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Untersuchungen zu Namen in Norwegen

Title: Untersuchungen zu Namen in Norwegen

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Magister Artium Andreas Fritsche (Author)

Scandinavian Languages
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Diese Arbeit soll Namen in Norwegen, vor allem Ortsnamen etwas näher beleuchten. Der
Arbeit liegt das Seminar Namnegransking von Helge Stangnes an der Universität Tromsø
(Frühlingssemester 2001) zu Grunde. Vor allem die dort verwendeten Arbeitsblätter, die
Artikel des Pensums und das Lehrbuch Namn i Noreg (Ola Stemshaug), sowie Diskussionen
und Mitschriebe während des Seminars sind zentraler Bestandteil meiner Arbeit.
Ein besonderer Dank gilt unter diesem Gesichtspunkt Herrn Helge Stangnes, der es vermochte
den umfangreichen Stoff in einer lockeren und interessanten Weise zu vermitteln, und somit
die Motivation dauerhaft hoch zu halten.
Beginnen möchte ich mit allgemeinen Erläuterungen über Ortsnamen, indem ich verschiedene
Definitionen betrachte. Von dieser Grundlage aus, versuche ich die Frage zu beantworten,
warum in Norwegen noch heute die Ortsnamenforschung eine vergleichsweise wichtige Rolle
spielt. Einen historischen Abriss zur Entwicklung der Ortsnamenforschung in Norwegen zu
geben ist wichtig, um nachvollziehen zu können wie die Forschung zu ihren Ergebnissen
kam.
Einen Teil der Arbeit nimmt schliesslich die nähere Betrachtung einzelner
Ortsnamensgruppen ein.
Da die Literatur nahezu ausschliesslich in Nynorsk vorliegt, werde ich auch vor allem diese
Sprachform verwenden und zitieren. Wo es mir sinnvoll erscheint (UND möglich ist)
gegebenfalls ins Deutsche übersetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0.) Einleitung

1.) Was ist ein Ortsname? Definitionen und Begriffe

2.) Warum Ortsnamenforschung?

3.) Historischer Abriss der norwegischen Ortsnamenforschung

a.) "Pionier"zeit (1830 - 1878)

b.) die Zeit des Oluf Rygh (1878 - 1899)

c.) die Zeit von 1900 - 1940

d.) die Zeit von 1940 - heute

4.) Einteilung von Namen

a.) traditionelle Einteilung

b.) geographische Einteilung

c.) semantische Einteilung

5.) Generelles über norwegische Ortsnamen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die norwegische Ortsnamenforschung, beleuchtet deren historische Entwicklung sowie die theoretischen Grundlagen zur Klassifizierung und Datierung von Ortsnamen in Norwegen.

  • Definition und funktionale Aspekte von Ortsnamen
  • Historische Entwicklung der norwegischen Namenforschung
  • Methodische Ansätze zur Einteilung von Ortsnamen
  • Datierung von Siedlungsgebieten anhand von Namensendungen
  • Kulturelle und sprachliche Aspekte der Namensgebung

Auszug aus dem Buch

3.) Historischer Abriss der norwegischen Ortsnamenforschung

Obwohl es eigentlich ständig (siehe Ágrip) Interesse an Ortsnamen, deren Bedeutung und Herkunft gab, begann die wissenschaftliche Namensforschung nicht vor 1830. Ein wichtiger Grund dafür war sicherlich, die mit der Unabhängigkeit von Dänemark verbundene Nationalisierung Norwegens. Die Nationalromantik wird zum Sinnbild für viele Bereiche; Gelehrte beginnen sich intensiver mit der Vergangenheit Norwegens zu beschäftigen.

Die Pionierzeit war zum Teil von unsystematischen Deutungsversuchen geprägt, die nur langsam der wissenschaftlichen Ortsnamenforschung den Weg ebnen. Den Ortsnamenkundigen gab es freilich noch nicht, und die Ersten, die sich mit der Materie beschäftigen, haben allesamt wenig mit Sprache zu tun.

