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Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts vor dem Hintergrund der Umstellung des Rechnungswesens von HGB auf IFRS

Titre: Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts vor dem Hintergrund der Umstellung des Rechnungswesens von HGB auf IFRS

Mémoire (de fin d'études) , 2003 , 64 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Marc Börgers (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für die Anwendung des Economic Value Added (EVA)-Konzepts zur Unternehmensbewertung ist insbesondere der Beschluss des EU-Ministerrats vom Juni 2002 von besonderer Bedeutung. Danach sind alle kapitalmarkt-orientierten europäischen Unternehmen ab dem Jahr 2005 dazu verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach den IFRS 1 - vormals IAS - aufzustellen. 2 Dies führt bei Unternehmen, die ihre Rechnungslegung bereits auf die IFRS umgestellt haben oder dieses planen, zu einer größeren Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens 3 und damit zu einer verstärkt auf die Informationsbedürfnisse externer Investoren ausgerichteten Unternehmenspublizität. Aufgrund der gleichzeitigen Aufwertung der Jahresabschlüsse als Informationsbasis wird für Zwecke der Unternehmensbewertung das rechnungslegungsbasierte EVA-Konzept von einer zunehmenden Zahl externer Investoren angewendet. 4 Allerdings besteht noch eine unsichere Rechtslage bezüglich der Anwendung der IFRS auf den Einzel- und Konzernabschluss nicht börsennotierter Unternehmen. Dabei sollen nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen ein Wahlrecht zur Aufstellung ihres Konzernabschlusses nach dem HGB oder den IFRS bekommen. 5 Aufgrund vergleichsweise vieler nicht börsennotierter Unternehmen, kann dies insbesondere in Deutsch-land zu einer uneinheitlicheren Bilanzierung führen. 6 Um geeignete Investitionsentscheidungen treffen zu können, werden Investoren daher in stärkerem Maße gezwungen sein, HGB- und IFRS-Abschlüsse miteinander zu vergleichen. Somit ist eine Untersuchung der Einflüsse von den Regelungen des HGB und der IFRS auf den mit dem EVA-Konzept berechneten Unternehmenswert von großer Bedeutung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in den Untersuchungsgegenstand

1.1 Darstellung des Problemkreises

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts

2.1 Theoretische Grundlagen des EVA-Konzepts

2.2 Der EVA als periodenspezifischer Übergewinn

2.2.1 Grundlegende Berechnungsmethodik des EVA

2.2.2 Basiskomponenten zur Berechnung des EVA

2.2.2.1 Das investierte Kapital

2.2.2.2 Der NOPAT

2.2.2.3 Der Kapitalkostensatz

2.2.3 Anpassungen an das Economic Model

2.2.3.1 Vom Accounting Model zum Economic Model

2.2.3.2 Die Konversionen

2.3 Die Berechnung des Shareholder Values

2.3.1 Berechnung des nicht-betriebsnotwendigen Vermögens und des Fremdkapitals

2.3.2 Berechnung des betriebsnotwendigen Vermögens

2.3.2.1 Der MVA als Ertragsgröße

2.3.2.2 Das investierte Kapital als Substanzwert

2.4 Die Aussagekraft des EVA-Konzepts

3 Neutralisierung der Auswirkungen von HGB und IFRS auf die Berechnung des Shareholder Value

3.1 Basis der Rechnungslegungsdaten von HGB und IFRS

3.2 Grundlegende Rechnungslegungskonzeptionen nach HGB und IFRS

3.2.1 Jahresabschlusszwecke nach HGB und IFRS

3.2.2 Interessenregelung zwischen den Eigenkapitalgebern

3.2.3 Ansatz- und Bewertungsvorschriften von Aktiva nach HGB und IFRS

3.2.3.1 Allgemeine Ansatzvorschriften

3.2.3.2 Allgemeine Bewertungsvorschriften

3.3 Anpassungen der Rechnungslegungsdaten von HGB und IFRS an das Economic Model

3.3.1 Systematisierung der Anpassungen

3.3.2 Anpassungen dem Grunde nach

3.3.2.1 Nicht aktivierungsfähige Investitionen in immaterielle Werte

3.3.2.2 Successful Efforts Accounting

3.3.2.3 Anlagen im Bau

3.3.2.4 Operating-Leasing

3.3.2.5 Kurzfristige nicht zinstragende Verbindlichkeiten

3.3.2.6 Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen

3.3.3 Anpassungen der Höhe nach

3.3.3.1 Grundlegende Bewertungsmaßstäbe für das Vermögen

3.3.3.2 Behandlung des Goodwill

3.3.3.3 Langfristige Fertigungsaufträge

3.3.3.4 Lifo-Reserve

3.3.3.5 Latente Steuern

4 Kritische Würdigung

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, externen Investoren eine Methode an die Hand zu geben, mit der sie die Unternehmenswerte von Firmen nach HGB-Rechnungslegung und nach IFRS-Standards vergleichbar machen können, indem sie buchhalterische Verzerrungen mittels des Economic Value Added (EVA)-Konzepts neutralisieren.

