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Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen am Beispiel der Darlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA)

Title: Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen am Beispiel der Darlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA)

Term Paper , 2004 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Betriebswirt (FH) Frank Steffens (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die ersten 5 Jahre entscheiden maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer Existenzgründung. Es wurde in zahlreichen Untersuchungen festgestellt, dass jede zweite Existenzgründung in diesem Zeitraum scheitert. Als Hauptinsolvenzursache werden Fehler in der Finanzierung genannt. Beispielsweise ist nicht ausreichend Eigenkapital vorhanden, die Verhandlungen mit der Hausbank erfolgen nicht rechtzeitig, der Kapitalbedarf ist unzureichend geplant und Mängel in der Finanzierungsstruktur. Es stellt sich daher die Frage, wie die Finanzierung von Existenzgründern geplant und realisiert werden kann, so dass diese Fehlerquellen umgangen werden. Nach einer kurzen Darstellung der Existenzgründungsformen wird die Planung und deren wesentliche Bestandteile anhand der Finanzplanung, der Finanzierungsstruktur und den Finanzierungsregeln aufgezeigt. Des weiteren stellt sich die Frage der Finanzmittelherkunft. Zunächst werden die traditionellen Finanzierungsmittel vorgestellt. Als wichtigste Finanzierungsquelle, wird nach herrschender Meinung, die öffentlichen Förderprogramme gesehen. Nach Erläuterungen zur Motivation des Staates zur Förderung der Gründungsfinanzierung werden die wichtigsten Programme vorgestellt und anhand eines Finanzierungsbeispiels verdeutlicht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Formen der Existenzgründung

2.1 Betriebsneugründung

2.2 Unternehmensnachfolge/ Betriebsübernahme

2.3 Outsourcing

2.4 Franchising

3. Die Finanzierungsplanung

3.1 Die Finanzierungskette

3.2 Die Finanzierungsarten

3.3 Die Finanzierungsstruktur

3.3.1 Das Eigenkapital

3.3.2 Das Fremdkapital

3.3.3 Das Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital

3.3.4 Finanzierungsregeln

3.4 Die Finanzmittelherkunft

3.4.1 Die Eigenfinanzierung

3.4.2 Die Fremdfinanzierung

3.4.2.1 Kurzfristige Fremdfinanzierung

3.4.2.2 Langfristige Fremdfinanzierung

3.4.3 Außerbilanzielle Finanzierungsformen

4. Öffentliche Finanzhilfen

4.1 Volkswirtschaftliche Überlegungen zur Existenzgründungsfinanzierung

4.2 Förderungsmöglichkeiten durch den Bund

4.2.1 Zinsvergünstigte Darlehen

4.2.2 Beratungsförderung

4.2.3 Bürgschaften

4.2.4 Überbrückungsgeld

4.2.5 Sonstige Programme

5. Finanzierungsplan mit Förderprogramm-Hilfen

6. Bewertung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen, wobei der Fokus gezielt auf den Förderdarlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) liegt. Das primäre Ziel ist es, Gründern aufzuzeigen, wie sie ihre Finanzplanung unter Einbeziehung öffentlicher Mittel strategisch gestalten können, um die typischen Fehler zu vermeiden, die häufig zum Scheitern junger Unternehmen führen.

  • Analyse verschiedener Formen der Existenzgründung
  • Grundlagen der strukturierten Finanzplanung
  • Systematik von Eigen- und Fremdfinanzierung
  • Überblick über öffentliche Förderprogramme und deren Voraussetzungen
  • Praktische Erstellung eines Finanzierungsplans mit Fördermitteln

Auszug aus dem Buch

3.2 Finanzierungsarten

Unter Finanzierung wird jede Maßnahme verstanden, die zur Bereitstellung von Kapital dient. Bei dieser allgemein gefassten Definition kann es sich hierbei folglich um Eigen- sowie auch um Fremdkapital handeln. Folgendes Schaubild systematisiert die Finanzierungsarten:

