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Die Auswirkungen der Terroranschläge des 11. Septembers auf die subjektive Arbeits und Freizeitdefinition der amerikanischen Bevölkerung - Eine empirische qualitative Studie

Title: Die Auswirkungen der Terroranschläge  des 11. Septembers auf die subjektive Arbeits und Freizeitdefinition der amerikanischen Bevölkerung - Eine empirische qualitative Studie

Diploma Thesis , 2003 , 282 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Förster (Author), Silke Pfaff (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Am 11. September 2001 brachten global operierende, religiös motivierte Terroristen das World Trade Center (WTC) und das Verteidigungsministerium (Pentagon) zum Einsturz und töteten Tausende Menschen. Das vierte der in den Anschlag involvierten Flugzeuge stürzte bei Pittsburgh in Pennsylvania ab und sollte offenbar den Präsidentensitz Camp Davis treffen. In New York starben 2801 Menschen, in Washington 184 und in Pennsylvania 40, die insgesamt neunzehn Terroristen nicht mit eingerechnet. Das Ereignis gilt traurigerweise als bisher „perfektester“ Terrorakt der Geschichte.
Der Mythos World Trade Center, dessen Zwillingstürme das Bild der New Yorker Skyline ein Vierteljahrhundert lang prägten, ist nun ein Relikt der Vergangenheit. Der japanische WTC-Architekt Minoru Yamasaki beschrieb ihn als ein Symbol für weltweiten Frieden, Glaube an die Menschlichkeit und die Repräsentanz des Bedürfnisses nach individueller Würde.
Terroristen verbreiten Schrecken und zwingen uns, mit Gewalt über Dinge nachzudenken, denen wir vorher nicht genug Beachtung schenkten, wie in unserem Fall: Islam und Terror. Durch die Zerstörung der Herzstücke der „Über-Macht“ Amerika bewiesen sie dessen Verwundbarkeit und schockierten nicht nur die USA selbst, sondern auch die vom American Way of Life faszinierte Welt, die sich nach 9/11 am Abgrund von Tod und Vernichtung sah.
Niemals zuvor konnten Millionen Menschen ´live` im Fernsehen miterleben, wie ein Kontinent, ein Land, eine Stadt, ein Way of Life angegriffen wurde und Tausende Menschen vor den erstarrten Augen der vereinten Fernsehwelt jämmerlich in den Tod getrieben wurden. Diese globale Wahrnehmung in einer von Medien bestimmten Welt-gesellschaft lässt uns die Attentate als unvergesslichen und zutiefst verinnerlichten Film in Erinnerung behalten (und nicht nur lediglich als ein Datum in der Geschichte etwa so wie Pearl Harbor). Viele fühlten sich an das Schreckensszenario von Pearl Harbor zurückerinnert oder auch an den, durch ein Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand ausgelösten, Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 28. Juni 1914 in Sarajevo.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Prolog: Begründung des Themas: Hat der 11. September 2001 die Einstellung der Amerikaner verändert?

