Zu den Kernprozessen einer Anästhesieabteilung gehört die Durchführung der Anästhesien, die für die operativen Eingriffe nötig sind.
Ziele des Prozesses:
1. Der Patient erleidet kein Schmerz oder Stress vor, während und nach der Operation.
2. Die Physiologie des Patienten wird nicht geschädigt.
3. Die Eingriffe am Patienten können vom Operateur störungsfrei vorgenommen werden, da die Physiologie des Patienten sich nicht gegen die Operationstechnik wendet.
Messgrössen für Erfolg des Prozesses
1. Die Patientenzufriedenheit liegt im Bereich von „sehr-gut“ bis „gut“, gemessen durch den post-anästhesiologischen Evaluationsbogen für Patienten.
2. Die wichtigen Vitalparameter (Bewusstsein, Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Temperatur, Urinausscheidung) befinden sich zu 98 % der anästhesie-relevanten Zeit im jeweiligem Normbereich.
3. Bei 95 % der Anästhesien bekundet der Operateur störungsfreies Operieren durch optimale anäsehesiologische Versorgung des Patienten.
Beschreibung des Prozesses
Der Auslöser des Prozesses „Anästhesiologische Versorgung eines zu operierenden Patienten“ liegt, wie der Name schon sagt, nicht in der Anästhesieabteilung. Die entsprechenden operativen Abteilungen stellen die jeweilige Indikation zur Operation eines Patienten. Durch diese Vorgabe obliegen alle planerischen Tätigkeiten der Anästhesieabteilung den Bedürfnissen der operativen Abteilungen, wobei kapazitäre Vorgaben in umgekehrter Weise die operativen Pläne der chirurgischen Fachabteilungen in bestimmte Rahmen setzen.
Inhaltsverzeichnis
1 DIE OBERSCHWABEN KLINIK gGmbH
1.1 DAS KRANKENHAUS ST. ELISABETH
1.2 DIE ANÄSTHESIEABTEILUNG DES KRANKENHAUSES ST. ELISABETH
2 SCHLÜSSELPROZESS: ANÄSTHESIOLOGISCHE VERSORGUNG EINES ZU OPERIERENDEN PATIENTEN
2.1 ZIELE DES PROZESSES
2.2 MESSGRÖSSEN FÜR ERFOLG DES PROZESSES
2.3 BESCHREIBUNG DES PROZESSES
TEILPROZESS P1
TEILPROZESS P2
TEILPROZESS P3
TEILPROZESS P4
TEILPROZESS P5
TEILPROZESS P6
TEILPROZESS P7
TEILPROZESS P8
TEILPROZESS P9
TEILPROZESS P10
TEILPROZESS P11
TEILPROZESS P12
TEILPROZESS P13
TEILPROZESS P14
TEILPROZESS P15
2.4 FLUSSDIAGRAMM
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht den zentralen klinischen Prozess der anästhesiologischen Versorgung von Patienten im Krankenhaus St. Elisabeth. Ziel ist es, den Ablauf von der Indikationsstellung über die Narkoseführung bis zur postoperativen Visite detailliert zu erfassen, prozessuale Schnittstellen zu definieren und Qualitätsindikatoren zur Prozessoptimierung aufzuzeigen.
- Strukturelle Analyse der Oberschwaben Klinik gGmbH.
- Detaillierte Darstellung des Anästhesie-Schlüsselprozesses in 15 Teilprozessen.
- Definition von Qualitätsmessgrößen für die anästhesiologische Versorgung.
- Visualisierung des Prozessablaufs durch Flussdiagramme.
- Evaluierung der Patientenzufriedenheit und physiologischen Stabilität.
Auszug aus dem Buch
2.1 Ziele des Prozesses
1. Der Patient erleidet kein Schmerz oder Stress vor, während und nach der Operation.
2. Die Physiologie des Patienten wird nicht geschädigt.
3. Die Eingriffe am Patienten können vom Operateur störungsfrei vorgenommen werden, da die Physiologie des Patienten sich nicht gegen die Operationstechnik wendet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIE OBERSCHWABEN KLINIK gGmbH: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Trägergesellschaft, deren christliches Menschenbild und die Versorgungseinrichtungen des Klinikverbundes.
