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Aerosole. Ursprung, chemische Eigenschaften und Wirkung

Título: Aerosole. Ursprung, chemische Eigenschaften und Wirkung

Trabajo Escrito , 2004 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jan Sebastian Mänz (Autor)

Ciencias ambientales
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Aerosol bedeutet wörtlich übersetzt „in Luft gelöst“ (aus dem griech. oder lat. aer = Luft und sole = Lösung). Streng genommen bezeichnet es ein Trägerfluid mit darin suspendierten Partikeln. In der wissenschaftlichen Literatur wird der Begriff „Aerosol“ jedoch meist gleichbedeutend mit den Partikeln verwendet, ohne das Trägergas mit einzuschließen.Die Teilchen haben einen Durchmesser von etwa 10 -2 bis 10 2 µm und können sowohl fest als auch flüssig sein. Typische Aerosole sind z.B. Seesalzkerne aus
und Konzentration der Partikel. Da sie als Kondensationskerne für die Wolkenbildung verantwortlich sind (indirekter Klimaeffekt) und die Atmosphäre trüben (direkter Klimaeffekt), beeinflussen sie den Strahlungshaushalt der Erde und somit auch das Klima. Derzeitige Forschungsergebnisse deuten auf einen dem Treibhauseffekt gegenläufigen, also einen abkühlenden Effekt hin. Auch auf die menschliche Gesundheit üben Aerosole einen Einfluss aus. Je nach Partikelgröße können sie bis in die Lungenalveolen vordringen. Diese Arbeit beschreibt den Lebenslauf und die Eigenschaften der Aerosole sowie ihre Einflussnahme auf das Klima und die menschliche Gesundheit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aerosolquellen

2.1 Primäraerosole bzw. Dispersionsaerosole

2.2 Sekundäraerosole bzw. Nukleationsaerosole

2.3 Anteile natürlicher und anthropogener Quellen

3. Größenverteilung

4. Chemische Zusammensetzung

5. Lebenslauf Troposphärischer Aerosole / Senken

5.1 Umwandlungsprozesse

5.2 Senken

5.3 Lebensdauer

5.4 Partikeltransport

6. Klimawirkung

6.1 Indirekter Klimaeffekt

6.2 Direkter Klimaeffekt

6.3 Quantifizierung der Effekte

7. Einfluss auf die Gesundheit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die physikalischen und chemischen Eigenschaften troposphärischer Aerosole sowie deren komplexen Lebenslauf in der Atmosphäre. Ziel ist es, die vielfältigen Auswirkungen dieser Partikel auf das globale Klimasystem und die menschliche Gesundheit wissenschaftlich zu analysieren.

  • Klassifizierung und Entstehungsmechanismen von Aerosolen (Primär- vs. Sekundäraerosole)
  • Prozesse der Größenverteilung und deren Einfluss auf das atmosphärische Verhalten
  • Atmosphärische Umwandlungsprozesse und Senkenmechanismen (Deposition)
  • Direkte und indirekte Klimaeffekte sowie deren Strahlungsantrieb
  • Gesundheitliche Risiken durch das Eindringen von Partikeln in die Atemwege

Auszug aus dem Buch

5.3 Lebensdauer

Die Lebensdauer der Partikel in der Atmosphäre ist von ihrer Größe sowie der Region, in der sie sich innerhalb der Atmosphäre befinden, abhängig. Grundsätzlich wirken in der unteren Troposphäre drei verschiedene Mechanismen als Verlustpfade auf die Partikel ein: Koagulation, nasse Deposition, trockene Deposition (siehe Abbildung 14).

Für sehr kleine Teilchen ist die Koagulation der dominierende Verlustprozess. Sie verläuft sehr schnell und führt zu durchschnittlichen Lebensdauern von nur wenigen Stunden.

Sehr große Teilchen mit einem Durchmesser von mehr als 10 µm werden hauptsächlich durch trockene Deposition aus der Atmosphäre entfernt. Auf Grund ihres Gewichts sedimentieren sie sehr schnell. Die nasse Deposition übt zwar auch einen Einfluss auf diese Partikel aus, jedoch spielt diese im Verhältnis zur Sedimentation eine untergeordnete Rolle. Die Lebensdauer von sehr großen Partikeln liegt ebenfalls im Bereich weniger Stunden.