2. Einführung in die Welt der Kultur, der USA und des Terrorismus

2.1. Kultursteckbrief

2.1.1 Geschichtlicher Aspekt

2.1.2 Herkunft und Definitionsversuch des Begriffs Kultur

2.1.3 Aufbau einer Kultur

2.1.4 Basisdimensionen von Kultur

2.1.5 Ablehnung kultureller Anleihen

2.2. Kulturelles Vorverständnis der amerikanischen Gesellschaft

2.2.1 Daten, Fakten, Zahlen

2.2.2 Die „Culture Theory“ von Hofstede

2.2.3 Die USA – ein Land der Kontraste. Versuch einer kulturellen Charakterisierung

2.2.4 Die USA und ihre Klischees: Wahr oder Falsch?

2.3 Die Betrachtungsweise US-feindlich gesinnter Kulturen

2.3.1 Chronologie der Attentate

2.3.2 Das Psychogramm der Suizidtäter: Ihr Hass war größer als ihre Angst

2.3.3 Der Terrorismus: Ziele, Gründe, Motive und Interessen – Der Angriff auf die „freie Welt“

3 Methodenwahl der qualitativen Studie

3.1 Methodologie

3.2 Forschungsdesign: Einzelfall-, Dokumenten-, Videoanalyse

4 Theoretische Überlegungen zu Arbeit und Freizeit

4.1 Historischer Abriss

4.2 Abgrenzungsversuche: Arbeit – Freizeit – Muße

4.3 Eine theoretische Darstellung der Zeit

4.4 Begriffsbestimmung

4.4.1 Arbeit

4.4.2 Freizeit

4.4.3 Muße

4.5 Definitionsversuche – analytische und integrative Ansätze

4.5.1 Arbeitspolare Definitionsversuche der Freizeit

4.5.2 Positive Definitionsversuche der Freizeit

4.5.3 Die Überwindung des ´Arbeits-Freizeit-Dualismus`: Freizeit als eigener Strukturraum

4.5.4 Neue integrative Definitionsansätze

4.6 Funktionen von Arbeit, Freizeit und Muße

4.6.1 Funktionen der Arbeit

4.6.2 Funktionen der Freizeit und Muße

4.6.2.1 Das Verhältnis von Arbeit und Freizeit

4.6.2.2 Die soziale Funktion der Freizeit

4.7 Freizeit- und Arbeitsverhalten

4.7.1 Das Freizeitverhalten

4.7.1.1 Der Umfang der Freizeit

4.7.1.2 Kategorien der Freizeit

4.7.1.3 Freizeitbeschäftigungen

4.7.1.4 Lebens-, Konsum- und Freizeitstile

4.7.2 Das Arbeitsverhalten

4.8 Problemfelder Arbeit und Freizeit

4.8.1 Probleme im Freizeitbereich

4.8.1.1 Die ältere Generation und das Problem der Freizeit

4.8.1.2 Der Urlaub als Problembereich der Freizeit

4.8.1.3 Die negativen Folgen eines „freizeitkulturellen Lebensstils“

4.8.1.4 Alleinsein in der Freizeit

4.8.2 Problembereich Arbeit

4.8.2.1 Stress als Problembereich der Arbeit

4.8.2.2 Burnout oder die Theorie der inneren Erschöpfung

4.8.2.3 Der Workaholic und Arbeit als Droge

4.8.2.4 Arbeit als Flucht

5 Forschungsprozess

5.1 Ablaufschilderung

5.2 Einteilung sowie kurze Vorstellung unserer Befragten

5.3 Methodologie: Verfahren qualitativer Analyse

5.3.1 Erhebungsverfahren: Problemzentriertes Interview

5.3.2 Aufbereitungsverfahren

5.3.3 Auswertungsverfahren: Qualitative Inhaltsanalyse

6 Analyse der Interviews

6.1 Individuelle Betrachtung

6.1.1 Todd Perlmann, ledig, 29 – direkt Betroffener

6.1.2 Elsie Mc Gomery, verheiratet, 63 - direkt Betroffene

6.1.3 Toni Grey, ledig, 32 - indirekt Betroffener

6.1.4 John Williamsen, ledig, 29 - direkt Betroffener

6.1.5 Sally Bentson, ledig, 27 - direkt Betroffene

6.1.6 Helga Sommer, verheiratet, 62 - direkt Betroffene

6.1.7 Robert Thompson, verheiratet, 37 - indirekt Betroffener

6.1.8 Sohé Becks, ledig, 31 - indirekt Betroffener

6.1.9 Exkurs: Zwei interessante Fälle

6.2 Zusammenfassende Analyse der Einzelinterviews

6.3 Maximale Kontrastierung: Ein Beispiel – Elsie und Todd

7. Resumé: Konsequenzen für die USA und globale Auswirkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die subjektive Definition und Wahrnehmung von Arbeit und Freizeit bei amerikanischen Staatsbürgern ausgewirkt haben. Im Zentrum der empirischen qualitativen Studie steht die Frage, inwieweit das traumatische Ereignis das individuelle Wertesystem sowie die Balance zwischen beruflichen Verpflichtungen und persönlicher Lebensgestaltung nachhaltig beeinflusst hat.

  • Kulturelle Identität der amerikanischen Gesellschaft im Spiegel aktueller Krisen.
  • Subjektive Arbeits- und Freizeitdefinitionen in Abhängigkeit von traumatischen Erlebnissen.
  • Sozialpsychologische Bewältigungsmechanismen nach dem 11. September 2001.
  • Die Rolle von Arbeit als identitätsstiftender Faktor in einer unsicheren Zeit.
  • Qualitative Analyse der Auswirkungen auf individueller Ebene durch problemzentrierte Interviews.

Auszug aus dem Buch

Die Betrachtungsweise US-feindlich gesinnter Kulturen

In dieser Arbeit ist weder das Bild, das bewusst bzw. unbewusst von der amerikanischen Politik und den Medien nach außen hin suggeriert wird, noch die Betrachtungsweise Außenstehender auf die amerikanische Kultur von entscheidender Bedeutung. Letztere ist hier nur dann wichtig, wenn es darum geht, die Motive und Interessen der erklärten Feinde der amerikanischen Kultur, wie in diesem Fall der Terrororganisation al-Quaida, was übersetzt „die Basis“ bedeutet und dessen Kopf Osama Bin Laden ist, sowie deren Aktivisten und Sympathisanten zu verstehen und erklären zu können. Auch wenn dies aus menschlicher Sicht wohl sehr schwer, wenn überhaupt, nachzuvollziehen sein wird, werden wir versuchen dieser Weltsicht auf den Grund zu gehen.

