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Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und die Darstellung des Holocaust in Hollywood

Title: Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und die Darstellung des Holocaust in Hollywood

Seminar Paper , 2003 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Markus Gentner (Author)

Film Science
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Der Film "Schindlers Liste" im Kontext der Judenverfolgung im Dritten Reich und seiner Darstellung in Hollywood. Filmästhetik. Spannungsbogen. (k)ein Film für Hollywood?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zur Themenstellung

2. „Schindlers Liste“: Die Vorgeschichte

2.1 Der Meister des Unterhaltungskinos: Regisseur Steven Spielberg

2.2 Die Entstehung – (K)ein Film für Hollywood?

2.3 Kurz: Der Historische Hintergrund

2.4 Oskar Schindler – Retter der Juden

3. „Schindlers Liste“: Der Film

3.1 Kurze Inhaltsagabe des Films

3.2 Die Protagonisten des Films

3.2.1 Oskar Schindler (Liam Neeson)

3.2.1.1 Der Lebemann und Frauenheld

3.2.1.2 Seine Wandlung

3.2.2 Itzhak Stern

3.2.3 Amon Göth

4. „Schindlers Liste“: Die Analyse

4.1 Kniffe eines Meister-Regisseurs

4.2 Stufen der Eskalation und Spannungsbogen

4.3 Grenzen des Darstellbaren

5. „Schindlers Liste:“ Das Fazit

5.1 Und wieder: (K)ein Film für Hollywood?

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ vor dem Hintergrund der filmischen Darstellung des Holocaust. Ziel ist es zu analysieren, ob es dem Regisseur gelungen ist, den schmalen Grat zwischen historischer Information und der für Hollywood typischen Ästhetisierung zu meistern.

  • Biografische Einordnung von Steven Spielberg und seine Entwicklung zum Regisseur dieses Stoffes.
  • Historische Kontextualisierung des Holocaust und der realen Figur Oskar Schindler.
  • Detaillierte Charakteranalyse der Hauptfiguren Schindler, Stern und Göth.
  • Filmanalytische Untersuchung technischer Mittel, Spannungsbögen und moralischer Grenzen.
  • Reflexion über die Vereinbarkeit von populärem Unterhaltungskino und der Schwere des Holocaust-Themas.

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 Der Lebemann und Frauenheld

Als Schindler 1939 nach Krakau kommt, ist sein einziges Ziel mit den Juden Geld zu machen. Er ist Mitglied der NSDAP und gibt das Bild des profitgierigen Lebemanns und Frauenhelds ab. Mit seiner Großzügigkeit und seinem charmanten Auftreten sucht er Kontakt zu örtlichen SS-Offizieren. Für eine eigene Fabrik sucht er nach jüdischen Investoren. Er geht zum Judenrat und gerät an Itzhak Stern, der sich ihm mit den folgenden Worten vorstellt: „Laut Gesetz, mein Herr, muss ich Sie darauf hinweisen, dass ich Jude bin“. „Tja, und ich bin Deutscher. So viel dazu“, antwortet Schindler. Schon hier wird deutlich, wie Schindler zu den Rassegesetzen steht. Er deutet damit erstmals seine guten Seiten an, die Spielberg in seinem Zitat hervorhebt. Schindler geht zum Geschäftlichen über und zeigt Stern, dass er seine Stärken in der Präsentation habe. Und diese Stärke liegt darin, sich mit den Nazi-Oberen gut zu stellen. Er besticht, korrumpiert, nutzt die billige Arbeitskraft der Juden. Dass er (noch) nichts von Gerechtigkeit hält, zeigt sich, als er die Wohnung von den zuvor vertriebenen Juden als seine eigene übernimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Schwierigkeit, grausame historische Ereignisse im Medium Film darzustellen, ohne in Sensationslust oder Verharmlosung abzugleiten.

2. „Schindlers Liste“: Die Vorgeschichte: Dieser Abschnitt beleuchtet den Werdegang Spielbergs, die historische Ausgangslage sowie die Person Oskar Schindler als ambivalente historische Figur.

3. „Schindlers Liste“: Der Film: Hier stehen die Inhaltsangabe sowie eine tiefgehende psychologische Charakterisierung der Hauptakteure Oskar Schindler, Itzhak Stern und Amon Göth im Fokus.

4. „Schindlers Liste“: Die Analyse: Das Kapitel untersucht die spezifischen filmischen Techniken wie Kameraführung, Montage und symbolische Erzählweisen, die Spielberg zur Umsetzung der Holocaust-Thematik nutzt.

5. „Schindlers Liste:“ Das Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion darüber, ob die Synthese aus kommerziellem Hollywood-Kino und ernsthafter historischer Aufarbeitung erfolgreich geglückt ist.

Schlüsselwörter

Schindlers Liste, Steven Spielberg, Holocaust, Oskar Schindler, Itzhak Stern, Amon Göth, Filmgeschichte, Judenvernichtung, Filmanalyse, Hollywood, Ethik, Erinnerungskultur, historische Authentizität, Zweiter Weltkrieg, NS-Regime.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der filmischen Auseinandersetzung von Steven Spielberg mit dem Holocaust in seinem Werk „Schindlers Liste“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Aufarbeitung, der Charakterentwicklung der Protagonisten und der filmtechnischen Umsetzung eines brisanten, ethisch sensiblen Themas durch Hollywood.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Prüfung, ob Spielberg die Balance zwischen informativer, historischer Darstellung und ästhetischer Filmkunst halten konnte, ohne das Thema zu verharmlosen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine systematische Filmanalyse angewandt, die durch historische Quellen und Literatur zum Film und zum Holocaust gestützt wird.

Welche inhaltlichen Aspekte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Wandlung Oskar Schindlers vom Kriegsgewinnler zum Judenretter sowie die Rolle von Itzhak Stern und Amon Göth im Kontext der filmischen Erzählweise.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Holocaust, historische Authentizität, Ethik im Film, filmische Symbolik und die spezifische "Hollywood-Ästhetik".

Wie bewertet die Arbeit die Kameraführung im Film?

Die Arbeit hebt die dokumentarisch geprägten Sequenzen und den bewussten Einsatz von Schwarz-Weiß-Bildern hervor, um eine Brücke zwischen der historischen Vergangenheit und der Wahrnehmung des heutigen Publikums zu schlagen.

Welche Bedeutung kommt der Figur des Itzhak Stern zu?

Itzhak Stern wird als das "heimliche Gewissen" Schindlers interpretiert, der eine maßgebliche Rolle in dessen Wandlungsprozess spielt und als Kontrast zu den grausamen Befehlshabern fungiert.

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Details

Title
Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und die Darstellung des Holocaust in Hollywood
College
University Karlsruhe (TH)  (Geistes- und Sozialwissenschaften)
Course
Filmanalyse
Grade
2,3
Author
Markus Gentner (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V24065
ISBN (eBook)
9783638270335
Language
German
Tags
Steven Spielbergs Schindlers Liste Darstellung Holocaust Hollywood Filmanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Gentner (Author), 2003, Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und die Darstellung des Holocaust in Hollywood, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24065
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