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Aufgaben, Ziele und Inhalte der industriellen Logistik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen bei der Umsetzung

Title: Aufgaben, Ziele und Inhalte der industriellen Logistik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen bei der Umsetzung

Term Paper , 1999 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Kauffrau (FH) Viktoria Laukart (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation stellt sich instabil dar. Sie ist
durch die zunehmend unvorhersehbare Entwicklung auf dem wirtschaftlichen
und sozialen Sektor gekennzeichnet. Nebenher treten konjunkturelle
Schwankungen in immer kürzeren Abständen auf, und die internationale
Konkurrenz, aber auch die internationale Zusammenarbeit wird immer
intensiver. Auf das soziale Gefüge und auf die Märkte wirkt sich relativ
hoher Arbeitslosenstand auch bei guter Konjunktur aus.1
Die Unternehmen müssen diesen sich wandelnden und stets steigenden
Anforderungen unterwerfen. Wobei die Anforderungen in unterschiedlichem
Ausmaße alle wichtigen Unternehmensbereiche von der Beschaffung bis zum
Absatz betreffen.
Zu den wichtigsten Anforderungen an ein Unternehmen gehört eine
reibungslose Gestaltung des Material-, Wert- und Informationsflusses; es sind
also Instrumente zu schaffen und Maßnahmen zu treffen, die diesen Fluss
möglichst optimal gestalten, das geschieht u. a. mit Hilfe der Logistik.
In der betriebswirtschaftlichen Literatur findet man keine einheitliche
Definition der Logistik. Je nach dem Aufgabenschwerpunkt, den man der
Logistik zuweist, unterscheidet sich die Definition. Versucht man eine
umfassende Beschreibung des Logistikbegriffes zu finden, kann man zu
folgendem Ergebnis gelangen:
Logistik stellt die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen und
ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines
optimalen Material-, Wert- und Informationsflusses im Rahmen des
betrieblichen Leistungserstellungsprozesses dar, wobei sich dieser von der
Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über deren
Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen
erstreckt.
Nach Jünemann kann man die Aufgaben der Logistik auch in Form der sechs
"r" definieren: [...]
1 Vgl. Ehrmann, Harald: Logistik. - 2., überarb. Aufl. -, (Hrsg. Klaus Olfert) Ludwigshafen (Rhein): Kiehl, 1999, S. 22.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung - Definition, Inhalt und Entwicklung der Logistik

II. Das Umfeld der Logistik

2.1. Das unternehmensinterne Umfeld der Logistik

2.2. Das unternehmensexterne Umfeld der Logistik

III. Logistikkonzept

3.1 Logistikkonzept als Unternehmensprinzip

3.2. Logistisches Leitbild

3.3. Anforderungen an ein Logistikkonzept

IV. Eingliederung der Logistik in die Organisation

4.1. Begriff und Merkmale der Organisation

4.2. Gefahren der Zersplitterung von Logistikaufgaben

4.3. Vorgehensweise bei der Eingliederung der Logistik in die Unternehmensorganisation

V. Logistikziele

5.1. Logistikservice

5.2. Logistikkosten

VI. Logistikplanung

6.1. Grundsätzlicher Planungsbegriff

6.2. Strategische Logistikplanung

6.2.1. Strategien

6.2.2. Gegenstand der strategischen Planung

6.2.3. Strategische Erfolgsfaktoren

6.2.4. Strategische Geschäftseinheiten

6.3. Operative Logistikplanung

6.3.1. Planungsinhalt

VII. Logistik-Instrumente

7.1. Überblick

7.2. Logistische Software

7.2.1. Analyseninstrumente

7.2.2. Planungsinstrumente

7.2.3. Instrumente zur Ideengewinnung

7.2.4. Andere Instrumente

7.3. Logistische Hardware

7.3.1. Transportsysteme

7.3.2. Lagereinrichtungstechnik

7.3.3. Informationstechnologie

VIII. Zusammenfassende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Inhalte der industriellen Logistik zu definieren und den Prozess ihrer sinnvollen Eingliederung in die Unternehmensorganisation darzulegen, um reibungslose Material-, Wert- und Informationsflüsse zu gewährleisten.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Logistik
  • Bedeutung des Logistikkonzepts als Unternehmensprinzip
  • Herausforderungen bei der organisatorischen Eingliederung der Logistik
  • Optimierung von Logistikzielen wie Servicegrad und Kosten
  • Einsatzmöglichkeiten strategischer und operativer Logistikinstrumente

Auszug aus dem Buch

Logistikkonzept als Unternehmensprinzip

Arbeitsteilige Unternehmen sich durch kollektive Entscheidungsprozesse gekennzeichnet, also durch Entscheidungsprozesse, an denen mehrere Personen beteiligt sind. Die daraus für die Entscheidungsfindung resultierende Schwierigkeit lässt sich darauf zurückführen, dass die Beteiligten nur in den seltensten Fällen von den gleichen Entscheidungsprämissen ausgehen. die Ursache dafür liegt in den unterschiedlichen Wertordnungen der Beteiligten und in der subjektiven Sicht der realen Problemsituation durch die Beteiligten.

