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Historische Betrachtungen zur Gestaltung und Nutzung von Schulgärten als Quelle und Orientierung für die gegenwärtige Schulgartenarbeit in Deutschland

Title: Historische Betrachtungen zur Gestaltung und Nutzung von Schulgärten als Quelle und Orientierung für die gegenwärtige Schulgartenarbeit in Deutschland

Examination Thesis , 2003 , 96 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jana Keil (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Schulgarten. Was ist das? Ein Garten an der Schule? Ein Unterrichtsfach? Eine
AG? Unkrautzupfen? In der Sonne schwer arbeiten? Nein, ich denke es ist mehr.
Der Schulgarten an sich hat eine sehr alte Tradition. Sie reicht von der Antike bis
zur heutigen Zeit. Diese große Zeitspanne lässt Neugier wecken, wie die Arbeit
und das Leben im Schulgarten aussah beziehungsweise heute aussieht. Die
Schulgartenarbeit hat sich natürlich im Laufe der Zeit geändert. Gerade diese
Veränderungen machen die Schulgartenarbeit so spannend.
Es ist interessant zu erfahren, was es vor 5000 Jahren schon für Gärten gab und
was die Menschen damals angebaut haben. Am interessantesten ist für mich
jedoch, wie die Lehrer damals ihren Zöglingen die Arbeit in und an der Natur nahe
gelegt haben.
Mit rasanter Geschwindigkeit hat die Technik in den letzten Jahren einen
unwahrscheinlichen Fortschritt erlangt. In diesem Zusammenhang entwickelten
sich Massenmedien, die unser tägliches Leben beeinflussen oder sogar
bestimmen. Diese neuen Tendenzen machen auch vor der Institution Schule nicht
halt.
Gerade in der heutigen Zeit ist es daher angebracht, den Lernstil der Schüler zu
verändern. Man sollte zu einem ganzheitlichen und fächerverbindenden Lernstil
übergehen. Da dies gerade bei der Schulgartenarbeit sehr gut möglich ist, macht
es den Unterricht so interessant.
Ich denke, dass gerade die Wahrung alter Traditionen in unserer Gesellschaft eine
Rolle spielen sollte. Aus diesem Grund möchte ich mich in meiner Arbeit mit den
historischen Entwicklungen und Tendenzen vom 16. Jahrhundert bis zur heutigen
Zeit auseinandersetzen.
In meiner Arbeit möchte ich also auf die Entwicklungen der Schulgartenarbeit und
ihre heutigen Tendenzen und Umsetzungen eingehen. Dabei möchte ich die
Schwerpunkte
- Lernpsychologien von Kindern
- Die historischen Entwicklungen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart
- Das Naturverständnis von Kindern in der heutigen Zeit
- Das Zusammenwirken von Schule und Natur
- Die derzeitige Schulgartensituation in Deutschland
- Schulgärten für die Zukunft
berücksichtigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Wie lernen Kinder

