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Kompetenzentwicklung und Kompetenzanalyse

Title: Kompetenzentwicklung und Kompetenzanalyse

Term Paper , 2003 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Carolin Fritsche (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Der Kompetenzbegriff hat sich in den Bereichen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, sowie im Berufsleben heute stark etabliert und ist zu einem grundlegenden Instrument geworden, um berufliche Qualifikation zu erörtern. „Verantwortliche im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung erkennen in nahezu allen Branchen zunehmend die Notwendigkeit fachübergreifender Qualifikationen. [...] Mit Hilfe dieser Qualifikationen soll es gelingen, neue Anforderungen an die Unternehmen, die durch Veränderungen in den Märkten und technischen Entwicklungen entstehen, auch in Zukunft zu bewältigen.“ In den aktuellen Diskussionen hat sich der Begriff der beruflichen Kompetenz immer stärker durchgesetzt, welcher eine Erweiterung des Qualifikationsbegriffes um Flexibilität und Selbstständigkeit umfasst. Für Unternehmen, vor allem im Dienstleistungsbereich, bringen die veränderten Marktbedingungen neue Anforderungen in Bezug auf die Konkurrenzfähigkeit mit sich. Dabei tritt jetzt der Aspekt in den Mittelpunkt über Mitarbeiter verfügen zu können, die befähigt sind eine qualifizierte berufliche Tätigkeit ausüben zu können. Somit ist es von entscheidender Bedeutung die bestimmte Kompetenzen der Mitarbeiter nicht nur zu fordern, sondern auch deren geeignete Vermittlung anzustreben. Dabei sollte schon in der beruflichen Erstausbildung größter Wert auf den Erwerb von Kompetenzen gelegt werden. Dies führt nicht nur zu einem veränderten Anforderungsprofil des einzelnen Arbeitnehmers, es birgt völlig neue Erwartungen an die Berufsbildung und deren schulische Umsetzung. In dieser Vortragsarbeit soll daher keine ausschließliche Klärung der Begriffsvielfalt stattfinden, sondern sie soll auch zu einer Vertiefung der hier angerissenen Gesichtspunkte verhelfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufbau und Ablauf der Seminararbeit

3. Berufliche Handlungskompetenz

3.1. Allgemeine Ansätze

3.2. Erörterung von Definitionsansätzen

4. Organisation des Lernens

4.1. Handlungstheoretische Ansätze

4.2. Selbstständige Erörterung der Aspekte

5. Kompetenzentwicklung

5.1. Aktions- und Reaktionsmethoden im Allgemeinen

5.2. Praktische Umsetzung im betrieblichen Alltag

6. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit einem besonderen Fokus auf den Begriff der beruflichen Handlungskompetenz. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernprozesse organisiert sein müssen, um diese Kompetenzen effektiv zu fördern und welche methodischen Ansätze hierfür im betrieblichen Alltag zur Anwendung kommen können.

  • Grundlagen des Kompetenzbegriffs und dessen Bedeutung in der heutigen Berufswelt.
  • Handlungstheoretische Ansätze zur Organisation von Lernprozessen.
  • Unterscheidung zwischen Aktions- und Reaktionsmethoden bei der Kompetenzentwicklung.
  • Verknüpfung von theoretischen Modellen mit praktischen Anwendungsbeispielen aus dem betrieblichen Alltag.

Auszug aus dem Buch

3.1. Allgemeine Ansätze

„Was in diesem Zusammenhang „berufliche Handlungskompetenz“ genauer bezeichnet, ist trotz der Vielschichtigkeit der Erörterungen im Verlauf des Neuordungsprozesses relativ unscharf geblieben; [...]“ Eine genaue Begriffsabgrenzung kann daher nicht vorgenommen werden. Aus diesem Grund werden in der Fachliteratur mehrere Definitionsansätze des Kompetenzbegriffs parallel angewandt, die die Begriffsvielfalt beschränken sollen. Es ist somit nur möglich Ansätze für Definitionen zu schaffen und diese fortwährend zu erweitern.

„Berufliche Handlungskompetenz als Richtziel berufspädagogischen Bemühens bietet [...] eine Orientierung dahingehend, was unter kompetenten beruflichen Handeln verstanden werden kann.“ Dabei sollte besonderes Augenmerk auf dem Begriff „Handlungskompetenz“ liegen. Diese setzt sich aus der Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Mitwirkungskompetenz zusammen. „Die Integration aller vier Teilkompetenzen machen Handlungskompetenz aus, die im Grunde unteilbar ist.“ Zusammenfassend kann man sagen, dass berufliche Kompetenz die Befähigung zu beruflichen Handeln umfasst.

