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Bewegen auf Rollen und Rädern

Title: Bewegen auf Rollen und Rädern

Lesson Plan , 2001 , 15 Pages , Grade: gut

Autor:in: Christine Töltsch (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Im Basisartikel der Zeitschrift Sportpädagogik 3/97 beschäftigen sich die Autoren mit den neuen Sportarten, die unsere Jugend immer mehr beeinflussen. Die Bewegung auf Rollen und Rädern ist eine Bewegungsform der heutigen Gesellschaft, welch nicht nur ein bewegungspädagogisches Problem, sondern auch eine Herausforderung an die Pädagogik darstellt. Zu diesen Bewegungsformen zählen zum Beispiel das Inline-Skaten, das Skateboarding oder das Mountain- Biking, aber damit ist nur eine Auswahl genannt. Nachdem sich immer mehr Kinder im Laufe ihrer ,Vergesellschaftung′ diesen Trendsportarten zuwenden, entstehen zwangsläufig Probleme, die sie bewältigen müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass diese neue Art „sich zu bewegen“ in die Schulen kommt, denn die Jugendlichen können so eine Hilfestellung in der Bewältigung dieser Probleme bekommen. Mit dieser Bewegungsform sind allerdings auch Risiken verbunden, die es in der Schule darzustellen und vorzubeugen gilt. Der pädagogische Beitrag der Schule kann deshalb darin liegen, dass wir den Schülern die Kompetenz zur sicheren Minkus, in sportpädagogik 3/97, S. 22 Teilnahme am Straßenverkehr und Fähigkeiten zum Selbstschutz vermitteln. Ebenso könnten Schüler an diesem Thema lernen, wie sie ihre Interessen richtig vertreten und mit Kompromissen leben, denn die Diskussion um Inline-Skater auf öffentlichen Plätzen ist noch immer nicht verstummt Dies trägt dann auch einen Teil zur demokratischen Erziehung in der Schule bei. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bewegen auf Rollen und Rädern: wohin, wozu, warum?

2. Zum Erfahrungs- und Lernfeld "Bewegen auf Rollen und Rädern"

3. Rollerfahren macht Schule

a) Erwartungshaltung wecken

b) Erste Fahrversuche

c) Rollerfahren mit Pfiff

d) Rollerfahren durch Dick und Dünn

e) Rollerfahren schön

f) Rollerfahren schnell

g) Rollerfahren sicher

4. Rollern macht Laune ... und bringt eine Schule in Bewegung

5. Bewertung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die pädagogische Relevanz und praktische Umsetzung von Sportarten auf Rollen und Rädern im schulischen Umfeld. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Trendsportarten wie das Rollerfahren in den Sportunterricht integriert werden können, um neben der motorischen Entwicklung auch soziale Kompetenzen und ein Sicherheitsbewusstsein bei Kindern zu fördern.

  • Pädagogische Einordnung von Trendsportarten als Lernfeld
  • Methodische Gestaltung von Übungs- und Lernsequenzen
  • Sicherheitsaspekte und Unfallprävention im Rollerbetrieb
  • Förderung von Koordination, Gleichgewicht und kreativer Bewegungsgestaltung
  • Strukturelle Implementierung in den Schulalltag

Auszug aus dem Buch

Erste Fahrversuche

In den ersten beiden Stunden sollten die Schüler die Eigenschaften des Rollers kennen lernen. Dabei sollten sie sich die Frage stellen, wie man den Roller in Bezug auf Gleichgewicht, Bremsen und sicheres Stehen am besten in den Griff bekommt. Die konkreten Bewegungsabläufe wurden vom Lehrer, wegen der recht einfachen motorischen Anforderung, nicht eigens thematisiert. Stattdessen wurden die Abläufe handelnd erfahrbar gemacht. Beispielsweise wurden Obstkartons und Markierungshütchen eingesetzt, um die Übungsfläche zu strukturieren und die Schüler zu einer langsameren und geschickteren Fahrweise zu zwingen.

