Kampfsport und Gesellschaft


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002

37 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Entstehung und gesellschaftliche Entwicklung der Kampfsysteme

3. Die Kampfkünste in der gegenwärtigen Gesellschaft

4. Verbindungen und Unterschiede der Texte von Liebau, Bräutigam, Schwier und Koch mit den „traditionellen Kampfkünsten“

5. Grundsätze und Bestimmungen für den Schulsport

6. „Kampfspiele“

7. Kämpfen – vielfältige Erfahrungen sammeln

8. Deutungen nach Jürgen Funke

9. Vermittlung des Lern- und Erfahrungsfeldes „Kämpfen“

10. Mögliche Probleme und negative Auswirkungen im Unterricht

11. Literatur

1. Einleitung

Die folgende Referatsausarbeitung thematisiert die Kampfkünste der Welt und ihren gesellschaftlichen Werdegang im Laufe der Geschichte. Der Schwerpunkt richtet sich dabei auf die Entstehung, Entwicklung und Etablierung der Kampfkünste in Europa und Asien.

Da die gesellschaftlichen Bedingungen in der Entstehungszeit der Kampfkünste andere waren als in der heutigen Zeit, welche im Allgemeinen durch Pluralisierung und Orientierungsverlust gekennzeichnet ist, sind auch die Kampfkünste starken Veränderungserscheinungen unterworfen. Wie der gesellschaftliche Stand in heutiger Zeit aussieht, ist ebenfalls ein Gegenstand dieser Ausarbeitung.

Schließlich soll auch das pädagogische Potential der Kampfkünste behandelt werden. Dabei wird zu klären sein, inwieweit sich die Kampfkünste in der Schule involvieren lassen und welche Probleme bei diesem Vorhaben entstehen könnten.

2. Entstehung und gesellschaftliche Entwicklung der Kampfsysteme

Konflikte – verbunden mit körperlicher Auseinandersetzung – waren immer ein signifikanter Bestandteil der menschlichen Geschichte. Solche Konflikte gründeten auf miteinander konkurrierenden Interessen, die von verschiedenen Menschen bzw. Menschengruppen vertreten wurden. Diese Interessen betrafen primäre Bedürfnisse wie die Nahrung und sekundäre wie das Land, den Herrschaftsanspruch und ähnliche Dinge. Parteien, die unterschiedliche und konkurrierende Ziele verfolgten, kämpften mittels gewalttätiger Maßnahmen für das Erreichen ihrer Ziele. Diese Konfliktbewältigungsstrategien sind so alt wie die Menschheit selbst und sind – man schaue sich die Nachrichten des Tages an – noch immer aktuell, obwohl den meisten Menschen in der heutigen Zeit alternative Konfliktbewältigungsstrategien bekannt sind.

Um einen Konflikt entstehen zu lassen, müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: Erstens muss es Interessen geben, die miteinander konkurrieren; zweitens muss bei beiden Parteien die Bereitschaft zum Kampf bzw. zur Auseinandersetzung vorhanden sein. Beispielsweise gibt es bei einem Raubüberfall zwei unterschiedliche Interessen, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen (der Räuber will den Besitz des anderen Menschen entwenden, dieser will das, was ihm gehört, behalten); dennoch muss noch kein Kampf entstehen – der entsteht erst dann, wenn der Räuber bereit ist, gewalttätige Mittel anzuwenden, um sein Ziel zu erreichen, und das `Opfer´ gewillt ist, sich dem Kampf zu stellen, um wiederum sein Ziel zu erreichen.

Dieses Konfliktpotential – konkurrierende Interessen und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung – muss vorhanden sein, um einen Kampf entstehen zu lassen (gemeint ist hier nicht nur die körperliche Gewalt, sondern auch sprachliche Gewalt – ein Streit wäre also demnach ein `Kampf´ mithilfe sprachlicher Mittel). Es erscheint nur allzu verständlich, dass, wenn man sich auf einen Kampf einlässt, man diesen auch für sich entscheiden will. Für einen Sieg benötigt man somit eine Kampftechnik, die den Kampf effizient und positiv für sich beendet. Der Gedanke, dass eine effiziente Kampftechnik einen Kampf positiv beeinflussen kann, legte den Grundstein für die Entstehung der verschiedensten Kampfsysteme.

