Die russischen Bildungseinrichtungen in Berlin


Seminararbeit, 1999

22 Seiten, Note: gut (mündl.)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Russische Wissenschaftliche Institut
2.1. Einführung
2.2. Probleme
2.3. Das Ukrainische Wissenschaftliche Institut
2.4. Die Rivalität der Institute
2.5. Die letzten Jahre des Instituts
2.6. Resümee
2.7 Mit dem Institut verbundene Einrichtungen
2.7.1. Der Russische Akademische Verein
2.7.2. Weitere Einrichtungen

3. Russische Schulen
3.1. Das Russische Gymnasium und die Deutsch-Russische St. Georgs-Schule
3.2. Die Deutsch-Russische Höhere Schule

Literaturliste

Die russischen Bildungseinrichtungen in Berlin

1. Einleitung

Die Haupteigenschaft eines Flüchtlings ist die, dass er das Land seines regul ä ren Aufenthalts (dessen Angeh ö riger er sein kann oder nicht) aufgrund politischer Ereignisse in diesem Land, die seinen Aufenthalt dort unm ö glich machen, verlassen und Zuflucht in einem anderen Land gesucht hat, oder, wenn er sich bereits au ß erhalb seines Heimatlandes aufh ä lt, nicht bereit ist wegen der Gefahr für Leib und Leben dorthin zurückzukehren. (...) Er unterscheidet sich vom normalen Fremden oder Migranten darin, dass er sein Heimatland nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus politischen Gründen verlassen hat.1

Diese Definition eines Flüchtlings soll verdeutlichen, mit welchen Personen es die im folgenden beschriebenen Institutionen zu tun haben. Des weiteren werden nachfolgend diejenigen als Emigranten bezeichnet, die freiwillig geflüchtet sind oder ausgewiesen wurden, sowie Sowjetbürger, die nur zeitweise im Exil lebten oder gar nicht mehr zurückkehrten.2 Im folgenden wird auf die drei für die Emigranten wichtigsten großen Organisationen eingegangen und ihre Bedeutung und Probleme erläutert. Dabei wird auch das Verhalten der deutschen Behörden gegenüber den russischen Emigranten erleuchtet werden.

2. Das Russische Wissenschaftliche Institut

2.1. Einführung

Neben den verschiedenen russischen Schulen (siehe Kapitel 3) gehörte zu den russischen Bildungseinrichtungen auch das Russische Wissenschaftliche Institut, welches eine Stellung zwischen Schule und Universität einnimmt.

Am 17. Februar 1923 wurde das Institut eröffnet und residierte ab dem Zeitpunkt in der alten Bauakademie am Schinkelplatz.

Seine Entstehung verdankt das Russische Wissenschaftliche Institut der Initiative verschiede- ner deutscher Institutionen und Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der „ Deutschen Gesell- schaft zum Studium Osteuropas” und dessen Repräsentanten Otto Hoetzsch, dem Völker- bund für die Angelegenheiten der russischen Flüchtlinge und dessen Vertreter Moritz Schle- singer, dem Auswärtigen Amt und dem Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.

Für die staatliche Förderung des Institutes gab es verschiedene Bedingungen. So sollte es völlig unpolitisch sein und als ein Unternehmen der Deutschen Gesellschaft zum Studium Osteuropas gelten.

Das Auswärtige Amt wollte aufgrund der neu geknüpften Beziehungen zwischen Deutsch- land und Sowjetrussland nicht offiziell mit dem Institut in Verbindung gebracht werden, da es sich bei den am Russischen Wissenschaftlichen Institut lehrenden Wissenschaftlern um Personen handelte, die 1922 von der Sowjetregierung ausgewiesen wurden. Die Situation war deshalb brisant, weil Moritz Schlesinger bewirkte, dass Wissenschaftler und Intellektuelle, die von den Sowjets nach Sibirien verbannt wurden, ausreisen durften und die finanziellen Möglichkeiten zur Gründung des Russischen Wissenschaftlichen Institut erhielten. Vor der Gründung es Institutes hat man bei der sowjetischen Botschaft nachgefragt, was an- hand einer Erklärung des sowjetischen Kulturatttachés zu ersehen ist, die bestätigt, dass die Sowjetregierung „ sehr einverstanden sei, wenn es gel ä nge, den Professoren hier einen Er- werb zu schaffen. Gegen die geplanten Kurse würde ... kein Mi ß trauen bestehen, da jede Po- litik dabei ja ausgeschaltet sei. ” 3

