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Entwicklungsschritte von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren

Title: Entwicklungsschritte von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren

Essay , 2004 , 12 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Jana Szabo (Author)

Sociology - Children and Youth
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Unter Entwicklung wird hier ein lebenslanger dynamischer Prozess verstanden. Es handelt sich dabei um Veränderungen im Psychischen und Physischen. Zu ihnen tragen das anlagebedingte Wachsen und Reifen des Organismus und seiner physischen und psychischen Funktionen, bei. Das geschieht in Abhängigkeit von der chronologischen Zeit und von zufällig in ihr auftretenden Ereignissen; darüber hinaus durch die Wechselwirkung des sich entwickelnden Individuums mit den Umweltweinflüssen in Gestalt mannigfaltiger Anforderungen und daraus resultierender Lernprozesse.

Im folgenden will ich mich auf die Entwicklungsschritte des Kindes in den ersten sechs Lebensjahren beschränken.

Viele Soziologen haben sich mit der (früh-)kindlichen Entwicklung beschäftigt. So haben unter anderem Sigmund Freud, Albert Bandura, Erik H. Erikson und Pierre Bourdieu herausragende Theorien zur frühkindlichen Entwicklung aufgebaut. In dieser Arbeit möchte ich mich Unterschieden und Gemeinsamkeiten besonders zwischen Erik H. Eriksons Theorie der Sozialisation als Ausbildung der Identität und Jean Piagets „Theorie der geistigen Entwicklung“ widmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Erik Eriksons Theorie zur Ausbildung der Identität

Piagets „Theorie der geistigen Entwicklung“

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist es, die frühkindlichen Entwicklungsschritte innerhalb der ersten sechs Lebensjahre zu beleuchten und dabei die theoretischen Ansätze von Erik H. Erikson und Jean Piaget vergleichend gegenüberzustellen. Es wird analysiert, wie Identitätsbildung und kognitive Entwicklung theoretisch fundiert werden und welche Gemeinsamkeiten sowie Differenzen in diesen psychologischen Modellen bestehen.

  • Psychosoziale Entwicklungsphasen nach Erik H. Erikson
  • Kognitive Entwicklungsstufen nach Jean Piaget
  • Prozesse der Identitätsbildung im Kindes- und Jugendalter
  • Mechanismen der geistigen Anpassung (Assimilation und Akkommodation)
  • Vergleich der theoretischen Ansätze zur kindlichen Entwicklung

Auszug aus dem Buch

Die erste Phase: Urvertrauen gegen Urmisstrauen – Säuglingsalter

Die erste Phase bezeichnet Erikson mit dem Begriff Urvertrauen, welchen man in einer funktionierenden Mutter - Kind Beziehung beobachten kann. Das Kind erwirbt ein Gefühl von Ich - Identität, und ist scheinbar entspannt und ohne Probleme. Die liebende Mutter wird zu einer „inneren Gewissheit" und wird in Spannungssituationen als Helfer angesehen. (vgl. Zimmermann 2003)

Außerdem stützt sich das Kind auf Empfindungen und Bilder, welche eine Art Vertrauensbasis zu zuverlässigen Personen herstellen. Das Kind erfährt ein Gefühl von Gegenseitigkeit. Der Säugling bekommt was er am wichtigsten benötigt und kann der Mutter erlauben sich außer Sichtweite zu befinden. Ein Versagen in diesem Stadium spiegelt sich später im Charakter und in Störungen der Geisteszustandes wider; im schlimmsten Fall kann es zu einer infantilen Schizophrenie kommen. (vgl. Zimmermann 2003)

Der Erfolg ist vielmehr abhängig von der Erfüllung der mütterlichen Funktion im jeweiligen Kulturkreis mit den jeweiligen Wertvorstellungen (Wissen, Religion, etc.), als von der Menge der erbrachten Mutterliebe. Dies ist also der Anfang - das Zusammenkommen eines Säuglings, einem Elternpaar und einer Gesellschaft in einem Akt des Glaubens und Vertrauens. (vgl. Zimmermann 2003)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Entwicklung als lebenslangen Prozess und legt den Fokus auf die Analyse der Theorien von Erikson und Piaget in Bezug auf das Kindesalter.

Erik Eriksons Theorie zur Ausbildung der Identität: Hier werden die psychosozialen Phasen erläutert, wobei jede Phase eine spezifische Krise thematisiert, deren Bewältigung für die Identitätsentwicklung essenziell ist.

Piagets „Theorie der geistigen Entwicklung“: Das Kapitel beschreibt den kognitiven Anpassungsprozess des Kindes durch Assimilation und Akkommodation sowie die vier qualitativen Stufen der kognitiven Entwicklung.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der Ansätze von Erikson und Piaget, wobei insbesondere die verschiedenen Schwerpunkte in der Identitätsbildung und der kognitiven Strukturierung herausgearbeitet werden.

Literatur: Dieses Verzeichnis listet die verwendeten Quellen und Fachbücher auf, die der theoretischen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, kindliche Entwicklung, Identitätsbildung, Erik H. Erikson, Jean Piaget, Psychosoziale Phasen, Kognitive Entwicklung, Assimilation, Akkommodation, Identität, Entwicklungsstufen, Psychologie, Säuglingsalter, Kleinkindalter, Adoleszenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Entwicklungsschritten von Kindern in den ersten Lebensjahren unter Einbeziehung soziologischer und entwicklungspsychologischer Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Mittelpunkt stehen die Identitätstheorie nach Erik H. Erikson sowie das Modell der kognitiven Entwicklung von Jean Piaget.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die komparative Analyse der Modelle von Erikson und Piaget, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verständnis der frühkindlichen und jugendlichen Entwicklung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende sozialisationstheoretische Modelle vergleichend gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der psychosozialen Phasen nach Erikson, die Erklärung der kognitiven Stufen nach Piaget und deren abschließenden Vergleich.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Sozialisation, Identitätsbildung, kognitive Entwicklung, Entwicklungsphasen und Anpassungsmechanismen charakterisieren.

Wie unterscheidet sich Eriksons Krisenmodell von Piagets Stufenmodell?

Während Erikson den Fokus auf die Bewältigung sozialer und psychischer Krisen zur Identitätsbildung legt, konzentriert sich Piaget auf die kognitive Dezentrierung und die strukturelle Anpassung des Denkens an die Umwelt.

Welche Rolle spielt die „Umwelt“ in beiden Theorien?

In beiden Modellen ist die Interaktion mit der Umwelt entscheidend: Bei Erikson als Bezugssystem zur Bewältigung psychosozialer Krisen, bei Piaget als Objekt der Anpassung durch Assimilation und Akkommodation.

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Details

Title
Entwicklungsschritte von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Grade
sehr gut
Author
Jana Szabo (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V23690
ISBN (eBook)
9783638267663
Language
German
Tags
Entwicklungsschritte Kindern Lebensjahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Szabo (Author), 2004, Entwicklungsschritte von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23690
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