Vereinfachend kann man sagen, dass folgende Faktoren für die Entwicklung eines Kampfsystems unerlässlich und von grundlegender Bedeutung sind:

- unvereinbare, konkurrierende Interessen
- Bereitschaft, Ziele mit Gewalt zu erreichen
- Gedanke der Effizienz.

Sämtliche `Ur-Kampfsysteme´ dieser Welt – sowohl die europäischen als auch die asiatischen – entstanden aufgrund dieser Faktoren, die in jeder Gesellschaft grundsätzlich ähnlich waren.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung der drei Faktoren: Der brasilianische Kampftanz Capoeira konnte nur aufgrund sozialer Ungleichheit und daraus resultierendem gesellschaftlichen Konfliktpotential entstehen. Die Unterdrückten, die aus Afrika stammenden Sklaven, hatten das Interesse, sich aus ihren Fesseln zu befreien; die Unterdrücker wiederum wollten das nicht zulassen, weil sie die Sklaven weiterhin ausbeuten wollten – diese Interessen waren nicht miteinander vereinbar. Beide Parteien, die Unterdrücker und die Sklaven, zeigten Gewaltbereitschaft, um ihre Interessen zu wahren. Um die Überlegenheit der Unterdrücker auszugleichen, mussten die Sklaven ein Kampfsystem entwickeln, welches diese Chancenungleichheit überwinden würde; um das Kampfverbot zu umgehen, tarnte man das Kampfsystem als Tanz, was das Praktizieren dieses Kampfsystems erst ermöglichte – Capoeira war geboren (vgl. Kuhn, S. 4f.).

Im Laufe der Zeit veränderten sich die gesellschaftlichen Bedingungen, und davon beeinflusst wurde auch die weitere Entwicklung der Kampfsysteme der Welt. Die Kampfsysteme der westlichen Welt – z.B. Boxen und Ringen – unterscheiden sich grundsätzlich bezüglich Stil, Entstehungsgrund und Philosophie von den Kampfsystemen der östlichen bzw. der asiatischen Welt – hier seien Karate und Judo genannt. Diese Unterschiede sollen im Folgenden herausgearbeitet werden, wobei der Schwerpunkt auf Europa und Asien gelegt wird.

2.1. Europa

Die europäischen Gesellschaften der Antike und des Mittelalters brachten Kampfsysteme hervor, die womöglich noch in den Anfängen ihrer Entwicklung stark von einer gewissen Essentialität beeinflusst wurden. Damit ist gemeint, dass die Kampfsysteme aufgrund eines elementaren essentiellen Bedürfnisses, dem Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz vor eventuellen Feinden, entwickelt wurden, so wie dies auch in Asien der Fall war. In Europa wurde die weitere Entwicklung der Kampfsysteme von einem anderen Bedürfnis, welches nicht so essentiell war, geprägt: dem Bedürfnis nach Wettstreit und Vergleich. Das führte dazu, dass das Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz immer stärker in den Hintergrund trat. Die Kampfsysteme – geprägt von diesem Bedürfnis – orientierten sich am `Wettkampfgedanken´; mit dem Pankration (eine Kombination aus Ringen und Boxen) brachte das antike Griechenland ein wettkampforientiertes Kampfsystem hervor, in Russland entstanden mehr als 20 Arten des Ringens, und in England und den USA entwickelte sich das Boxen, wie wir es heute kennen (vgl. Kuhn, S. 3f.).