Eine wichtige Rolle spielte dabei ein klarer Organisationsrahmen. Es wurde eine gemeinsame Fahrtrichtung verabredet, in einer Ecke der Turnhalle wurde eine Wechselzone eingerichtet, welche durch zwei Langbänke diesen Raum vom übrigen Übungsfeld abtrennte. Das Wechseln der Geräte musste von den Schülern selbst ausgemacht werden. Die Hinterradbremse durfte wegen des beim Bremsen entstehenden Gummiabriebs (Bremsspur auf dem Boden) nicht benutzt werden. Die Schüler waren also auf die Vorderradfelgenbremse und auf das Bremsen mit dem Fuß angewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bewegen auf Rollen und Rädern: wohin, wozu, warum?: Dieses Kapitel beleuchtet den pädagogischen Hintergrund von Trendsportarten und ihre Bedeutung für die heutige Jugend als Herausforderung für den Sportunterricht.

2. Zum Erfahrungs- und Lernfeld "Bewegen auf Rollen und Rädern": Hier werden die motorischen und erlebnisorientierten Potenziale des Lernfelds analysiert, insbesondere im Hinblick auf das Gleichgewicht und die Raumwahrnehmung.

3. Rollerfahren macht Schule: Dieses Kapitel beschreibt ein konkretes Praxisprojekt an einer Grundschule, von der Planung über die verschiedenen Übungsphasen bis hin zur Sicherheitsorganisation.

4. Rollern macht Laune ... und bringt eine Schule in Bewegung: Es wird die Implementierung eines Rollerprojekts an einer weiteren Schule dargestellt, wobei der Fokus auf der strukturellen Organisation und der Partizipation der Kinder liegt.

5. Bewertung: Der Autor reflektiert kritisch über den Nutzen der Sportarten im Unterricht, benennt Herausforderungen wie Kosten und Platzmangel und bewertet die pädagogische Relevanz positiv.

Schlüsselwörter

Rollerfahren, Sportdidaktik, Grundschule, Bewegungspädagogik, Trendsportarten, Gleichgewichtsschulung, Sicherheitserziehung, Bewegungslandschaften, Psychomotorik, Schulsport, Koordinationsfähigkeit, Praxiseinheiten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Trendsportarten, insbesondere des Rollerfahrens, in den schulischen Sportunterricht und deren pädagogischem Mehrwert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen gehören die methodische Vermittlung von Fahrtechnik, das Sicherheitsmanagement in der Schule sowie die Förderung von Kreativität und Sozialkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lehrkräften Wege aufzuzeigen, wie sie durch das „Bewegen auf Rollen und Rädern“ Schüler motivieren und ihre Bewegungserfahrungen bereichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse bewegungspädagogischer Fachliteratur sowie auf der Dokumentation und Evaluation praktischer Unterrichtsprojekte an verschiedenen Grundschulen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Darstellung von Unterrichtseinheiten, wie z.B. Schnupperkurse, Geschicklichkeitsübungen und den Aufbau von Parcours.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Begriffe sind Rollerfahren, Sportdidaktik, Sicherheit, Gleichgewichtsschulung und Grundschule.

Wie wurde das Problem der Rollermangel-Situation gelöst?

Durch die Kooperation mit Fördervereinen und die Akquise von Spendengeldern konnten Leihgeräte angeschafft oder eigene Roller finanziert werden, um den Mangel auszugleichen.

Welchen Stellenwert nimmt die Sicherheitserziehung ein?

Die Sicherheit ist ein zentrales Element; Schüler werden durch gezielte Übungen, Reaktionsschulungen und die thematische Auseinandersetzung mit Bremswegen zu einem kompetenten und verantwortungsbewussten Umgang befähigt.

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Details

Title
Bewegen auf Rollen und Rädern
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Lehrstuhl für Sportpädagogik)
Grade
gut
Author
Christine Töltsch (Author)
Publication Year
2001
Pages
15
Catalog Number
V25250
ISBN (eBook)
9783638279291
ISBN (Book)
9783656068983
Language
German
Tags
Bewegen Rollen Rädern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Töltsch (Author), 2001, Bewegen auf Rollen und Rädern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25250
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