Wilhelm Frimann Koren Christie (1778 -1849) war beispielsweise Politiker. Er nahm 1814 an der verfassungsgebenden Versammlung in Eidsvold teil, und er war sowohl Regierungsrat, als auch Bürgermeister in Bergen. 1824 begann er mit dem Einsammeln von Material für sein Etymologicon, welches diverse Deutungsversuche enthält. Christie ignorierte die Fortschritte der Sprachwissenschaft jener Zeit, weshalb viele seiner Deutungen schlicht weg falsch sind. Aber er kann auch einige richtige Ableitungen vorweisen, beispielsweise den Orts -und Fjordnamen Drammen < ano. Drøfn, sowie den Inselnamen Smøla < ano. Smyl.

Zusammenfassung der Kapitel

0.) Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der norwegischen Ortsnamenforschung ein und erläutert die methodische Grundlage sowie die Relevanz der Untersuchung.

1.) Was ist ein Ortsname? Definitionen und Begriffe: In diesem Kapitel werden verschiedene wissenschaftliche Definitionen von Ortsnamen sowie deren linguistische und geographische Merkmale analysiert.

2.) Warum Ortsnamenforschung?: Hier werden die kulturhistorischen Gründe und die wissenschaftliche Bedeutung der Ortsnamenforschung erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Bewahrung historischer Lebensweisen.

3.) Historischer Abriss der norwegischen Ortsnamenforschung: Dieses Kapitel zeichnet die chronologische Entwicklung der Disziplin von der Pionierzeit im 19. Jahrhundert bis zur modernen Forschung nach.

4.) Einteilung von Namen: Hier werden unterschiedliche Kategorisierungssysteme vorgestellt, um Ortsnamen systematisch zu erfassen und zu ordnen.

5.) Generelles über norwegische Ortsnamen: Dieses Kapitel befasst sich mit der Datierung und der historischen Interpretation von Namensendungen, um Siedlungsstrukturen in Norwegen besser zu verstehen.

Schlüsselwörter

Norwegen, Ortsnamenforschung, Etymologie, Siedlungsgeschichte, Namensgebung, Sprachwissenschaft, Kulturgeschichte, Onomastik, Nynorsk, Ortsnamen, Topographie, Datierung, Sprachpolitik, Landeskunde, Namensdeutung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der norwegischen Ortsnamenforschung, ihrer Geschichte und der Bedeutung von Namen für die norwegische Kultur- und Siedlungsgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Definition von Ortsnamen, die methodische Einteilung, die historische Entwicklung der Forschung sowie die datierende Einordnung von Siedlungsformen anhand von Namensendungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen systematischen Einblick in die norwegische Namenkunde zu geben und zu erklären, wie Namensforschung dabei hilft, historische Entwicklungen und gesellschaftliche Strukturen besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Standards, die Auswertung zeitgenössischer Definitionen und die Betrachtung historischer sowie linguistischer Kriterien der Ortsnamenkunde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Abriss, die Vorstellung verschiedener Einteilungssysteme und eine detaillierte Analyse der Datierungsmöglichkeiten von Ortsnamen anhand ihrer etymologischen Herkunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie norwegische Ortsnamenforschung, Etymologie, Siedlungsgeschichte, Onomastik und linguistische Klassifizierung geprägt.

Wie unterscheiden sich primäre und sekundäre Ortsnamen?

Primäre Ortsnamen wurden eigenständig kreiert, während sekundäre Ortsnamen in direktem Bezug zu anderen, bereits existierenden Ortsnamen stehen.

Welche Rolle spielt die Endung eines Namens für dessen Datierung?

Bestimmte Namensendungen wie -vin oder -land können historisch datiert werden, was Rückschlüsse auf die Zeit der Besiedlung und die Produktivität der jeweiligen Höfe zulässt.

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Details

Title
Untersuchungen zu Namen in Norwegen
College
University of Freiburg  (Institut für Vergleichende Germanische Philologie und Skandinavistik)
Grade
2,0
Author
Magister Artium Andreas Fritsche (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V25582
ISBN (eBook)
9783638281546
Language
German
Tags
Untersuchungen Namen Norwegen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Artium Andreas Fritsche (Author), 2002, Untersuchungen zu Namen in Norwegen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25582
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