  • Grundlagen und Bewertungssystematik des EVA-Konzepts.
  • Analyse der Unterschiede in den Rechnungslegungsnormen zwischen HGB und IFRS.
  • Identifikation und Systematisierung von Anpassungsmaßnahmen (Konversionen).
  • Neutrale Berechnung des Unternehmenswerts unabhängig vom Rechnungslegungssystem.

Auszug aus dem Buch

2.2.2.1 Das investierte Kapital

Die im Rahmen der Berechnung des EVA verwendete Vermögensgröße „ist das betriebsnotwendige, d.h. für die Erwirtschaftung des NOPAT eingesetzte Vermögen“. Die Ermittlung des Vermögens bzw. Kapitals kann sowohl aktivisch (Operating Approach) als auch passivisch (Financing Approach) erfolgen. Ausgangspunkt der Berechnung des investierten Kapitals beim Operating Approach ist die Bilanzsumme. Von ihr ausgehend werden eine Reihe von Anpassungen vorgenommen, um von der buchhalterisch geprägten zu einer ökonomischeren Größe zu gelangen. Die Anpassungen werden dabei im Rahmen von vier sog. Konversionen berücksichtigt, die alle nicht-betrieblichen, finanziellen, steuerlichen und bewertungstechnischen Verzerrungen beseitigen sollen. Im Rahmen der Operating Conversion ist zunächst die Bilanzsumme um das nicht-betriebsnotwendige Vermögen zu kürzen, wodurch man das betriebsnotwendige Vermögen erhält. Ausgehend von diesem, sind schließlich die übrigen drei Konversionen vorzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in den Untersuchungsgegenstand: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz der IFRS-Umstellung und die damit einhergehende Notwendigkeit für Investoren, HGB- und IFRS-Abschlüsse vergleichbar zu machen.

2 Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des EVA, einschließlich der Berechnungsmethodik, der Bestimmung von NOPAT und Kapitalkosten sowie der Ermittlung des Shareholder Values.

3 Neutralisierung der Auswirkungen von HGB und IFRS auf die Berechnung des Shareholder Value: Hier werden die wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IFRS analysiert und konkrete Anpassungsmaßnahmen diskutiert, um eine rechnungslegungsunabhängige Bewertung zu ermöglichen.

4 Kritische Würdigung: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Aussagekraft des EVA-Modells unter Berücksichtigung von Datenqualität und den Herausforderungen der Informationsasymmetrie.

5 Zusammenfassung und Fazit: Abschließende Betrachtung, wie durch Anpassungen die Vergleichbarkeit zwischen nach HGB und IFRS bilanzierenden Unternehmen verbessert werden kann.

Schlüsselwörter

Economic Value Added, EVA, Unternehmensbewertung, HGB, IFRS, Shareholder Value, NOPAT, Kapitalkosten, Bilanzierung, Rechnungslegung, Konversionen, Investiertes Kapital, Unternehmenswert, Finanzanalyse, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Unternehmensbewertung mittels des EVA-Konzepts und untersucht, wie die Unterschiede zwischen HGB- und IFRS-Rechnungslegung neutralisiert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des EVA, die Vergleichbarkeit von Rechnungslegungsdaten sowie Methoden zur Bereinigung buchhalterischer Verzerrungen für Investitionsentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Investoren eine Methode aufzuzeigen, mit der sie Unternehmen, die nach verschiedenen Rechnungslegungsstandards bilanzieren, einheitlich bewerten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine betriebswirtschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Konzepte mit praktischen Anpassungsbeispielen (Konversionen) verknüpft, um den Unternehmenswert vergleichbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EVA-Systematik und die detaillierte Diskussion spezifischer Anpassungen (z.B. Leasing, F&E, Goodwill) an Rechnungslegungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Economic Value Added (EVA), Unternehmensbewertung, HGB, IFRS, Konversionen und Shareholder Value.

Wie geht die Arbeit mit dem Thema Leasing um?

Das Werk diskutiert die Aktivierung von Operating-Leasing als Anpassungsmaßnahme und zeigt auf, dass dies unter bestimmten Annahmen den Unternehmenswert nur um den Barwert der gesparten Leasingraten verändert.

Welche Rolle spielt der Goodwill in der Untersuchung?

Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Abschreibungsregeln für Goodwill nach HGB und IFRS und argumentiert, dass eine gewinnmindernde Erfassung sachgerecht ist, da Abschreibungen den Unternehmenswert nicht beeinflussen.

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Résumé des informations

Titre
Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts vor dem Hintergrund der Umstellung des Rechnungswesens von HGB auf IFRS
Université
University of Münster  (Institut für Kreditwesen)
Note
2,7
Auteur
Marc Börgers (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
64
N° de catalogue
V23572
ISBN (ebook)
9783638266710
Langue
allemand
mots-clé
Unternehmensbewertung Hilfe Economic Value Added Konzepts Hintergrund Umstellung Rechnungswesens IFRS
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marc Börgers (Auteur), 2003, Unternehmensbewertung mit Hilfe des Economic Value Added Konzepts vor dem Hintergrund der Umstellung des Rechnungswesens von HGB auf IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23572
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Extrait de  64  pages
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