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Partizipation bei der Arbeit

Titel: Partizipation bei der Arbeit

Hausarbeit , 2003 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thorsten Feldmann (Autor:in), Sandra Böhm (Autor:in), Claudia Fritsche (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Studie befasst sich mit der direkten Partizipation am Arbeitsplatz. Die Mitarbeiterpartizipation von 349 befragten Personen wurde anhand eines Fragebogens für verschiedene Arbeits- und Aufgabenbereiche gemessen. Es sollte herausgefunden werden, inwiefern sich Partizipation verändert, wenn andere Variablen, wie z.B. ein wechselnder Funktionsbereich, auf sie einwirken. Umgekehrt wurde untersucht, welche Effekte eine veränderte Partizipation nach sich ziehen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten für zukünftige Stellenbewerber, als auch für praktizierende Manager als Richtschnur gelten und ein Bewusstsein dafür schaffen, was Partizipation bewirken kann.

Ein Ergebnis war, dass mit höherer Bildung die Partizipationsmöglichkeiten steigen, während der Funktionsbereich wenig Einfluss auf die spätere Partizipation ausübt, wie auch die Art des Anstellungsverhältnisses.

Wenngleich mehrere getroffene Annahmen keine Unterstützung fanden, wird das Ergebnis der Studie hinsichtlich der Zielstellung von den Autoren als wertvoll betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Begriffsbestimmung & Abgrenzung

2.2. Historische Entwicklung

2.3. empirische Forschungsergebnisse

3. Hypothesenbildung

3.1. Zielsetzung und Modellentwicklung

3.2. Hypothesen

4. Methode

4.1. Durchführung der Studie

4.2. Operationalisierung

4.3. Stichprobe

5. Auswertung der Ergebnisse

5.1. Ist-Analyse

5.1.1. Tatsächliche Partizipation

5.1.2. Gewünschte Partizipation

5.2. zweifaktorielle Varianzanalyse

5.3. t-Test

5.4. Korrelationsanalyse

6. Diskussion und Zusammenfassung

6.1. Diskussion

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Semesterarbeit untersucht die direkte Partizipation von Mitarbeitern am Arbeitsplatz anhand einer empirischen Befragung von 349 Personen. Das primäre Ziel besteht darin, Erkenntnisse über die Einflussfaktoren auf das Partizipationsniveau zu gewinnen, Handlungsempfehlungen für Bewerber und Führungskräfte abzuleiten sowie den Zusammenhang zwischen Partizipation, Arbeitszufriedenheit und Kündigungsgedanken zu analysieren.

  • Analyse von Einflussfaktoren auf die Mitarbeiterpartizipation (z.B. Qualifikation, Funktionsbereich, Arbeitsverhältnis)
  • Zusammenhang zwischen Arbeitsbeanspruchung und Partizipationswunsch
  • Einfluss der Partizipation auf die Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsichten
  • Beziehung zwischen politischem Wahlverhalten und dem Wunsch nach betrieblicher Mitbestimmung

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsbestimmung & Abgrenzung

Partizipation bedeutet Teilhabe, Teilnahme oder auch die Beteiligung an Problemlösungs- und Entscheidungsprozessen (Antoni, 1999). Das Gefühl der Entfremdung gegenüber Arbeit und Unternehmen soll reduziert und durch ein Gefühl von Autonomie ersetzt werden. Stärkerer, direkter Einfluss auf die Planung und Ausführung von Arbeitsprozessen, sowie größerer Einbezug möglichst vieler Mitarbeiter in die hierarchische Koordination (Kühl, 1995) sind die Ziele des partizipativen Managements.

Die Mitarbeiter werden zwar an der Entscheidungsfindung beteiligt, was jedoch noch nicht bedeutet, dass ihre Lösung auch angenommen wird.