Am 26. Februar 1923 wurde der Lehrbetrieb in Russischen Wissenschaftlichen Institut aufge- nommen. Nach der Satzung waren Ziele und Aufgaben des Instituts das „ Studium der russi- schen geistigen und materiellen Kultur und die Verbreitung der Kenntnisse hierüber unter Russen und Ausl ä ndern und au ß erdem die Gew ä hrung des Beistandes der russischen Jugend zwecks Erzeugung des Rechts, die Hochschulen in Deutschland zu besuchen4 Als Leiter des Instituts fungierte Professor Jasinskji der es für angebracht hielt, den ca. 500 Studenten, die in Berlin studierten, auch ihre eigene Kultur und die Situation in Sowjetrussland nahe zu bringen. Zusätzlich zu diesen Studenten suchten noch ca. 1500 weitere russische Studenten nach einer Möglichkeit, ihr Studium weiterzuführen.5

Eine Studienmöglichkeit hatten folgende Personen: Studenten, welche vor 1918 an einer rus- sischen Hochschule studierten, ehemalige und augenblickliche Studierende an ausländischen Universitäten und Personen, die eine Mittelschule in Russland oder im Ausland absolviert hatten. Die Studierenden konnten beiderlei Geschlechts sein und mussten das 16. Lebensjahr vollendet haben. Der Bedarf an solch einer Bildungseinrichtung bestand also. Zusätzlich zu der Aufgabe, den beiden Studentengruppen gerecht zu werden, wollte das Rus- sische Wissenschaftliche Institut aber auch Forschungsarbeit leisten und zusätzlich zu den Kursen für die Studenten Vortragsreihen für die breite Öffentlichkeit veranstalten. Die Behörden in Deutschland sahen in der Unterstützung des Institutes eine Zukunftsinvesti- tion. Man hoffte darauf, dass die in Deutschland ausgebildeten Studenten nach einem Um- sturz in Russland in ihre Heimat zurückkehren. Sie wurden als die „ zukünftigen führenden Pers ö nlichkeiten in ö ffentlichen und politischen Leben Russlands6 betrachtet. Die Semestergebühren betrugen 5000 Mark, wobei Hörer, die nur verschiedene Vorträge und Seminare besuchten, ohne ein volles Semester zu absolvieren nur 1000 Mark bezahlen mussten.7 Es lässt sich leicht vorstellen, dass dieser Betrag von einem einfachen Emigranten nicht allein aufgebracht werden konnte und dass Institut deshalb finanzieller Unterstützung bedurfte.

Im Institut waren drei Wissenschaftsgebiete vertreten. Wie aus dem ersten Vorlesungsver- zeichnis hervorgeht, handelte es sich dabei um Philosophie, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Einige der angebotenen Veranstaltungen waren „ Die Geschichte der geistigen Str ö mungen in Russland und die Grundlage der Sozialphilosophie” (veranstaltet von N. Berdjaev), „ Einführung in die Philosophie” (S. Frank), „ Russische Geschichte des XVIII. und XIX. Jahrhunderts” (A. Kizewetter), „ Geschichte des Wirtschaftswesens in Russ- land” (P. Struve), „ Russisches Handelsrecht” (A. Kaminka), „ Die Theorie des Rechtsbe- wusstseins” (I. Il´in) und „ Die internationale Lage Russlands” (M. Taube). Die Kurse wur- den von namhaften russischen Wissenschaftlern abgehalten. Viele von ihnen hatten ihren ständigen Wohnsitz im Ausland und hatten manchmal Schwierigkeiten, eine Einreisevisum zu erhalten, so dass der Rektor des Institutes beim Auswärtigen Amt intervenieren musste. Dieses unterstützte die Bitten um Einreise mit der Begründung, dass es im deutschen Interes- se sei, wenn das russische Institut in Berlin ein „ vollwertiges, wenn nicht gar einüberlegenes

Gegenstück zu der in Prag befindlichen Universit ä t biete. ”8 Die neu gegründete Tschechi- sche Republik war bemüht, hervorragende Wissenschaftler ins Land zu holen und hatte des- wegen großzügige Einreisebedingungen und unterstützte die russischen Emigranten auf vor- bildliche Weise. Bei den Überlegungen zur Institutsgründung wurde aber auch an eine Berei- cherung der deutschen Wissenschaft gedacht, da die Tätigkeit russischer Wissenschaftler zu Kontakten mit deutschen Wissenschaftskreisen führen würde. Da sogar einige Vorlesungen in deutscher Sprache abgehalten wurden, konnten auch breite deutsche Kreise von dem Insti- tut profitieren.

