[...] Die Arbeit ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 beschreibt den historischen Kontext, die
Einordnung ins E-Business, die Ziele und die Komponenten des E-Manufacturing. Im
dritten Kapitel werden die Chancen und Risiken mit den zugehörigen kritischen
Erfolgsfaktoren erläutert. Einen Überblick über den Einsatz von E-Manufacturing in der
Praxis gibt Kapitel 4. Im fünften und letzten Kapitel wird eine abschließende
Würdigung des Konzepts mit Überlegungen zur Zukunft des E-Manufacturing
vorgenommen. Gemäß der o.a. E-Manufacturing Definition sollen die Bereiche
Planung, Steuerung und Kontrolle als Orientierungshilfe in dieser Arbeit gelten.
Inhaltsverzeichnis
1 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Das Konzept des E-Manufacturing - Einordnung und Profil
2.1 Einsatz der Informationstechnik in der Produktion - ein historischer Abriss
2.2 Das E-Manufacturing als Teil des E-Business
2.3 Ziele des E-Manufacturing
2.4 Komponenten des E-Manufacturing
2.4.1 Modellübersicht
2.4.2 Fachliche Komponenten
2.4.3 Technische Komponenten
2.4.4 Enabling Technologies
3 Chancen und Risiken des E-Manufacturing
3.1 Betriebswirtschaftliche Potenziale
3.2 Betriebswirtschaftliche Grenzen
3.3 Kritische Erfolgsfaktoren des E-Manufacturing
4 E-Manufacturing in der Praxis - Einsatzaspekte im Überblick
5 Überlegungen zur Zukunft des E-Manufacturing
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des E-Manufacturing als moderne Lösung für die Herausforderungen einer zunehmenden Globalisierung und verkürzter Produktlebenszyklen. Ziel ist es, das theoretische Verständnis für die elektronische Planung und Steuerung von Produktionsprozessen zu vermitteln und anhand praktischer Anwendungsbeispiele deren betriebswirtschaftliche Potenziale und Risiken kritisch zu beleuchten.
- Einordnung des E-Manufacturing in den Kontext des E-Business und historische Entwicklung der Produktionstechnik.
- Analyse der fachlichen und technischen Komponenten von E-Manufacturing-Modellen.
- Bewertung betriebswirtschaftlicher Chancen sowie möglicher Grenzen bei der Hochautomatisierung.
- Untersuchung kritischer Erfolgsfaktoren für die Implementierung unternehmensweiter Datenintegration.
- Praxisnahe Betrachtung von Fertigungssteuerung und Prozessüberwachung.
Auszug aus dem Buch
2.4.1 Modellübersicht
Grundsätzlich lässt sich das Konzept nach den fachlichen und den technischen Komponenten unterscheiden. Die fachliche Sicht beschäftigt sich mit den aufgaben- und organisationsspezifischen Problemen, während die technische Sicht die software- und hardwaretechnische Gestaltung beschreibt.
Einen Überblick über das Konzept und die verschiedenen Komponenten gibt Abbildung 2. Die fachlichen Komponenten werden in Kapitel 2.4.2, die technischen Komponten in Kapitel 2.4.3 und die IT als Enabler in Kapitel 2.4.4 erläutert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einführung in die ökonomischen Herausforderungen durch Globalisierung und Einleitung der Themenstellung E-Manufacturing.
2 Das Konzept des E-Manufacturing - Einordnung und Profil: Theoretische Herleitung des Begriffs, Abgrenzung zum E-Business und Beschreibung der wesentlichen Systemkomponenten.
3 Chancen und Risiken des E-Manufacturing: Erörterung der Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Gefahren technischer Abhängigkeiten und Komplexitätsproblemen.
4 E-Manufacturing in der Praxis - Einsatzaspekte im Überblick: Vorstellung praxisnaher Anwendungssysteme wie dem Area Control System (ACS) anhand von IBM-Beispielen.
5 Überlegungen zur Zukunft des E-Manufacturing: Fazit zur Bedeutung von Schnittstellenintegration und dem zukünftigen Stellenwert eingebetteter Systeme in globalen Produktionsnetzwerken.
Schlüsselwörter
E-Manufacturing, E-Business, CIM, MES, MPM, Produktionsplanung, Supply Chain Management, Virtuelle Fabrik, Datenintegration, Automatisierung, XML, Prozesssteuerung, Fertigungsmanagement, Mass Customization, Echtzeit-Daten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert E-Manufacturing als elektronisches Planungs- und Steuerungskonzept zur Optimierung von Produktionsprozessen unter modernen Wettbewerbsbedingungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Integration von Informationstechnologie in die Produktion, der Vernetzung von Fertigungsprozessen und der Nutzung globaler Produktionsnetzwerke.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erläuterung des theoretischen Konzepts des E-Manufacturing und die Darstellung dessen praktischer Relevanz und Potenziale für produzierende Unternehmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Modelle, ergänzt durch Praxisbeispiele und Fallstudien aus der Industrie, um die Eignung des Konzepts zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine konzeptionelle Einordnung, eine Risiko-Nutzen-Analyse und eine praxisorientierte Untersuchung anhand von Anwendungsbeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind E-Manufacturing, Produktionsintegration, MES, Supply Chain Management und Prozessoptimierung.
Was unterscheidet das E-Manufacturing vom klassischen CIM-Modell?
Im Gegensatz zum CIM-Konzept, das primär auf fertigungsnahe Systeme fokussiert war, zeichnet sich E-Manufacturing durch eine offene Architektur und eine direkte Verzahnung mit anderen Unternehmensbereichen sowie globalen Supply Chains aus.
Warum ist die Datenintegration für das E-Manufacturing kritisch?
Eine unternehmensweite Datenintegration ist essenziell, um Redundanzen zu vermeiden und eine Echtzeit-Informationsversorgung sicherzustellen, die für eine präzise Steuerung moderner Produktionsprozesse erforderlich ist.
- Arbeit zitieren
- Michael Thinnes (Autor:in), 2002, E-Manufacturing - Gegenstand und betriebswirtschaftliche Potenziale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24214