Das mittelalterliche Rittertum entwickelte ein Kampfsystem, welches über die `nackten´ Bewegungen des Kampfes hinausging, den Kampf mit einer gewissen Lebenshaltung verband und somit ansatzweise mit den asiatischen Kampfsystemen vergleichbar ist. Die Ritter erlernten nicht nur Kampftechniken; sie erlebten eine strenge Erziehung, in der sie den ritterlichen Ehrenkodex verinnerlichen mussten. Ein wichtiger Begriff dieses Kodex ist `maze´, was in diesem Rahmen Selbstbeherrschung und Mäßigung bedeutet (vgl. Wolff, S. 77.). Ausgebildet wurden die Ritter im Waffenkampf (Schwert, Speer etc.), im Reiten und im Ringen; ebenso spielte in der ritterlichen Erziehung die Falkenjagd sowie der Gesang, der Tanz und das Erlernen von gesellschaftlichen Umgangsformen eine Rolle. Das ritterliche Kampfsystem bediente also nicht nur die Bedürfnisse nach Sicherheit und Wettstreit, sondern war mehr; es war Bestandteil eines sehr speziellen Lebensstils. Aufgrund der fortschreitenden gesellschaftlichen und technischen Entwicklung verschwand das Rittertum; die Ideale der Ritter fanden weniger Beachtung; die Kampfsysteme waren lediglich für die interessant, die sich mit anderen messen wollten – weniger wurden die Kampfsysteme benutzt, um sich zu verteidigen, da der Erfindungsgeist des Menschen Schusswaffen hervorgebracht hatte. Die europäischen Kampfsysteme dienten bzw. dienen letztlich nur noch zum Wettkampf – die Verbindung des Kampfsystems mit einer `ritterlichen´ Lebenshaltung bzw. Philosophie löste sich auf.

2.2. Asien

Die asiatischen Kampfsysteme entwickelten sich in drei großen Kulturkreisen: dem indischen, dem chinesischen und dem japanischen Kulturkreis. Die in den jeweiligen Kulturen entstandenen Kampfsysteme weisen eine sehr große Ähnlichkeit auf, was auf einen gemeinsamen Ursprung schließen lässt. Die Grundtechniken, beispielsweise der nach unten gerichtete Block und der Seitwärtstritt, werden in allen Kampfsystemen (Karate, Taekwondo, Judo, Aikido etc.) ähnlich ausgeführt. Erzählungen und Aussagen berichten von einem indischen Mönch namens Bodhidharma, der im 6. Jahrhundert von Indien zum legendären Shaolin-Kloster gewandert sein und den Mönchen Übungen zur Körperertüchtigung und zur Selbstverteidigung gezeigt haben soll (vgl. Kuhn, S. 7.). Die ähnlichen Grundtechniken und die Erzählungen von Bodhidharma erhärten erstens die Vorstellung von einem gemeinsamen Ursprung der Kampfsysteme und zweitens die Vermutung, dass dieser Ursprung – beeinflusst durch indische Lehren – in China, und zwar dort im Shaolin-Kloster, liegt. Der indische Mönch beabsichtigte, das Leben der Shaolin-Mönche zu verändern; er hatte „die Idee von der Möglichkeit, die Vorschriften des mönchischen Lebens in ein intensives psychophysiologisches Training umzuwandeln, aus dem indischen Yoga entlehnt. [...] Außerdem gab es schwerwiegende Gründe, die die Mönche veranlaßten, die Kunst der Selbstverteidigung zu erlernen.“ (Dolin, S. 149.)

Im 6. Jahrhundert – zur Zeit Bodhidharmas – waren buddhistische Mönche oft unterwegs, um Almosen zu sammeln und waren somit umherziehenden Räuberbanden ausgeliefert. Im Gegensatz zu Kaufleuten konnten sich die Mönche auf den Schutz der örtlichen Herrschenden nicht verlassen. Mit der Zeit änderte sich dies: Die Shaolin-Mönche lernten, sich selbst zu verteidigen und waren somit nicht länger `leichte Beute´ für Räuber (vgl. Dolin, S. 149.).

Im Shaolin-Kloster geschah etwas Einzigartiges und hat sich bis in die heutige Zeit nicht wiederholt: Ein Kampf- bzw. Bewegungssystem, welches Bodhidharma ins Kloster gebracht hatte, verband sich mit einer Religion, dem Zen-Buddhismus (Chan-Buddhismus), die ebenfalls aus Indien stammt; der Daoismus ist die ursprüngliche chinesische Religion. Die grundsätzlichen Ansichten dieser beiden Religionen sind jedoch ähnlich.