3.1. Zum Begriff LERNEN

3.1.1. Warum lernt der Mensch

3.1.2. Was heißt lernen

3.2. Entwicklungstheoretische Standpunkte – Piagets Denkentwicklung

3.3. Lernformen heute

3.3.1. Lerntypen

3.4. Verschiedene allgemeine Formulierungen, die für den Schulgartenunterricht relevant sind

3.4.1. Natürliches Lernen

3.4.2. Sinnfreies Lernen

3.4.3. sinnvolles Lernen

3.4.4. Intentionales Lernen

3.4.5. Inzidentelles Lernen

3.4.6. Rezeptives Lernen

3.4.7. Entdeckendes Lernen

3.5. Lernformen, die zur Kompetenzentwicklung im Schulgartenunterricht beitragen

3.5.1. Lernen durch Einsicht

3.5.2. Soziales Lernen

3.5.3. Lernen am Modell

3.5.4. Praktisches Lernen

3.6. Zusammenfassung - Wozu sollen alle Lernformen dienen

4. Historische Entwicklungen von Schulgärten

4.1. Erste Bestrebungen zum Gärtnern

4.2. Die Schulgartenbewegung und ihre Initiatoren – Der Garten als Lern- und Bildungsort

4.3. Arbeitsschulgärten

4.4. Nationalsozialistische Schulgärten

4.5. Nachkriegsgärten

4.5.1. Schulgartentendenzen in der DDR

4.5.2. Schulgartentendenzen in der BRD

4.6. Vom Schulgarten zum Schülergarten – der naturnahe Schülergarten (ab 1990)

4.7. Der Erholungsschulgarten – oder Chillout Area in der Schule

5. Das Naturverständnis von Kindern

5.1. Warum brauchen Kinder Natur

5.2. Was verstehen Kinder unter „Natur“ – Umfrage von Grundschulkindern

6. Zusammenwirken von Schule und Natur

6.1. Was kann die Schule zur Umwelterziehung beitragen

6.2. Umwelterziehung in verschiedenen Altersstufen

6.3. Lernen im Schulgartenunterricht

6.4. Begründungen für die Schulgartenarbeit

7. Die derzeitige Schulgartensituation in Deutschland

7.1. Thüringen

7.1.1. Ziele und Aufgaben des Faches laut dem Lehrplan für die Grundschule des Thüringer Kultusministeriums

7.1.2. Die Organisation und Durchführung

7.1.3. Was sollten die Kinder kennen lernen

7.2. Sachsen

7.2.1. Das Fach und seine Probleme

7.2.2. Was wird genutzt

7.3. Sachsen-Anhalt

7.4. Der Schulgartenunterricht in Kiel

7.5. Niedersachsen – ein Beispiel einer Grundschule

8. Schulgärten für die Zukunft

8.1. Derzeitige und weiterführende Probleme im Schulgarten

8.2. Möglichkeiten für die Anlage

8.3. Möglichkeiten für Projekte

8.4. Möglichkeiten für den Winter

9. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gegenwärtige Bedeutung von Schulgärten in Deutschland, um aufzuzeigen, wie diese als Lernort zur ganzheitlichen Kompetenzentwicklung von Kindern beitragen können. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit von naturnaher Schulgartenarbeit in einer technisierten Medienwelt zu begründen und praktische Impulse für deren Implementierung im Grundschulalltag zu liefern.

  • Historische Entwicklung der Schulgartenarbeit vom 16. Jahrhundert bis heute
  • Analyse kindlicher Lernprozesse und Lerntypen im Kontext des Schulgartens
  • Bedeutung der Umwelterziehung und des Naturverständnisses bei Grundschulkindern
  • Praktische pädagogische Konzepte und Methoden der Schulgartenarbeit
  • Analyse der aktuellen Schulgartensituation in verschiedenen deutschen Bundesländern

Auszug aus dem Buch

Der Schulzimmer-Garten

Der Schulzimmergarten wird auch in der Literatur oft Fensterbank Garten genannt. Es ist sehr ähnlich. Unterschiede gibt es hin und wieder in der Größe der Anlagen. In vielen Schulen besteht kaum eine Möglichkeit, den Kindern bestimmte Wachstumsprozesse, Wachstumsbedingungen, ökologische Prozesse und vor allem die Fürsorgepflicht gegenüber anderen Dingen zu veranschaulichen.

Ein Schulzimmer-Garten kann aus Pflanzen bestehen, die den Klassenraum verschönern und zu einem harmonischen Lebensgefühl beitragen. Man kann in seinem Klassenraum Kräuter anbauen, Blumen züchten oder sogar ein kleines Wald-Gärtchen anlegen. All dies ist möglich. Die Anzahl der Varianten für einen Schulzimmergarten sind mit Sicherheit genauso groß wie für einen Garten im Freien. Natürlich muss man hier sehr kreativ sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin erläutert ihre Motivation für die Arbeit und betont die Bedeutung der Verbindung von traditioneller Naturpädagogik mit modernen Lernstilen.