Russischen Emigranten im Ausland bot ein Studium am Institut die Möglichkeit der Einreise nach Deutschland, da ihnen, nach Absprache Jasinskijs mit dem Fremdenamt des Polizeiprä- sidiums, großzügige Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen erteilt wurden. Jasinskij mach- te einen Vorschlag, wie diese Prozedur automatisiert werden könnte, indem ein zum Studium zugelassener Student gleichzeitig mit der Bescheinigung für die Studienerlaubnis auch die für die Einreiseerlaubnis bekam. Das Auswärtige Amt stand diesem Plan positiv gegenüber, weil es bestrebt war möglichst viele russische Studenten nach Berlin zu ziehen, um mit den andere Emigrationszentren konkurrieren zu können. Es sollte zwischen Deutschland und Russland eine Brücke für die Zukunft geschlagen werden. Dabei stand in jedem die Emigranten unter- stützenden Land die Hoffnung im Hintergrund, dass die Emigranten bei einem Umsturz in Sowjetrussland sich an die ihnen erwiesenen Vergünstigungen erinnern und sich politisch dementsprechend verhalten würden. Sie sollten Politik im Sinne des ehemaligen Gastgeberlandes betreiben. Man ging also davon aus, dass diese Studenten bei einem Umsturz die neue politische Führungsschicht bilden werden.

Um eine gewisse Kontrollmöglichkeit bei der Einreise zu haben, sollte das Russische Wissenschaftliche Institut im engen Kontakt mit dem Auswärtigen Amt über die Imatrikulationsanträge entscheiden.

2.2. Probleme

Bald nach der Gründung tauchten die ersten Probleme für die Mitglieder des Institutes auf. So weigerte sich die Reichspost, dem Leiter des russischen Wissenschaftlichen Instituts Jasinskij Geldsendungen und andere Postsendungen auszuhändigen, da dieser keine Voll- macht besaß. Diese musste ihm erst vom Auswärtigen Amt ausgestellt werden. Weitere Probleme gab es mit den Einreisegenehmigungen für Studenten, so dass das Auswärtige Amt entsprechende Weisungen an die diplomatischen Vertreter senden musste, großzügige Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen.

Das gravierendste Problem war die Finanzierung des Institutes. Obwohl man für die Grün- dung des Institutes noch genügend Geld gesammelt hatte, war die weitere Finanzierung unsi- cher. Deshalb drohte schon ein knappes Jahr nach der Eröffnung die Schließung des Russi- schen Wissenschaftlichen Institutes, da die unentgeltlich zur Verfügung gestellten Räume der Bauakademie geräumt werden sollten. Das Institut war aber nicht in der Lage, die Räume zu mieten. Nachdem aber das Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbil- dung von der Situation in Kenntnis gesetzt wurde konnte der Lehrbetrieb fortgesetzt werden. Im Sommer 1924 musste die Finanzierung des nächsten Lehrjahres geklärt werden. Der Völ- kerbund für die russischen Flüchtlinge in Deutschland stellte in einem Schreiben an das Aus- wärtige Amt fest, dass die Mittel erschöpft seien und rechnete aus, dass ca. 80000 Mark für die Fortsetzung des Lehrbetriebs bis zum 01.10.1925 vonnöten seinen. Des weiteren war der Völkerbund bereit, 20000 Mark zur Verfügung zu stellen, wenn die deutschen Behörden die- selbe Summe beitrugen. Es wurde Deutschland vorgehalten, dass es die Emigranten vernach- lässigte und andere Länder wurden als positive Beispiele herangezogen. Aufgrund der man- gelnden Unterstützung durch Deutschland seien schon einige Professoren ins Ausland abgewandert.9 Daraufhin zahlte das Auswärtige Amt 10000 Mark, mit der Begründung, dass die Mittel begrenzt seien. Man hoffte, von privater Seite weitere 10000 Mark zu erhalten. Nach einem Bericht des Leiters des Instituts war man bereits im September 1924 mit den Ge- haltszahlungen für die Mitarbeiter im Rückstand. Dieser Zustand änderte sich bis zum Ende des Jahres nicht.

