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Soziale und Emotionale Intelligenz - Begriff: Geschichte, Facetten, Messung

Title: Soziale und Emotionale Intelligenz - Begriff: Geschichte, Facetten, Messung

Seminar Paper , 2004 , 29 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sonja Scheibel (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Seit Ende der 90er-Jahre hat ein Begriff weit über die Psychologie als
Wissenschaft hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt, der im Rahmen dieser
Seminararbeit in seiner Entstehung, seinen Komponenten und seiner Messung
einer kritischen Analyse unterzogen werden soll. Die Rede ist von der
Emotionalen Intelligenz1.
Da es uns aufgrund der Begrenztheit dieser Arbeit nicht möglich ist, dieses sehr
umfassende Thema auf Vollständigkeit zu bearbeiten, beschränken wir uns auf
folgende Punkte:
Im ersten Kapitel werden die beiden Begriffe Intelligenz und Emotion erläutert, um
dem Leser eine Abgrenzung zum Konstrukt der Emotionalen Intelligenz zu
erleichtern, welches im Anschluss anhand verschiedenster Definitionen
veranschaulicht werden soll.
Anschließend wird im zweiten Kapitel auf die Entstehung des Konzepts der
Emotionalen Intelligenz und ihre bekanntesten Vertreter eingegangen.
Das dritte Kapitel stellt die Fähigkeiten nach Salovey dar, die einen emotional
intelligenten Menschen ausmachen.
Im vierten Kapitel werden die bekanntesten Methoden, mit denen man versucht,
dieses Intelligenzkonstrukt quantitativ zu messen, vorgestellt.
Das fünfte Kapitel geht der Frage nach, ob es sich bei der Emotionalen Intelligenz
um etwas grundlegend Neues handelt oder ob damit lediglich Bestehendes unter
neuem Namen populär gemacht wurde.
1 Die Begriffe „Emotionale / Soziale Intelligenz“ werten wir in dieser Arbeit als stehende Begriffe
und werden sie daher stets groß schreiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1 BEGRIFFLICHE BESTIMMUNGEN

1.1 INTELLIGENZ

1.2 EMOTION

1.3 EMOTIONALE INTELLIGENZ

2 ZUR ENTSTEHUNG DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ

2.1 EDWARD LEE THORNDIKE

2.2 HOWARD GARDNER

2.3 PETER SALOVEY UND JOHN MAYER

3 KOMPONENTEN DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ

3.1 SELBSTWAHRNEHMUNG

3.2 SELBSTREGULIERUNG

3.3 MOTIVATION

3.4 EMPATHIE

3.5 SOZIALE KOMPETENZ

3.6 KOMMUNIKATIONSFÄHIGKEIT

4 MESSUNG DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ

4.1 EQ-I TEST

4.2 MEIS-TEST

5 EMOTIONALE INTELLIGENZ - ALTER WEIN IN NEUEN SCHLÄUCHEN?

6 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, das populärwissenschaftliche Konzept der Emotionalen Intelligenz einer kritischen wissenschaftlichen Analyse zu unterziehen. Dabei steht die Untersuchung der historischen Entwicklung, die Systematisierung der zentralen Komponenten sowie die kritische Betrachtung der quantitativen Messbarkeit im Fokus der Forschungsfrage.

  • Historische Genese des Begriffs (Thorndike, Gardner, Salovey & Mayer)
  • Definition und Abgrenzung der zentralen psychologischen Fähigkeiten
  • Methodik und Problematik der quantitativen Messverfahren (EQ-i und MEIS)
  • Kritische Einordnung des Konzepts im Hinblick auf den "alten Wein in neuen Schläuchen"-Diskurs

Auszug aus dem Buch

3.2 Selbstregulierung

Wie bereits erwähnt, baut die Selbstregulierung auf der Selbstwahrnehmung auf, denn ohne Selbstreflexion ist eine bewusste Steuerung der eigenen Emotionen nicht möglich. Primär geht es hierbei darum, die Gefühle so zu handhaben, dass sie angemessen sind, d.h. die eigenen Stimmungen und Emotionen durch einen inneren Dialog zu steuern und somit zu beeinflussen. Ziel ist es, den eigenen Stimmungen und Gefühlen nicht mehr ausgeliefert zu sein, sondern sich zu befähigen, sich von ihnen konstruktiv beeinflussen zu lassen. Somit gelingt es einem, auch in prekären Situationen, gelassen, positiv und ausgeglichen zu bleiben und sein Verhalten der Situation anzupassen.

Menschen mit dieser elementaren emotionalen Fähigkeit kommen mit impulsiven Gefühlen und störenden Emotionen viel besser zurecht, da sie sich von ihnen nicht leiten lassen, sondern in der Lage sind, sich selber zu beruhigen, indem sie sich beispielsweise vor Augen führen, dass dieser oder jene Anlass es gar nicht wert ist, sich aufzuregen. Diese Einstellung, führt dazu, daß man sich viel schneller von Rückschlägen erholt, bzw. gewisse Situationen gar nicht erst zu einem Rückschlag werden. Die Maxime von selbstkontrollierten Menschen lautet: Erst denken, dann handeln!

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Beschränkungen der thematischen Untersuchung.

1 BEGRIFFLICHE BESTIMMUNGEN: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe Intelligenz und Emotion erarbeitet, um sie von der Emotionalen Intelligenz abzugrenzen.

2 ZUR ENTSTEHUNG DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung durch die Beiträge von Thorndike, Gardner sowie Salovey und Mayer nach.

3 KOMPONENTEN DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ: Es werden die fünf wesentlichen Fähigkeiten sowie die Kommunikationsfähigkeit detailliert definiert und beschrieben.

4 MESSUNG DER EMOTIONALEN INTELLIGENZ: Das Kapitel befasst sich mit der methodischen Herausforderung, dieses Intelligenzkonstrukt quantitativ zu erfassen, und stellt die Tests EQ-i und MEIS vor.

5 EMOTIONALE INTELLIGENZ - ALTER WEIN IN NEUEN SCHLÄUCHEN?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, ob das Konzept tatsächlich eine Neuerung darstellt oder lediglich bekannte Tugenden neu verpackt.

6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und äußert sich kritisch zur Kommerzialisierung sowie zur wissenschaftlichen Validität des Konzepts.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Soziale Intelligenz, Intelligenzforschung, Psychologie, Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Empathie, Motivation, Messverfahren, EQ-i Test, MEIS-Test, Emotionsarbeit, Persönlichkeitsdiagnostik, Softskills, Verhaltensanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Konzept der Emotionalen Intelligenz, wobei sie deren Entstehung, die wesentlichen Fähigkeiten und die Möglichkeiten ihrer Messung untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Intelligenz und Emotion, historische Ursprünge bei Forschern wie Thorndike und Gardner, sowie die Anwendung von Persönlichkeitstests zur Messung emotionaler Kompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die wissenschaftliche Fundierung des Begriffs zu prüfen und der Frage nachzugehen, ob es sich um ein valides psychologisches Konstrukt handelt oder um ein rein populärwissenschaftlich vermarktetes Phänomen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse psychologischer Fachliteratur und vergleicht verschiedene Definitionsansätze sowie quantitative Messverfahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der historischen Herleitung des Begriffs die einzelnen Komponenten der Emotionalen Intelligenz (wie Selbstwahrnehmung, Empathie und soziale Kompetenz) definiert und die methodische Umsetzung der Messung durch Tests wie den EQ-i und den MEIS kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Begriffe sind Emotionale Intelligenz, Messverfahren, Selbstregulierung, Empathie, Intelligenzforschung und Persönlichkeitsdiagnostik.

Wie bewertet der Autor die Kommerzialisierung des Konzepts?

Der Autor steht der starken Vermarktung und Kommerzialisierung des Konstrukts kritisch gegenüber und betrachtet diese eher als Strategie zur Erschließung neuer Märkte denn als Antwort auf ein psychologisches Bedürfnis.

Inwiefern ist die Messung Emotionaler Intelligenz problematisch?

Die Messung gilt als problematisch, da es kein allgemeingültiges Testverfahren mit stabilen Kriterien gibt und die Ergebnisse stark situations- sowie kulturabhängig sind.

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Details

Title
Soziale und Emotionale Intelligenz - Begriff: Geschichte, Facetten, Messung
College
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Personalwesen)
Course
Sozialkompetenz und Emotionsarbeit
Grade
2,3
Author
Sonja Scheibel (Author)
Publication Year
2004
Pages
29
Catalog Number
V24322
ISBN (eBook)
9783638272209
Language
German
Tags
Soziale Emotionale Intelligenz Begriff Geschichte Facetten Messung Sozialkompetenz Emotionsarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Scheibel (Author), 2004, Soziale und Emotionale Intelligenz - Begriff: Geschichte, Facetten, Messung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24322
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