Inhaltsverzeichnis
I. Vorbemerkung S. 1
II. Geschichte bis 1980 S. 1
III. Wichtige Ereignisse im Vorfeld des NATO- Angriffes S. 4
IV. Der Kosovokrieg S. 8
V. Schlussbemerkung S. 11
VI. Literaturverzeichnis S. 12
In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, den Kosovokonflikt so umfassend wie möglich darzustellen, sowie mögliche Ursachen und Hintergründe, die zum NATO- Bombardement geführt haben, zu analysieren.
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Inhaltsverzeichnis
I. Vorbemerkung
II. Geschichte bis 1980
III. Wichtige Ereignisse im Vorfeld des NATO- Angriffes
IV. Der Kosovokrieg
V. Schlussbemerkung
VI. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, den Kosovokonflikt in seiner historischen Tiefe und Komplexität darzustellen. Im Zentrum steht dabei die Analyse der Ursachen und Hintergründe, die schließlich zur militärischen Intervention der NATO im Jahr 1999 führten.
- Historische Entwicklung des Kosovo-Konflikts vor 1980
- Die Rolle des Nationalismus und des Zerfalls Jugoslawiens
- Verlauf und Eskalationsstufen des Konflikts bis zum NATO-Angriff
- Analyse des Krisenmanagements der internationalen Staatengemeinschaft
Auszug aus dem Buch
II. Geschichte bis 1980
Um die Hintergründe des heutigen Kosovo- Konflikts verstehen zu können, ist ein Blick in die Vergangenheit unumgänglich. Insbesondere deshalb, da die Frage wem das Kosovo nun gehöre, Serben oder Albanern, bzw. der Streit, wer nun zuerst auf diesem Gebiet ansässig war, die Gemüter bis heute noch erhitzt.
Die Serben beanspruchen das Kosovo für sich mit der Begründung, daß dort die „Wiege das Serbentums“ (Kultur/ Kirche) liege und das es das politische Zentrum des Reiches im Mittelalter war. In der Tat erlebte das serbische Volk mit dem Kosovo als Zentrum des Königreiches der Nemanjiden- Dynastie von 12. –14. Jahrhundert eine wirtschaftliche und politische Hochblüte. Ebenso entstanden zu dieser Zeit, wie beispielsweise in Gracanica und in Pec, bedeutende Klöster der serbischen Orthodoxie, wodurch das Kosovo für die serbische Kirche von zentraler Bedeutung ist.
Die Albaner wiederum – auch das wird von den meisten Historikern bejaht- sehen sich als direkte Nachfahren der Illyrer an, die lange Zeit vor der slawischen Landnahmen, also vor den Serben, auf dem Balkan und damit auch dem Kosovo ansässig waren.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Vorbemerkung: Einführung in das Ziel der Arbeit, den Kosovokonflikt sowie die Hintergründe der NATO-Bombardierung umfassend zu analysieren.
II. Geschichte bis 1980: Betrachtung der historischen Wurzeln des Konflikts, beginnend bei der Bedeutung des Kosovo für Serben und Albaner im Mittelalter bis zur Ära Titos.
III. Wichtige Ereignisse im Vorfeld des NATO- Angriffes: Analyse des ansteigenden serbischen Nationalismus nach 1986 und der Eskalation durch die Aufhebung des Autonomiestatus.
IV. Der Kosovokrieg: Darstellung des Verlaufs der NATO-Operation „Allied Force“, der humanitären Auswirkungen und der politischen Reaktionen.
V. Schlussbemerkung: Kritische Reflexion über die völkerrechtliche Legitimität des NATO-Angriffs und die schwierige Abwägung zwischen staatlicher Souveränität und Menschenrechten.
VI. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen zur Erstellung der Arbeit.
Schlüsselwörter
Kosovokrieg, NATO, Jugoslawien, Slobodan Milosevic, UCK, Autonomiestatus, Kosovo-Albaner, Serbien, Konfliktanalyse, Menschenrechte, Balkanpolitik, Allied Force, Souveränität, Krisenmanagement, Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Kosovokonflikt als zentrales Ereignis der aktuellen Balkanpolitik und analysiert die Hintergründe, die zur militärischen Intervention der NATO im Jahr 1999 geführt haben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herleitung der ethnischen Ansprüche, der Rolle der jugoslawischen Führung unter Milosevic und dem Scheitern diplomatischer Präventionsversuche.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine möglichst umfassende Darstellung der Ursachen des Konflikts sowie eine kritische Bewertung der Handlungen der internationalen Staatengemeinschaft.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis historischer Dokumente, Fachliteratur und Berichterstattungen zur Balkanregion.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung bis 1980, die Eskalationsschritte im Vorfeld des Angriffs sowie die Analyse des Luftkrieges und seiner Folgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Kosovokrieg, NATO, Nationalismus, ethnische Spannungen und völkerrechtliche Souveränität.
Wie bewertet der Autor den Erfolg der OSZE-Mission?
Der Autor stuft die OSZE-Mission als einen kleinen Erfolg ein, da sie zumindest kurzfristig vielen Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Dörfer ermöglichte, bevor sie durch das Massaker von Racak scheiterte.
Welches Dilemma wird in der Schlussbemerkung hervorgehoben?
Die Arbeit stellt die grundsätzliche Frage, welche Souveränität im internationalen Recht höher zu gewichten ist: die Souveränität der Nationalstaaten oder die universellen Menschenrechte der Individuen.
- Quote paper
- Tatjana Butorac (Author), 2000, Der Kosovokrieg - Ursachen und Hintergründe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25076