Gestern und Heute: Mediennutzung in der DDR, Fernsehverhalten in Ostdeutschland


Hausarbeit, 2003

22 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medienangebot der DDR

3. Mediennutzung im sozialistischen Staat
3. 1 Gebrauch von DDR-Medien
3. 2 Nutzung von Programmen aus der BRD

4. Medienpolitik im Einparteinstaat

5. Fernsehnutzung und Programmpräferenzen in Ostdeutschland

6. Nutzungsdifferenzen – Ein Erklärungsversuch

7. Fazit

Anhang: Literaturliste

1. Einleitung

„Das Ostfernsehen lebte auf geheimnisvolle Art von niedrigen Einschaltquoten. Leider ist das Patent verschollen.“[1] So erinnert sich der Schriftsteller Jakob Hein an seine Jugend in der Deutschen Demokratischen Republik. In der Tat hatte das Fernsehen der DDR während seines fast 40-jährigen Bestehens mit schweren Akzeptanzproblemen zu kämpfen: Anstatt ausschließlich das ansässige Fernsehprogramm zu nutzen, wandte sich das Publikum eher den Sendern aus der benachbarten Bundesrepublik zu.

Über das Zuschauer- und Leseverhalten in der DDR gibt es wenig gesichertes Quellenmaterial. Innerhalb der Grenzen wurden Daten manipuliert, gefiltert und verheimlicht, Forschern außerhalb der ‚Zone’ war es nicht gestattet, eigene Untersuchungen durchzuführen. Erst seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 ist es möglich, den Mediengebrauch im sozialistischen Staat zu rekonstruieren.

Dazu werden zunächst die Massenmedien der späten DDR vorgestellt: Wie waren diese strukturiert, und was vermittelten sie? Außerdem wird beleuchtet, wie die Bewohner Printmedien, Radio- und Fernsehsender handhabten. Nutzungsgewohnheiten nach Zeitaufwand und inhaltlichen Präferenzen stehen dabei im Mittelpunkt: Welche Bedeutung hatte der Konsum von medialen Angeboten, insbesondere die des Fernsehens, für den DDR-Alltag?

Selbstverständlich darf dabei nicht die besondere Kommunikationssituation im sozialistischen Staat außer Acht gelassen werden: Durch die restriktive Medienpolitik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) übernahmen Presse, Hörfunk und Fernsehen in der DDR andere Funktionen als unter demokratisch gewählten Regierungen. Aus diesem Grund wird ebenfalls hinterfragt, ob und wie Publikumswünsche im DDR-Mediensystem realisiert wurden. Zumindest bei den elektronischen Medien hatte das Publikum die Möglichkeit, auf weitgehend ungelenkte Unterhaltungs- und Informationssendungen zurück zu greifen: Fernseh- und Hörfunkprogramme aus der BRD wurden in weiten Teilen der DDR konsumiert. Daher soll auch die Anwendung des so genannten ‚Westfernsehens’ eine Rolle spielen.

Ein weiteres Kapitel widmet sich der Gegenwart: Zwar ist ein direkter Vergleich der Nutzung vor und nach der Wende problematisch – die Quellenlage ist zu dürftig[2]. Dennoch kann in Ansätzen untersucht werden, ob die Mediensozialisation der DDR auch heute noch erkennbar ist: Inwiefern wird das Publikum in Ostdeutschland davon bestimmt? Zu diesem Zweck werden aktuelle ostdeutsche Fernsehgewohnheiten und Programmvorlieben beschrieben. Gesellschaftliche Besonderheiten in den neuen Bundesländern, die sich erst nach dem Mauerfall herausbildeten, müssen dabei ihre Berücksichtigung finden.

2. Medienangebot der DDR

Der Deutsche Fernsehfunk[3] (DFF) feierte Josef Stalins 73. Geburtstag mit einem Programmstart: DFF 1 ging 1952 mit dem Nachrichtenmagazin ‚ Aktuelle Kamera’ auf Sendung.[4] Siebzehn Jahre später konnten die Zuschauer in der DDR ein weiteres heimisches Programm einschalten: DFF 2 wurde gegründet. Kanal Eins bot Information und Unterhaltung für ein breites Publikum. Das nur zur Hauptsendezeit ausgestrahlte zweite Programm war anfangs stärker darauf ausgerichtet, Bildung zu vermitteln. Im Zuge der Fernsehreform von 1972 wurde das Sendekonzept jedoch mit Unterhaltungsformaten, Kinder-, Ratgeber- und Sportberichten aufgewertet[5].

