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Das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik

Titre: Das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 37 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Michael Simon (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit soll im Wesentlichen den Begriff des Produktivitätsparadoxons und zu dessen Verständnis notwendige Begriffe definieren. Weiterhin soll ein Überblick über die11unterschiedlichen Arten empirischer Studien dieses Themenkomplexes verschafft werden. Ein weiteres Ziel ist die Vorstellung der unterschiedlichen Erklärungsansätze für das Produktivitätsparadoxon und die sich daraus ableitenden Konsequenzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Vorgehensweise

2. Das Produktivitätsparadoxon in der Informationstechnik

2.1. Produktivität

2.2. Informations- und Kommunikationstechnik

2.3. Produktivität und Informations- und Kommunikationstechnik

2.4. Das Produktivitätsparadoxon

3. Studien zum Produktivitätsparadoxon

3.1. Empirische Studien zur Produktivitätsmessung

3.1.1. Analyse aggregierter Daten aus einzelnen Sektoren

3.1.2. Analyse von Daten aus einzelnen Branchen

3.1.3. Analyse von ausgewählten Firmen innerhalb eines Sektors

3.2. Erklärungsansätze und Konsequenzen des Produktivitätsparadoxons

3.2.1. Messfehler

3.2.2. Wirkungsverzögerungen

3.2.2.1. Widerstände gegen den Einsatz von IT

3.2.2.2. Fehlende Neuorganisation von Unternehmensabläufen

3.2.2.3. Diffusionsmodelle und Lernkurveneffekt

3.2.2.4. Konsequenzen aus den Wirkungsverzögerungen

3.2.3. Umverteilung der Gewinne

3.2.4. Managementfehler

3.2.4.1. Fehlerhafte Investitionsentscheidungen

3.2.4.2. Mangelnde Reinvestitionen der Mitarbeiterbezogenen Einsparungen

3.2.4.3. Konsequenzen aus den Managementfehlern

3.2.5. Informationsüberfluss

3.2.6. Netzwerkeffekte

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das sogenannte „Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik“, welches beschreibt, dass trotz massiver Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) in vielen Sektoren keine adäquaten Produktivitätssteigerungen messbar waren. Ziel ist es, den Begriff zu definieren, den Stand der empirischen Forschung darzustellen sowie Erklärungsansätze und daraus resultierende unternehmerische Konsequenzen zu analysieren.

  • Definition von Produktivität sowie Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kategorisierung und kritische Einordnung empirischer Studien
  • Analyse von Erklärungsursachen (z.B. Messfehler, Wirkungsverzögerungen, Managementfehler)
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Informations- und Wissensmanagement

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Messfehler

Die erste Erklärung deutet auf Fehler in der Forschung bezüglich des Produktivitätsparadoxons hin. So lassen sich Standardmethoden zur Produktivitätsmessung nicht zur Messung neuartiger Produktivitätsquellen verwenden. Auch die Nutzenkategorien für die IuK den größten Nutzen verspricht – beispielsweise Qualitätsverbesserung, Variantenvielfalt oder bessere Kundenbetreuung – werden in Produktivitätsstatistiken kaum berücksichtigt, was leicht zu einer Unterschätzung der IuK Produktivität führen kann.

Eng verbunden mit den Qualitätsverbesserungen ist die fehlerhafte Messung des Outputs. Qualitätsverbesserungen führen zu einer Erhöhung des Preis-/Leistungsverhältnisses, was aber von konventionellen Preisindizes nicht wiedergegeben wird. Dies hat zur Folge, dass offizielle Stellen wie Wirtschaftsministerien das Produktivitätswachstum, vor allem im IuK-intensiven Dienstleistungssektor, unterbewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der stagnierenden Produktivität trotz hoher Investitionen in die Schlüsseltechnologie IuK.

2. Das Produktivitätsparadoxon in der Informationstechnik: Theoretische Grundlegung der Begriffe Produktivität, IuK und Definition des Paradoxons.

3. Studien zum Produktivitätsparadoxon: Umfassende Analyse empirischer Forschungsergebnisse und detaillierte Untersuchung von Erklärungsmodellen wie Messfehlern, Zeitverzögerungen und Managementversagen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Überwindung des Paradoxons durch Prozessumgestaltung und komplementäre Investitionen sowie Notwendigkeit neuer Messindizes.

Schlüsselwörter

Produktivitätsparadoxon, Informationstechnik, IuK, Produktivitätsmessung, Dienstleistungssektor, Wirkungsverzögerungen, Managementfehler, Investitionsentscheidungen, Netzwerkeffekte, Innovationsmanagement, Prozessreengineering, Wissensmanagement, Moore'sches Gesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Produktivitätsparadoxon, welches die Diskrepanz zwischen hohen Investitionen in IT und dem ausbleibenden, messbaren Produktivitätswachstum in Unternehmen beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die empirische Evidenz des Paradoxons, die methodischen Probleme bei der Produktivitätsmessung und die organisationalen Hindernisse bei der Einführung neuer Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Erklärungsansätze für das Paradoxon aufzuzeigen und Strategien abzuleiten, wie Unternehmen den Nutzen ihrer IT-Investitionen durch organisatorische Anpassungen realisieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die bestehende empirische Studien zum Produktivitätsparadoxon zusammenfasst, kategorisiert und systematisch interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse empirischer Studien (nach Sektoren und Firmenebene) und die eingehende Diskussion von Erklärungsursachen, darunter Messfehler, Managementfehler und das Phänomen der zeitlichen Verzögerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Produktivitätsparadoxon, IuK, Wirkungsverzögerung, Messfehler und organisatorische Umstrukturierung charakterisiert.

Warum führt IT laut der Arbeit nicht automatisch zu mehr Produktivität?

Die Arbeit betont, dass IT allein nur einen Prozess beschleunigt, aber ohne komplementäre organisatorische Anpassungen (z.B. Schnittstellenoptimierung, Personalschulung) die Prozessqualität nicht zwingend verbessert.

Welche Rolle spielt das „Moore'sche Gesetz“ in diesem Zusammenhang?

Das Moore'sche Gesetz verdeutlicht die exponentielle Leistungssteigerung der Hardware bei sinkenden Preisen, was den Investitionsdruck auf Unternehmen erhöht, während der tatsächliche Produktivitätszuwachs oft hinter den Erwartungen zurückbleibt.

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Résumé des informations

Titre
Das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik
Université
Technical University of Ilmenau  (Wirtschaftsinformatik III)
Cours
Informationsmanagement
Note
1,5
Auteur
Michael Simon (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
37
N° de catalogue
V25794
ISBN (ebook)
9783638283199
Langue
allemand
mots-clé
Produktivitätsparadoxon Informationstechnik Informationsmanagement
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Simon (Auteur), 2004, Das Produktivitätsparadoxon der Informationstechnik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25794
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Extrait de  37  pages
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