Das Logistikkonzept ist solch ein konzeptionelles Raster zur Sichtweise von Material-/Güterflussproblemen, also zur Abbildung von Entscheidungsproblemen der Raum- und Zeitüberbrückung in vereinfachten Modellen. Um die logistische Sichtweise von Problemen unternehmensweit durchsetzten zu können, sollte das Logistikkonzept als Unternehmensprinzip in der Unternehmenspolitik festgeschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung - Definition, Inhalt und Entwicklung der Logistik: Dieses Kapitel erläutert die instabile wirtschaftliche Lage und definiert Logistik als planerische Maßnahme zur Gewährleistung optimaler Material-, Wert- und Informationsflüsse.

II. Das Umfeld der Logistik: Hier wird zwischen dem unternehmensinternen und unternehmensexternen Umfeld unterschieden, wobei letzteres durch ökonomische, technische und soziokulturelle Rahmenbedingungen geprägt ist.

III. Logistikkonzept: Das Logistikkonzept wird als notwendiges Raster für unternehmensweites Denken in Systemen, Flüssen und Querschnittsaufgaben dargestellt, welches als Unternehmensprinzip verankert werden sollte.

IV. Eingliederung der Logistik in die Organisation: Dieses Kapitel thematisiert die Gefahren der Zersplitterung von Logistikaufgaben und erläutert Vorgehensweisen zur erfolgreichen institutionellen Reorganisation im Unternehmen.

V. Logistikziele: Im Fokus steht die Optimierung der Logistikleistung durch das Zusammenspiel von Lieferzeit, -zuverlässigkeit, -flexibilität und -beschaffenheit bei gleichzeitiger Minimierung der Logistikkosten.

VI. Logistikplanung: Das Kapitel differenziert zwischen strategischer Planung zur Erfolgspotenzialbildung und operativer Planung zur Umsetzung in konkrete Prozesse.

VII. Logistik-Instrumente: Hier werden diverse methodische Analyse- und Planungsinstrumente (Software) sowie physische Hilfsmittel wie Transportsysteme und Lagereinrichtungen (Hardware) vorgestellt.

VIII. Zusammenfassende Betrachtung: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, Logistik als Querschnittsfunktion in einem Gesamtzusammenhang unternehmensweit zu steuern, um Kosteneinbußen durch Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Industrielle Logistik, Logistikkonzept, Logistikziele, Logistikplanung, Logistikinstrumente, Materialfluss, Wertschöpfung, Organisationsstruktur, Prozesskette, Logistikservice, Logistikkosten, Systemdenken, Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenspolitik, Ressourcenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die industrielle Logistik als essenzielles Hilfsinstrument, um Güter- und Informationsflüsse innerhalb von Unternehmen optimal zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Logistikbegriffs, das Logistikkonzept, die organisatorische Eingliederung, Zielsetzungen (Kosten/Service), Planungsmethoden sowie spezifische Instrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu verdeutlichen, wie durch eine strategisch fundierte Gestaltung und Eingliederung der Logistik die Leistungsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine betriebswirtschaftliche Analyse, basierend auf Literaturstudien und systemtheoretischen Ansätzen, um logistische Anforderungen und Konzepte herzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Umfeldanalyse, Konzeption, Organisation, Zieldefinition, Planungsstufen und die praktische Anwendung von Software- und Hardware-Instrumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Logistikkonzept, Materialfluss, Logistikkosten, Logistikservice, Systemdenken und organisatorische Integration.

Warum ist die organisatorische Eingliederung der Logistik so komplex?

Aufgrund der Querschnittsfunktion der Logistik führt eine Zersplitterung der Aufgaben häufig zu Zielkonflikten und Kommunikationsproblemen zwischen den Abteilungen.

Was genau versteht man unter dem "sechs r" Prinzip der Logistik?

Es beschreibt die Bereitstellung der richtigen Menge der richtigen Objekte am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu richtigen Kosten.

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Details

Title
Aufgaben, Ziele und Inhalte der industriellen Logistik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen bei der Umsetzung
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fachbereich Wirtschaft)
Grade
1,7
Author
Diplom-Kauffrau (FH) Viktoria Laukart (Author)
Publication Year
1999
Pages
33
Catalog Number
V25592
ISBN (eBook)
9783638281645
Language
German
Tags
Aufgaben Ziele Inhalte Logistik Berücksichtigung Rahmenbedingungen Umsetzung Thema Logistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kauffrau (FH) Viktoria Laukart (Author), 1999, Aufgaben, Ziele und Inhalte der industriellen Logistik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen bei der Umsetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25592
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