Ein Ausflug in die Geschichte der Hochsprungtechniken - Vom Hocksprung zum Flop


Unterrichtsentwurf, 2003
14 Seiten, Note: keine Note

Leseprobe

Inhaltsübersicht:

1. Begründung der Wahl des Unterrichtsthemas und der Stundenziele
1.1. Voraussetzungen
1.1.1. Pädagogische, fachliche und äußere Unterrichtsvoraussetzungen
1.1.2. Schüler und Schülerinnen
1.1.3. Lehrerin
1.2. Unterrichtsziele
1.2.1. pädagogische Perspektiven
1.2.2. kognitive Ziele
1.2.3. Handlungsziele

2. Zum Unterrichtsgegenstand

3. Didaktisch-methodischer Kommentar zum Unterrichtsverlauf

4. Mögliche Probleme, Risiken und Schwierigkeiten

5. Alternativen

6. Literatur

7. Stundenverlaufsplan

8. Anhang

1. Begründung der Wahl des Unterrichtsthemas und der Stundenziele

1.1. Voraussetzungen

1.1.1. Pädagogische, fachliche und äußere Unterrichtsvoraussetzungen

Der Sportunterricht der Stufe 12 am F.er Schlossgymnasium findet dieses Halbjahr zweimal wöchentlich nachmittags statt. Die Stunde am Montagnachmittag beginnt um 15.45h und endet um 16.50h. Diese Zeit ist eher ungünstig einzuschätzen, da viele Schüler nachmittags nur für die 65 Minuten Sportunterricht nochmals zur Schule fahren müssen oder die Zeit zwischen der letzten Vormittagsstunde bis zum Sportunterricht überbrücken müssen. Der Klasse steht um diese Uhrzeit die komplette Dreifachturnhalle zur Verfügung. Außerdem befinden sich draußen auf dem Gelände eine Weitsprunganlage und drei Handball- bzw. Kleinfußballfelder. Die Schule ist sehr gut ausgestattet, was Material und Geräte angeht, es befinden sich sogar dauerhaft zwei Overheadprojektoren und eine Tafel in der Sporthalle. Für den Zeitraum der 11.-13. Klasse liegt für die jetzige Stufe 12 ein Plan mit Unterrichtsthemen vor, der von der Fachkonferenz Sport beschlossen wurde. Die leitenden pädagogischen Perspektiven sind für das zweite Halbjahr der Stufe 12 „Kooperieren und Wettkämpfen“ sowie „Gesundheitsbewusstsein entwickeln“. Die Sportarten, an denen diese pädagogischen Perspektiven vermittelt werden sollen sind Badminton und Basketball, sowie Laufen, Springen, Werfen aus der Leichtathletik. Als Bewegungsbereiche wurden „Springen und Fliegen“ festgelegt, sowie ein Einblick in die Rückenschule.

Ich habe mich für ein Thema aus dem Bereich Hochsprung entschieden, da es in dem Halbjahr schon Stunden zum Sprung stattgefunden haben. Die Schüler haben bereits den Absprung beim Weitsprung, beim Korbleger und beim Volleyballangriffsschlag verglichen, und ich habe in einer der vorigen Stunden mit ihnen eine Einführung in den Dreisprung gemacht. Insofern schien mir der Hochsprung geeignet, um das Thema Sprung zu komplettieren, bzw. abzurunden.

1.1.2. Schüler und Schülerinnen

Es handelt sich bei dieser Klasse um eine sehr heterogene Gruppe. In der Stufe 12 sind derzeit 29 Schüler, davon nur 5 Schülerinnen. Auch der Altersunterschied schwankt zwischen 18 und 20 Jahren. Wie aus den Stunden, die ich hospitiert habe, zu erkennen war, sind besonders die konditionellen und koordinativen Voraussetzungen der Schüler sehr unterschiedlich. Besonders im Bereich der Sprungkraft und -koordination sind mir bereits erhebliche Unterschiede im Leistungsniveau aufgefallen, wobei in der Klasse einige sehr gute Schüler sind, aber auch – besonders unter den Mädchen – einige schwache und übergewichtige. Das Klima innerhalb der Gruppe scheint mir jedoch ganz gut zu sein.

Wie ich festgestellt habe, liegt das Thema Hochsprung im Erfahrungsbereich der Schüler. Jeder von ihnen hat schon einmal Hochsprung ausprobiert, meistens in der Schule, seltener im Verein. Doch hat sich herausgestellt, dass die Schüler bis auf einige Ausnahmen ausschließlich Erfahrungen mit der Floptechnik gemacht haben, so dass es für alle Schüler neu ist, auch andere Techniken des Hochsprungs kennen zu lernen und zu vergleichen. Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass in der Gruppe einige sind, die offensichtlich gerne springen, andere wiederum, vor allem die schwächeren Schüler, auch bei den anderen Sprüngen, die sie das Halbjahr über kennen gelernt haben, weniger motiviert waren.