Es kann aber nicht von Handlung im herkömmlichen Sinne gesprochen werden, da „ [...] menschliches Handeln ohne psychische Regulation (=Steuerung) nicht vorstellbar ist, dass Handeln also immer bewusst und gezielt abläuft.“ Eine menschliche Handlung in diesem Sinne wird durch Zielsetzung, Wahrnehmen, Denken, Ausführen und Kontrolle gekennzeichnet. Fehlt einer dieser Aspekte, so kann nicht mehr von Handeln gesprochen werden. „Dieses Handeln muss der Mensch lernen; denn die Wechselfälle im Leben, in Arbeit und Beruf, verlangen jeweils neue Handlungsaktionen.“ Was wiederum eine Ausrichtung der beruflichen Bildung auf handlungsorientiertes und selbstgesteuertes Lernen verlangt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Etablierung des Kompetenzbegriffs in der beruflichen Bildung als Reaktion auf veränderte Marktanforderungen und technologische Entwicklungen.

2. Aufbau und Ablauf der Seminararbeit: Der Abschnitt erläutert die methodische Vorgehensweise und die Zielsetzung der Arbeit, insbesondere die begriffliche Klärung und den Fokus auf berufliche Handlungskompetenz.

3. Berufliche Handlungskompetenz: Es werden allgemeine theoretische Ansätze zur Handlungskompetenz erörtert, die sich als unteilbares Gefüge aus Fach-, Methoden-, Sozial- und Mitwirkungskompetenz definiert.

4. Organisation des Lernens: Hier wird untersucht, wie Lernumgebungen gestaltet werden müssen, um selbstständiges, handlungsorientiertes Lernen zu ermöglichen und die aktive Rolle der Lernenden zu stärken.

5. Kompetenzentwicklung: Dieser Teil differenziert zwischen reaktiven Lehrmethoden und aktiven Methoden, welche die Handlungskompetenz durch vollständige Handlungszyklen fördern sollen.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass die berufliche Bildung vor einer dauerhaften Wandlung steht, bei der die Förderung von Selbstständigkeit durch handlungsorientierte Konzepte zentral bleibt.

Schlüsselwörter

Kompetenzentwicklung, berufliche Handlungskompetenz, berufliche Aus- und Weiterbildung, handlungsorientiertes Lernen, Selbstständigkeit, Aktionsmethoden, Reaktionsmethoden, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Mitwirkungskompetenz, betriebliches Lernen, Handlungsregulationstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den veränderten Anforderungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Notwendigkeit, Mitarbeiter durch gezielte Förderung zu beruflicher Handlungskompetenz zu befähigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen den Begriff der beruflichen Handlungskompetenz, die handlungstheoretischen Grundlagen des Lernens sowie die methodische Umsetzung von Kompetenzförderung im Betrieb.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie berufliche Bildung gestaltet sein muss, um Lernende zu selbstständigem und handlungsorientiertem beruflichen Handeln zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer praxisorientierten Reflexion von Lehr- und Lernmethoden, unter anderem in Form von Gruppenarbeiten und Analysen von Definitionsansätzen.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung der Handlungskompetenz, die organisationstheoretische Einordnung des Lernens und die praktische Differenzierung von Aktions- und Reaktionsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kompetenzentwicklung, berufliche Handlungskompetenz, handlungsorientiertes Lernen, Aktionsmethoden und der betriebliche Erfahrungsprozess.

Wie unterscheidet sich die Vier-Stufen-Methode von anderen Ansätzen?

Die im praktischen Teil erwähnte Vier-Stufen-Methode zeichnet sich durch Erklären, Vormachen, Nachmachen und Üben aus und wird bevorzugt zur Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten eingesetzt.

Welche Rolle nimmt der Lehrende in einer handlungsorientierten Umgebung ein?

Der Lehrende tritt als Unterstützer des Lernprozesses auf, dessen Aktivität sukzessive zugunsten der Eigenaktivität und Selbstständigkeit der Lernenden zurückgenommen wird.

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Details

Title
Kompetenzentwicklung und Kompetenzanalyse
College
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Course
Betriebspädagogik
Grade
2,3
Author
Carolin Fritsche (Author)
Publication Year
2003
Pages
19
Catalog Number
V24736
ISBN (eBook)
9783638275354
ISBN (Book)
9783656890522
Language
German
Tags
Kompetenzentwicklung Kompetenzanalyse Betriebspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Fritsche (Author), 2003, Kompetenzentwicklung und Kompetenzanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24736
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