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Elemente der Satire in Jonathan Swift's "A Modest Proposal"

Title: Elemente der Satire in Jonathan Swift's "A Modest Proposal"

Term Paper , 2002 , 10 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Stephan Orth (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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In dieser Arbeit sollen die Elemente der Satire in Jonathan Swifts A Modest Proposal
herausgearbeitet werden. Hierzu werden nach einer kurzen Beschreibung der politischen
Aktivitäten des Autors und des geschichtlichen Hintergrundes typische Elemente der Satire aus
dem Text heraus-gearbeitet und interpretiert. Die Werke von Jonathan Swift aus der Hochzeit der
satirischen Literatur in Großbritannien1 gelten als besonders einflußreich für heutige Satiren,
wobei die Boshaftigkeit von A Modest Proposal auch in einer Zeit, in der alles und jeder ohne
Tabus in den Medien karikiert, persifliert und ironisiert wird, schwer zu übertreffen ist.
1 Autoren wie Pope, Johnson, Dryden und vornehmlich Jonathan Swift begründeten im 18.
Jahrhundert mit ihren Werken die Form der modernen Satire.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Jonathan Swifts politisches Engagement

3 „A Modest Proposal“ als Swifts populärstes politisches Pamphlet

3.1. Die literarische Form der Satire

3.2. Die Denkschrift „A Modest Proposal“

3.3 Satirische Elemente in „A Modest Proposal“

4 Schluß

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die zentralen satirischen Elemente in Jonathan Swifts „A Modest Proposal“ zu analysieren und deren rhetorische sowie gesellschaftskritische Funktion im historischen Kontext des 18. Jahrhunderts zu interpretieren.

  • Analyse der politischen Aktivitäten von Jonathan Swift
  • Untersuchung der Denkschrift als spezielle literarische Gattung
  • Einsatz von Ironie, Sarkasmus und rhetorischen Scheinargumenten
  • Dehumanisierung und ökonomische Sprachmuster als satirische Mittel
  • Rezeptionsgeschichte und Schockwirkung der Satire

Auszug aus dem Buch

3.3. Satirische Elemente in „A Modest Proposal“

Die erwähnte kurze Lebenszeit einer Satire gilt wegen der auch heute noch eindrucksvollen Schockwirkung nicht für A Modest Proposal, denn selbst ohne Hintergrundwissen zur zeitgenössischen Situation Irlands erkennt man den genialen Aufbau der Argumentation, die einen so unmenschlichen Vorschlag logisch begründet. Ironie durchzieht den gesamten Text, von der Bescheidenheit in der Überschrift bis zum letzten Satz (vgl. Abrams 2181).

Die „Inhumanität des reinen Zahlenbeweises“ (Schmidt 38) wird herausgestellt. Auch die Form gerät zur satirischen Parodie, denn die Gliederung reproduziert bis ins Detail die tradierten Vorschriften der Rede (vgl. Swift, Satire, 138): Das Pamphlet beginnt mit einer Einleitung, sodann folgen die Darstellung des Sachverhalts samt Begründung mit Beispielen, die Widerlegung von Einwänden, eine Schlußfolgerung und zuletzt die an das Gefühl appellierende Schlußrede (vgl. Weiß 247). Hiermit wird offenbart, wie leicht man mit rhetorischen Mitteln und einem stringenten Aufbau einer Rede auch unmoralische Vorschläge logisch begründen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: In diesem Kapitel wird die Zielsetzung der Arbeit erläutert, die darin besteht, die Satireelemente in Jonathan Swifts Werk herauszuarbeiten.

2 Jonathan Swifts politisches Engagement: Dieses Kapitel skizziert den Lebensweg und den politischen Hintergrund von Swift, um seine Motivation für kritische Texte zu verdeutlichen.

3 „A Modest Proposal“ als Swifts populärstes politisches Pamphlet: Das Hauptkapitel untersucht das Pamphlet als Denkschrift und analysiert die verwendeten satirischen Strategien.

3.1. Die literarische Form der Satire: Hier wird der theoretische Rahmen der Satire als literarische Gattung dargelegt, insbesondere im Hinblick auf ihre historische Kontextualisierung.

3.2. Die Denkschrift „A Modest Proposal“: Dieses Kapitel betrachtet die spezifische Form der Denkschrift („proposal“) und die Erwartungen an den Stil sowie die Glaubwürdigkeit des Verfassers.

3.3 Satirische Elemente in „A Modest Proposal“: Dieser Abschnitt widmet sich der detaillierten Untersuchung von Ironie, Scheinlogik und der de-humanisierenden Sprache im Text.

4 Schluß: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert die Wirkung der Satire sowie mögliche Anknüpfungspunkte für weitere Forschungen.

Schlüsselwörter

Jonathan Swift, A Modest Proposal, Satire, Politische Satire, Irland, 18. Jahrhundert, Denkschrift, Rhetorik, Ironie, Sarkasmus, Dehumanisierung, Gesellschaftskritik, Pamphlet, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die satirischen Elemente in Jonathan Swifts berühmtem Werk „A Modest Proposal“ und untersucht, wie der Autor durch rhetorische Mittel gesellschaftliche Missstände anprangert.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Kontext Irlands im 18. Jahrhundert, der Analyse der Textsorte „Denkschrift“ und der Funktionsweise von Satire als Mittel der politischen Kritik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Swift durch die Parodie formeller Denkschriften und den Einsatz von Scheinargumenten eine schockierende Wirkung erzielt, um den Leser zur Reflexion über gesellschaftliche Unterdrückung zu bewegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine textanalytische Untersuchung, bei der typische Merkmale der Satire (wie Ironie, Übertreibung und rhetorischer Aufbau) aus dem Originaltext herausgearbeitet und mit fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur in Verbindung gebracht werden.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil beleuchtet die literarische Form der Satire, definiert die spezifische Textsorte der Denkschrift jener Zeit und analysiert konkret die Anwendung von „low style“ und dehumanisierendem Jargon.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Satire, politische Kritik, 18. Jahrhundert, rhetorische Scheinargumente, Denkschrift, Dehumanisierung und die spezifische Situation in Irland.

Inwiefern spielt der „low style“ eine Rolle für die satirische Wirkung des Werkes?

Der „low style“ reduziert die Menschen auf rein ökonomische Zahlenwerte und vergleicht sie mit Tieren. Dies führt zu einer moralischen Abstumpfung beim Leser, wodurch die Unmenschlichkeit des fiktiven „Proposers“ besonders deutlich wird.

Warum sorgte „A Modest Proposal“ bei zeitgenössischen Lesern für einen Skandal?

Der Text war so überzeugend im Stil einer seriösen Denkschrift verfasst, dass viele zeitgenössische Leser den bitterbösen, satirischen Kern nicht sofort erkannten und den unmenschlichen Vorschlag teilweise ernst nahmen.

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Details

Title
Elemente der Satire in Jonathan Swift's "A Modest Proposal"
College
University of Wuppertal  (Anglistik/Amerikanistik)
Course
Einführung in die Literaturwissenschaft
Grade
1.3
Author
Stephan Orth (Author)
Publication Year
2002
Pages
10
Catalog Number
V23778
ISBN (eBook)
9783638268288
Language
German
Tags
Elemente Satire Jonathan Swift Modest Proposal Einführung Literaturwissenschaft Jonathan Swift
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Orth (Author), 2002, Elemente der Satire in Jonathan Swift's "A Modest Proposal", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23778
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