Anfang 1925 bat Jasinskij dringend um 25000 Mark für das erste Quartal, da die Mitarbeiter immer noch ohne Lohn weiterarbeiteten, um der Erfolg des Institutes nicht zu gefährden. Jasinskij wies darauf hin, dass trotz der Abwerbungsversuche die Professoren in Berlin blei- ben wollten, um das Russische Wissenschaftliche Institut weiterzuführen. Dieses sein „ der Mittelpunkt des russischen geistigen Lebens in Berlin geworden, hinter welchem die ganze russische Kolonie steht ”10 Jasinskij behauptete, dass das Institut ohne finanzielle Unterstüt- zung geschlossen werden müsse.11

Jetzt reagierte das Auswärtige Amt sofort und veranschlagte 30000 Mark für das Institut, da der genannte Betrag als zu gering angesehen wurde. Dieses Geld sollte teils von der Kultur- abteilung und teils aus einem Geheimfond entnommen werden.12 Die Summe wurde an die Deutsche Gesellschaft zum Studium Osteuropas ausgezahlt, da diese die Gewähr für die ent- sprechende Verwendung des Geldes bot. Wie es scheint war das Vertrauen an die Russische Leitung des Institutes nicht besonders groß. Es ist natürlich auffällig, dass das Auswärtige Amt jetzt mehr zahlen konnte und wollte, als einige Monate früher. Der Grund hierfür kann leider nicht genau ersehen werden, aber die Schließungsdrohung könnte für diese Großzügigkeit ausschlaggebend gewesen sein.

Schon im Mai desselben Jahres wandte sich Jasinskij erneut mit der Bitte um Finanzierung an das Auswärtige Amt. Sein für das Sommersemester vorgesehener Finanzplan sah 60000 Mark vor. Im Auswärtigen Amt setzten jetzt Überlegungen nach Bedingungen, die an die Unterstützung geknüpfte sein sollen, ein. Die Vorschläge sahen vor, dass Institut in ein For- schungsinstitut umzuwandeln oder es abzubauen und in andere Institute zu integrieren. Außerdem setzten Überlegungen ein, woher man das Geld nehmen sollte. Bis zu einer Entscheidung verging einige Zeit ohne Geldzahlungen.

Die folgenden Monate wurden zu einer Durststrecke für das Institut, denn obwohl die Vor- schläge zur Umgestaltung rechtzeitig eingereicht wurden, kam es zu keiner Diskussion, da die aus deutschen Professoren bestehende Kommission, die dafür vorgesehen waren, wegen der Ferienzeit nicht zusammentreten konnten. Otto Hoetzsch setzte sich beim Auswärtigen Amt dafür ein, die Zahlungen aufgrund der Verzögerung bedingungslos weiter zu leisten. Es kam aber zu keinen Zahlungen, und die Besprechung mit allen Beteiligten fand erst im Okto- ber 1925 statt.

Das Institut wurde in ein Forschungsinstitut umgewandelt. Aufgrund der stark zurückgegan- genen Studentenzahlen erklärten sich die Russen mit dieser Maßnahme einverstanden. Die verbleibenden Studierenden sollten 1926 ihr Examen ablegen. Die öffentliche Arbeit sollte durch Vorlesungszyklen und einzelne Vorträge in russischer Sprache über Themen der russi- schen Kultur und der sowjetischen Gegenwart und populärwissenschaftliche Vorträge in deutscher Sprache zu allgemeinen Themen fortgesetzt werden. Die Forschungsgebiete des In- stituts waren russische Philosophie, religiöse Bewegung, Literatur, juristische Fragen und Ökonomie des Handels, der Industrie und der Landwirtschaft in Russland.

[...]


1 vergleiche John Simpson (S. 3f) und Bettina Dodenhoeft (S. 2).

2 vergleiche Bettina Dodenhoeft und Karl Schlögel „ Das andere Russland”, in: Die Umwertung der sowjetischen Geschichte, S. 238-256, S. 240.

3 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 90.

4 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 91.

5 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S 91.

6 vergleiche Hans-Erich Volkmann (S. 129).

7 Bei den auftretenden Gebühren muss die hohe Inflation dieser Jahre beachtet werden.

8 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 92.

9 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 96.

10 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 97.

11 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 97.

12 vergleiche Bettina Dodenhoeft, S. 97.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die russischen Bildungseinrichtungen in Berlin
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Osteuropäische Geschichte)
Veranstaltung
Das ausländische Russland
Note
gut (mündl.)
Autor
Jahr
1999
Seiten
22
Katalognummer
V25839
ISBN (eBook)
9783638283564
Dateigröße
503 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungseinrichtungen, Berlin, Russland
Arbeit zitieren
Holger Müller (Autor), 1999, Die russischen Bildungseinrichtungen in Berlin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25839

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