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Spracherwerb bei Kindern

Título: Spracherwerb bei Kindern

Trabajo de Seminario , 2004 , 7 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Marina Lizina (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
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Das Erlernen der Sprache bei Kindern ist eine der wichtigsten und interessantesten Fragen in ihrer Entwicklung. Wie lernt eigentlich das Kind sprechen, was ist der Spracherwerb und welche Grundlagen er hat? Laut dem Universalwörterbuch Duden wird der Begriff Spracherwerb folgenderweise definiert: „ Spracherwerb: Das Erlernen der Muttersprache“. 1

Die Sprache selbst fungiert als unabdingbarer Vermittler zwischen dem Menschen und seiner Umwelt; die Interpretation der Umwelt hängt also wesentlich von der sprachlichen Konvektion ab. 2 Um die Sprache zu erwerben, muss sich der Mensch in dieser Umwelt befinden, da nur die Umwelt ihm die Sprache vermitteln kann.

2. Der Spracherwerb und die Nachahmung

Die meist bekommene Antwort auf die Frage „Wie lernen Kinder sprechen?“ ist folgende: „Aber das sei doch ganz klar - Kinder hören Erwachsene sprechen, sie machten nach, was sie hören, erst noch sehr fehlerhaft, dann aber immer getreuer, bis ihre Sprache schließlich der Erwachsenensprache gliche. Kindersprache sei defekte Erwachsenensprache. Es ist dies die populäre Imitationstheorie des Spracherwerbs, und klar ist an ihr überhaupt nur eines: das sie nicht richtig sein kann“. 3 Dieses Phänomen Nachahmung spielt beim Spracherwerb eine sehr untergeordnete Rolle. In frühen Phasen können zumindest manche Kinder nur Wörter imitieren, was nicht über die grammatischen Formen zu sagen ist. Aber das ist nicht die Imitation der Wörter, die Kinder noch nicht kennen, sondern der Wörter, die sie bereits verstehen. Und imitiert wird nicht um Neues zu erfassen, zu lernen, sondern um gerade Gelerntes aktiv zu üben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

2. Begriff Spracherwerb

3. Der Spracherwerb und die Nachahmung

4. Charakteristische Merkmale des kindlichen Spracherwerbs

5. Denkrichtungen bei der Erklärung des kindlichen Spracherwerbs

6. Wozu lern das Kind die Sprache?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Prozess des kindlichen Spracherwerbs, beleuchtet theoretische Erklärungsmodelle und analysiert die motivationalen sowie biologischen Grundlagen hinter dieser sprachlichen Entwicklung.

  • Grundbegriffe und Definitionen des Spracherwerbs
  • Die Rolle von Imitation und Nachahmung im Lernprozess
  • Phasenmodell der sprachlichen Entwicklung beim Kind
  • Vergleich behavioristischer, interaktionistischer, nativistischer und kognitivistischer Theorien
  • Soziale und biologische Funktionen des Sprechenlernens

Auszug aus dem Buch

Der Spracherwerb und die Nachahmung

Die meist bekommene Antwort auf die Frage „Wie lernen Kinder sprechen?“ ist folgende: „Aber das sei doch ganz klar – Kinder hören Erwachsene sprechen, sie machten nach, was sie hören, erst noch sehr fehlerhaft, dann aber immer getreuer, bis ihre Sprache schließlich der Erwachsenensprache gliche. Kindersprache sei defekte Erwachsenensprache. Es ist dies die populäre Imitationstheorie des Spracherwerbs, und klar ist an ihr überhaupt nur eines: das sie nicht richtig sein kann“. Dieses Phänomen Nachahmung spielt beim Spracherwerb eine sehr untergeordnete Rolle. In frühen Phasen können zumindest manche Kinder nur Wörter imitieren, was nicht über die grammatischen Formen zu sagen ist. Aber das ist nicht die Imitation der Wörter, die Kinder noch nicht kennen, sondern der Wörter, die sie bereits verstehen. Und imitiert wird nicht um Neues zu erfassen, zu lernen, sondern um gerade Gelerntes aktiv zu üben.