Die Verbindung von Religion und Kampfsystem brachte den Zen-Buddhismus zum Aufblühen und förderte die Entwicklung des Kampfsystems, das Shaolin-Quanfa genannt wurde und im Laufe der Jahrhunderte viele unterschiedliche Stilarten hervorbrachte (vgl. Dolin, S. 149.). Im 17. Jahrhundert begann man, zwischen „äußerer Schule“ („Waijia“) und „innerer Schule“ („Neijia“) zu unterscheiden; hier erkennt man, wie die gesellschaftlichen Bedingungen die Entwicklung der Kampfsysteme beeinflusst haben (womöglich wäre deren Entwicklung anders verlaufen ohne eine solche Unterscheidung), denn diese Unterscheidung war politisch motiviert: Die „äußere Schule“ wurde vom Shaolin-Quanfa und seinen Stilarten gebildet und war mit dem indischen Zen-Buddhismus verbunden; die „innere Schule“ mit Kampf- bzw. Meditationssystemen wie Taijiquan beruhte auf dem `grund-chinesischen´ Daoismus (vgl. Kuhn, S. 7.).

Wie konnte es zu einer Verbindung zwischen Kampfsystem und Religion kommen? Die Ritter im mittelalterlichen Europa unterwarfen sich zwar einem Ehrenkodex, aber aufgrund der sich sehr widersprechenden Überzeugungen konnten Christentum und Rittertum zwar oberflächlich eine Bindung eingehen (man erinnere sich an die Kreuzzüge), aber im Gegensatz zur asiatischen Verbindung von Zen-Buddhismus und Shaolin-Quanfa vermochte das Rittertum bzw. das ritterliche Kampfsystem die christliche Lehre nicht in einer solch starken Weise zu unterstützen, da die christlichen Überzeugungen – z.B. Nächstenliebe – nicht mit den kämpferischen Ritteridealen vereinbar waren. Denn auch der Weg („Do“) eines kämpfenden Mönchs führt zur Selbstvervollkommnung, was das höchste Ziel der Buddhisten ist: „Natürlich besteht für den Buddhisten das Ziel des irdischen Daseins darin, den Kreis der Sansaras (des irdischen Daseins, den Ort der Leiden) zu durchbrechen und das Nirwana (den Ort der Ruhe) durch Selbstvervollkommnung und Zügelung der Leidenschaften zu erreichen. Es gibt nicht nur einen Weg der Selbstvervollkommnung. In jedem Falle dienen jedoch moralische Sauberkeit, Ausrottung der unheilvollen Versuchungen in der Seele und Begreifen der Unwirklichkeit der Welt als Ausgangspunkte. Dies kann der Weg eines Mönches sein, der Weg eines Einsiedlers, der Weg eines Weisen oder der Weg eines Kriegers.“ (Dolin, S. 149.)

Auffällig ist, dass im Zen-Budhismus sowie im Rittertum die Zügelung der Leidenschaften (`maze´) eine Rolle spielt – offensichtlich stimmte bei beiden Gruppierungen, die ansonsten unterschiedliche Ansichten hatten, die Überzeugung überein, dass man nur dann etwas erreichen kann, wenn man andere Dinge, die einen vom Ziel ablenken können, nicht beachtet, sich dem für sich selbst Wesentlichen zuwendet und sich nicht `gehen lässt´.

