Bei der Personalisierung geht es darum, dem Kunden auf seine Interessen zugeschnittene Informationen zu präsentieren. U m auf jeden Kunden individuell eingehen zu können, muss ein Profil für jeden Nutzer erstellt werden. Mit Hilfe der Personalisierung kann der Betreiber der Webseite alles Wesentliche über die Interessengebiete des Kunden erfahren. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Die explizite und die implizite Personalisierung.
1. Explizite Personalisierung
Bei der expliziten Personalisierung kann sich der User die gewünschten Inhalte der Webseite selbst zusammenstellen. Der Betreiber bekommt somit bewusst vom Kunden bereitgestellte Daten.
Die explizite Personalisierung lässt sich auf zwei Arten realisieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Explizite Personalisierung
- 2. Implizite Personalisierung
- 3. Vor- und Nachteile der expliziten bzw. impliziten Personalisierung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die schriftliche Ausarbeitung befasst sich mit Formen der Personalisierung im Gesundheitswesen anhand von Praxisbeispielen. Das Ziel ist es, die verschiedenen Arten der Personalisierung zu beleuchten und ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen.
- Explizite Personalisierung
- Implizite Personalisierung
- Clustern des Contents
- Benutzerdefinierte Personalisierung
- Praxisbeispiele
Zusammenfassung der Kapitel
1. Explizite Personalisierung
Dieses Kapitel erläutert das Konzept der expliziten Personalisierung, bei dem der Nutzer aktiv Inhalte auswählt und somit dem Betreiber bewusst Daten zur Verfügung stellt. Es werden zwei Arten der expliziten Personalisierung vorgestellt: „Clustern des Contents" und „Benutzerdefinierte Personalisierung".
1.1. Clustern des Contents
Die erste Variante, „Clustern des Contents", beschreibt das Aufteilen von Inhalten nach Zielgruppen. Als Beispiel wird die Webseite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) www.gdv.de angeführt, die Informationen für Presse, Fachpersonal und Verbraucher in verschiedenen Bereichen anbietet.
1.2. Benutzerdefinierte Personalisierung
Die zweite Variante, „Benutzerdefinierte Personalisierung", ermöglicht es dem Nutzer, individuelle Themen auszuwählen, die bei seinen Sitzungen angezeigt werden sollen. Als Beispiel wird die Internetseite der medizinischen Wochenzeitung „Medical Tribune" genannt, die einen Ärztebereich und einen „Offenen Bereich" anbietet.
Schlüsselwörter
Personalisierung, explizite Personalisierung, implizite Personalisierung, Clustern des Contents, Benutzerdefinierte Personalisierung, Gesundheitswesen, Praxisbeispiele, Webseite, Nutzerprofile, Daten, Zielgruppen, Content, Information, Medical Tribune, GDV, Versicherungswirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen expliziter und impliziter Personalisierung?
Bei der expliziten Personalisierung stellt der Nutzer seine Interessen aktiv und bewusst bereit. Bei der impliziten Personalisierung werden Nutzerprofile automatisch durch das Verhalten des Users erstellt.
Was versteht man unter dem "Clustern des Contents"?
Hierbei werden Inhalte einer Webseite nach vordefinierten Zielgruppen aufgeteilt, wie zum Beispiel getrennte Bereiche für Presse, Fachpersonal und Verbraucher.
Wie funktioniert benutzerdefinierte Personalisierung?
Der User kann sich individuelle Themen oder Inhaltsblöcke selbst zusammenstellen, die ihm bei jedem Besuch der Webseite bevorzugt angezeigt werden.
Welche Praxisbeispiele werden für explizite Personalisierung genannt?
Als Beispiele dienen die Webseite des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) für Content-Clustering und die "Medical Tribune" für benutzerdefinierte Einstellungen.
Warum ist Personalisierung im Gesundheitswesen relevant?
Sie ermöglicht es, medizinische Informationen gezielt an Fachärzte oder Patienten zu liefern, wodurch die Relevanz der Inhalte erhöht und die Informationsflut reduziert wird.
- Citation du texte
- Nicole Streich (Auteur), 2003, Formen der Personalisierung im Internet anhand von Praxisbeispielen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23724