Zusätzlich zu den hiesigen Fernsehkanälen konnte ein Großteil der DDR-Bevölkerung auf Programme aus der Bundesrepublik zurückgreifen[6]: Ausgenommen der Regionen um Dresden und Greifswald, einem Ort in Nordvorpommern, waren ARD und ZDF zwar mit Qualitätsunterschieden, aber flächendeckend zu empfangen. Mit Beginn des Privatfernsehens in der BRD kamen in den achtziger Jahren weitere Sender hinzu: Etwa 3 bis 4 Millionen Menschen im Raum Berlin hatten die Möglichkeit, Sat.1[7] und Rias-TV einzuschalten.

Die Hörfunklandschaft der späten DDR setzte sich aus fünf zentralen Radiosendern zusammen[8]: Radio DDR 1 legte seinen Schwerpunkt auf Nachrichten und Unterhaltung, DDR 2 auf Kultur und Bildung. Ebenfalls deutschlandweit zu empfangen war der Berliner Rundfunk mit hauptstadttypischen Themen. Die Stimme der DDR richtete sich vor allem an deutschsprachige Hörer im Ausland. Eigens für junge Leute wurde 1987 das Jugendradio DT 64 gegründet. Das Programmkonzept orientierte sich an westdeutschen Hörfunksendern. Hinzu kamen zwölf lokale Radiostationen. Im Gegensatz zum Fernsehen konnten westliche Radiosender wie beispielsweise Rias Berlin, Bayerischer Rundfunk und Deutschlandfunk in der gesamten DDR gehört werden. Ab Mitte der achtziger Jahre war in Berliner Gegenden auch der Empfang von Privatwellen möglich[9].

Weitgehend beständig entwickelte sich der Printmarkt[10]: Von den fünfziger Jahren bis zur Wende gab es konstant 39 Tageszeitungen. Fünfzehn davon gab die SED heraus, darunter das Zentralorgan ‚ Neues Deutschland’. Hinzu kam die Presse der von der Arbeiterpartei kontrollierten Massenorganisationen, wie beispielsweise die ‚Junge Welt’ der Freien Deutschen Jugend (FDJ) oder die ‚Tribüne’ des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB). Die Blockparteien verfügten über 18 Tageszeitungen. Jedoch war deren politischer Einfluss nicht mit dem der SED-gesteuerten Printmedien vergleichbar, denn diese beanspruchten über 90 Prozent der Gesamtauflage. Neben der Tagespresse wurden etwa 30 Wochen- und Monatszeitungen und über 500 Zeitschriften vertrieben. Beliebte Periodika waren die ‚Wochenpost’, ein Massenblatt für die Familie, und die TV-Illustrierte ‚FF dabei’ (siehe Kapitel 3. 1).

Die Druckmedien der DDR waren so strukturiert, dass im Idealfall eine bestimmte Zielgruppe von jeweils einem Printprodukt angesprochen werden sollte[11]. Mit der Absicht, Wettbewerbe innerhalb eines Sektors zu verhindern. Auf diese Weise wurde die propagandistische Wirkung der SED-Magazine zu verstärkt. Besonders deutlich wurde dies in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen: Vorschulkinder erfreuten sich an ‚Bummi’, Grundschüler blätterten in der ‚ABC-Zeitung’, ältere Schüler lasen in der ‚Trommel’. Für einen Pionier der FDJ wurde nicht nur das Tragen des roten Halstuchs, sondern auch die Lektüre der ‚Jungen Welt’ zur Pflicht. Das Propagandanetz setzte sich auch im Arbeitsalltag der Erwachsenen fort: Ende der achtziger Jahre waren über 660 Betriebs- und Dorfzeitungen auf dem Markt. Mit deren Hilfe sollten Arbeitnehmer zu mehr Leistung motiviert werden. Anderen Parteien als der SED wurde nicht gestattet, Betriebszeitungen herauszugeben[12]. Ebenfalls unerwünscht waren kirchliche Einflüsse, da sie mit den Grundsätzen des Einparteienstaats kollidierten: Die 34 Zeitschriften von Kirchen und Religionsgemeinschaften waren nur eingeschränkt erwerbbar und durften lediglich auf dem Postweg vertrieben werden[13].

