Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Computer Science - Commercial Information Technology

E-Government in der Schweiz. Elektronische Abstimmung - heute und morgen

Title: E-Government in der Schweiz. Elektronische Abstimmung - heute und morgen

Seminar Paper , 2002 , 37 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: René Schumacher (Author), Ch. Perozzo (Author), M. Gubler (Author), P. Hardmeier (Author), S. Spörr (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Einleitung

Electronic Government ist in den letzten Jahren immer mehr zum Schlagwort geworden. Zusammen mit all den anderen „E-Begriffen“ wie E-Business oder E-Banking hat der Ausdruck E-Government Eingang in den Wortschatz vieler Politiker, Medienleute, Informatiker oder interessierter Bürger gefunden.
Was aber wird genau unter E-Government verstanden? Genügt das Bereitstellen einer Homepage mit den Öffnungszeiten der lokalen Verwaltung bereits, um von E-Government zu sprechen? Ist die per E-Mail zwischen Bürger und Gemeinde kommunizierte Anfrage über einen Aufschub beim Einreichen der Steuererklärung Ausdruck von E-Government? Oder rechtfertigt erst eine hochkomplexe
Technologie, welche elektronische Abstimmungen ermöglicht, die Verwendung des Begriffes Electronic Government?

In einem ersten Kapitel soll diesen Fragen nachgegangen werden. Dabei wird aufgezeigt, welch breiten Bedeutungsinhalt der Begriff E-Government aufweist. Danach wird ein Teilaspekt des Electronic Government herausgegriffen: Bezogen auf die Schweiz wird E-Voting, das elektronische Abstimmen, thematisiert. Mit einer Diskussion
von E-Voting können anhand eines konkreten Beispiels alle wichtigen Aspekte des E-Government gestreift werden. Eine umfassende Behandlung sämtlicher Teilgebiete von Electronic Government würde den Rahmen dieser Arbeit bei weitem sprengen.
In einem nächsten Kapitel nach der Definition von E-Government wird der aktuelle Stand in Sachen elektronischer Abstimmung in der Schweiz aufgezeigt. Wo steht man heute, welche Versuche laufen, welche Erfahrungen wurden bereits gesammelt?
Danach soll ein weiteres Kapitel über Chancen und Risiken elektronischer Abstimmungen für unterschiedliche Zielgruppen Auskunft geben. Die Vor- und Nachteile eines EVoting
werden dabei aus diversen Blickwinkeln beleuchtet, bevor in einem nächsten Kapitel konkreter und vertiefter auf die technischen Aspekte von elektronischen Abstimmungsverfahren eingegangen wird. Unter anderem werden die heute einsetzbaren Verfahren sowie die noch immer bestehenden Sicherheitsprobleme in diesem Bereich erörtert. Ein letztes Kapitel liefert schlussendlich einen möglichen Ausblick bezüglich EGovernment und E-Voting in der Schweiz.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen E-Government und E-Voting

2.1 Definition E-Government

2.1.1 Verschiedene Interpretationen des Begriffes E-Government

2.1.2 Definition der Hochschule Speyer

2.1.3 Definition von Gisler und Spahni

2.1.4 Konsolidierung

2.2 Definition E-Voting

3 E-Voting in der Schweiz

3.1 Strategie des Bundes

3.1.1 Projekt E-Voting

3.1.2 Aspekte der digitalen Signatur

3.2 E-Voting in Kantonen und Gemeinden

3.2.1 St. Galler Pilotprojekt

3.2.2 Genfer Pilotprojekt

3.2.3 Neuenburger Pilotprojekt

3.2.4 Zürcher Pilotprojekt

4 Chancen und Risiken des E-Voting

4.1 Chancen

4.1.1 Stimmbeteiligung – Wählerschichten

4.1.2 Software

4.1.3 Auswertung

4.1.4 Informationsverteilung

4.2 Risiken

4.2.1 Akzeptanz und Sicherheit

4.2.2 Beeinflussung des Wählerverhaltens

4.2.3 Föderalismus

4.2.4 Meinungsfindung

4.2.5 Digital divide

4.3 Vor- und Nachteile für Bürger und Verwaltung

4.3.1 Bürger

4.3.2 Verwaltung

4.4 Fazit

5 E-Voting Technologien

5.1 Anforderungen an ein E-Voting System

5.1.1 Erwartungen der Stimmbürger

5.1.2 Politische und rechtliche Anforderungen

5.1.3 Technische Anforderungen

5.2 Bedrohungsformen

5.3 Identifikation, Authentifizierung

5.3.1 Identifikation

5.3.2 Verfahren der Authentifizierung

5.4 Datenschutz

5.5 Verfügbarkeit

5.6 Mögliche Architektur

5.6.1 E-Voting-System-Architektur

5.6.2 Legende zu Architektur

5.7 Umgang mit dem Risiko

5.8 Technologische Entwicklung

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand sowie die Potenziale und Herausforderungen der elektronischen Stimmabgabe (E-Voting) in der Schweiz. Ziel ist es, die Komplexität des Themas E-Government aufzuzeigen und ein fundiertes Verständnis für die technologischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte der elektronischen Abstimmung zu vermitteln.

