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Die Beurteilung des Kündigungsschutzgesetzes auf Basis der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie

Título: Die Beurteilung des Kündigungsschutzgesetzes auf Basis der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie

Trabajo de Seminario , 2003 , 17 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Katy Bauer (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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[...] Ziel der Arbeit ist es also, anhand der Transaktionskosten- und der
Verfügungsrechtstheorie zu entscheiden, ob die Existenz des Kündigungsschutzgesetzes
als effizient im Sinne der beiden Ansätze zu bewerten ist. Dabei wird in
den ersten beiden Kapiteln ein kurzer überblickartiger Abriss bezüglich der beiden Ansätze angeboten. Auf eine kritische Betrachtung der Prämissen und Erkenntnisse wird zum einen aus Kapazitätsgründen und zu anderen aufgrund
der weitreichenden Behandlung dieser Aspekte innerhalb der einschlägigen
Literatur nicht eingegangen. Im Kapitel 4 werden schwerpunktmäßig einige Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes
aufgegriffen und es wird versucht, deren Wirkung und Effizienz
mittels der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie zu beleuchten. In
diesem Sinne werden Vorschläge verschiedener Institutionen aufgegriffen, wie
eine Gestaltung der Regelungen innerhalb des Kündigungsschutzes verbessert
und die Anwendung des Rechtes vereinfacht werden könnte. Die Schlussbetrachtungen stellen noch einmal alle Ergebnisse zusammenfassend dar und geben einen kurzen Ausblick.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Transaktionskostenansatz

3. Die Verfügungsrechtstheorie

4. Das Kündigungsschutzgesetz im Rahmen der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie

5. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das deutsche Kündigungsschutzgesetz (KSchG) aus institutionenökonomischer Perspektive. Das primäre Ziel ist es, unter Anwendung der Transaktionskosten- und der Verfügungsrechtstheorie zu bewerten, ob das Kündigungsschutzgesetz in seiner aktuellen Ausgestaltung als effizient einzustufen ist und welche Auswirkungen es auf die Beschäftigungssituation sowie das Handeln der Akteure hat.

  • Grundlagen der Transaktionskostentheorie
  • Konzept und Bedeutung der Verfügungsrechtstheorie
  • Analyse der Effizienz des Kündigungsschutzgesetzes
  • Wirkung des Kündigungsschutzes auf Kleinbetriebe und Arbeitsmarkt
  • Reformdiskussion und Vorschläge zur Flexibilisierung

Auszug aus dem Buch

4. Das Kündigungsschutzgesetz im Rahmen der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie

Der Arbeitnehmer bedient sich der Verfügungsrechte über seine Arbeitskraft, in dem er sich den Weisungen des Arbeitgebers unterstellt. Es findet zwischen diesen beiden Akteuren also ein Austausch, eine Transaktion der vereinbarten Arbeitsleistung gegen festgesetzte Entlohnung statt und der Arbeitsvertrag regelt als institutionelles Arrangement die Autoritätsbeziehung und deren Grenzen zwischen den beiden Parteien. In seiner Eigenschaft eines relationalen Vertragsmodelles offenbart sich der Arbeitsvertrag als unvollkommen. Das heißt, nicht alle möglichen Probleme, die sich aus dem Verhalten der Akteure oder aus Umweltveränderungen ergeben, können und müssen nicht exakt und vollständig antizipiert werden. Die Austauschbarkeit arbeitsmarktbezogener Verfügungsrechte wird durch Institutionen wie zum Beispiel das Kündigungsschutzgesetz und andere Arbeitsrechte von Seiten des Gesetzgebers eingeschränkt.