Mittelgroße Partikel von ca. 0,1 µm bis 1 µm Durchmesser dienen meist als Wolkenkondensationskerne und werden außerdem durch Niederschläge aus der Atmosphäre entfernt. Ihre Lebensdauer ist mit ca. 4-6 Tagen die längste. Die meisten Aerosole gehören zu diesem mittleren Größenbereich und daher stellt diese Lebensdauer ein gutes Maß für die Aerosole insgesamt dar.

Da mit zunehmender Höhe die Niederschlagshäufigkeit drastisch abnimmt, gilt diese durchschnittliche Lebensdauer von 4-6 Tagen nur für die untere Troposphäre. In der Stratosphäre kann die Lebensdauer Monate bis Jahre betragen (diese Abschätzungen hängen sehr stark von der Häufigkeit des Auftretens von Wolken und Regen ab, so dass sie sich mit dem Ort, der Jahreszeit, Wetterlagen und dergleichen ändern).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition und Einführung in die grundlegenden Eigenschaften und Wirkmechanismen von Aerosolen in der Atmosphäre.

2. Aerosolquellen: Differenzierung zwischen Primär- und Sekundärpartikeln sowie deren natürliche und anthropogene Ursprünge.

3. Größenverteilung: Analyse der Teilchengrößenbereiche und deren Bedeutung für die atmosphärische Verteilung.

4. Chemische Zusammensetzung: Untersuchung der stofflichen Beschaffenheit der Partikel in Abhängigkeit von ihrer Herkunft.

5. Lebenslauf Troposphärischer Aerosole / Senken: Darstellung der Umwandlungsprozesse, Deposition, Lebensdauer und Transportwege.

6. Klimawirkung: Erklärung der direkten und indirekten Effekte auf den Strahlungshaushalt und die Klimabeeinflussung.

7. Einfluss auf die Gesundheit: Untersuchung der toxikologischen Wirkung und der gesundheitlichen Gefahren durch das Eindringen in die Atemwege.

Schlüsselwörter

Aerosole, Primärpartikel, Sekundärpartikel, Nukleation, Koagulation, Deposition, Lebensdauer, Klimaeffekt, Strahlungsantrieb, Albedo, Lungenalveolen, Schwebstoffe, Umweltchemie, Atmosphäre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der physikalischen und chemischen Charakterisierung von Aerosolen in der Troposphäre und beleuchtet deren Rolle im globalen Klimasystem sowie deren gesundheitliche Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entstehungsquellen, die Größenverteilung, die chemische Zusammensetzung, der atmosphärische Lebenszyklus und die spezifischen Klima- und Gesundheitsauswirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Einordnung der Aerosolthematik unter besonderer Berücksichtigung ihrer abkühlenden Wirkung auf das Klima und ihrer toxischen Gefährdung des menschlichen Atmungssystems.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, die aktuelle Forschungsergebnisse und physikalische Modelle zur atmosphärischen Chemie zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Entstehung (Dispersion, Nukleation), die physikalischen Veränderungsprozesse in der Atmosphäre und die Folgen durch Deposition auf das Klima und den menschlichen Körper.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselwörter sind Aerosole, Klimawirkung, Deposition, atmosphärische Chemie und Lungenbelastung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundäraerosolen wichtig?

Die Unterscheidung ist für das Verständnis der Entstehungsweise essentiell, da Primäraerosole direkt emittiert werden, während Sekundäraerosole durch chemische Gas-zu-Partikel-Umwandlung in der Atmosphäre entstehen.

Warum stellen Aerosole ein Gesundheitsrisiko dar?

Aufgrund ihrer geringen Größe können sie tief in die Lungenalveolen vordringen, wo sie Schadstoffe abgeben oder dort verbleiben und so die Gesundheit schädigen können.

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Detalles

Título
Aerosole. Ursprung, chemische Eigenschaften und Wirkung
Universidad
University of Lüneburg  (Chemie/Ökologie)
Curso
Chemische Umweltbelastung - Umweltverhalten von Xenobiotika
Calificación
1,0
Autor
Jan Sebastian Mänz (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
25
No. de catálogo
V23865
ISBN (Ebook)
9783638268899
ISBN (Libro)
9783656830351
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aerosole Chemische Umweltbelastung Umweltverhalten Xenobiotika
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Sebastian Mänz (Autor), 2004, Aerosole. Ursprung, chemische Eigenschaften und Wirkung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23865
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