2. Einleitung: Hier wird der historische Kontext von Gärten als Lehr- und Erholungsorte seit der Antike sowie die Entwicklung erster Schulgartenkonzepte dargestellt.

3. Wie lernen Kinder: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen des Lernens, verschiedenen Lerntypen sowie spezifischen Lernformen, die für den Schulgartenunterricht relevant sind.

4. Historische Entwicklungen von Schulgärten: Eine detaillierte Aufarbeitung der Schulgartenbewegung von den Anfängen über die Arbeitsschul- und NS-Zeit bis hin zur Nachkriegssituation in DDR und BRD.

5. Das Naturverständnis von Kindern: Untersuchung darüber, warum Kinder Natur benötigen und was sie basierend auf einer Umfrage unter Grundschulkindern unter diesem Begriff verstehen.

6. Zusammenwirken von Schule und Natur: Diskussion über den Beitrag der Schule zur Umwelterziehung, die Bedeutung in verschiedenen Altersstufen und die pädagogischen Begründungen für Schulgartenarbeit.

7. Die derzeitige Schulgartensituation in Deutschland: Ein Vergleich der unterschiedlichen Situationen in ausgewählten Bundesländern wie Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Kiel und Niedersachsen.

8. Schulgärten für die Zukunft: Darstellung von Problemen sowie praktischen Möglichkeiten der Anlage, der Projektgestaltung und der gärtnerischen Arbeit im Winter.

9. Zusammenfassung: Abschließendes Fazit, das den Schulgarten als zeitgemäßes Instrument pädagogischer und soziokultureller Bildung unterstreicht.

Schlüsselwörter

Schulgarten, Umwelterziehung, Naturverständnis, Grundschule, Pädagogik, Lernformen, Kompetenzentwicklung, Historische Gartenentwicklung, Praxisorientierter Unterricht, Ökologie, Naturerlebnis, Schülergarten, Ganzheitliches Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Sachunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Bedeutung von Schulgärten, ihrer historischen Entwicklung und ihrer Relevanz für den heutigen Grundschulunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Lernpsychologie von Kindern, die historische Entwicklung der Schulgartenbewegung, die Umwelterziehung und die praktische Gestaltung von Schulgärten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch naturnahe Schulgartenarbeit die Sozial-, Methoden- und Sachkompetenz von Grundschulkindern fächerübergreifend gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche zur historischen Aufarbeitung und ergänzt diese durch eine empirische Umfrage unter Grundschulkindern sowie Fallbeispiele aus verschiedenen Bundesländern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte des Lernens, eine historische Analyse der Gartenpädagogik sowie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation an Schulen in verschiedenen Bundesländern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Schulgarten, Umwelterziehung, Naturerlebnis, Kompetenzentwicklung und ganzheitliches Lernen.

Warum wird der "Schulzimmer-Garten" als Alternative vorgeschlagen?

Er dient als Lösung für Schulen, die über keine eigene Außenfläche verfügen oder bei denen der Aufbau eines großen Gartens aus zeitlichen oder finanziellen Gründen erschwert ist.

Welche Rolle spielt die Elternarbeit in der heutigen Schulgartensituation?

Die Elternarbeit wird als ein entscheidender Faktor für den Erhalt von Schulgärten identifiziert, insbesondere dort, wo es an einer formalen staatlichen Förderung des Faches fehlt.

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Details

Title
Historische Betrachtungen zur Gestaltung und Nutzung von Schulgärten als Quelle und Orientierung für die gegenwärtige Schulgartenarbeit in Deutschland
College
University of Erfurt
Grade
2,3
Author
Jana Keil (Author)
Publication Year
2003
Pages
96
Catalog Number
V25793
ISBN (eBook)
9783638283182
Language
German
Tags
Historische Betrachtungen Gestaltung Nutzung Schulgärten Quelle Orientierung Schulgartenarbeit Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Keil (Author), 2003, Historische Betrachtungen zur Gestaltung und Nutzung von Schulgärten als Quelle und Orientierung für die gegenwärtige Schulgartenarbeit in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25793
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