, Weltbild

An den hutterschen Glaubensgrundsätzen und deren Verwirklichung hat sich über Jahrhunderte hinweg wenig verändert; noch immer durchdringen ihre Leitgedanken und –prinzipien praktisch jeden Lebensbereich. Mit einer derart starken Anbindung an Tradition gelingt es dieser christlich radikalen Anabaptistengruppe einerseits, ihre Glaubensgrundsätze und Kultur, gleichzeitig aber auch die Identität mit den Vorfahren zu bewahren und Gruppenidentität herzustellen und sich somit von der Mehrheitsgesellschaft wirkungsvoll abzugrenzen bzw. vor zu starken Einflüssen zu schützen.

Neben der charakteristischen Haartracht und schlichten Kleidung, die Uniformität und Einigkeit unterstreichen sollen, ist auch das Leben in christlicher Kollektivwirtschaft auf den Bruderhöfen Ausdruck der Realisierung hutterscher Einstellungen. Die Gütergemeinschaft wird als „höchstes Gebot der Liebe“18 angesehen, Privateigentum gibt es offiziell nicht, denn es ist der Ursprung des Neides. Charakteristisch für das huttersche Weltbild ist auch eine ausgeprägte Bipolarität der Wertevorstellungen. So lernen die Hutterer schon von klein auf, in Dichotomien wie gut vs. böse, wir vs. die anderen, Himmel vs. Welt zu denken 19, was sie im Laufe ihrer Geschichte wiederholt in

Wertekonflikte mit der Normgesellschaft gebracht hat.

1.2.3. Organisation: der Bruderhof

Der Bruderhof ist die Umsetzung der Überzeugung, daß die, die an Gott glauben, von den anderen getrennt werden und in ländlicher Umgebung wohnen sollen, denn dort erhielte sich die Gemeinschaft am besten. Durch ihn wird das Leben strukturell (a), sozial (b), ökonomisch (c) wie auch religiös(d) organisiert.

(a) Die Struktur einer hutterschen Kolonie hat sich seit den Anfangstagen so gut wie nicht verändert. So zählt sie etwa 80-120 Mitglieder, 13 Familien 20. Jede Familie hat durchschnittlich 9 Kinder. Der starke Geburtenüberschuß bei geringer Kindersterblichkeit ist für ein exponentielles Bevölkerungswachstum verantwortlich und macht es erforderlich, den Bruderhof ca. alle 16 Jahre zu teilen. Daß praktisch alle Hutterer von ca. 60 Gründungsmitgliedern abstammen 21 und deshalb auch nur relativ wenig verschiedene Familiennamen haben (Gross, Hofer, Kleinsasser, Stahl, Waldner, Wipf, Wurtz et al.) - die engen Verwandtschaftsbeziehungen sieht man übrigens auch – ist nicht nur für Historiker und Genealogen (Fortschreibung der Familienbücher) interessant, sondern vor allem auch für Genetiker.

Die Kolonien werden von einem gewählten Exekutivrat gelenkt. Sie sind voneinander unabhängig, gehören einer der drei autonomen Gemeinderichtungen Schmiede-, Lehrer- oder Dariusleut an, kooperieren untereinander und sind durch eine übergeordnete Körperschaft organisiert – durch die Hutterite Brethren Church.

(b) Hutterer nehmen wenig am öffentlichen Leben teil; trotz allem wird von den Gemeindemitgliedern die Existenz auf dem räumlich und sozial abgegrenzten Bruderhof vielfach positiv gesehen, denn es wird durch ein starkes Sicherheits- und Gemeinschaftsgefühl bestimmt, welches aber auch zur Bescheidenheit in der Gruppe mahnt. Obschon es alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede bzgl. der Rechte und Pflichten gibt – Frauen sind im Status subordiniert, haben aber erheblichen Einfluß auf das Gemeindeleben – hat doch jedes Mitglied eine Aufgabe in der Gemeinschaft, so daß es praktisch keine Arbeitslosigkeit gibt. Bereits die Minderjährigen werden nach der kolonieeigenen Schule auf künftige praktische Tätigkeiten im Bruderhof vorbereitet.

Aufgrund des hohen Stellenwertes der Familie sind Singles und Scheidungen eher die Ausnahme.

Es ist nicht zuletzt dieser in sich stimmigen, sozialen Durchorganisiertheit geschuldet, daß die Zahl der Abwanderer eher gering ausfällt, bzw. daß nicht wenige wieder in die Gemeinschaft zurückkehren.

