Wenn wir den Begriff „Werbesendungen“ hören, dann denken wir sofort an diese lästigen
Werbungen, die fast täglich bei uns im Briefkasten landen.
Erstaunlich dabei ist natürlich, dass wir den Absender gar nicht kennen, doch Ihnen unser Name
& Adresse bekannt ist. Da stellen wir uns sofort die Fragen, „woher hat der Sender meine
Adresse?“ oder „was ist das für ein Angebot?“1
Aus Unternehmersicht ist die adressierte Werbesendung, das Marketing-Instrument, mit dem Sie
ihre Kunden gezielt ansprechen können. Das Unternehmen hat hierbei die Möglichkeit, seine
Zielpersonen zu definieren und aus Werbesendungen, die an eine bestimmte Masse gesandt
wird, einen an die Zielperson gerichteten individuellen Brief, zu gestalten.
In der Marketing, im folge daraus auch beim Mailing, steht der Kunde im Mittelpunkt, denn der
Kunde entscheidet darüber, ob ein Unternehmen bestand hat oder nicht. Der Kunde ist nämlich
der entscheidende Gradmesser für die unternehmerischen Aktivitäten.2
1 vgl. Löffler, H. & Scherfke, A.: Praxishandbuch –Direktmarketing- Instrumente, Ausführung und neue
Konzepte, 1.Aufl., Berlin 2000, S. 213
2 “vgl.” Christian Schleuning, Dialogmarketing, 2. Auflage, IM Marketing-Forum GmbH, Estlingen 1995,S.37
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung
I. Problemstellung
II. Begriffliche Abgrenzung
1. Dienstleistungsbegriff
2. Direktmarketing
1.1 Die Maßnahmen & Instrumente des Direktmarketings
1.2 Ziele des Direktmarketings
III. Direktmarketing in der Dienstleistungsbranche
1. Merkmale der Dienstleistung
2. Werbemitteleinsatz in der Dienstleistungsbranche
B. Individualisierte Kommunikationskonzepte
I. Individualisierung der Kommunikation
1. Ziele des schriftlichen Verkaufsgesprächs
2. Grenzen des schriftlichen Verkaufsgesprächs
3. Struktur des schriftlichen Dialogs
4. Vom Massenmarkt zum Individualmarkt
II. Mailing
1. Gestaltungsgrundsätze des Mailings
1.1 Das Kuvert / Der Briefumschlag
1.2 Der Brief / Das Anschreiben
1.3 Der Prospekt / Der Katalog
1.4 Die Antwortkarte / Der Bestellschein
2. Stärken / Vorteile des Mailings
3. Mailing-Tests
III. Individualisiertes (schriftliches) Kommunikationskonzept dargestellt an einem Beispiel
C. Schlussteil
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel hin zu individualisierten Kommunikationskonzepten im Direktmarketing der Dienstleistungsbranche und analysiert, wie durch den gezielten Einsatz von Mailing-Packages eine effektive, dialogorientierte Kundenansprache realisiert werden kann.
- Grundlagen des Dienstleistungsbegriffs und der Direktmarketing-Instrumente
- Strukturierung und Gestaltung von Mailing-Packages
- Die psychologische Bedeutung des schriftlichen Verkaufsgesprächs
- Strategien zur Zielgruppensegmentierung und Kundenbindung
- Praktische Anwendung anhand eines beispielhaften Kommunikationskonzepts
Auszug aus dem Buch
1.2 Der Brief / Das Anschreiben
Im individuellen & schriftlichen Verkaufsgespräch, bildet der Brief den wichtigsten Bestandteil des Mailing-Packages. Der Brief ist auch der unmittelbare Draht zum Kunden. Diesem unterliegen zwei wesentliche Funktionen. Das Anschreiben hat sowohl die Aufgabe, das Unternehmen als zuverlässig & glaubwürdig darzustellen, als auch dem Kunden ausgiebige Information über ein Produkt oder die Dienstleistung, zu geben.
Also gilt es, dem Kunden die Vorteile zu veranschaulichen, damit er zum weiterlesen motiviert wird. Hierbei gilt es natürlich die Fragen, welche der Leser stellen würde zu erahnen und vorweg beantwortet werden.
Diese könnten z.B. sein:
Was will er von mir?
Welchen Nutzen habe ich davon?
Wie kann ich mehr erfahren?
Wer unterschreibt?
Was ist zu tun?
Zusammenfassung der Kapitel
A. Einleitung: Definiert den Rahmen des Direktmarketings in der Dienstleistungsbranche und grenzt den Dienstleistungsbegriff theoretisch ab.
B. Individualisierte Kommunikationskonzepte: Erläutert die Notwendigkeit von Individualisierung im Marketing, analysiert die Struktur von Mailings und präsentiert eine praxisnahe Fallstudie für ein Altenheim.
C. Schlussteil: Führt die Erkenntnisse zusammen und betont den Übergang vom Massenmarkt hin zu individualisierten, dialogorientierten Kommunikationsstrategien.
Schlüsselwörter
Direktmarketing, Dienstleistungsbranche, Mailing, Kundenbindung, individualisierte Kommunikation, Zielgruppensegmentierung, Dialogmarketing, Werbesendung, Kundenorientierung, Mailing-Packages, Verkaufsgespräch, Streuverluste, Reaktionsmittel, Kundenansprache, Unternehmensimage
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Hausarbeit befasst sich mit den Anforderungen an eine individualisierte Kundenansprache im Direktmarketing, speziell innerhalb der Dienstleistungsbranche unter Verwendung schriftlicher Kommunikationskonzepte.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den zentralen Themen gehören die strukturelle Gestaltung von Mailing-Packages, die psychologische Führung des Kunden durch das Schreiben sowie die Bedeutung von Messbarkeit und Testverfahren im Direktmarketing.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch gezielte, individualisierte Mailings effektiver mit ihren Zielgruppen kommunizieren können, um den Übergang von einem anonymen Massenmarkt zu einer persönlichen Kundenbeziehung zu vollziehen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der deskriptiven Darstellung von Marketingmodellen, ergänzt durch die Erstellung eines konkreten, praxisnahen Anwendungsbeispiels (Fallstudie).
Was behandelt der Hauptteil?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Bestandteile eines Mailings (Kuvert, Anschreiben, Prospekt, Antwortkarte), erläutert die Vorteile der individuellen Ansprache und demonstriert die Umsetzung anhand eines Modellbeispiels für ein Altenheim.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Direktmarketing, Kundenbindung, Mailing, Dienstleistung, Dialogmarketing und Zielgruppensegmentierung definiert.
Warum wird im Beispiel ein Altenheim gewählt?
Das Altenheim dient als Modell für eine Dienstleistung, bei der eine besonders hohe Sensibilität in der Zielgruppenansprache und Vertrauensbildung erforderlich ist, um die neue „virtuelle“ Service-Strategie zu kommunizieren.
Welche Bedeutung hat das Antwortmedium im Mailing?
Das Antwortmedium ist essenziell für die Messbarkeit und Transparenz, da es den Kunden zur unmittelbaren Interaktion animiert und dem Unternehmen durch die Reaktion wertvolle Daten zur Zielgruppenselektion liefert.
- Quote paper
- Deniz Celik (Author), 2004, Individualisierte Kommunikations-Konzepte im (schriftlichen) Direktmarketing der Dienstleistungsbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25514