Nach dem Kriterium der Rechtsstellung der Kapitalgeber und deren Haftung können Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung unterschieden werden. Unter Eigenfinanzierung versteht man die Bereitstellung von Eigenkapital. Dies kann einerseits durch Einlagen von Gesellschaftern (Beteiligungsfinanzierung) und andererseits durch einbehaltene Gewinne aus dem Geschäftsbetrieb (Selbstfinanzierung) erfolgen. Fremdfinanziertes Kapital wird von Gläubigern bereitgestellt und beinhaltet eine Rückzahlungsverpflichtung des Unternehmens. Fremdfinanziert werden kann durch Kredite oder aus Rückstellungen. Die Finanzierung durch Kapitalfreisetzung lässt sich nicht eindeutig zuordnen, da sie sich auf die Vermögensseite der Bilanz bezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Relevanz einer soliden Finanzplanung für Existenzgründer und definiert die Problemstellung der Arbeit.

2. Formen der Existenzgründung: Stellt die verschiedenen Wege in die Selbstständigkeit vor, wie Neugründungen, Nachfolgen, Outsourcing und Franchising.

3. Die Finanzierungsplanung: Detaillierte Darstellung der Finanzierungskette, der verschiedenen Finanzierungsarten und der notwendigen Strukturen für ein junges Unternehmen.

4. Öffentliche Finanzhilfen: Beleuchtet die volkswirtschaftliche Bedeutung der Gründungsförderung und gibt einen umfassenden Überblick über die Programme des Bundes und der KfW.

5. Finanzierungsplan mit Förderprogramm-Hilfen: Zeigt anhand eines konkreten Praxisbeispiels die Anwendung von Fördermitteln in der Finanzplanung.

6. Bewertung und Fazit: Kritische Reflexion der öffentlichen Förderung und Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Tragfähigkeit finanzieller Belastungen.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, Finanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzplan, Förderdarlehen, DtA, KfW, Liquidität, Insolvenzprävention, Investitionsplanung, Bankkredit, Existenzgründer, Förderprogramme, Mittelstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Finanzierung von mittelständischen Existenzgründungen und untersucht dabei insbesondere die Nutzung öffentlicher Förderinstrumente.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die verschiedenen Gründungsformen, die Erstellung von Finanzierungsplänen, die Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital sowie die staatliche Förderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Existenzgründern durch eine fundierte Darstellung der Finanzierungsmöglichkeiten und der staatlichen Unterstützungsangebote eine Hilfestellung zur erfolgreichen Finanzplanung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Anwendung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und Finanzierungsgrundsätze anhand praxisnaher Beispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Finanzplanung, die Analyse der Kapitalstruktur, die Darlegung der Finanzmittelherkunft sowie die detaillierte Vorstellung öffentlicher Finanzhilfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Existenzgründung, Finanzplanung, öffentliche Förderung, DtA, Liquidität und Eigenkapitalstruktur maßgeblich geprägt.

Warum spielen die ersten fünf Jahre einer Unternehmensgründung eine solch kritische Rolle?

In diesem Zeitraum entscheiden sich Erfolg oder Misserfolg; viele Gründungen scheitern hier aufgrund von Finanzierungsfehlern, unzureichender Kapitalplanung oder Liquiditätsengpässen.

Welche Kritik übt der Autor an den tilgungsfreien Jahren bei Förderdarlehen?

Der Autor bezeichnet diese als teilweise „Augenwischerei“, da die Gesamtlaufzeit konstant bleibt und die Tilgung lediglich auf die Folgejahre umgelegt wird, was die spätere Belastung erhöht.

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Details

Title
Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen am Beispiel der Darlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA)
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,7
Author
Diplom-Betriebswirt (FH) Frank Steffens (Author)
Publication Year
2004
Pages
30
Catalog Number
V25732
ISBN (eBook)
9783638282734
ISBN (Book)
9783638648783
Language
German
Tags
Finanzierungsmöglichkeiten Unternehmen Beispiel Darlehen Deutschen Ausgleichsbank
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirt (FH) Frank Steffens (Author), 2004, Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen am Beispiel der Darlehen der Deutschen Ausgleichsbank (DtA), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25732
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