(c) Haupteinnahmequelle der Hutterer ist meist nach wie vor die Landwirtschaft mit Getreideanbau und Viehzucht. In jüngerer Zeit ist jedoch eine Diversifikation und Ausweitung der Erwerbstätigkeit auf andere handwerkliche und industrielle Berufe (e.g. Schuh- und Bekleidungshersteller, Schmied) feststellbar. Eine effiziente und unermüdliche Arbeitsweise – jedes fähige Mitglied hat einen Job - in den rationell operierten und auf Autarkie ausgerichteten Kolonien hat den Hutterern zu einer ökonomisch guten Situation verholfen. Hierbei ist der Dualismus von ganz entscheidender Bedeutung, daß traditionelles Wissen mit neusten Technologien kombiniert wird. Hutterer verfügen über hochtechnisierte, computergesteuerte Anlagen, und dies ist auch mit ihrem Glauben und vereinbar, solange dessen Grundsätze nicht gefährdet werden und nur die Technik akquiriert wird, die auch für das wirtschaftliche (und soziale) Leben wichtig ist. Was letzten Endes erwirtschaftet wird, kommt der Gesamtheit des Bruderhofes zugute. Zwar wird der Gedanke des Privateigentums verworfen, doch gibt es bei Bedarf Geld- oder materielle Zuweisungen für einzelne Personen. Darüber hinaus bekommt jedes Mitglied regelmäßig ein kleines Taschengeld, was gerne für Dinge wie Süßigkeiten, Kosmetik, Alkohol etc. ausgegeben wird.

(d) Die Religion ist in praktisch allen Lebens-, Arbeits- und Alltagssituationen präsent. Täglich finden Gottesdienste und Gebete statt, werden traditionelle Hymnen gesungen. Diese Thematik soll hier nicht detailliert behandelt werden; einige Gedanken dazu finden sich in den Kapiteln 4 und 5.

1.2.4. Hutterer und die Moderne

Es kann als einzigartiges Phänomen betrachtet werden, daß der Kulturraum der Hutterer bis heute mehr oder minder stabil geblieben ist. Trotz strenger Lebensregeln stellt die Kultur keineswegs ein starres Gebilde dar, sondern erhält sich sogar leichter, da Komponenten und Vorzüge des modernen Lebens - hier besonders technische, niemals jedoch religiöse Neuerungen - nach sorgfältiger Prüfung gerne in das Konzept der Hutterer aufgenommen werden, bzw. da sich die Hutterer politischen Forderungen fügten, etwa Schulgesetzen, wenn diese ihren Glauben nicht existentiell einschränkten. Andererseits wird diese Paarung von Tradition und Moderne, die die Hutterer bisher so erfolgreich gemacht hat, und die Ausdruck einer wachsenden Akzeptanz der „anderen“ ist, von den Glaubensbrüdern z.T. sehr unterschiedlich bewertet. Seien es nun beispielsweise Kommunikationsmedien wie Computeranlagen, Medientechnik, die durch den Englischlehrer Einzug in den Kolonieschulen hält, Telefone, über welche mittlerweile alle Brüderhöfe verfügen, Faxgeräte etc. – all dies fördert die Adaption an die „Welt“ und eine Zunahme der Heterogenität zwischen einzelnen Gemeindemitgliedern, den Generationen, zwischen den Bruderhöfen und unterschiedlichen Gemeinderichtungen. Die Extreme reichen von völliger Abgrenzung von der Außenwelt, Ablehnung moderner Kommunikationsmedien etc. bis zur Öffnung einiger Kolonien für den Tourismus.

2. Quellen und Wertung der Forschungslage (der Teile A und B)

Für die vorliegende Arbeit wurden zwei Arten von Quellen genutzt: gedruckte Werke einerseits und das Internet auf der anderen Seite.

2.1. Forschungsliteratur

Die existierende Forschungsliteratur über die deutsche Sprache in Kanada ist überschaubar. Neben