  • Begriffsdefinitionen und Einordnung von E-Government und E-Voting
  • Analyse der Strategie des Bundes und aktueller kantonaler Pilotprojekte
  • Diskussion der Chancen und Risiken für Bürger und Verwaltung
  • Technische Anforderungen an sichere E-Voting-Systeme
  • Betrachtung von Sicherheitsaspekten und Bedrohungsszenarien

Auszug aus dem Buch

5.6.1 E-Voting-System-Architektur

Die Schwierigkeit besteht nun darin, sicherzustellen, dass der öffentliche Key wirklich der richtige ist und durch den Empfänger ausgegeben wurde. Um sich den persönlichen Gang zum Empfänger und das Aushändigen von Disketten zu ersparen, wurden sogenannte Certification Authorities, CA’s, ins Leben gerufen, die ihrerseits Zertifikate ausstellen, mit denen sie die Echtheit der Keys bestätigen und die Public Keys auf einem zentralen Rechner zur Verfügung stellen. Ein solches Zertifikat ist vergleichbar mit einem Fahrausweis oder einem Pass, mit welchem die Behörden die Authentizität der entsprechenden Person bescheinigen. Somit können nun beide Seiten sicher sein, es mit der jeweilig richtigen Gegenstelle zu tun zu haben und dass der Datenaustausch zwischen ihnen sicher ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Thema E-Government und E-Voting vor und definiert die Ziele sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2 Definitionen E-Government und E-Voting: Liefert eine Übersicht verschiedener Begriffsdefinitionen und konsolidiert diese zu einem umfassenden Verständnis.

3 E-Voting in der Schweiz: Beleuchtet die Strategie des Bundes sowie konkrete kantonale Pilotprojekte in St. Gallen, Genf, Neuenburg und Zürich.

4 Chancen und Risiken des E-Voting: Diskutiert die Auswirkungen, Vor- und Nachteile der elektronischen Abstimmung aus Sicht von Bürgern und Verwaltung.

5 E-Voting Technologien: Analysiert die technischen Anforderungen, Sicherheitsvorkehrungen, Architekturansätze und Bedrohungsformen elektronischer Wahlsysteme.

6 Ausblick: Prognostiziert die zukünftige Entwicklung von E-Government und E-Voting unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

E-Government, E-Voting, Schweiz, Elektronische Abstimmung, Digitales Signatur, Sicherheit, Datenschutz, Internet, Wahlsystem, Architektur, Authentifizierung, Identifikation, Stimmgeheimnis, Demokratie, Informationstechnologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Implementierung von E-Government in der Schweiz, wobei der Fokus gezielt auf dem Teilbereich des E-Voting (elektronisches Abstimmen und Wählen) liegt.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Felder sind die begriffliche Definition von E-Government, die politische Strategie der Schweiz, technische Anforderungen an Sicherheit sowie eine Analyse von Chancen und Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, was hinter dem Begriff E-Government steckt und anhand von E-Voting einen Einblick in die Komplexität und Vielfältigkeit digitaler politischer Prozesse zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Untersuchung bestehender Strategiepapiere des Bundes sowie einer vertieften Analyse laufender kantonaler Pilotprojekte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition, die Darstellung der aktuellen Schweizer E-Voting-Landschaft, eine Chancen-Risiken-Analyse sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Systemarchitektur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

E-Government, E-Voting, Stimmgeheimnis, Sicherheit, digitale Signatur und elektronische Demokratie sind die prägenden Begriffe.

Was sind die größten Hürden für E-Voting in der Schweiz laut dem Autor?

Zu den Haupthindernissen zählen der politische und rechtliche Klärungsbedarf, die mangelnde Harmonisierung der Stimmregister sowie die hohen Investitionskosten für eine sichere und flächendeckende Infrastruktur.

Wie unterscheidet sich das Zürcher Pilotprojekt von den anderen?

Das Zürcher Projekt zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es bereits frühzeitig mobile Endgeräte wie Handys und Organizer in die Projektüberlegungen miteinbezieht.

Excerpt out of 37 pages  - scroll top

Details

Title
E-Government in der Schweiz. Elektronische Abstimmung - heute und morgen
College
University of Applied Sciences Zurich  (Wirtschaftsinformatik)
Grade
sehr gut
Authors
René Schumacher (Author), Ch. Perozzo (Author), M. Gubler (Author), P. Hardmeier (Author), S. Spörr (Author)
Publication Year
2002
Pages
37
Catalog Number
V2378
ISBN (eBook)
9783638114509
Language
German
Tags
E-Voting E-Government
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Schumacher (Author), Ch. Perozzo (Author), M. Gubler (Author), P. Hardmeier (Author), S. Spörr (Author), 2002, E-Government in der Schweiz. Elektronische Abstimmung - heute und morgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2378
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  37  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint