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Suizidprävention an Schulen - Zwei Konzepte im Vergleich

Titre: Suizidprävention an Schulen - Zwei Konzepte im Vergleich

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 31 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anne Waterstradt (Auteur)

Pédagogie - Général
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei Jugendlichen stellt der vollendete Suizid gleich nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache dar. Nach psychologischen Schätzungen befindet sich in jeder Klasse eine Schülerin oder ein Schüler, die oder der potentiell suizidgefährdet ist. Die Ursachen dafür sind unter anderem im sozialen Umfeld der Jugendlichen zu finden. Daher ist es sowohl für LehrerInnen, als auch für SozialpädagogInnen von großer Bedeutung, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und es in ihre Arbeit einzubeziehen.

Um mit dieser Problematik angemessen und professionell umgehen zu können, ist es von großer Wichtigkeit, die Ursachen und Motive zu kennen und die Signale der Jugendlichen zu verstehen. Auf diese Weise wird es möglich, eine Suizidgefährdung zu erkennen und weiterführende Handlungskonzepte zu erarbeiten. Die hohe Zahl der Selbsttötungen bei jungen Menschen ist aber auch ein Aufruf, schon vorbeugend tätig zu werden. Doch noch immer stellt dieses Thema ein Tabu dar. Eine Hemmschwelle von Vorurteilen und Ängsten lässt viele PädagogInnen vor dieser Problematik zurückschrecken. Nur die gezielte Beschäftigung mit diesem Thema und ein umfassendes Wissen ermöglicht es, eigene Unsicherheiten und Befangenheiten abzubauen und somit den Gefährdeten sowohl helfend, als auch präventiv, zur Seite zu stehen.

Aufgrund dieser Gedanken, wurde die Arbeit folgendermaßen gegliedert: Im zweiten Kapitel erfolgt eine Bestimmung der Begriffe „Suizidalität“, „Adoleszenz“ und „Prävention“, um auf das Thema einzustimmen und eine Basis für die weiterführenden Kapitel zu schaffen. Im nächsten Kapitel folgt die Darstellung von Zahlen und Fakten zur Häufigkeit von suizidalem Verhalten, um so das Ausmaß bei Jugendlichen zu verdeutlichen. Es werden weiterhin die häufigsten Methoden der Selbsttötung aufgeführt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

2.1 Suizidalität

2.1 Adoleszenz

2.2 Prävention

3 SUIZIDALITÄT BEI JUGENDLICHEN

3.1 Häufigkeiten und Methoden von Suiziden und Suizidversuchen unter Berücksichtigung der Geschlechtsspezifik

3.2 Ursachen

3.3 Warnsignale

4 MÖGLICHKEITEN DER SUIZIDPRÄVENTION AN SCHULEN

4.1 Bedeutung von Suizidprävention an Schulen

4.2 Das Modell „Alex“

4.3 Eine Unterrichtseinheit zur Krisenintervention und Prävention

4.4 Der Vergleich beider Konzepte

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Suizidprävention im schulischen Kontext zu verdeutlichen und zwei konkrete Interventionsmodelle gegenüberzustellen, um pädagogischen Fachkräften Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit suizidgefährdeten Jugendlichen aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Suizidalität und Adoleszenz
  • Soziologische und psychologische Ursachen von Suizidverhalten bei Jugendlichen
  • Erkennung von Warnsignalen in Schule und Alltag
  • Vergleich der Präventionskonzepte „Modell Alex“ und der Unterrichtseinheit nach Heidrun Bründel

Auszug aus dem Buch

4.2 Das Modell „Alex“

Heike Andersen ist Sozialpädagogische Familienhelferin und Mitarbeiterin in der Beratungsstelle TIP in Lübeck. Die Abkürzung TIP steht für Transparenz – Information – Prävention und der Verein wendet sich an suizidgefährdete Kinder und Jugendliche. Mit dem Schwerpunkt Prävention richtet sie sich unter anderem an Schulklassen, da sie hier einen breitgefächerten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen herstellen kann und diese in ihrem Beziehungsumfeld erreichen kann. Das von ihr entwickelte Modell „Alex“ ist ein Angebot an SchülerInnen ab Klasse Sieben, welches sie in Zusammenarbeit mit BeratungslehrerInnen und FachlehrerInnen von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen im Rahmen von Projektunterricht anbietet (vgl. Andersen 2001, S. 26).

