Die Arbeit versucht aufbauend auf einer der ersten Ansätze von Taylor zur Geldmengensteuerung auf die moderne Geldmengenregel überzuleiten. Nach diesem theoretischen Teil wird eine Schätzung mit Daten der BRD vorgenommen und die Wirkung der Taylorregel untersucht bzw. interpretiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einführung
- 2 Theoretische Grundlagen
- 2.1 Motivation
- 2.2 Die Struktur des Modells
- 2.3 Schätzen des Modells
- 2.3.1 Notwendige Umformungen
- 2.3.2 eigentliche Schätzung
- 2.3.3 Interpretation der Ergebnisse
- 3 Überleitung zur Geldregel
- 3.1 Geldmengensteuerung nach Taylor
- 3.1.1 Ziel der Geldmengensteuerung
- 3.1.2 Steuerungsinstrument der Zentralbank
- 3.2 Die moderne Sichtweise
- 3.2.1 Verlustfunktion
- 3.2.2 Zinssteuerung
- 3.1 Geldmengensteuerung nach Taylor
- 4 empirische Arbeit
- 4.1 Ausblick
- 4.2 Daten
- 4.2.1 Zeitlicher Rahmen
- 4.2.2 Quellen der Daten
- 4.2.3 Messgrößen für die Daten
- 4.3 Die Schätzung
- 4.3.1 Werkzeuge
- 4.3.2 Schätzergebnis
- 4.3.3 Vergleich
- 4.4 Interpretation der Ergebnisse
- 4.5 Der Strukturbruchtest
- 4.5.1 1991 bis 1998
- 4.5.2 1999 bis 2003
- 4.5.3 Die Teststatistik
- 4.5.4 Interpretation
- 5 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Taylor-Regel und verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Geldpolitik von der ursprünglichen Idee der Geldmengensteuerung hin zur modernen Zinssteuerung nachzuvollziehen. Darüber hinaus wird die moderne Taylor-Regel anhand von empirischen Daten für die Bundesrepublik Deutschland geschätzt und die Ergebnisse im Kontext der theoretischen Sichtweise interpretiert.
- Entwicklung der Geldpolitik von der Geldmengensteuerung zur Zinssteuerung
- Theoretische Grundlagen der Taylor-Regel
- Empirische Schätzung der modernen Taylor-Regel für Deutschland
- Interpretation der Schätzergebnisse
- Bedeutung der Taylor-Regel für die Geldpolitik
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einführung
Dieses Kapitel stellt die Thematik der Arbeit vor und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Seminararbeit.
- Kapitel 2: Theoretische Grundlagen
Dieses Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Taylor-Regel. Es beleuchtet die Motivation für die Entwicklung des Modells, die Struktur des Modells und die Schätzung der Parameter. Der Schwerpunkt liegt auf den rationalen Erwartungen der Wirtschaftssubjekte und deren Einfluss auf die Geldpolitik.
- Kapitel 3: Überleitung zur Geldregel
Dieses Kapitel behandelt die Überleitung von der ursprünglichen Geldmengensteuerung nach Taylor hin zur modernen Sichtweise der Zinssteuerung. Es beleuchtet die Zielsetzung der Geldmengensteuerung, die Steuerungsinstrumente der Zentralbank und die moderne Sichtweise der Geldpolitik anhand der Verlustfunktion und der Zinssteuerung.
- Kapitel 4: Empirische Arbeit
Dieses Kapitel präsentiert die empirische Schätzung der Taylor-Regel für Deutschland. Es beschreibt die verwendeten Daten, den Zeitrahmen, die Schätzmethode und die Interpretation der Ergebnisse. Es wird auch der Strukturbruchtest durchgeführt und interpretiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Geldpolitik, Taylor-Regel, Zinssteuerung, Geldmengensteuerung, rationale Erwartungen, empirische Schätzung, Strukturbruchtest, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Taylor-Regel?
Die Taylor-Regel ist eine geldpolitische Faustformel, die angibt, wie eine Zentralbank den Leitzins als Reaktion auf Inflation und Wirtschaftswachstum anpassen sollte.
Wie hat sich die Geldpolitik historisch verändert?
Die Politik entwickelte sich von der reinen Geldmengensteuerung hin zur modernen Zinssteuerung, die heute das primäre Instrument der Zentralbanken ist.
Wurde die Taylor-Regel für Deutschland empirisch belegt?
Die Arbeit schätzt das Modell mit Daten der Bundesrepublik Deutschland und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf die tatsächliche Zinspolitik.
Was ist ein Strukturbruchtest in diesem Zusammenhang?
Er prüft, ob sich die geldpolitischen Zusammenhänge in verschiedenen Zeiträumen (z.B. vor und nach der Einführung des Euro) signifikant verändert haben.
Welche Rolle spielen rationale Erwartungen?
Sie sind ein zentraler Bestandteil des Modells, da das Verhalten der Wirtschaftssubjekte maßgeblich von ihren Erwartungen über die zukünftige Geldpolitik abhängt.
- Citar trabajo
- Björn Kehl (Autor), 2003, Die „Taylor-Regel“. Die Steuerung der Geldmenge als Instrument zur Zinssteuerung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25936