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Kennzahlen im E-Commerce

Titel: Kennzahlen im E-Commerce

Hausarbeit , 2003 , 21 Seiten , Note: 2

Autor:in: Irina Mantai (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Innerhalb kurzer Zeit und mit erstaunlicher Geschwindigkeit haben die neuen Technologien zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen geführt. Unsere Gesellschaft verändert sich immer mehr von einer Industriegesellschaft zu einer digitalen Gesellschaft. Dabei spielt die Entwicklung des Internets eine sehr wichtige Rolle. Nur innerhalb von 3 Jahren nach der Einführung des Internets haben 50 Millionen Menschen dieses Medium genutzt. Wie eine Studie aus dem Jahr 2000 belegt, surfte damals in Deutschland jeder Dritte regelmäßig im Internet. Global betrachtet waren rund 250 Millionen Menschen online.1 Das Internet entwickelt sich zu einem internationalen Treffpunkt. Viele Experten sehen hier den Marktplatz der Zukunft.

Dieses Potential haben auch längst viele Unternehmen erkannt. Das Internet wird nicht nur zum Informationsaustausch genutzt. Viele Firmen bieten ihre Produkte bereits in „elektronischen Kaufhäusern“ an. Die elektronische Geschäftsabwicklung wird auch Electronic Commerce (im folgenden ECommerce) genannt. Diese Art von Handel gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile existieren rund 1000 E-Marketplätze im Internet, Tendenz steigend. Für das Jahr 2004 wird für Deutschland im E-Commerce ein Umsatz von 400 Milliarden Euro prognostiziert.2 Doch die Entwicklung und der Betrieb einer E-Commerce-Anwendung sind mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Um die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen zu überprüfen, muss der Erfolg der E-Commerce- Anwendung gemessen und kontrolliert werden. Das Controlling ist daher gefordert der Unternehmensleitung entsprechende Erfolgskennzahlen zu liefern. Doch welche Kennzahlen eignen sich zur Erfolgsmessung im ECommerce? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Klärung dieser Frage. Zu Beginn werden die Besonderheiten von E-Commerce besprochen. Dabei wird im Kapitel 2.1 der Begriff Electronic Commerce definiert und abgegrenzt. Kapitel 2.2 beschäftigt sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen von E-Commerce. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet das 3. Kapitel. Hier werden die möglichen Kennzahlen im E-Commerce näher erläutet und nach jeweiliger Erscheinungsform von E-Commerce differenziert betrachtet. Eine Zusammenfassung schließt diese Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Electronic Commerce – Begriffliche Grundlagen

2.1 Definition Electronic Commerce

2.2 Erscheinungsformen von Electronic Commerce

2.2.1 Wirtschaftssubjekte im Electronic Commerce

2.2.2 Art der angebotenen Waren / Dienstleistungen

2.2.3 Phasen einer Handelstransaktion

3. Kennzahlen im Electronic Commerce

3.1 Kennzahlen – Begriffliche Grundlagen

3.2 Kennzahlen im B-to-C-Bereich

3.2.1 Beispiel Burger King

3.3 Kennzahlen im B-to-B-Bereich

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer effektiven Erfolgsmessung im Bereich des Electronic Commerce. Ziel ist es, geeignete Kennzahlen für das Controlling zu identifizieren, die Unternehmen dabei unterstützen, den wirtschaftlichen Erfolg ihrer E-Commerce-Anwendungen präzise zu steuern und zu beurteilen.