Pfaffenberger (1993) fasst den Begriff umfassender und verwendet Partizipation zum einen im Zusammenhang mit Prozessen der Demokratisierung (Bürgerbeteiligung) und Emanzipation, aber auch der Rationalisierung und Effektivität. So wird sie teils als Entwicklungsziel eines gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses gesetzt, teils auch als Gegenreaktion auf Entwicklungsmerkmale sozialstaatlicher Intervention, wie Bürokratisierung und Zentralisation verstanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Kontext der Untersuchung im Rahmen einer universitären Lehrveranstaltung und begründet die Relevanz von Mitarbeiterpartizipation als strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert den Begriff Partizipation, grenzt ihn ab und gibt einen Überblick über die historische Entwicklung sowie bisherige empirische Forschungsergebnisse zur Mitarbeiterbeteiligung.

3. Hypothesenbildung: Hier werden die Zielsetzung der Studie dargelegt, ein theoretisches Modell entwickelt und sechs spezifische Hypothesen für die empirische Untersuchung formuliert.

4. Methode: Der methodische Teil beschreibt die Durchführung der Studie mittels Fragebögen, die Operationalisierung der Konstrukte sowie die soziodemographische Zusammensetzung der Stichprobe von 349 Personen.

5. Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Analyse der erhobenen Daten, inklusive Ist- und Soll-Analyse sowie die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Varianzanalyse, t-Test und Korrelationsanalysen.

6. Diskussion und Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, die Signifikanz der Hypothesen diskutiert und die gewonnenen Erkenntnisse in den Kontext der Literatur eingeordnet.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungshinweise für die betriebliche Praxis, insbesondere für das Personalmanagement und Führungskräfte.

Schlüsselwörter

Partizipation, Management, Mitarbeiterbeteiligung, Arbeitszufriedenheit, Stellenbewerbung, Führungsaufgabe, Unternehmenserfolg, Personalmanagement, Berufsauswahl, Arbeitsorganisation, Entscheidungsfindung, Arbeitsprozesse, Qualifikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die direkte Partizipation von Mitarbeitern am Arbeitsplatz und deren Auswirkungen auf verschiedene arbeitspsychologische Variablen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Einflussfaktoren auf das Partizipationsniveau, der Zusammenhang zwischen Partizipation und Arbeitszufriedenheit sowie die Frage, ob Partizipation Kündigungsgedanken beeinflussen kann.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Bewerber und Führungskräfte zu entwickeln und aufzuzeigen, wie sich Partizipation in verschiedenen unternehmerischen Kontexten auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzten einen standardisierten Fragebogen zur quantitativen Erhebung, deren Daten mittels SPSS statistisch ausgewertet wurden (u.a. zweifaktorielle Varianzanalyse, t-Test, Korrelationsanalyse).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen dargelegt, Hypothesen gebildet, die methodische Vorgehensweise erläutert und die empirischen Ergebnisse detailliert ausgewertet und diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mitarbeiterpartizipation, Arbeitszufriedenheit, Personalmanagement und Arbeitsorganisation zusammenfassen.

Gab es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Qualifikation und Partizipation?

Die Studie ergab, dass die Partizipation mit steigendem Ausbildungsniveau zunimmt, wobei jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Funktionsbereichen in Bezug auf die Qualifikation festgestellt werden konnten.

Hat das politische Wahlverhalten einen Einfluss auf den Wunsch nach Partizipation am Arbeitsplatz?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass das Wahlverhalten keinen signifikanten Einfluss auf den Wunsch nach betrieblicher Partizipation hat; beide Formen sollten als unabhängig betrachtet werden.

Welche Erkenntnis gibt es bezüglich Kündigungsgedanken?

Es konnte nachgewiesen werden, dass eine geringere Partizipation bei der Arbeitsorganisation mit einer Zunahme von Kündigungsgedanken korreliert.

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Details

Titel
Partizipation bei der Arbeit
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin  (BWL)
Note
1,3
Autoren
Thorsten Feldmann (Autor:in), Sandra Böhm (Autor:in), Claudia Fritsche (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
31
Katalognummer
V23836
ISBN (eBook)
9783638268691
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partizipation Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Feldmann (Autor:in), Sandra Böhm (Autor:in), Claudia Fritsche (Autor:in), 2003, Partizipation bei der Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23836
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