Der entscheidende und wichtigste Blickwinkel bleibt aber die individuelle und subjektive Sichtweise der Befragten zu ihrer eigenen US-Kultur und ihre Interpretationen dazu. Denn ein erklärtes Ziel dieser Arbeit ist es, die subjektive Sicht der Interviewten von Arbeit und Freizeit unter starker Berücksichtigung der prägenden Einflüsse der Kultur, die auf die gesamte amerikanische Bevölkerung wie auf das Individuum wirken, zu erschließen.

Zusammenfassung der Kapitel

Prolog: Begründung des Themas: Hat der 11. September 2001 die Einstellung der Amerikaner verändert?: Dieses Kapitel legt die Motivation der Arbeit dar und reflektiert die einschneidende Bedeutung des 11. Septembers 2001 als globalen Wendepunkt.

Einführung in die Welt der Kultur, der USA und des Terrorismus: Hier werden theoretische Grundlagen zu Kulturmodellen, der amerikanischen Gesellschaft und den Hintergründen des modernen Terrorismus vermittelt.

Methodenwahl der qualitativen Studie: Dieser Abschnitt beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen, insbesondere die Wahl der qualitativen Analyse und des problemzentrierten Interviews.

Theoretische Überlegungen zu Arbeit und Freizeit: Es wird ein theoretisches Fundament zu den Begriffen Arbeit, Freizeit und Muße sowie deren historischen und soziologischen Kontexten gelegt.

Forschungsprozess: Dieses Kapitel erläutert den praktischen Ablauf der Studie, von der Rekrutierung der Interviewpartner bis hin zur Aufbereitung der Daten.

Analyse der Interviews: Das Herzstück der Arbeit präsentiert die individuellen Betrachtungen der Befragten und die zusammenfassende Analyse der gewonnenen Erkenntnisse.

Resumé: Konsequenzen für die USA und globale Auswirkungen: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert und in den größeren Zusammenhang der globalen Auswirkungen des 11. Septembers gestellt.

Schlüsselwörter

9/11, Terroranschläge, Arbeit, Freizeit, Muße, Amerikanische Kultur, Qualitative Studie, Problemzentriertes Interview, Identität, Soziale Funktion, Lebensstil, Stress, Traumatisierung, Angst, Bewältigungsstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die subjektive Definition und Wahrnehmung von Arbeit und Freizeit innerhalb der amerikanischen Bevölkerung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem kulturellen Vorverständnis der USA, den soziologischen Definitionen von Arbeit und Freizeit, der Analyse von Stress und Angst sowie den Auswirkungen traumatischer Ereignisse auf den Lebensstil.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu verstehen, wie betroffene Amerikaner nach dem 11. September ihren Alltag, ihre berufliche Identität und ihre Freizeitgestaltung neu bewertet haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autoren nutzen eine qualitative Forschungsweise, insbesondere das problemzentrierte Interview, um tiefgehende Einblicke in die individuellen Sichtweisen der Betroffenen zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zu Arbeit und Freizeit, eine umfassende Beschreibung des Forschungsprozesses sowie die detaillierte Analyse der durchgeführten Interviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie "subjektive Definition", "kulturelles Vorverständnis", "Traumatisierung", "Workaholic" und "Intervention" aus.

Wie wurde die Differenzierung zwischen den Interviewten vorgenommen?

Die Befragten wurden in "direkt" Betroffene (Personen mit unmittelbarem persönlichen Bezug zu den Opfern) und "indirekt" Betroffene (Personen, die durch die allgemeine Bedrohungslage belastet sind) unterteilt.

Welchen Einfluss hatte 9/11 auf die Freizeitgestaltung der Befragten?

Die Untersuchung zeigt, dass viele Befragte durch die Anschläge eine Veränderung in ihrer Freizeitgestaltung erlebten, die von Rückzug (Cocooning) über eine erhöhte Wertschätzung sozialer Kontakte bis hin zu verstärkter Arbeitsorientierung als Kompensationsstrategie reichte.

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Details

Title
Die Auswirkungen der Terroranschläge des 11. Septembers auf die subjektive Arbeits und Freizeitdefinition der amerikanischen Bevölkerung - Eine empirische qualitative Studie
College
University of Augsburg  (Soziologie und empirische Sozialforschung)
Course
Arbeit und Freizeit
Grade
1,3
Authors
Thomas Förster (Author), Silke Pfaff (Author)
Publication Year
2003
Pages
282
Catalog Number
V23684
ISBN (eBook)
9783638267618
Language
German
Tags
Auswirkungen Terroranschläge Septembers Arbeits Freizeitdefinition Bevölkerung Eine Studie Arbeit Freizeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Förster (Author), Silke Pfaff (Author), 2003, Die Auswirkungen der Terroranschläge des 11. Septembers auf die subjektive Arbeits und Freizeitdefinition der amerikanischen Bevölkerung - Eine empirische qualitative Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23684
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