Zwar gab der SED-eigene Berliner Verlag die ‚Berliner Zeitung’ und das einzige Boulevardblatt der DDR, die ‚BZ am Abend’ heraus, um dem Unterhaltungsbedürfnis der DDR-Leser gerecht zu werden[14]. Das Konsum-Risiko westlicher Medien schien dennoch zu groß: Mit einem Importverbot beugte das Zentralkomitee der Konkurrenz von BRD-Printprodukten vor[15]. Verkauf, Besitz und Lektüre dieser waren strafbar. Nur einige ausländische sozialistische Titel und unpolitische Fachzeitschriften passierten die DDR-Grenzen. 1987 wurde das Einfuhrverbot für BRD-Druckmedien leicht gelockert, allerdings nur für Mode-, Sport- und Hobbyzeitschriften. Die Printnutzung in der DDR war deshalb – abgesehen von einem ‚Schwarzmarkt’ durch private Westkontakte – beschränkt auf hauseigene Titel und Presse aus befreundeten kommunistischen Ländern.

3. Mediennutzung im sozialistischen Staat

3. 1 Gebrauch von DDR – Medien

Über Reichweite und Nutzung der Medien in der DDR existieren kaum zuverlässige Daten.

Die DDR-Meinungsforschung war in das Macht- und Ideologiemonopol der SED eingebettet: Das Staatliche Komitee für Fernsehen und Rundfunk gab Untersuchungen in Auftrag und entschied über die Verwendung der Resultate[16]. Die Ergebnisse der Zuschauerforschung wurden größtenteils geheim gehalten. Zudem fehlten technische Hilfsmittel wie beispielsweise der in der Bundesrepublik gebräuchliche GfK-Meter[17]. Auch westdeutsche Wissenschaftler durften innerhalb der DDR-Grenzen keine Umfragen durchführen. Das sozialistische Regime verhinderte damit eine objektive empirische Medienforschung.

Erst nach dem Mauerfall wurden Fernsehnutzungsdaten seitens der DDR bekannt gegeben[18]. Demnach waren nahezu alle 16, 7 Millionen Einwohner der DDR mit Fernseh- und Radiogeräten ausgestattet: 99 Prozent der Haushalte besaßen mindestens ein Radio, knapp 96 Prozent einen Fernsehapparat. Zweiteres war das meist genutzte Medium: In einem Arbeiter- bzw. Angestelltenhaushalt wurde durchschnittlich dreizehn Stunden pro Woche ferngesehen. Fast zwei Drittel der Bevölkerung bevorzugten es, den Feierabend vor dem Bildschirm zu verbringen. Über 11 Stunden wurde auf das Hören von Radio und Tonträgern verwendet, 90 Minuten auf das Lesen von Printmedien und knapp eine Stunde für die Lektüre von Büchern. Das Zeitbudget, welches einem DDR-Bürger für Medienkonsum zur Verfügung stand, unterschied sich nicht wesentlich von dem anderer mitteleuropäischer Länder: Zwar beschränkten einerseits der frühe Arbeitsbeginn, die hohe Frauenarbeitsquote und komplizierte Alltagsbedingungen – wie beispielsweise langes Warten beim Einkaufen und auf Dienstleistungen – die Freizeit[19]. Andererseits bot der sozialistische Staat vergleichsweise wenig attraktive Erholungsmöglichkeiten. Deshalb ist anzunehmen, dass Medien aller Art mehr als anderswo zur Entspannung genutzt wurden.

Doch machten es die ansässigen Fernsehsender nicht leicht, Ablenkung zu finden: Inhalt und Aufmachung der elektronischen DDR-Medien waren wenig ansprechend[20]. Die meisten Informationen wurden parteilich instrumentalisiert und verloren dementsprechend drastisch an Glaubwürdigkeit. Auch für lockere Unterhaltung war das DDR-Fernsehen eher unbrauchbar, da fortwährend Arbeitswelt und Produktion im Mittelpunkt der Berichterstattung standen[21]. Nicht zuletzt sorgten Präsentationsmängel für ein schwaches Zuschauerinteresse. Vor allem junge Leute vermissten kurzweilige Formate: Der Anteil von speziell an Jugendliche adressierten Sendungen war generell gering, zu Beginn der achtziger Jahre betrug er nur knapp

1 Prozent der Sendezeit[22]. Kur vor Ende der DDR ging das Jugendmagazin ‚ Elf 99’ an den Start: „Das Studio hatte bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem von RTLplus, das Auftreten der Moderatoren war ebenfalls den Privaten abgeschaut.“[23] Das Zuschauerecho demonstriert das Unterhaltungsdefizit - die Reaktionen waren äußerst positiv: 87 Prozent der Schüler gaben laut einer Sonderbefragung an, eine derartige Sendeform im ansässigen Fernsehen bisher vermisst zu haben[24].