1.1 DAS KRANKENHAUS ST. ELISABETH: Hier wird das Zentralkrankenhaus als akademisches Lehrkrankenhaus mit seinem Leistungsspektrum und den verschiedenen medizinischen Fachbereichen vorgestellt.
1.2 DIE ANÄSTHESIEABTEILUNG DES KRANKENHAUSES ST. ELISABETH: Dieses Kapitel erläutert die hierarchische Struktur, die personelle Ausstattung und die Aufgabenbereiche der Anästhesieabteilung.
2 SCHLÜSSELPROZESS: ANÄSTHESIOLOGISCHE VERSORGUNG EINES ZU OPERIERENDEN PATIENTEN: Hier erfolgt eine Einführung in die Kerntätigkeit der Anästhesie und die jährliche Fallzahl im EK.
2.1 ZIELE DES PROZESSES: Definition der drei primären Zielsetzungen bezüglich Schmerzfreiheit, physiologischer Unversehrtheit und störungsfreier Operation.
2.2 MESSGRÖSSEN FÜR ERFOLG DES PROZESSES: Beschreibung quantitativer und qualitativer Indikatoren wie Patientenzufriedenheit, Vitalparameter und störungsfreies Operieren.
2.3 BESCHREIBUNG DES PROZESSES: Detaillierte Unterteilung in 15 Teilprozesse von der Aufnahme bis zur postoperativen Visite.
2.4 FLUSSDIAGRAMM: Grafische Aufbereitung des gesamten Prozesses zur Veranschaulichung der Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege.
Schlüsselwörter
Anästhesie, Oberschwaben Klinik, St. Elisabeth, Schlüsselprozess, Narkose, Patientenzufriedenheit, Vitalparameter, Prämedikation, Operationsplanung, Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung, Schmerztherapie, Intensivmedizin, Aufwachraum, chirurgische Versorgung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den zentralen Prozess der anästhesiologischen Versorgung in einem konkreten Krankenhaus, um Transparenz über den Ablauf und die Qualität der Patientenbehandlung zu schaffen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder sind die Organisationsstruktur des Klinikverbundes, die Spezifika der Anästhesieabteilung sowie die systematische Dokumentation und Prozessgestaltung von Narkosen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den gesamten Ablauf der anästhesiologischen Versorgung von der Vorbereitung bis zur Nachsorge anhand von Prozessschritten und Qualitätsvorgaben transparent und messbar darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es wird eine prozessorientierte Ist-Analyse durchgeführt, die durch eine detaillierte schrittweise Beschreibung (Teilprozesse P1-P15) und visuelle Flussdiagramme gestützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Klinikstruktur, die detaillierte Beschreibung der 15 Teilprozesse der Anästhesie sowie die Definition von Messgrößen zur Erfolgsüberprüfung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Anästhesiologie, Schlüsselprozess, Qualitätsmessung, Vitalparameter und perioperative Versorgung definieren.
Welche Rolle spielt die EDV bei der Prozessüberwachung?
Computer-eingelesene Narkoseprotokolle dienen als Grundlage, um die Einhaltung der chefarztärztlichen Vorgabe zu prüfen, dass maximal 5 % der Eingriffe durch anästhesiologische Versäumnisse gestört werden dürfen.
Warum wird zwischen Narkoseeinleitung und Narkoseführung unterschieden?
Aufgrund unterschiedlicher medikamentöser Anforderungen und einer jeweils anderen Gefährdungslage für die Physiologie des Patienten wird aus Sicht des Prozessablaufs eine strikte Trennung vorgenommen.
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- Matthias Schall (Author), 2002, Schlüsselprozess einer Anästhesieabteilung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24883