Es gibt verschiedene Wege, die Selbstvervollkommnung zu erreichen; wichtig ist jedoch immer eine gewisse Disziplin, die Meister Takuan, ein Zen-Mönch des 17. Jahrhunderts, beschreibt als ein „Bestreben, den Geist nicht an einer bestimmten Stelle verweilen zu lassen“ (Wilson, S. 36.). Diese Disziplin ist bei der von Bodhidharma geschaffenen Teezeremonie bedeutsam (vgl. Dolin, S. 146.), ebenso beim Erlernen der Kampfkunst (auf die Unterscheidung zwischen Kampfsport und Kampfkunst wird später eingegangen). Takuan, als bedeutender Zen-Meister, war auch auf anderen Gebieten ein Meister: der Schriftkunst, der Malerei, der Dichtung, dem Gartenbau und dem Tee-Weg. Auf all diesen Gebieten kann man den Weg der Selbstvervollkommnung gehen. Er war Berater und Vertrauter von Menschen aller Ränge und aufgrund dessen bewegte er sich in fast allen gesellschaftlichen Schichten – er unterrichtete den Shogun und den Kaiser und war der Legende nach befreundet mit dem Schwertfechter und Künstler Miyamoto Musashi (vgl. Wilson, S. 11.).

Es erscheint auf den ersten Blick unverständlich, dass sich religiöse Menschen wie Takuan und Bodhidharma mit todbringenden Kampfsystemen beschäftigten und dazu noch Ratschläge für einen besseren und effizienteren Kampf machten. Man muss sich deshalb immer wieder bewusst machen, dass in den buddhistischen Vorstellungen der Weg eines Kriegers ein geeigneter Weg war, die Selbstvervollkommnung zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist Disziplin, die ein Krieger erst nach langer Zeit des Übens und Lernens erreichen kann. Ein Kämpfer, der die verschiedenen Bewegungen und Techniken des Kampfsystems erlernt und übt, wird seinen Geist bzw. seine Aufmerksamkeit auf viele Dinge richten und somit die Form der Disziplin, von der Takuan spricht, noch nicht erfahren. Dies wird erst wieder so sein nach vielen Jahren der Übung, und dann gleicht der Anfang seiner Lehre dem Ende, denn der Meister wie der absolute Anfänger lässt seinen Geist nirgends verweilen; der Anfänger ist dazu (noch) nicht in der Lage, der Meister hat die Phase, in der jede Bewegung besonderes Verweilen des Geistes erfordert bzw. große Aufmerksamkeit, überwunden und hat die Art von Disziplin, die Takuan postuliert (vgl. Wilson, S. 24f.).

Die Kampfkunst bot also einen Weg zur Selbstvervollkommnung; mit `Weg´ („Do“) ist hier ein Lebensweg gemeint, der es dem, der den Weg beschreitet, ermöglicht, über die Entwicklung kämpferischer Fertigkeiten hinaus eine starke und ausgeglichene Persönlichkeit bzw. wünschenswerte Charaktereigenschaften aufzubauen und letztendlich laut der buddhistischen Lehre zu umfassender Erkenntnis und Gelangen ins Nirwana führt.

Aus der „äußeren Schule“ des Shaolin-Quanfa – bzw. Shaolin-Kempo (die japanische Übersetzung) – entstand eine Vielzahl von Stilarten, die jeweils unterschiedliche Bewegungsabläufe und Ansichten bildeten. So lassen sich Karate, Aikido, Taekwondo, Judo und Kendo vom Shaolin-Quanfa herleiten; jede Stilart setzt jedoch unterschiedliche Schwerpunkte (vgl. Kernspecht, S. 286.). Das Suffix „Do“ ist Bestandteil fast aller Bezeichnungen für die Stilarten, was zeigt, dass die jeweilige Stilart mehr als das Kampfsystem bietet: einen Weg zur Selbstvervollkommnung.

[...]

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Kampfsport und Gesellschaft
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Seminar: Einführung in Sport und Gesellschaft
Note
1,5
Autor
Jahr
2002
Seiten
37
Katalognummer
V24109
ISBN (eBook)
9783638270625
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit zeigt einen kleine theoretische wie auch praktische Sichtweise auf das Thema: "Kämpfen in der Schule!" Sie ist für Lehrer wie auch Studenten oder andere Interessenten eine gute Ergänzung.
Schlagworte
Kampfsport, Gesellschaft, Seminar, Einführung, Sport, Gesellschaft
Arbeit zitieren
David Brinkhus (Autor), 2002, Kampfsport und Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24109

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Titel: Kampfsport und Gesellschaft



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