Vor allem wurde nach den Beobachtungen von vielen Linguisten festgestellt, dass das Kind beim Sprachlernen irgendein Vorwissen mitbringen muss. „Wenn es erst alle denkbaren Grammatiken durchprobieren müsste, käme es nie ans Ziel. Allen natürlichen Sprachen liege eine einzige und universale Grammatik zugrunde, und die rekonstruiere das Kind nicht aus dem unverlässlichen Sprachmaterial, das ihm angeboten wird. Vielmehr trage es sie im Keim von Anfang an in sich, und in der Zeit, in der es eine Sprache zu lernen scheint, reiften ihre Regeln eine nach der anderen in ihm“.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Begriff Spracherwerb: Dieses Kapitel definiert den Spracherwerb als das Erlernen der Muttersprache und ordnet die Sprache als essenzielles Vermittlungsmedium zwischen Mensch und Umwelt ein.

3. Der Spracherwerb und die Nachahmung: Hier wird die populäre Imitationstheorie kritisch hinterfragt und aufgezeigt, dass Nachahmung lediglich eine untergeordnete Rolle beim Üben bereits bekannter Wörter spielt.

4. Charakteristische Merkmale des kindlichen Spracherwerbs: Der Abschnitt beschreibt chronologisch die sprachlichen Entwicklungsphasen, von der ersten Vokalisation bis hin zur komplexen Sprachbeherrschung im Kleinkindalter.

5. Denkrichtungen bei der Erklärung des kindlichen Spracherwerbs: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der zentralen psychologischen und linguistischen Theorien: Behaviorismus, Interaktionismus, Nativismus und Kognitivismus.

6. Wozu lern das Kind die Sprache?: Das abschließende Kapitel erläutert die motivationalen Gründe für den Spracherwerb, wie das Erreichen eigener Ziele und die Aufrechterhaltung der sozialen Bindung zu Bezugspersonen.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Kindliche Entwicklung, Muttersprache, Imitation, Nativismus, Behaviorismus, Interaktionismus, Kognitivismus, Sprachlernen, Grammatik, Sprachkompetenz, Kommunikation, Sprachentwicklung, Vokalisation, Wortschatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess des Spracherwerbs bei Kindern und analysiert, wie Kinder sprechen lernen und welche psychologischen Theorien diesen Prozess erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen gehören der Begriff des Spracherwerbs, die Rolle der Imitation, die Phasen der sprachlichen Entwicklung sowie verschiedene wissenschaftliche Denkrichtungen zur Sprachaneignung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Spracherwerb kein bloßes Nachahmen von Erwachsenen ist, sondern auf biologischen Anlagen und einer aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt basiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Zusammenfassung linguistischer sowie entwicklungspsychologischer Forschungsergebnisse.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Widerlegung der Imitationstheorie, die Darstellung der Entwicklungsphasen vom Lallen bis zur komplexen Satzbildung und den Vergleich der vier großen psychologischen Erklärungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spracherwerb, Nativismus, Behaviorismus, kindliche Entwicklung, grammatische Regeln und die soziale Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson.

Warum spielt die Imitation laut der Autorin eine untergeordnete Rolle?

Die Autorin argumentiert, dass Imitation nur zum aktiven Üben bereits verstandener Wörter dient, nicht jedoch zum Erlernen grundlegender grammatischer Strukturen oder völlig neuer Inhalte.

Welche Bedeutung kommt der Pubertät für den Spracherwerb zu?

Laut den zitierten Quellen lässt die Fähigkeit, eine neue Sprache schnell und mühelos zu erlernen, mit der einsetzenden Pubertät nach, da der Spracherwerb zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen abgeschlossen ist.

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Detalles

Título
Spracherwerb bei Kindern
Universidad
Technical University of Berlin  (Psychologie)
Calificación
sehr gut
Autor
Marina Lizina (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
7
No. de catálogo
V23688
ISBN (Ebook)
9783638267649
Idioma
Alemán
Etiqueta
Spracherwerb Kindern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marina Lizina (Autor), 2004, Spracherwerb bei Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23688
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