Biedermeier und Bürgertum - ein Überblick über die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge


Seminararbeit, 2004

19 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Biedermeier- Begriffsentstehung und Begriffsentwicklung

3. Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Zeit aus Sicht des Bürgertums

4. Die bürgerliche Familie und ihre Lebensweise im Biedermeier
4.1 Das Verhältnis und die Rolle von Hausvater, Hausmutter und Kindern
4.2 Kulturelle Aktivitäten des Bürgertums
4.2.1 Theater
4.2.2 Die Oper und Konzerte
4.2.3 Volkslieder

5. Schlussbetrachtung

6. Anhang

7. Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Der Begriff Biedermeier wird den Allermeisten wohl nicht unbekannt sein. Viele bringen ihn mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Möbel- und Modestil des 19. Jahrhunderts in Verbindung. Doch darüber hinaus ist es möglich, sich dem Begriff von zahlreichen anderen Richtungen zu nähern. Nach einer allgemeinen Einordnung und Erklärung der Bedeutung von Biedermeier konzentriert sich diese Hausarbeit auf eine Untersuchung der als Biedermeierzeit geltenden Jahre 1815-1848. Dabei wird versucht, die gegebenen politischen und kulturellen Umstände aus Sicht des in dieser Zeit erstarkenden Bürgertums zu analysieren. Natürlich ist es dabei nicht denkbar, sämtliche kulturelle und politische Bereiche abzudecken, weswegen eine Schwerpunktbildung nötig ist.

Die restaurativen Verhältnisse der Ära Metternich gingen am Bürgertum nicht spurlos vorüber. Durch politisch motivierte Enttäuschungen zog man sich häufig in die eigenen vier Wände zurück. Doch was genau war es, dass diese Enttäuschung beim Bürgertum hervorrief? Kapitel 3 versucht, die Biedermeierzeit unter politischen Gesichtspunkten zu beleuchten, stellt aber auch die Frage nach eventuellen gesellschaftlichen Veränderungen in den zu betrachtenden Jahren.

Trotz staatlicher Zensur und Reaktion gab es im Bürgertum vielfältige kulturelle Aktivität. In Kapitel 4 soll unter anderem untersucht werden, welche Art von kulturellen Veranstaltungen stattfanden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die bürgerliche Geselligkeitskultur gelegt, aber auch auf Konzerte, das Theater, die Oper und Volkslieder.

Die Biedermeierzeit wird häufig mit harmonischen und beschaulichen Zuständen in Verbindung gebracht, besonders im familiären Bereich. Es ist hierbei jedoch fraglich, ob diese Harmonie nicht vielfach das Ergebnis von Nostalgie ist, da viele Quellen mit Informationen über die Zeit zwischen 1815-1848 Alterserinnerungen sind. Um eine Antwort auf dieses Problem zu bekommen, ist es nötig, die Familienstruktur der Zeit näher zu beschreiben, was in Kapitel 4 geschieht. Wie sah das Verhältnis zwischen Hausvater, Ehefrau und Kindern aus? Was waren die Gründe für die zeitgenössische Familienstruktur?

Es stellt sich des weiteren die Frage, ob die angeblich so „gute, alte Zeit“ nicht in Wirklichkeit, gerade wegen der für das Bürgertum nicht zufriedenstellenden politischen Lage, vor einem konfliktreichen Hintergrund stand.

2 Biedermeier – Begriffsentstehung und Begriffsentwicklung

Der Begriff „Biedermeier“ entstand erst, als der bezeichnete Zeitabschnitt bereits vorüber war. Er kann nicht ausschließlich durch eine einzige Sichtweise erklärt werden. Zu unterscheiden ist zwischen dem Begriff als Stilbezeichnung einer Kulturepoche (etwa in der Kunst, der Literatur oder bei Möbeln) und der Kennzeichnung eines historischen Zeitraumes, mit seinen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Eigenschaften.

Um die Mitte der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts tauchte das Wort Biedermeier erstmals auf. Der Arzt und später bedeutende Hochschullehrer Adolf Kussmaul (1822-1902) und sein Freund und Chorbruder, der Jurist Ludwig Eichrodt (1822-1892), veröffentlichten zwischen 1854 und 1857 Gedichte des Dorfschulmeisters Samuel Friedrich Sauter, die dieser im späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert verfasste. Sie taten dies in der Münchner Satirezeitschrift „Fliegende Blätter“ unter dem Titel: „Auserlesene Gedichte von Weiland Gottlieb Biedermaier, Schulmeister in Schwaben, und Erzählungen des alten Schartenmaier. Mit einem Anhange von Buchbinder Horatius Treuherz“.[1] Biedermaier, noch mit „ai“ geschrieben, wurde dementsprechend als Pseudonym verwandt und der Name des Verfassers der Gedichte, Samuel Friedrich Sauter, bei der Veröffentlichung nicht genannt. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Entwicklung des Decknamens Biedermeier von „Biedermann“ und „Bummelmeier“ ableiten läßt. Victor von Scheffel, ebenfalls ein Chorbruder Eichrodts und Kussmauls, benutzte im Jahr 1847 bzw. 1848 diese beiden Namen als dichterische Spottfiguren und gab damit wohl die Inspiration für die Entstehung des Begriffes Biedermeier. So schreibt Adolf Kussmaul in seiner Vorrede denn auch, wohl versehentlich, an einer Stelle „Biedermann“ anstelle von Biedermeier. In der Forschung existiert die Behauptung, dass Biedermeier schon vor dem Jahr 1853 im Hessischen als Spottname auftauchte.[2] Obwohl eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit besteht, konnte die These nicht endgültig bewiesen werden, weswegen die Gedichtsveröffentlichung in den „Fliegenden Blättern“ als Ursprung des Wortes gilt.

Die Gedichte Sauters sind inhaltlich gekennzeichnet durch eine gemütliche, kleingeistige Anspruchslosigkeit.[3] Es finden naive, aber keineswegs misslungene Beobachtungen des Alltagslebens statt. Trotz teils banaler Gefühlsäußerungen gelingen schöne Erlebnisbilder und ein, allerdings wahrscheinlich unbeabsichtigter, Humor durch Einfachheit der Darstellung. Einige der Gedichte Sauters wurden so populär, dass aus ihnen Volkslieder wurden oder, wie im Fall des Gedichts „Wachtelruf“, es sogar durch Schubert und Beethoven vertont wurde. Für die Art der Gedichtschreibung wie sie Samuel Friedrich Sauter anwand, hat sich im nachhinein der Begriff „Biedermeierpoesie“ etabliert. Der Begriff Biedermeier wurde also zunächst literarisch geprägt.

„Als kulturhistorische Kategorie, als Stilbezeichnung gebrauchte man Biedermeier erst seit der Jahrhundertwende, und zwar zunächst nur für Möbel und andere Gegenstände der Wohnungseinrichtung, für Kunstgewerbe und Kleidermode.“[4] Von dort wurde der Begriff dann auf die Malerei übertragen. Im Laufe der Zeit bezog sich Biedermeier zunehmend auf den Kunststil und nicht mehr auf die zeitliche Epoche der Kunst, also auf die Zeit von 1815 bis 1848. So ist es denn möglich, dass Kunstwerke, die in eben dieser Zeit entstanden sind, nicht dem Biedermeierstil zugerechnet werden. Ein Künstler konnte sowohl Werke in besagtem Stil, als auch Werke einer anderen Stilrichtung schaffen, auch wenn beide im angesprochenen Zeitraum entstanden.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich den Jahren von 1815 – 1848 politisch zu nähern. In diesem Fall wird die Biedermeierzeit auch als Vormärz bezeichnet.[5] Vormärz deshalb, weil die Jahre vor der im März 1848 beginnenden Revolution gemeint sind. In dieser Zeit entstand eine den politischen Verhältnissen angepasste Lebensweise des Bürgertums, welche ebenso mit dem selbstständigen Begriff Biedermeier betitelt wird.[6]

Der Begriff ist seit den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts oftmals mit einer träumerischen Nostalgie verbunden. In den Gründerjahren des Deutschen Reiches, verbunden mit rasantem industriellen Fortschritt, erinnerte man sich gerade in den Schichten des Bürgertums gerne an die „beschaulichen“ Jahre zwischen dem Wiener Kongress und der Revolution von 1848/49 zurück. „Man hatte Sehnsucht nach der Guten Alten Zeit, man verklärte sie.“[7] Die zweifellos existierenden Probleme der Zeit, man denke nur an die politischen Restriktionen wie etwa die Zensur, wurden dabei häufig verdrängt und die schlichte Lebensweise als bewusst gewählt verstanden und bewundert. Durch diese Entwicklung wird der Begriff Biedermeier heutzutage nicht ausschließlich positiv assoziiert, sondern es wird damit ebenso eine Flucht aus der Realität in eine Vergangenheit empfunden, welche in dieser Weise nie existierte.

