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Total Quality Management, Chancen und Grenzen der Implementierung

Title: Total Quality Management, Chancen und Grenzen der Implementierung

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 29 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anna Hajrabedjan (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Bereits in den 50er Jahren wurde häufig mit Slogans geworben, die vor allem die Güte der Produkte in den Vordergrund stellten. Die Marketingexperten erkannten, dass die Fokussierung auf das Merkmal „Qualität“ ein guter Weg ist, um sich von seinen Wettbewerbern zu distanzieren. Jedoch bezogen sich die Qualitätsansprüche fast ausschließlich auf die Produkte mit ihren spezifischen Leistungsmerkmalen, bzw. ihrer mechanischen Beschaffenheit. Die Qualität der Prozesse und Abläufe wurden weitgehend vernachlässigt.

Zu dieser Zeit dominierte das tayloristische System der Massenfertigung, in welchem die Qualität der Produkte durch unabhängige Kontrollabteilungen geprüft und die Qualitätsverantwortung an spezialisierte Arbeitskräfte delegiert wurde. So konnte von erzeugter Qualität kaum mehr die Rede sein. Die Güte wurde erprüft. Durch die starke Arbeitsteiligkeit, die zentrale Arbeitsorganisation und die Produktion großer Lose, waren die Prozessstrukturen sehr komplex. Somit konnte kaum auf Veränderungen der Marktbedingungen und spezifische Kundenwünsche eingegangen werden. Das System war daher unflexibel und durch den verstärkten Einsatz von Spezialkräften sowie den Gebrauch hochtechnisierter Produktionsanlagen relativ kostenintensiv. Erst im Zuge der Globalisierung, der zunehmenden Marktsättigung und dem somit stetig wachsenden Wettbewerbsdruck mussten die Unternehmen im Laufe der Jahre umdenken und sich neu orientieren. Das Total Quality Management ist ein integrativer Managementansatz, welcher zur Überwindung der Schwächen des Taylorismus beitragen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. TQM

2.1 Historische Entwicklung des TQM

2.2 Definition nach DIN EN ISO 8402

2.3 Die Bedeutung des TQM

2.4 Die Aspekte des TQM

2.5 Merkmale des TQM nach der EFQM

2.5.1 Die Güte aller Management-, Betriebs- und Verwaltungsprozesse

2.5.2 Kundenorientierung

2.5.3 Mitarbeiterorientierung

2.5.4 Ständige Verbesserung

3. Die Implementierung des Total Quality Managements

3.1 Gründe für die Einführung von TQM

3.2 Phasen der Implementierung

3.2.1 Die Sensibilisierungsphase

3.2.1.1 Förderung der Veränderungsbereitschaft und Information aller Arbeitskräfte

3.2.1.2 Ermittlung von Stärken und Schwächen durch Self-Assessment

3.2.1.3 Die Erarbeitung vom Leitbild und Leitlinien

3.2.1.4 Durch Pilotprojekte erste Erfahrungen sammeln

3.2.2 Die Realisierungsphase

3.2.2.1 Von der zentralen zur dezentralen Lenkungsstruktur

3.2.2.2 Der Abbau von Hierarchien

3.2.3 Die Stabilisierungsphase

3.2.3.1 Die Vernetzung fachbereichsspezifischer Einzelmaßnahmen organisationsweit

3.2.3.2 Förderung der Flexibilität, Kreativität und Innovationsbereitschaft aller Mitarbeiter

3.2.4 Phase der Exellence

3.2.4.1 Maßnahmen in der Phase der Exellence

4. Chancen und Grenzen der Implementierung des TQM

4.1 Chancen für das Unternehmen

4.2 Grenzen und Probleme des TQM-Ansatzes

5. Resümee

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Total Quality Management (TQM) als integrativen Managementansatz, der Unternehmen dabei unterstützt, die Qualität ihrer Produkte und Prozesse nachhaltig zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das zentrale Ziel ist es, die Chancen und Implementierungshürden des Konzepts sowie dessen notwendige strukturelle Anpassungen im Unternehmen zu analysieren.