einigen allgemeinen Werken über Deutsch als Muttersprache im Ausland (AMMON (1991), BORN/ DICKGIESER (1989)), in denen sich z.T. auch kürzere Passagen zu landes-, regional- und kulturspezifischen Sprachthematiken finden, fällt die Anzahl derer, die sich hauptsächlich oder ausschließlich mit Kanada beschäftigen (IDS: Deutsch als Muttersprache in Kanada. Wiesbaden 1977), sehr gering aus. Allgemein ist festzustellen, daß in einem Teil der wissenschaftlichen Literatur und Abhandlungen über die Sprache in Kanada wichtige Fakten genannt und gewertet werden, es jedoch an einer umfassenden Darstellung der Thematik gebricht. (vgl. auch 3. in Teil A) Dies ist auch der Tatsache geschuldet, daß es sich als teilweise sehr schwierig erweist, an Informationen über die religiösen Gruppen der Mennoniten und besonders der Hutterer zu kommen. Ein Kardinalproblem ist also: je konservativer eine Gemeinschaft ist, desto geringer ist die Anfälligkeit der (deutschen) Sprache, durch die überdachende Sprache beeinflußt zu werden, desto interessanter ist sie für die Forschung, desto komplizierter ist es aber gleichzeitig, diese Gruppen zu untersuchen. Ein weiteres Problem besteht in der Aktualität der Literatur. So ist etwa das Buch (IDS), das recht umfassend die Lage in Kanada und auch der Hutterschen Sprache darstellt, bereits über 30 Jahre alt. Dies ist signifikant, da Sprache kein starres Gebilde ist, sondern vielmehr in Abhängigkeit der gesellschaftlichen Umstände und Gegebenheiten im ständigen Wandel begriffen ist. Gerade der Einfluß der Technik auf Sprache und Sprachwandel ist erheblich. Die Angaben eignen sich also weniger zur synchronen Sprachbetrachtung denn als Referenz, einen Sprachwandel nachzuvollziehen.

Weiterhin sind (unveröffentlichte) Abschlußarbeiten an kanadischen Universitäten verfasst worden, die spezielle Erscheinungen der Sprache der Hutterer und Mennoniten diskutieren. Diese Abhandlungen standen für die vorliegende Arbeit leider nicht zur Verfügung.

2.2. Internet

Das Internet bietet eine Fülle von Informationen. Besonders die Seiten der Regierungen und anderer offizieller Institutionen stellen verläßliche Quellen dar, die allerdings mit Vorsicht bei der Interpretation betrachtet werden sollten. Über Mennoniten und auch über die allgemein konservativeren Hutterer findet sich eine recht große Informationsmenge im Internet –seien es Eigen- oder Fremddarstellungen. Das Informationsgros beschäftigt sich mit der wechselvollen Geschichte, der Wanderung und Kultur der religiösen Gruppen. Die Eigendarstellungen sind z.T. sehr detailliert und basieren auf schriftlichen (und mündlichen) Überlieferungen der Altvorderen. Auch die Abteilungen für Mennonite Studies an kanadischen Universitäten (Winnipeg, Toronto,Waterloo) erforschen intensiv Geschichte, Kultur und Religion, kaum aber die Sprache. Abhandlungen bzw. Informationen über Sprache gibt es zwar im Internet, sie sind jedoch eher selten, tragen, insbesondere im Falle von Selbstdarstellungen, zudem überwiegend populärwisssenschaftlichen Charakter, scheinen aber oft auch keinen Anspruch auf exakte Wissenschaftlichkeit zu erheben. Vielmehr sind sie als Teil der allgemeinen Kulturpflege und des Traditionsbewußtseins der Religionsgemeinschaften zu verstehen. (siehe auch Teil B: 5.4.)

2.3. Weitere Bemerkungen

Hinsichtlich der Verläßlichkeit der Quellen seien zwei Aspekte erwähnt. Auf welche Art und Weise Informationen vermittelt werden, ist häufig eine Frage der Perspektive und Absicht. So gibt es Darstellungen, in denen die hutterischen Brüder als gefährliche Sekte beurteilt werden. Daß es zu Fehlinformationen kommt, kann aber auch in mangelndem Wissen begründet liegen. Z.B. herrscht unter den Hutterern die landläufige Auffassung, ihre dialektale Umgangssprache sei Tirolerisch.

Der zweite Aspekt betrifft Zahlenangaben allgemein, die z.T. erheblich in unterschiedlichen Quellen voneinander abweichen. Dies gilt insbesondere für Jahreszahlen und Zahlen, die im Zusammenhang mit der Migration stehen. Um widersprüchliche oder falsche Angaben möglichst auszuschließen, sollen sie in dieser Arbeit sparsamer als möglich verwendet bzw. umschrieben werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Die deutsche Sprachinsel Kanada: Die religiösen Gemeinden der Mennoniten und Hutterer
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
35
Katalognummer
V23496
ISBN (eBook)
9783638266093
ISBN (Buch)
9783638647984
Dateigröße
824 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Entwicklung, heutiger Zustand und aktuelle Entwicklungstendenzen der Dialekte der kanadischen Mennoniten und Hutterer unter linguistischen und extralinguistischen Gesichtspunkten, Arbeit enthält auch allgemeinen Überblick über die deutsche Sprachinsel Kanada
Schlagworte
Sprachinsel, Kanada, Gemeinden, Mennoniten, Hutterer
Arbeit zitieren
Dorothea Bräutigam (Autor:in), 2003, Die deutsche Sprachinsel Kanada: Die religiösen Gemeinden der Mennoniten und Hutterer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23496

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