Auch die niedrigen Quoten der ‚Aktuellen Kamera’ zeigten das Akzeptanzproblem des DDR-Fernsehens: In der Ära Honecker erreichte das Propaganda-Flaggschiff durchschnittlich einen Marktanteil von acht Prozent. Lediglich das Informationsbedürfnis während der innenpolitischen Krise 1989 ließ die Einschaltquoten kurzeitig auf fast 50 Prozent ansteigen[25]. Vor allem in Gebieten, in welchen der Empfang von West-TV möglich war, war das DDR-Fernsehen unbeliebt. Dort sahen über zwei Drittel der Zuschauer ‚sehr selten’ oder ‚nie’ dessen Sendungen[26]. Das Publikum ersetzte fehlende Anreize der heimischen Programme mit westdeutschen Sendern (siehe Kapitel 3. 2). Bezeichnend auch das DDR-Idiom für den Raum Dresden, in denen die Bewohner lediglich DFF 1 und DFF 2 empfangen konnten: ‚Tal der Ahnungslosen’.

Die Gleichförmigkeit der DDR-Medien führte auch in der Printnutzung zu spezifischen Gewohnheiten[27]: In einem durchschnittlichen DDR-Haushalt gab es ein bis zwei, nicht selten sogar mehr, Tageszeitungen und drei Zeitschriften. Zunächst hatten Printprodukte generell einen geringen Umfang – nicht zuletzt wegen des permanenten Papiermangels. Eine Tageszeitung fasste etwa sechs bis acht Seiten. Auch wurden Presseerzeugnisse von der Regierung subventioniert; die Preise waren dementsprechend erschwinglich. Die Leser statteten sich mehrfach mit Printmedien aus, um sich ihre eigene, individuelle ‚Patchwork-Lektüre’ zusammenzustellen. Auffallend hoch war der Anteil der Abonnementpresse: Über 85 Prozent der Zeitungskonsumenten ließen sich ihre Neuigkeiten liefern. Besonders in Kleinstädten und ländlichen Gebieten war das Versorgungsnetz ungenügend. Auch wegen des begrenzten Papierkontingents für nahezu alle Printmedien gewährte nur eine Bestellung den täglichen Lesestoff.

[...]


[1] Hein, 2001, S. 88

[2] Vgl. Stuiber, 1998, S. 471

[3] Anm. Im Zuge der Abgrenzungspolitik wurde der ‚Deutsche Fernsehfunk’ 1972 in ‚Fernsehen der DDR’ umbenannt. Vgl. Holzweißig, 1997, S. 589

[4] Vgl. ebd., S. 577

[5] Vgl. Wilke, 1997, S. 230

[6] Für das Folgende: Holzweißig, 1989, 64 ff.

[7] Anm. Ursprünglich: ‚ Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk’ (PKS). Vgl. Rosenbach & Schulz, 2003, S. 72

[8] Für das Folgende: Holzweißig, 1989, S. 103 ff.

[9] Vgl. ebd, S. 70

[10] Für das Folgende: Ebd, S. 73 ff.

[11] Vgl. ebd., 88 ff.

[12] Vgl. Wilke, 1997, S. 224

[13] Vgl. Holzweißig, 1989, S. 25

[14] Vgl. ebd., S. 80

[15] Für das Folgende: Stuiber, 1998, S. 391

[16] Vgl. Mühlberg, 1995, S. 174 ff.

[17] Vgl. Stiehler, 1990, S. 96

[18] Für das Folgende: Ebd., S. 96

[19] Vgl. Hesse, 1988, S. 46

[20] Vgl. Holzweißig, 1989, S. 70

[21] Vgl. Hesse, 1988, S. 69

[22] Vgl. Hoff, 1995, 211 ff

[23] Ebd., S. 217

[24] Vgl. Büchel, 1995, S. 268 ff.

[25] Vgl. Holzweißig, 1989, S. 14

[26] Vgl. Hesse, 1988, S. 68

[27] Für das Folgende: Stiehler, 1990, S. 92

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Gestern und Heute: Mediennutzung in der DDR, Fernsehverhalten in Ostdeutschland
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Medienwissenschaften)
Veranstaltung
Mediennutzung
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V24831
ISBN (eBook)
9783638276085
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gestern, Heute, Mediennutzung, Fernsehverhalten, Ostdeutschland
Arbeit zitieren
Annett Meiritz (Autor), 2003, Gestern und Heute: Mediennutzung in der DDR, Fernsehverhalten in Ostdeutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24831

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