1.1.3. Lehrerin

Ich habe mir ein Thema aus dem Bereich Hochsprung ausgesucht, weil ich mich in dem Bereich der Leichtathletik im Vergleich zu den anderen Themen des Lehrplans, kompetent fühle. Mit den Sportspielen Basketball und Badminton bin ich bisher an der Uni nicht in Berührung gekommen, weil ich andere Sportarten gewählt habe und ein Thema zur Rückenschule, wäre aufgrund meiner Erfahrung aus dem Fitnessschwerpunktkurs auch denkbar gewesen, schien mir jedoch aufgrund der Gruppenzusammensetzung eher ungeeignet. Ich habe früher selbst Leichtathletik gemacht, den Schwerpunkt Leichtathletik abgeschlossen, außerdem passte das Thema in den Lehrplan. Das Thema erscheint mir ebenfalls interessant, weil neben den Bewegungserfahrungen auch kognitive Ziele eine Rolle spielen sollen.

Mein Verhältnis zu den Schülern würde ich als gut einschätzen. Auch wenn einige Schüler nur ein Jahr jünger sind als ich, fühlte ich mich in der Stunde, die ich vor einigen Wochen gegeben habe, weil Herr Schütz krankgeschrieben war, akzeptiert und respektiert. Die Schüler haben aktiv mitgearbeitet, was sowohl die Praxis und die Theorie betraf und kamen mit Fragen auf mich zu.

1.2. Unterrichtsziele

1.2.1. Pädagogische Perspektiven

Die leitenden Pädagogischen Perspektiven, die von der Fachkonferenz Sport für die Stufe 12 im 2. Halbjahr vorgegeben wurden, waren a) Kooperieren, Wettkämpfen, sich verständigen und b) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln. Die Bewegungsfelder und Sportbereiche zu diesen Perspektiven sollten unter anderem Laufen, Springen, Werfen sein, speziell Laufen, Springen, Werfen nach selbst gewählten unterschiedlichen Sinnrichtungen sowie Ziel- und Aufgabenstellungen. An die vorgegebenen Perspektiven habe ich mich bei meiner Aufgabenstellung in erster Linie nicht gehalten. Die leitenden Pädagogischen Perspektiven sind bei meinem Thema eher, die Bewegungserfahrungen der Schüler mit den verschiedenen Hochsprungtechniken zu erweitern, und den Schülern zu ermöglichen, ihr Leisten zu verstehen und einzuschätzen. Aus diesem Grund sind die kognitiven Phasen in meiner Stunde sehr wichtig, in denen die Techniken dann verglichen werden und erarbeitet wird, warum es mit der Technikentwicklung im Hochsprung zu einer Leistungssteigerung kam. Der Praxisteil, in dem die Schüler einige Techniken selbst ausprobieren soll dazu dienen, einmal die Bewegung selbst zu erfahren und wahrzunehmen, und zum anderen seine eigene Leistung zu erfahren.

1.2.2. Kognitive Ziele

Das übergeordnete kognitive Ziel der Stunde soll das Verständnis der Technikentwicklung im Hochsprung sein. Dazu ist es nötig, dass die Schüler signifikante Technikunterschiede herausarbeiten und so in der Lage sind, die verschiedenen Techniken zu beschreiben, zu vergleichen und zu bewerten. Folgende Merkmale der Hochsprungtechniken sollen von den Schülern in einer ersten kognitiven Phase erarbeitet werden:

a) die Beschaffenheit der Landeoberfläche
b) die Lattenüberquerung
c) Annäherung des Körperschwerpunktes an die Latte

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Ein Ausflug in die Geschichte der Hochsprungtechniken - Vom Hocksprung zum Flop
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Schulpraktische Studien
Note
keine Note
Autor
Jahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V24656
ISBN (eBook)
9783638274784
Dateigröße
639 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit ist ein ausgearbeiteter Unterrichtsentwurf mit Vorüberlegungen, Bezug auf pädagogische Perspektiven, Alternativen und Unterrichtsmaterial. Die Stunde wurde in einer Stufe 12 gehalten und war sehr erfolgreich.
Schlagworte
Ausflug, Geschichte, Hochsprungtechniken, Hocksprung, Flop, Schulpraktische, Studien
Arbeit zitieren
Vanessa Schweppe (Autor), 2003, Ein Ausflug in die Geschichte der Hochsprungtechniken - Vom Hocksprung zum Flop, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24656

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