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Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision

Titel: Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision

Hausarbeit , 2002 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Peggy Fohmann (Autor:in)

BWL - Revision, Prüfungswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die sich ständig ändernden Marktsituationen sind Unternehmen gezwungen, schnell und wirtschaftlich optimal auf Veränderungen einzugehen, um ihre Ziele zu verwirklichen und sich am Markt zu etablieren.

Entstehende Unternehmensrisiken müssen jederzeit kalkulierbar und kontrollierbar bleiben. In diesem Zusammenhang versucht man in der heutigen Unternehmenspraxis Teile der Führungsaufgaben zu spezialisieren und zu verselbständigen. Im Verlauf dieses Entwicklungsprozesses gewann das Controlling und die Interne Revision an Bedeutung. Die Aufgaben von Interner Revision und Controlling wurden erweitert. Das Ziel beider Unternehmensbereiche ist es, die Unternehmensführung bei zukunftsbezogenen Entscheidungen zu unterstützen. 1

Zentrum des unternehmerischen Geschehens bildet die Unternehmensführung. Ausgestattet mit allen Anordnungs- und Entscheidungsbefugnissen plant, gestaltet, steuert und prägt sie den betrieblichen Arbeitsvollzug. 2

Zur Gewährleistung einer optimalen Führung, Steuerung und Überwachung, bedient sich die Unternehmensführung dem Internen Kontrollsystem. 3 „Voraussetzung für den Wirkungsgrad sind klare Ziele, Planvorgaben und Verfahrensvorschriften.“ 4 Die Unternehmensführung trägt die gesamte Verantwortung für die „Einrichtung des Internen Kontrollsystems, den Ausbau in Übereinstimmung mit Betriebsgröße und Komplexität sowie die Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen“ 5

Das am 01.05.1998 in Kraft getretene Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich ist eine Forderung an die Unternehmen ein Risikomanagementsystem einzuführen. Das KonTraG ist kein eigenständiges Gesetz, vielmehr enthält es Änderungen und Ergänzungen in anderen Gesetzen hinsichtlich dieser Thematik. Der § 19 Abs. 2 AktG beinhaltet die Verpflichtung des Vorstandes, ein angemessenes Risikomanagement und ein angemessenes Überwachungssystem einzurichten. Das KonTraG enthält jedoch keine Angaben über die Gestaltung eines Risikomanagement- und
Überwachungssystems. Es ist aber davon auszugehen, dass die Gesetzesanforderung, ein Risikomanagementsystem im Unternehmen einzuführen, im wesentlichen aus drei Elementen zu bestehen hat: 1. einem Frühwarnsystem für derzeitige und künftige Risiken, 2. einem internen Überwachungssystem und einem Controlling. 1 3.
Grundsätzlich wird das interne Überwachungssystem durch die Interne Revision wahrgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufgabenstellung

2. Controlling

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Aufgaben und Zielsetzung

3. Interne Revision

3.1 Begriffsbestimmung

3.2 Aufgaben und Zielsetzung

4. Gemeinsamkeiten zwischen Controlling und Interner Revision

5. Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision

5.1 Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgrund der Arbeitsmethodik und Arbeitsgebiete

5.1.1 Nutzung gleicher Informationen und Instrumentarien

5.1.2 Bereich der Prüfungsplanung

5.1.3 Bildung gemeinsamer Projektgruppen

5.1.4 Wirtschaftlichkeitsanalyse

5.1.5 Verwirklichung von Verbesserungsvorschlägen

5.2 Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Funktionsbereich

5.2.1 Beratungsfunktion

5.2.2 Ex-ante Prüfung

5.2.3 Operational Auditing

6. Abgrenzungskriterien für die Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision

6.1 Organisatorischer Status

6.2 Zielsetzung und Verhältnis zu den Unternehmenseinheiten

6.3 Aufgabenstellung und Zeithorizont

6.4 Arbeitsmethodik

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Controlling und der Internen Revision. Ziel ist es, trotz unterschiedlicher Aufgabenbereiche Synergien zu identifizieren, Kooperationschancen aufzuzeigen und gleichzeitig klare Abgrenzungskriterien zu definieren, um Doppelarbeiten zu vermeiden und den Unternehmenserfolg zu sichern.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung von Controlling und Interner Revision.
  • Gemeinsamkeiten in der delegierten Leitungsfunktion und Zielsetzung.
  • Methoden und Felder für eine produktive Zusammenarbeit (z. B. Projektgruppen, Wissensaustausch).
  • Abgrenzung der beiden Funktionen basierend auf Status, Zeithorizont und Aufgabenstellung.

Auszug aus dem Buch

5.1.3 Bildung gemeinsamer Projektgruppen

Die Unternehmung ist immer bestrebt bei einem Sonderauftrag oder einem Problem innerhalb eines Projektes die bestmögliche Lösung zu finden oder zu entwickeln.