  • Grundlegende Definition und Abgrenzung des Begriffs Electronic Commerce
  • Klassifizierung verschiedener Erscheinungsformen und Geschäftsbeziehungen
  • Theoretische Grundlagen und Funktionen betriebswirtschaftlicher Kennzahlen
  • Spezifische Kennzahlensysteme für den B-to-C- und B-to-B-Bereich
  • Analyse praxisbezogener Beispiele wie Burger King, Amazon.de und Wal-Mart

Auszug aus dem Buch

Business-to-Consumer

Handelstransaktionen zwischen Unternehmen und Konsumenten (Endabnehmer). Unternehmen bieten den Konsumenten die Möglichkeit per Internet einzukaufen oder sich zu informieren. In diesem Bereich können sowohl die Handelsunternehmen als auch Hersteller ihre Produkte an den Endkonsumenten verkaufen. Zu den beliebtesten Gütern im Internet zählen Bücher, CDs, DVDs, Reisen, Computerhardware und -software. Zu den bekanntesten Unternehmen in diesem Bereich zählen: Amazon.de, Dell.de, Otto Versand, Quelle, Karstadt, Wal-Mart. Der Business-to-Consumer–Bereich ist im wesentlichen durch mittlere bis niedrige Transaktionsvolumen gekennzeichnet und Transaktionen werden kurzfristig abgeschlossen. Dies bedeutet, Bezahlung und Lieferung werden unmittelbar nach der Bestellung eingeleitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den digitalen Wandel und die steigende Bedeutung des E-Commerce für Unternehmen sowie die daraus resultierende Notwendigkeit für ein effektives Controlling.

2. Electronic Commerce – Begriffliche Grundlagen: Definiert E-Commerce, grenzt es vom E-Business ab und erläutert verschiedene Erscheinungsformen sowie Transaktionsphasen.

3. Kennzahlen im Electronic Commerce: Bildet den Hauptteil und analysiert Methoden zur Erfolgsmessung im E-Commerce mit differenzierten Kennzahlen für B-to-C- und B-to-B-Szenarien.

4. Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die individuelle Wahl der Kennzahlen in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell.

Schlüsselwörter

Electronic Commerce, E-Business, Controlling, Kennzahlen, PageViews, Visits, B-to-C, B-to-B, Internetplattform, Erfolgsmessung, Transaktion, Amazon.de, Burger King, Wal-Mart, Online-Handel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Messung von Erfolgskennzahlen für E-Commerce-Anwendungen im Rahmen des betrieblichen Controllings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die begriffliche Einordnung des E-Commerce, die Klassifizierung von Geschäftsmodellen sowie die Auswahl und Anwendung spezifischer Kennzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung der Frage, welche Kennzahlen sich eignen, um den Erfolg oder Misserfolg von E-Commerce-Investitionen objektiv zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der betriebswirtschaftlichen Grundlagen von Kennzahlensystemen kombiniert mit einer praxisorientierten Anwendung auf konkrete E-Commerce-Beispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Kennzahlen für den B-to-C-Bereich (am Beispiel von Burger King und Amazon) sowie für den B-to-B-Bereich (am Beispiel von Wal-Mart).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie E-Commerce-Controlling, Kennzahlensysteme, Conversion Rate, B-to-C, B-to-B und Internetplattformen beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Erfolgsmessung bei Burger King von der bei Amazon.de?

Während bei Burger King der Fokus auf Werbe- und Kommunikationskennzahlen (z.B. PageViews) liegt, da der Vertrieb klassisch erfolgt, nutzt Amazon.de aufgrund des reinen Online-Vertriebs erweiterte transaktionsbasierte Kennzahlen wie die Conversion Rate.

Warum ist die Unterscheidung zwischen B-to-C und B-to-B für das Controlling relevant?

Die Art der Transaktion und die Wertschöpfungsstufe erfordern unterschiedliche Datenquellen; während B-to-C-Kennzahlen oft das Kundenverhalten fokussieren, stehen im B-to-B-Bereich die Prozess- und Beschaffungseffizienz im Vordergrund.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kennzahlen im E-Commerce
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Note
2
Autor
Irina Mantai (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
21
Katalognummer
V24691
ISBN (eBook)
9783638275057
ISBN (Buch)
9783656209393
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kennzahlen E-Commerce
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Irina Mantai (Autor:in), 2003, Kennzahlen im E-Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24691
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Leseprobe aus  21  Seiten
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