Grundlage ist ein fiktives Rollenspiel, welches von den Jugendlichen weiterentwickelt wird. So kann die aktuelle Situation der Jugendlichen einfließen, ohne dass jemand seine Gefühle direkt offenbaren muss. Daher ist auch die Arbeit in Kleingruppen optimal, um jede einzelne Person zu schützen und Schwellenängste abzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Suizidprävention an Schulen angesichts hoher Suizidraten bei Jugendlichen und definiert den Aufbau der Arbeit.

2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Es erfolgt eine fachliche Klärung der zentralen Begriffe Suizidalität, Adoleszenz und Prävention, um ein einheitliches Verständnis als Basis für den weiteren Verlauf zu schaffen.

3 SUIZIDALITÄT BEI JUGENDLICHEN: Dieses Kapitel analysiert statistische Daten, geschlechtsspezifische Unterschiede, theoretische Erklärungsmodelle sowie konkrete Warnsignale, die auf eine suizidale Gefährdung hindeuten.

4 MÖGLICHKEITEN DER SUIZIDPRÄVENTION AN SCHULEN: Der Hauptteil untersucht die präventive Verantwortung von Schulen und vergleicht das „Modell Alex“ mit einer strukturierten Unterrichtseinheit zur Krisenintervention.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion, die betont, dass Suizidprävention eine interdisziplinäre Aufgabe ist und Lehrer sowie Sozialpädagogen gezielt für diese Thematik sensibilisiert werden müssen.

Schlüsselwörter

Suizidprävention, Adoleszenz, Suizidalität, Schulsozialarbeit, Krisenintervention, Modell Alex, Heidrun Bründel, Präventionsprogramme, Selbsttötungsabsichten, Jugendliche, Warnsignale, pädagogisches Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung der Suizidprävention an Schulen und vergleicht zwei spezifische Konzepte für den Unterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit umfasst theoretische Begriffsbestimmungen, die Ursachenforschung von suizidalem Verhalten bei Jugendlichen sowie die praktische Umsetzung von Präventionsmaßnahmen im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Lehrkräften und Sozialpädagogen Wege aufzuzeigen, wie das Tabuthema Suizid konstruktiv im Unterricht behandelt werden kann, um Jugendliche zu unterstützen und zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie dem Vergleich von zwei existierenden Präventionskonzepten anhand theoretischer Kriterien und praktischer Anwendbarkeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Bedeutung der Schule als Lebensraum, der Analyse von Warnsignalen sowie der detaillierten Vorstellung und dem Vergleich der Konzepte „Modell Alex“ und der Unterrichtseinheit nach Heidrun Bründel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Suizidprävention, Adoleszenz, Krisenintervention und das Modell Alex.

Was unterscheidet das „Modell Alex“ von der Unterrichtseinheit nach Bründel?

Während das „Modell Alex“ als niedrigschwelliger, projektorientierter Ansatz mit einem externen Berater konzipiert ist, handelt es sich bei Bründels Konzept um ein umfassendes, lehrplanintegriertes Programm für Lehrkräfte mit höherem Zeitaufwand.

Warum ist eine Vernetzung zwischen Schule und Fachberatungsstellen wichtig?

Da Pädagogen keine therapeutische Funktion übernehmen können, dient ein Netzwerk aus Familie, Schule und psychiatrischen Fachleuten der notwendigen Entlastung und der Sicherstellung einer professionellen Hilfeleistung für gefährdete Jugendliche.

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Résumé des informations

Titre
Suizidprävention an Schulen - Zwei Konzepte im Vergleich
Université
Leuphana Universität Lüneburg  (Sozialwesen)
Note
1,0
Auteur
Anne Waterstradt (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
31
N° de catalogue
V25992
ISBN (ebook)
9783638284660
ISBN (Livre)
9783668399365
Langue
allemand
mots-clé
Suizidprävention Schulen Zwei Konzepte Vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne Waterstradt (Auteur), 2004, Suizidprävention an Schulen - Zwei Konzepte im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25992
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Extrait de  31  pages
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