Zu dieser Lösung gelangt man, wenn die Projektgruppen aus Spezialisten der einzelnen Unternehmensabteilungen gebildet werden. Handelt es sich um Aufträge, die ein vielseitiges Fachwissen zur Lösung verlangen, ist es von Vorteil Revisoren und Controller in einem Prüfungsteam zu kombinieren. In diesen Projektteams erhält der Controller die Möglichkeit eine Einsicht in die hinter dem Rechenwerk liegenden Tatbestände zu erhalten. Er erhält einen Einblick in die Arbeitsweise und Blickrichtung der Internen Revision. Es sollte beachtet werden, dass es sich hierbei nur um prüfungsfremde Bereiche oder Projekte handeln darf. Aufgrund dessen sollten spätere zu prüfende Bereiche in die Projekte nicht integriert werden. Der Revisor hingegen erhält einen Einblick in das Arbeitsgebiet des Controllers. Der Vorteil für den Revisor liegt darin, dass der Controller sich durch sein spezifisches Wissen über das Rechenwerk auszeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Controlling und Interner Revision aufgrund sich ändernder Marktbedingungen und gesetzlicher Anforderungen wie dem KonTraG.

2. Controlling: Dieses Kapitel definiert Controlling als integriertes Führungs- und Informationssystem und erläutert seine vier Hauptfunktionen: Informations- und Ermittlungsfunktion, Planungsfunktion, Steuerungsfunktion sowie Kontrollfunktion.

3. Interne Revision: Es wird die Interne Revision als prozessunabhängiges Überwachungselement innerhalb des IKS beschrieben, dessen Schwerpunkt auf der Bewertung von Risiken, Sicherheit und Unternehmensprozessen liegt.

4. Gemeinsamkeiten zwischen Controlling und Interner Revision: Das Kapitel identifiziert Schnittstellen, insbesondere in der Beratung, der Ex-ante-Prüfung und dem Operational Auditing, sowie die gemeinsame Rolle als delegierte Leitungsfunktion.

5. Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision: Hier werden konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit beleuchtet, wie etwa die Nutzung gemeinsamer Instrumentarien, die Abstimmung der Prüfungsplanung und die Bildung interdisziplinärer Projektgruppen.

6. Abgrenzungskriterien für die Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision: Um Doppelarbeiten zu vermeiden, werden Kriterien wie der organisatorische Status, die Zielsetzung sowie unterschiedliche Zeithorizonte und Arbeitsmethoden herangezogen.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit unterstreicht, dass eine sinnvolle Kooperation den Unternehmenserfolg steigert, sofern eine klare Aufgabentrennung gewahrt bleibt, um die Unabhängigkeit der Internen Revision nicht zu gefährden.

Schlüsselwörter

Controlling, Interne Revision, Zusammenarbeit, Unternehmensführung, IKS, KonTraG, Risikomanagement, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Prüfungsplanung, Operational Auditing, Kooperation, Abgrenzung, Informationsaustausch, Unternehmenssteuerung, Unternehmensüberwachung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis zwischen dem Controlling und der Internen Revision in Unternehmen, insbesondere mit der Frage, wie beide Bereiche sinnvoll kooperieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsbestimmung beider Disziplinen, deren Gemeinsamkeiten, die Chancen für eine effiziente Zusammenarbeit sowie die notwendige funktionale und organisatorische Abgrenzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Mehrwert einer Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision aufzuzeigen und gleichzeitig klare Abgrenzungskriterien zu etablieren, um Doppelarbeiten zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die betriebswirtschaftliche Theorien und Anforderungen an das Risikomanagement sowie die Praxis der Unternehmensüberwachung miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die operativen Schnittstellen (z. B. gemeinsame Instrumentarien, Projektarbeit) als auch die strukturellen Unterschiede in Aufgabenstellung und Status detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Controlling, Interne Revision, Unternehmensführung, IKS, Zusammenarbeit, Kooperation und Abgrenzung.

Warum ist eine klare Abgrenzung zwischen den Abteilungen wichtig?

Eine Abgrenzung ist notwendig, um Doppelarbeiten zu vermeiden und die für die Interne Revision erforderliche Unabhängigkeit gegenüber den operativen Linienfunktionen zu gewährleisten.

Inwiefern beeinflusst das KonTraG die Zusammenarbeit?

Das KonTraG verpflichtet Unternehmen zur Einrichtung eines Risikomanagementsystems, was die Notwendigkeit stärkt, das Controlling (Frühwarnsystem) und die Interne Revision (Überwachungssystem) eng, aber koordiniert einzusetzen.

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Details

Titel
Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Note
2,3
Autor
Peggy Fohmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
19
Katalognummer
V25130
ISBN (eBook)
9783638278492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zusammenarbeit Controlling Interner Revision
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peggy Fohmann (Autor:in), 2002, Zusammenarbeit zwischen Controlling und Interner Revision, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25130
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Leseprobe aus  19  Seiten
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