Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom / Hyperaktivität - Symptomatik, Entstehungstheorien, Therapieansätze

Title: Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom / Hyperaktivität - Symptomatik, Entstehungstheorien, Therapieansätze

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Röches (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ich entschloss mich für die Bearbeitung des Themas „Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom
mit Hyperaktivität“ aus dem Bereich „Häufige Probleme bei Kindern und Jugendlichen“,
da ich selbst vor etwa zwei Jahren mit dieser Störung konfrontiert wurde, als ich einen
Babysitter-Job bei Bekannten annahm.
Zwei von drei Kindern dieser Familie sind mit dieser Krankheit belastet. Die beiden Jungs
sind mittlerweile 8 und 12 Jahre alt und können ihren täglichen Tagesablauf nicht ohne die
Einnahme von ‚Ritalin‘ bewältigen.
Um diese Störung zu verstehen und besser damit umzugehen, informierte ich mich schon
damals über das Syndrom. Ich musste selbst erst einmal lernen richtig auf die Kindern
einzugehen. Um gezielt noch mehr über alle Ursachen, Therapien u.s.w. zu erfahren, wählte
ich dieses Thema, nicht zuletzt auch, um im Umgang mit den beiden Jungs dazuzulernen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition

3. Prävalenz

4. Symptomatik/ Klassifikation nach DSM-IV

5. Erklärungsansätze

5.1. Psychologische Entstehungstheorien

5.2. Biologische Entstehungsbedingungen

6. Therapie

6.1. Psychologische Ansätze

6.2. Medikamentöse Behandlung

7. Die Bedeutung für das sozialpädagogische Handeln

8. Ausblick

9. Résumé

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) mit Hyperaktivität, um ein tieferes Verständnis für die Ursachen, Symptomatiken und therapeutischen Möglichkeiten zu entwickeln. Das Ziel ist es, dem betroffenen Kind durch fundiertes Wissen und angepasste pädagogische Unterstützung eine bessere Teilhabe und Entwicklung zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Begriffsdefinition und Klassifikation nach DSM-IV
  • Analyse der psychologischen und biologischen Entstehungsursachen
  • Darstellung evidenzbasierter therapeutischer Ansätze
  • Die Rolle und Handlungsmöglichkeiten der Sozialpädagogik
  • Strategien für einen konstruktiven Umgang im Familienalltag

Auszug aus dem Buch

4. Symptomatik/Klassifikation nach DSM-IV

Um ADS und ADS-Kinder richtig zu verstehen, muss man hinter ihre Fassade blicken. Denn es reicht nicht aus, lautes, störendes Verhalten, Hyperaktivität, mangelnde Ausdauer und Konzentrations-Probleme unter den eher stigmatisierenden Begriffen „Zappelphilipp“, „Hans-Guck-in-die-Luft“ oder „Bösewicht“ zusammenzufassen. Oft bleiben die positiven Eigenschaften eines solchen Kindes vielen Menschen verborgen. Sie sehen nur das expansive, aneckende Agieren, das besonders in Gruppen, in der Schule oder bei bestimmten Anforderungen zu enormen Schwierigkeiten führt- und sie ziehen die falschen Schlüsse.

Mithilfe der neurologischen und psychologischen Untersuchungen und Tests erweitern wir jedoch unseren Blickwinkel und schauen somit hinter die Fassade. Wir bekommen ein genaueres Bild über den Arbeitsstil, die Begabungen, die individuellen Stärken und Schwächen und über die Ursachen der Verhaltensweisen. Bei Aufgaben, die ein genaues Zuhören und/oder Hinschauen erfordern, fällt der oberflächliche, impulsive und flüchtige Arbeitsstil auf.

