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Die Festkreise im Christentum

Title: Die Festkreise im Christentum

Presentation (Elaboration) , 2004 , 21 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christina Kühnle (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Feste bedeuten mehr als nur Freizeit, eine Kultur ohne Feste
ist unvorstellbar, denn dann wäre der Arbeitsrhythmus das
einzige Maß aller Dinge. Die Religion ist die Spenderin der Feste.
Durch Feste haben die Menschen etwas gemeinsam und ihre
zyklische Wiederholung schafft feste Bezugspunkte im Leben der
Menschen. Feste sind außerdem live, sie haben zwar eine alte Tradition,
können aber jedes Jahre neu inszeniert werden.
Das christliches Kirchenjahr beginnt am 1. Advent und endet am
Ewigkeitssonntag (Totensonntag). Außerdem lässt es sich grob
in drei Teile einteilen, Den Weihnachtsfestkreis, den
Osterfestkreis und die Trinitatiszeit. Eine Reise durchs Kirchenjahr spiegelt existentielle Prozesse
menschlichen Lebens wider. Die liturgischen Farben stellen den sichtbaren Kalender des
Jahres dar. Sie sind in Form von farbigen Symbolen in Tüchern am Altar und
Kanzel (Antependien) zu finden. In der katholischen Kirche ist
auch die Kleidung des Priesters und das Tuch über dem Kelch
bei der Eucharistiefeier in der jeweiligen Farbe
gekennzeichnet. WEIß kennzeichnet alle Christusfeste wie Weihnachten,
Epiphanias, Ostern, Trinitatis und Himmelfahrt. Es
symbolisiert den Glanz Gottes und die Herrlichkeit Christi,
außerdem Reinheit, Vollkommenheit und Freude.
ROT kennzeichnet Feste der Kirche wie Pfingsten (was auch
gleichzeitig der Geburtstag der Kirche ist), den
Reformationstag, Kirchweih und die Konfirmation.
Rot ist die Farbe des Feuers und des Heiligen Geistes.
GRÜN ist die Farbe für die festlose Zeit, also alle Sonntage
nach Trinitatis und die Vorpassionszeit. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Liturgische Farben

3. Der Weihnachtsfestkreis

3.1 Die Adventszeit

3.2 Das Weihnachtsfest

3.3 Das Erscheinungsfest

3.4 Besondere Tage nach dem Erscheinungsfest

4. Der Osterfestkreis

4.1 Die Vorbereitung auf das Osterfest

4.2 Das Osterfest

4.3 Zeit zwischen Ostern und Pfingsten

5. Die Trinitatiszeit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Darstellung der christlichen Festkreise, um deren Bedeutung, historischen Ursprung sowie die damit verbundenen liturgischen und volkstümlichen Bräuche zu erläutern und ihre Rolle als zyklische Bezugspunkte im Leben der Gläubigen aufzuzeigen.

  • Struktur des christlichen Kirchenjahres
  • Symbolik der liturgischen Farben
  • Entwicklung und Bräuche des Weihnachtsfestkreises
  • Theologie und Traditionen des Osterfestkreises
  • Bedeutung der Trinitatiszeit und der übrigen Feiertage

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Weihnachtsfest (24.Dezember) (WEIß)

Dies ist die längste Nacht im Kreislauf des Sonnenjahres und war deshalb auch in vorchristlicher Zeit schon ein Fest. Es lag hier ein Siegesfest des Lichts über die Dunkelheit, welches dann von dem Fest der Geburt Christi abgelöst wurde. Die Grundlage dafür ist die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium.

Geschichte: Der 25.12. tritt an die Stelle des 06.01. (Fest in Ostkirche). Die Festlegung auf den 25.12. kam durch Kaiser Konstantin Anfang 4. Jahrhunderts, da die christliche Kirche Staatsreligion wurde (Ersatz für andere römische Feiern). Die Datierung auf den 25.12. war aber schon früher angedacht, da die Zeugung Jesu auf den 25.03. datiert wurde (durch Hyppolyt von Rom).

Die Botschaft, die das Weihnachtsfest im 20. Jahrhundert mitbringt ist vor allem gegen die kommerzielle Überwucherung der modernen Welt. Es ist der Höhepunkt der weltweiten Bemühungen um Frieden und Gerechtigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert Feste als essenzielle kulturelle Ankerpunkte, die durch ihre zyklische Wiederholung Struktur im menschlichen Leben stiften.

2. Liturgische Farben: Dieses Kapitel erläutert die symbolische Bedeutung der verschiedenen Farben, die in der Liturgie als sichtbarer Kalender des Kirchenjahres fungieren.

3. Der Weihnachtsfestkreis: Dieser Abschnitt behandelt die Adventszeit, das Weihnachtsfest sowie das Erscheinungsfest und beschreibt die jeweiligen historischen Hintergründe und Brauchtümer.

4. Der Osterfestkreis: Hier werden die Vorbereitung durch die Fastenzeit, das eigentliche Osterfest sowie die Zeit bis Pfingsten als Kernstücke der christlichen Festtradition analysiert.

5. Die Trinitatiszeit: Dieses Kapitel beschreibt die Zeit nach Pfingsten, die sich der theologischen Lehre der Dreieinigkeit und weiteren wichtigen Gedenktagen widmet.

Schlüsselwörter

Kirchenjahr, Weihnachtsfestkreis, Osterfestkreis, Trinitatiszeit, Liturgische Farben, Advent, Auferstehung, Heiliger Geist, Brauchtum, Gottesdienst, Fastenzeit, Theologie, Festkultur, christliche Feiertage, Epiphanias.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über den Aufbau des christlichen Kirchenjahres und die verschiedenen Festkreise, die den religiösen Jahresrhythmus bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Im Zentrum stehen die drei Hauptabschnitte des Kirchenjahres: der Weihnachts- und der Osterfestkreis sowie die Trinitatiszeit, ergänzt durch Erklärungen zu liturgischen Farben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die Entstehung, die theologischen Bezüge und die gelebten Bräuche christlicher Feste zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive religionswissenschaftliche Methode, um Festabläufe, historische Datierungen und tradierte Bräuche systematisch zusammenzufassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch nach den Festkreisen und beschreibt für jeden Zeitraum die Geschichte, theologische Bedeutung und das begleitende Brauchtum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kirchenjahr, Festkreise, Liturgie, christliche Feste und religiöses Brauchtum charakterisiert.

Warum haben die liturgischen Farben eine so große Bedeutung im Kirchenjahr?

Sie dienen als visuelle Orientierung für die Gläubigen, da sie den aktuellen liturgischen Charakter – wie etwa Buße, Freude oder Trauer – für jeden Gottesdienstbesucher unmittelbar erkennbar machen.

Welche Rolle spielt die geschichtliche Entwicklung bei der Festlegung christlicher Feiertage?

Viele Feiertage wurden historisch angepasst, um entweder vorchristliche Bräuche zu integrieren (wie das Lichtfest im Winter) oder um sich theologisch vom Judentum und Islam abzugrenzen.

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Details

Title
Die Festkreise im Christentum
College
University of Erfurt  (Philosophische Fakultät)
Grade
1
Author
Christina Kühnle (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V24203
ISBN (eBook)
9783638271288
Language
German
Tags
Festkreise Christentum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Kühnle (Author), 2004, Die Festkreise im Christentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24203
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