Dadurch verbessert sich die Verhandlungsposition des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber nach Beginn des Beschäftigungsverhältnisses. Die Spezifikation der Verfügungsrechte beeinflusst entsprechend der Prämissen des Ansatzes den Wert eines Gutes. An dieser Stelle wird deutlich, dass das Kündigungsschutzgesetz also für den Arbeitgeber eine Einschränkung des Verfügungsrechts über die Arbeitskraft des Arbeitnehmers darstellt und somit zu einer Wertminderung des Gutes Arbeitsleistung führt. Der Arbeitgeber kann also nicht ohne Begründung einem Arbeitnehmer die Kündigung aussprechen, um auf diesem Wege innerhalb des Personalmanagements Anpassungen an veränderte Unternehmens- oder Umweltsituationen vorzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik des deutschen Kündigungsschutzes und Definition des Forschungsziels unter Anwendung institutionenökonomischer Theorien.

2. Der Transaktionskostenansatz: Erläuterung der Grundlagen der Transaktionskostentheorie und deren Bedeutung für die Effizienzbewertung institutioneller Arrangements.

3. Die Verfügungsrechtstheorie: Darstellung der Verfügungsrechtstheorie als Instrument zur Analyse von Handlungsspielräumen und der Allokation von Ressourcen durch Eigentumsrechte.

4. Das Kündigungsschutzgesetz im Rahmen der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie: Anwendung der theoretischen Konzepte auf das Kündigungsschutzgesetz sowie Diskussion von Reformvorschlägen und Problematiken wie der Sozialauswahl.

5. Schlussbetrachtungen: Fazit der Untersuchung mit der Erkenntnis, dass das KSchG zwar Schutz bietet, aber Effizienzprobleme hinsichtlich Transaktionskosten und Flexibilität aufwirft.

Schlüsselwörter

Kündigungsschutzgesetz, Transaktionskostentheorie, Verfügungsrechtstheorie, Institutionenökonomie, Arbeitsmarkt, Effizienz, Sozialauswahl, Beschäftigung, Vertragsbeziehung, Arbeitsrecht, Kleinbetriebsklausel, Abfindung, Rechtsunsicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das deutsche Kündigungsschutzgesetz aus der Perspektive der Institutionenökonomie, um dessen Effizienz und die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Praxis zu bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Transaktionskostentheorie, die Verfügungsrechtstheorie, das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) sowie aktuelle politische Reformdiskussionen am Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, anhand der beiden genannten Theorien zu beurteilen, ob die Existenz und Ausgestaltung des Kündigungsschutzgesetzes als ökonomisch effizient bezeichnet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis der Institutionenökonomie durchgeführt, ergänzt durch die Auswertung aktueller wirtschaftspolitischer Beiträge und Stellungnahmen zu Arbeitsmarktreformen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung durch den Transaktionskosten- und Verfügungsrechtsansatz sowie der konkreten Anwendung dieser Theorien auf Regelungen wie die Sozialauswahl und die Kleinbetriebsklausel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kündigungsschutzgesetz, Transaktionskosten, Verfügungsrechte, Sozialauswahl und Arbeitsmarkteffizienz charakterisieren.

Welche Rolle spielt der Schwellenwert in § 23 KSchG?

Der Schwellenwert regelt die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzes in kleinen Betrieben; eine Anhebung wird in der Arbeit als umstrittene Maßnahme zur potenziellen Flexibilisierung und Entlastung von Arbeitgebern diskutiert.

Warum wird die Sozialauswahl als problematisch angesehen?

Die Sozialauswahl führt laut Analyse zu Rechtsunsicherheit und kann Arbeitgeber dazu zwingen, Leistungsträger zu entlassen, was die Effizienz und die Kosten der Personalverwaltung negativ beeinflusst.

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Detalles

Título
Die Beurteilung des Kündigungsschutzgesetzes auf Basis der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Curso
Interne und externe Flexibilität von Beschäftigungssystemen
Calificación
2,3
Autor
Katy Bauer (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
17
No. de catálogo
V24197
ISBN (Ebook)
9783638271233
Idioma
Alemán
Etiqueta
Beurteilung Kündigungsschutzgesetzes Basis Transaktionskosten- Verfügungsrechtstheorie Interne Flexibilität Beschäftigungssystemen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katy Bauer (Autor), 2003, Die Beurteilung des Kündigungsschutzgesetzes auf Basis der Transaktionskosten- und Verfügungsrechtstheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24197
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