Umfang und Auswirkungen des BilMoG auf den HGB-Einzelabschluss


Seminararbeit, 2013

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der Arbeit
1.1 Gegenstand und Ziel
1.2 Aufbau.

2. BilMoG – Zweck und Ziele.

3. Änderungen durch BilMoG – Überblick, kritische Bewertung, Praxisreflexion.
3.1 Bilanzgliederungsschema.
3.2 Wegfall des Maßgeblichkeitsgrundsatzes.
3.3 Immaterielle Vermögensgegenstände.
3.4 Abschreibungen und Wertaufholungen.
3.5 Latente Steuern.
3.6 Eigenkapital – Ausschüttungssperre.
3.7 Rückstellungen.
3.8 Bildung von Bewertungseinheiten.

4. Schlussbetrachtung.

Literaturverzeichnis.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Vorstellung der Arbeit

Durch die Globalisierung bekommen Geschäftsbeziehungen von Wirtschafts-unternehmen eine zunehmende Komplexität. Ihre Wirtschaftsbeziehungen zu weltweiten Handelspartnern zwecks Investitionen beziehungsweise potenziellen Abnehmern intensivieren sich. Damit Unternehmen besser bewertet werden können, bedarf es einer international vergleichbaren Rechnungslegung, die aussagekräftige und umfangreiche Informationen für interessierte Dritte, beispielsweise potenzielle Investoren, liefert (vgl. Weiß 2009, S. 1).

Das deutsche Handelsgesetzbuch war in seiner Fassung vor dem Jahr 2009 mit veralteten Bestimmungen nicht mehr zeitgemäß und ließ nur eine eingeschränkte Aussagekraft, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit von handelsrechtlichen Jahresabschlüssen vor dem Hintergrund internationaler Verflechtungen zu. Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – kurz BilMoG genannt – ersetzte der Gesetzgeber diese Bestimmungen durch international üblichere Regelungen und setzte gleichzeitig die EU-Richtlinien 2006/46/EG und 2006/43/EG in nationales Recht um. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde vom Bundestag am 26.03.2009 verabschiedet und der Bundesrat gab seine Zustimmung am 03.04.2009 (vgl. DER BETRIEB 2009, S. 4). Am 29.05.2009 trat das deutsche Gesetz in Kraft (vgl. BilMoG 2009).

1.1 Gegenstand und Ziel

Vor diesem Hintergrund thematisiert die folgende Arbeit die Auswirkungen des BilMoG auf den HGB-Einzelabschluss mit dem Ziel, einen Überblick über die durch BilMoG induzierten Änderungen im handelsrechtlichen Jahresabschluss von Industrieunternehmen zu geben. Auf Besonderheiten für Kreditinstitute nach - 340 HGB und Versicherungsunternehmen nach - 341 HGB wird nicht eingegangen. Im Rahmen des Überblicks werden die Änderungen kritisch beurteilt, um eine Praxisreflexion zu ermöglichen. Es wird nicht in gleichem Umfang auf alle angesprochenen Änderungen eingegangen, vielmehr wird der Fokus auf einzelne Änderungen gelegt, um diese detaillierter zu beleuchten. Zudem stellt es kein Ziel der Arbeit dar, alle Änderungen durch BilMoG aufzuführen und zu thematisieren. Vielmehr wird sich auf eine Auswahl wichtiger Änderungen beschränkt, welche für Unternehmen in der Vergangenheit die größten Auswirkungen im Jahresabschluss nach HGB zur Folge hatten und daher besonderer Aufmerksamkeit bedürfen (vgl. PWC 2011, S. 10).

1.2 Aufbau

Nach Vorstellung des Themas und der Darstellung des Aufbaus durch den ersten Abschnitt werden im Folgenden Zweck und Ziele des BilMoG geschildert. Der daran anschließende dritte Abschnitt bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Hier werden die Veränderungen im Handelsgesetzbuch durch das BilMoG aufgezeigt, eine kritische Bewertung vorgenommen sowie praxisrelevante Gesichtspunkte erörtert. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung, die ein kritisches Gesamturteil abgibt.

2. BilMoG – Zweck und Ziele

Mit dem BilMoG gleicht der deutsche Gesetzgeber das Handelsgesetzbuch internationalen Rechnungslegungsvorschriften, den International Financial Reporting Standards, an (vgl. Bieg et al. 2009, S. 1 ff.; vgl. Ernst/Naumann 2009, S. 2 ff.; vgl. Küting et al. 2009, S. 12 ff.; vgl. Weiß 2009, S. 1). Die Deregulierung und erweiterte Berichterstattung für kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften gelten als weitere Intentionen. Deregulierung soll durch Entlastung der Kleinstunternehmen von handelsrechtlichen Buchführungs-, Inventarisierungs- und Bilanzierungspflichten sowie Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit erzielt werden. Die erweiterte Berichterstattung wird durch Einführung einer Pflicht zur Erstellung von Kapitalflussrechnungen, Eigenkapitalspiegeln sowie Angaben zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem verfolgt (vgl. DER BETRIEB 2009, S. 5; vgl. Hahn 2009, S. 4 ff.). Eine Kostenersparnis und Steigerung der Attraktivität des Rechnungslegungswerks für mittelständische Unternehmen soll durch die Anhebung der Schwellenwerte für Größenklassen von Kapitalgesellschaften nach - 267 HGB sowie Größenmerkmale konzernrechnungslegungspflichtiger Konzerne nach - 293 HGB erzielt werden (vgl. Heyd/Kreher 2010, S. 3).

3. Änderungen durch BilMoG – Überblick, kritische Bewertung, Praxisreflexion

Dieser Abschnitt bildet den Kern der Arbeit. Er befasst sich mit dem Überblick der Änderungen und deren kritischer Beurteilung. Zudem wird auf praxisrelevante Aspekte eingegangen, sodass ein Gesamtbild der angesprochenen Auswirkungen im HGB-Einzelabschluss durch BilMoG entsteht.

3.1 Bilanzgliederungsschema

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Umfang und Auswirkungen des BilMoG auf den HGB-Einzelabschluss
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Veranstaltung
Financial Reporting
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V262078
ISBN (eBook)
9783656510215
ISBN (Buch)
9783656510314
Dateigröße
509 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechnungslegung, Accounting, BilMoG, HGB, Einzelabschluss, Financial Reporting, FOM, Steffen Schneider, Schneider
Arbeit zitieren
Steffen Schneider (Autor), 2013, Umfang und Auswirkungen des BilMoG auf den HGB-Einzelabschluss, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262078

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