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Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich

Title: Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tanja Vollmer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Die Termini für Unternehmenspartnerschaften werden sowohl in der Praxis als auch in der Literatur sehr unterschiedlich verwendet.1

Grund hierfür ist zum einen, daß in der englischen Sprache eine wörtliche Entsprechung von Kooperation, also „cooperation“ weniger gebräuchlich ist und eher von „alliance“ oder „partnership“ gesprochen wird.2 Deshalb habe ich für diese Arbeit
das etwas weiter gefaßte Thema „Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich“ statt „Kooperationen im IT-Bereich“ gewählt.

Ein weiterer Grund ist die uneinheitliche Verwendung in der Literatur selbst; so schreibt Heck in seinem Buch „Strategische Allianzen“: „Vereinfachend –und teilweise auch in
Abweichung von der Literatur- werden in diesem Buch unter dem Begriff Strategische Allianz alle praxisrelevanten Arten subsumiert, also Kooperationen in all ihren
Varianten, Joint Venture mit unterschiedlichen Beteiligungen der Partner sowie Mergers und Acquisitions (M&A).“3

Jedoch gibt es zwischen diesen verschiedenen Bezeichnungen erhebliche Unterschiede und um Mißverständnissen vorzubeugen, ist eine konsequente begriffliche Klarheit erforderlich.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen deshalb die Partnerschaftsbezeichnungen zwischen rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Unternehmen mit Hilfe von Literaturquellen
definiert, Abgrenzungskriterien zu anderen Partnerschaften gefunden und die unterschiedlichen Partnerschaftsbegriffe verbunden werden.

Der Fokus dieser Arbeit ist dabei im wesentlichen auf Partnerschaftsmodelle im ITBereich gerichtet. Der Begriff „IT-Bereich“ umfaßt dabei Unternehmen, die Hardware und/oder Softwareprodukte herstellen, sowie die dazugehörigen Dienstleistungen anbieten wie Consulting, Implementierung, Operations Management und Support Services.

Fusion, Akquisition und Firmenübernahmen werden in die Betrachtung dieser Arbeit nicht einbezogen, weil die Unternehmen dabei ihre rechtliche und wirtschaftliche
Unabhängigkeit verlieren.
[...]
______
1 vgl. Rössl (1994) S. 1 und Rupprecht-Däullary (1994) S. 5
2 vgl. Rupprecht-Däullary (1994) S. 11
3 vgl. Heck (1999) S. 7

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

5. Einleitung

6. Partnerschaftsmodelle

6.1 Kooperationen

6.2 Joint Venture

6.3 Strategische Allianz

6.4 Netzwerke

6.5 Virtuelle Unternehmen

7. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Partnerschaftsbezeichnungen zwischen rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Unternehmen im IT-Bereich präzise zu definieren und voneinander abzugrenzen, um begriffliche Klarheit in der Praxis und Literatur zu schaffen.

  • Grundlagen und Definitionen von Unternehmenskooperationen
  • Analyse spezifischer Partnerschaftsmodelle (Joint Venture, Strategische Allianzen)
  • Untersuchung von Netzwerkstrukturen und virtuellen Unternehmensformen
  • Vergleichende Betrachtung von Vorteilen, Risiken und Kooperationsintensitäten
  • Einordnung der Modelle in den Kontext des IT-Marktes und der globalen Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

Virtuelle Unternehmen

Ein virtuelles Unternehmen besteht aus einem Netzwerk von unabhängigen Firmen, die nach außen hin als ein einheitliches Unternehmen auftreten und sich alle einer konkreten Aufgabenstellung widmen.

Für den Kunde ist dabei die Struktur des Produktionsnetzes und die einzelnen Partnerfirmen nicht unbedingt erkennbar. Virtuelle Unternehmen bleiben solange bestehen, bis sich die Marktverhältnisse ändern oder die Wettbewerbsvorteile erreicht wurden.

Statt „virtuelles Unternehmen“ sind auch die Bezeichnungen „Unternehmen auf Zeit“, „fluide oder agile Organisation“, „Networking“, „Als-ob-Unternehmen“, „virtuelle Fabrik“, „virtuelle Kooperation“ oder „Hollow Organization“ gebräuchlich.

Zusammenfassung der Kapitel

5. Einleitung: Beleuchtung der uneinheitlichen Begriffsverwendung in Literatur und Praxis sowie Definition des Fokus auf Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich.

6. Partnerschaftsmodelle: Systematische Darstellung und Differenzierung verschiedener Kooperationsformen wie Kooperationen, Joint Ventures, Allianzen und Netzwerke.

6.1 Kooperationen: Analyse der grundlegenden, zeitlich und sachlich begrenzten Zusammenarbeit unabhängiger Unternehmen zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen.

6.2 Joint Venture: Untersuchung der stabilsten Form der Kooperation, charakterisiert als rechtlich eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen.

6.3 Strategische Allianz: Erörterung langfristiger, meist internationaler Bündnisse zwischen Großunternehmen zur Stärkung der Marktposition.

6.4 Netzwerke: Betrachtung der übergeordneten Meta-Ebene von Partnerschaften, die den Austausch von Wissen, Informationen und Ressourcen optimieren.

6.5 Virtuelle Unternehmen: Analyse von flexiblen, temporären Netzwerken, die nach außen wie eine einzige Unternehmung agieren.

7. Schlußbetrachtung: Fazit zur Notwendigkeit kooperativer Strategien im globalen Wettbewerb als Alternative zum vollständigen Alleingang.

Schlüsselwörter

Partnerschaftsmodelle, IT-Bereich, Kooperation, Joint Venture, Strategische Allianz, Netzwerk, Virtuelles Unternehmen, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsvorteil, Synergieeffekte, Markteintritt, Globalisierung, Outsourcing, Systemlösungen, Flexibilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit untersucht verschiedene Partnerschaftsmodelle, die Unternehmen im IT-Sektor nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Zusammenarbeit zu stärken, ohne ihre Eigenständigkeit vollständig aufzugeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition und Abgrenzung von Kooperationen, Joint Ventures, Strategischen Allianzen, Unternehmensnetzwerken und virtuellen Organisationsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Klärung der begrifflichen Unschärfen in der Literatur und die Bereitstellung eines systematischen Überblicks über die verschiedenen Möglichkeiten, als unabhängiges Unternehmen strategische Partnerschaften einzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung von Fallbeispielen aus der IT-Branche, um die theoretischen Konzepte mit der wirtschaftlichen Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Kooperationsformen, wobei jeweils Ziele, Merkmale, Vorteile und Risiken sowie spezifische Beispiele aus der IT-Wirtschaft dargestellt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Partnerschaftsmodelle, Kooperation, Joint Venture, Strategische Allianz, Netzwerk und Virtuelles Unternehmen inhaltlich präzise beschreiben.

Wie unterscheidet sich ein virtuelles Unternehmen von einem klassischen Joint Venture?

Während ein Joint Venture ein rechtlich eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen gründet, zeichnet sich ein virtuelles Unternehmen durch eine flexible, temporäre Netzwerkstruktur aus, die keine neue Rechtsform erfordert, sondern auf die koordinierte Zusammenarbeit vorhandener Kompetenzen setzt.

Welche Rolle spielt der sogenannte „Broker“ in einem Netzwerk?

Der Broker oder das fokale Unternehmen fungiert als zentrale Instanz, die Netzwerkaktivitäten koordiniert, Konflikte schlichtet, neue Partner gewinnt und das Netzwerk nach außen hin repräsentiert.

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Details

Title
Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich
College
Karlsruhe University of Cooperative Education  (Wirtschaftsinformatik)
Grade
1,3
Author
Tanja Vollmer (Author)
Publication Year
2002
Pages
28
Catalog Number
V2445
ISBN (eBook)
9783638114844
Language
German
Tags
Partnerschaftsmodelle IT-Bereich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Vollmer (Author), 2002, Partnerschaftsmodelle im IT-Bereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2445
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