  • Historische Entwicklung und philosophische Grundlagen des TQM
  • Die vier Phasen der TQM-Implementierung nach dem EFQM-Modell
  • Die Rolle der Mitarbeiterorientierung und ständigen Verbesserung
  • Chancen zur Steigerung von Effizienz und Kundenzufriedenheit
  • Grenzen und Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

3.2.2.1 Von der zentralen zur dezentralen Lenkungsstruktur

Ein Merkmal dieser Phase ist eine weitreichende Strukturveränderung des bisherigen Organisationsaufbaus und Organisationsablaufs. „TQM verlangt eine Organisation in Teams, die in vollständiger und ganzheitlicher Verantwortung die Wertschöpfung erbringen sollen.“ Das bedeutet für die meisten Unternehmen einen Wandel von einer zentralen zu einer stark dezentralen Lenkungsstruktur durchzuführen. Ziel ist die vollständige Umgestaltung zu einer auf Kundenwünsche bezogenen, prozessorientierten Organisationsstruktur. „Während sich der Produktionsbereich dabei an den Prinzipien der Just-in-Time-Philosophie orientiert, kommt es im Entwicklungsbereich zu einer zunehmenden Verzahnung der Entwicklungstätigkeiten im Sinne des Simultaneous Engineering bzw. der synchronen Produktentwicklung.“ Dieser Prozess des Strukturwandels erfordert große Anstrengungen, da das gesamte Unternehmen in dieser Form umstrukturiert wird, sowohl vertikal über alle Hierarchieebenen, als auch horizontal durch alle Bereiche einer Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Wandel von der tayloristischen Massenfertigung hin zur notwendigen ganzheitlichen Qualitätsphilosophie angesichts globalen Wettbewerbsdrucks.

2. TQM: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung, Definitionen und die wesentlichen Aspekte des Total Quality Managements sowie dessen Merkmale nach der EFQM.

3. Die Implementierung des Total Quality Managements: Hier wird der Prozess der Einführung von TQM detailliert in vier Phasen beschrieben, von der Sensibilisierung bis zur Phase der Exzellenz.

4. Chancen und Grenzen der Implementierung des TQM: Das Kapitel analysiert den Nutzen der TQM-Philosophie für Unternehmen und erörtert zugleich die auftretenden Probleme und Implementierungsschwierigkeiten.

5. Resümee: Die Zusammenfassung unterstreicht die Rolle von TQM als innovativen Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit deutscher Industrieunternehmen im globalen Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Total Quality Management, TQM, Qualitätsmanagement, Prozessorientierung, EFQM, Implementierung, Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Kaizen, Null-Fehler, Organisationsstruktur, Wettbewerbsvorteil, Business Excellence, Innovationsbereitschaft, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Total Quality Management als ganzheitliches Managementkonzept zur Qualitätssteigerung und zur Überwindung traditioneller tayloristischer Organisationsstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen, die systematische Implementierung in verschiedenen Phasen sowie die betriebswirtschaftlichen Chancen und Grenzen des TQM-Ansatzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine umfassende Umstrukturierung der Unternehmenskultur ihre Wettbewerbsfähigkeit durch ständige Verbesserung und Qualität steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und stützt sich auf etablierte Managementmodelle, insbesondere das TQM-Implementierungsmodell nach Christian Malorny und die Kriterien der EFQM.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der TQM-Merkmale und eine detaillierte Erläuterung der vier Implementierungsphasen: Sensibilisierung, Realisierung, Stabilisierung und Phase der Exzellenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie TQM, Prozessorientierung, Kundenorientierung, ständige Verbesserung, Unternehmenskultur und Implementierungsmanagement beschreiben.

Warum ist die Sensibilisierungsphase laut Autorin so entscheidend für den Erfolg?

Sie legt das Fundament für den notwendigen Bewusstseinswandel bei Management und Mitarbeitern; ohne diesen Grundstein können spätere Maßnahmen auf Widerstände stoßen und der Prozess erliegen.

Wie unterscheidet sich die Stabilisierungsphase von der Realisierungsphase?

Während in der Realisierungsphase TQM top-down eingeführt wird, steht in der Stabilisierungsphase die vollständige Übergabe von Verantwortung an die Mitarbeiter und die Vernetzung der Maßnahmen im Vordergrund.

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Details

Title
Total Quality Management, Chancen und Grenzen der Implementierung
College
Schmalkalden University of Applied Sciences  (Fachbereich Wirtschaft)
Course
Personal- und Sozialwesen
Grade
2,3
Author
Anna Hajrabedjan (Author)
Publication Year
2004
Pages
29
Catalog Number
V23588
ISBN (eBook)
9783638266833
Language
German
Tags
Total Quality Management Chancen Grenzen Implementierung Personal- Sozialwesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Hajrabedjan (Author), 2004, Total Quality Management, Chancen und Grenzen der Implementierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23588
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