3 Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Zeit aus Sicht des Bürgertums

Mit dem Wiener Kongress, auf dem sich am 18. September die europäischen Staaten versammelten, sollte eine Neuordnung Europas nach der napoleonischen Herrschaft herbeigeführt werden. Den Vorsitz hatte der österreichische Staatskanzler Fürst Metternich inne.

Im Zuge der Befreiungskriege hatte sich bei der deutschen Bevölkerung ein starkes Nationalbewusstsein gebildet. Ein Nationalstaat war der Wunsch einer großen Anzahl von Menschen. „Der Wunsch der deutschen Patrioten, von denen viele am Freiheitskampf gegen Napoleon teilgenommen hatten, nun einen neuen nationalen Bundesstaat zu erreichten, erfüllte sich nicht.“[8] Nachdem das sogenannte 100-Tage-Abenteuer Napoleons durch seine Niederlage in der Schlacht bei Waterloo beendet war, wurde auf dem Kongress nämlich unter anderem die Gründung des Deutschen Bundes beschlossen. Durch die Schaffung von 41 Kleinstaaten wurde die territoriale Zersplitterung des Reiches untermauert. Des weiteren stellte sich die absolute Souveränität der Monarchen wieder her. Eine reaktionäre Politik setzte ein. Gerade bei dem auf politischen und rechtlichen Fortschritt hoffenden Bürgertum löste diese Entwicklung beträchtliche Enttäuschung aus. „Im Bürgertum entwickelte sich- nicht zuletzt auf Grund des französischen Vorbildes- das Bewusstsein, der eigentliche Kern der Nation zu sein. Vertreter dieser Klasse forderten, den Lebensinteressen des Bürgertums in der Politik Rechnung zu tragen.“[9] Allerdings kann noch nicht von einem auf der gesamten nationalen Ebene agierenden Bürgertum ausgegangen werden, sondern die politische Aktivitäten in demselben war regional höchst unterschiedlich verteilt.[10] Demzufolge waren zunächst nur auf regionaler Ebene Ablehnungen der Situation zu beobachten, wie etwa die Bildung von Lesezirkeln und politischen Diskussionsrunden oder offene Missfallensäußerungen bei Gedenkfeiern zur Leipziger Völkerschlacht. Allerdings zeigte sich der bürgerliche Protest gegen die politischen Zustände im Allgemeinen nicht offen, sondern fand in den eigenen vier Wänden statt. Die einsetzende Reaktion bemühte sich denn auch, öffentliche Protestaktionen zu unterdrücken, was sich in Württemberg mit einem Verbot der Gedenkfeiern zur Völkerschlacht äußerte.

Um die nationalen und freiheitlichen Bestrebungen der Bevölkerungen erfolgreich unterdrücken zu können, gründeten Preußen, Österreich und Russland 1815 die Heilige Allianz, die fortan zu einem Symbol der Reaktion wurde.

Die Zunahme der reaktionären Maßnahmen seitens des Staates gingen jedoch einher mit einer Steigerung des Selbstbewusstseins und der Selbstständigkeit des Bürgertums gegenüber dem Adel. „Die französische Revolution hatte im deutschen Bürgertum das Sehnen nach einem Staat geweckt, der diesem Ideengut die staatliche Form geben sollte. (...) Die Forderung nach Gleichberechtigung konnte nicht mehr durch die herrschende Schicht einfach ‚verboten’ werden.“[11] So entwickelte sich das Bürgertum, ausgehend von diesem Selbstbewusstsein, im Laufe des 19. Jahrhunderts dann auch zur politisch und kulturell dominierenden Klasse.[12]

Aktiver und sichtbarer Widerstand gegen die Obrigkeit ging jedoch eher von studentischen Zusammenschlüssen, den Burschenschaften, als vom Bürgertum aus. So wurden auf dem Wartburgfest 1817 Forderungen nach Reformen, politischer Mitbestimmung und erneut nach einem Nationalstaat laut. Revolutionäre Reden wurden gehalten und reaktionäre Literatur zusammen mit anderen Symbolen der Unterdrückung verbrannt. Jedoch begegnete die Obrigkeit dem immer wieder mit reaktionären Gegenschlägen. Die Karlsbader Beschlüsse vom 20. September 1819 – eine Antwort auf den Mord des Studenten Sand an dem Schriftsteller August von Kotzebue – verboten die Burschenschaften und führten eine strenge Zensur für Zeitschriften, Zeitungen und sonstige Druckschriften unter 20 Seiten ein. Die sich einstellende Demagogenverfolgung wurde nach Unruhen und Protestaktionen im Zuge der französischen Julirevolution von 1930, an der sich neben Bauern auch Bürger beteiligten, ins Unerträgliche gesteigert.

Es bleibt festzuhalten, dass der politische Mitbestimmungsanspruch der Bürger in den Jahren von 1815 bis 1848 nicht erfüllt wurde, was das Ausbrechen der Revolution von 1848 begünstigte. „Dass das Modell der bürgerlichen Gesellschaft in den deutschen Staaten bis 1848 nur mangelhaft realisiert, das politische System dem sozioökonomischen Wandel nur unzureichend oder gar nicht angepasst wurde, hat den Ausbruch der Revolution unmittelbar vorbereitet.“[13]

Das Bürgertum hatte also nicht nur auf politischer Ebene die Zielsetzung der Mitbestimmung, sondern wollte auch eine Umformung der gesellschaftlichen Zustände überhaupt. Die Biedermeierzeit ist ebenso gekennzeichnet durch den langsamen Übergang von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft.[14] Das Bürgertum kämpfte um Emanzipation mit dem auf seinen alten Feudalrechten bestehenden Adel. Dies äußerte sich dadurch, dass eine langsame rechtliche Angleichung Zwischen Adel und Bürgertum stattfand. Jedoch existierten immer noch Relikte der feudalen Rechte. So besaß der Adel, wenn er auf Landgütern saß, noch die niedere Gerichtsbarkeit. Dennoch musste er sich „fortan als Landwirt, als Offizier, als Beamter der bürgerlichen Konkurrenz stellen, musste sich den bürgerlichen Leistungs- und Ausbildungsforderungen unterwerfen.“[15]

[...]


[1] Vgl. Gentsch, Dietlind, Biedermeier, 3. Auflage, Leipzig 1979, S. 14

[2] Vgl. Geismeier, Willi, Biedermeier. Das Bild vom Biedermeier. Zeit und Kultur des Biedermeier. Kunst und Kunstleben des Biedermeier, Leipzig 1979, S. 13

[3] Zur Verdeutlichung ist ein Auszug aus einem Gedicht Sauters im Anhang angefügt.

[4] Krüger, Renate, Biedermeier. Eine Lebenshaltung zwischen 1815 und 1848, 1. Auflage, Leipzig 1979, S. 10

[5] Im anschließenden Kapitel werden die politischen Gegebenheiten dieser Zeit näher beleuchtet.

[6] Vgl. Gensch, Dietlinde, Biedermeier, a.a.O., S. 13

[7] Krüger, Renate, Biedermeier. Eine Lebenshaltung zwischen 1815 und 1848, a.a.O., S. 13

[8] Müller, Helmut M., Schlaglichter der deutschen Geschichte, 2. Auflage, Mannheim 2004, S. 149

[9] Obermann, Karl, Deutschland von 1815 bis 1849. Von der Gründung des Deutschen Bundes bis zur bürgerlich-demokratischen Revolution, Berlin 1961, S. 15

[10] Vgl. Ebd., S. 15

[11] Meyer, Werner, Vormärz. Die Ära Metternich. 1815 bis 1848, Potsdam 1948, S. 35

[12] Vgl. Hardtwig, Wolfgang, Nationalismus und Bürgerkultur in Deutschland 1500-1914, Göttingen 1994, S. 9

[13] Hardtwig, Wolfgang, Vormärz. Der monarchische Staat und das Bürgertum, München 1975, S. 127

[14] Vgl. Nipperdey, Thomas, Deutsche Geschichte 1800-1866. Bürgerwelt und starker Staat, 4. Auflage, München 1987, S. 255 ff.

[15] Ebd. S. 256

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Biedermeier und Bürgertum - ein Überblick über die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institut für Geschichte)
Note
2
Autor
Jahr
2004
Seiten
19
Katalognummer
V25880
ISBN (eBook)
9783638283854
ISBN (Buch)
9783638760232
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Biedermeier, Bürgertum, Zusammenhänge
Arbeit zitieren
Joachim von Meien (Autor), 2004, Biedermeier und Bürgertum - ein Überblick über die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25880

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