Die Kinder produzieren dadurch viele Flüchtigkeitsfehler, sind unorganisiert, verwirrt und schnell frustriert. Die Ablenkbarkeit wird um so größer, je mehr Reizangebot zur Verfügung steht. Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass die Kinder viele Informationen nicht richtig aufnehmen oder schnell wieder vergessen. Sie trödeln dann oder werden zappelig. Sie bekommen Einzelheiten oder Signale der anderen teilweise nicht mit und reagieren falsch. Trotz ihrer flüchtigen Arbeitsweise ist es dennoch immer wieder erstaunlich, wie gut die meisten Kinder trotzdem in den Entwicklungstests abschneiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Wahl des Themas durch persönliche Erfahrungen im privaten Umfeld als Babysitterin für zwei betroffene Kinder.

2. Begriffsdefinition: Es wird das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom gemäß dem multiaxialen Klassifikationssystem der WHO definiert und als neurobiologische Besonderheit eingeordnet.

3. Prävalenz: Dieses Kapitel thematisiert die Häufigkeit des Syndroms bei Kindern in Deutschland und weist auf die Problematik der Überschätzung durch Lehrkräfte hin.

4. Symptomatik/ Klassifikation nach DSM-IV: Neben einer differenzierten Betrachtung des kindlichen Verhaltens werden die offiziellen diagnostischen Kriterien für Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität erläutert.

5. Erklärungsansätze: Hier werden gesicherte Ursachen wie psychogene Faktoren, Vererbung und organische Bedingungen untersucht sowie deren Zusammenhang verdeutlicht.

6. Therapie: Das Kapitel vergleicht psychologische Ansätze und Verhaltensstrategien mit medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten.

7. Die Bedeutung für das sozialpädagogische Handeln: Der Fokus liegt auf der unterstützenden Rolle der Sozialpädagogik bei der Beratung von Familien und der Integration therapeutischer Hilfen.

8. Ausblick: Es wird hervorgehoben, dass bei frühzeitiger und ganzheitlicher Förderung gute Erfolgschancen für eine positive Entwicklung bestehen.

9. Résumé: Die Autorin reflektiert die erworbenen Erkenntnisse und deren Bedeutung für ihren künftigen Umgang mit den betroffenen Kindern aus ihrem privaten Umfeld.

Schlüsselwörter

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, ADS, Hyperaktivität, Symptomatik, Klassifikation, DSM-IV, Psychostimulantien, Vererbung, Neurobiologie, Sozialpädagogik, Ergotherapie, Verhaltenstherapie, Impulsivität, Konzentrationsstörungen, Elternarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) mit Hyperaktivität, betrachtet dessen Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition, die psychologischen und biologischen Entstehungsfaktoren sowie die praktischen Ansätze für Therapie und sozialpädagogische Begleitung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Störungsbild zu schaffen, um betroffenen Kindern im Alltag und in der pädagogischen Arbeit kompetenter und zielgerichteter zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse von medizinischen und psychologischen Fachquellen sowie der Reflexion von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostischen Kriterien nach DSM-IV, die Analyse von Ursachen wie Vererbung oder Wahrnehmungsstörungen sowie konkrete Therapieansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ADS, Hyperaktivität, Neurobiologie, Impulsivität, Sozialpädagogik und Therapie definiert.

Welche Bedeutung haben "sekundäre Neurotisierungen" laut dem Text?

Dies sind psychische Belastungsfolgen, die durch permanente Zurückweisung und Misserfolge entstehen und die das Kind zusätzlich zum primären Störungsbild stark belasten.

Warum ist eine "oligoantigene Diät" laut der Autorin relevant?

Sie kann bei einigen Kindern die Symptomatik lindern, da Nahrungsmittelunverträglichkeiten als potenzielle biologische Auslöser oder Verstärker der ADS-Symptome diskutiert werden.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom / Hyperaktivität - Symptomatik, Entstehungstheorien, Therapieansätze
College
University of Applied Sciences Düsseldorf  (Fachhochschule Düsseldorf)
Grade
1,0
Author
Sandra Röches (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V26129
ISBN (eBook)
9783638285544
ISBN (Book)
9783640860876
Language
German
Tags
Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom/ Hyperaktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Röches (Author), 2004, Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom / Hyperaktivität - Symptomatik, Entstehungstheorien, Therapieansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26129
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint