Einführung des Lautes "T, t" - Planung einer Unterrichtseinheit


Unterrichtsentwurf, 2004

21 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Lehr- und Lernziele
1.1 Grobziele
1.2 Feinziele – Sonderpädagogische Ziele

2. Bedingungsanalyse
2.1 Klassensituation
2.2 Individuelle Lernvoraussetzungen und Konsequenzen für den Unterricht
2.3 Lernvoraussetzungen im Hinblick auf die Thematik der Stunde

3. Sachanalyse

4. Didaktisch – methodische Analyse

5. Verlaufsplanung

6. Empfohlene Arbeitsblätter

7. Literatur

1. Lehr- und Lernziele

1.1 Grobziele

- Einführung des Lautes „T, t“
- Kennen lernen der Lautgebärde
- Förderung des Lese- Sprech- und Sprachverhaltens der Schüler

1.2 Feinziele – Sonderpädagogische Ziele

Kognitive Ziele:

Wissensziele:

- kennen lernen und üben des Lautes /t/ an verschiedenen Stationen

Könnensziele:

- Lernen einer neue Lautgebärde und Festigen bereits bekannter
- Schulung der Fähigkeit der Sinnentnahme durch Zuordnung von Text und Bild bzw. Text und Handlung
- die Synthesefähigkeit wird durch Leseübungen geschult (I., M., F.)

Sonderpädagogische Ziele:

Sprachtherapeutische Ziele:

- Festigen und Abverlangen von Satzmustern durch freies Sprechen zu den Bildern/ zur Geschichte/ beim Auswertungsgespräch zur Ergebnisdarstellung
- Lautanbildung /t/
- Förderung der Sprechorgane durch zwischenzeitliche Zungen- und Lippenübungen (MFT)
- Förderung der Lautanbahnung durch z.B. Bereitstellung von Spiegeln (F., I.)
Sensomotorische Ziele:
- Förderung der auditiven Wahrnehmung durch aufmerksames Zuhören (alle, bes. C.)
- Individuelle Leseförderung durch Arbeit an der Lesestation (M., I., J., F.)
- Förderung der Körperwahrnehmung bzw. des Gleichgewichtssinns beim Balancieren
- Förderung der taktilen Wahrnehmung durch die Taststation
- Schulung der Fein- und Grobmotorik sowie der Auge – Hand - Koordination durch die Schreib-, Bastel- und Stempelstation (P., C., F., S.)
Soziale Ziele:
- Anregung der Lernfreude und Motivation durch den Einstieg in den Stationsbetrieb
- Förderung sozialen Lernens durch Partner- bzw. Gruppenarbeit und die abschließende Auswertung der Stunde(n)
- Steigerung der Selbständigkeit durch eigenständiges Bearbeiten einer Aufgabe an den Stationen
- Förderung des Verhaltens gegenseitiger Rücksichtnahme beim Arbeiten an den Stationen (bes. C. und P.)
- Steigerung des Selbstwertgefühls durch Gespräche und Ergebnisdarstellung (bes. P., M., J.)

Diagnostische Absichten:

- Wird es C. gelingen, der Aufgabenstellung durch aufmerksames Zuhören Folge zu leisten?
- Gelingt es P., die Verhaltensregeln zu beachten? („Melden“ / „keine Aggressionen gegenüber Mitschülern“)

2. Bedingungsanalyse

2.1 Klassensituation

Neue Phoneme/Grapheme werden grundsätzlich mit beiden Klassen zusammen eingeführt, da zurzeit in jeder Klasse vier Kinder lernen. Auch in der heutigen Stunde lernen die Klassen 1a und 1b zusammen. Untereinander verstehen sich die Kinder durch die regelmäßig gemeinsam stattfindenden Unterrichtsstunden recht gut. Außerdem erhalten C. und F. gemeinsam sprachtherapeutische Betreuung, ebenso wie P. und S.. Einige Kinder wohnen in der Woche im in die Schule integrierten Internat.

Insgesamt bilden beide Klassen eine sehr heterogene Lerngruppe. Das Leistungsvermögen, das Tempo und die Intensität der Arbeit sind in beiden Klassen sehr unterschiedlich strukturiert. Während einige Schüler durchaus in der Lage sind, eine Aufgabe selbständig und zügig zu bearbeiten (C., I., T.), benötigen andere (F., J., S.) besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung beim selbständigen Arbeiten. Vielen gelingt es nicht, wesentliches von unwesentlichem zu trennen und die Aufgabenstellung zu erfassen (besonders C.). Hier ist eine differenzierte Arbeitsweise nötig. Fast alle Kinder weisen große Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen auf. Sehr unterschiedlich ist auch das Lerntempo zu bewerten. Hier ist zu sagen, dass die Klasse 1a deutlich schneller arbeitet. Deshalb wird Differenzierung für mich eine große Herausforderung darstellen.

Die Möglichkeit der Partner- und Gruppenarbeit nehmen die Schüler gerne an. Durch die gegenseitige Kontrolle und ST.ulation kommen sie zu erfolgreichen Lernergebnissen.

Die Hilfe untereinander ist für sie auch nichts Neues mehr.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Einführung des Lautes "T, t" - Planung einer Unterrichtseinheit
Hochschule
Universität Rostock  (LISA Rostock)
Note
1,5
Autor
Jahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V25155
ISBN (eBook)
9783638278676
Dateigröße
509 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Aus datenschutzrechtlichen Gründen habe ich die Namen der Kinder abgekürzt. Bei I., J. und F. handelt es sich um Mädchen, der "Rest" sind Jungs.. Die ABs zum Leselehrverfahren kann in der Bibo entliehen werden...
Schlagworte
Einführung, Lautes, Planung, Unterrichtseinheit
Arbeit zitieren
Katrin Niemann (Autor), 2004, Einführung des Lautes "T, t" - Planung einer Unterrichtseinheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25155

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