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Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung

Titel: Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung

Studienarbeit , 2013 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Laura Patzke (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ob im Privaten oder Beruflichen, sobald sich Menschen zusammenfinden, können Gruppen entstehen, mal auf freiwilliger Basis, mal durch Druck von außen. Dies können Lerngruppen, Klassen, Vereine, Seminare, Ausbildungen oder berufliche Teams sein. Dadurch entsteht eine Dynamik, welche im besten Falle, durch strukturierte Teamentwicklung, gezielt gefördert und angeleitet wird. Teamentwicklung ist die klassische Methode der Personalentwicklung, um Teams durch einzelne Phasen zu begleiten, sodass diese effektiv arbeiten und lernen können.

Im Folgenden erfolgt zunächst eine Abgrenzung der Begriffe Team und Gruppen, eine Definition der Teamentwicklung als auch die Ziele und Methoden der Moderation. Anschließend werden die einzelnen Phasen der Teamentwicklung nach dem erweiterten Tuckman-Modell theoretisch dargestellt. Nach der Erläuterung der theoretischen Methoden und Phasen werden diese anhand eines persönlichen Erlebnisses dargestellt, in welchem es um eine Ausbildungsgruppe im Bereich des integrativen-systemischen Coachings geht. Ziel der Mitglieder ist es, am Ende dieser Ausbildung ein Zertifikat zum ausgebildeten Coach zu erhalten.

Durch das "Aufeinander-angewiesen-Sein", da die Methoden unter den Mitgliedern selbst geübt werden müssen, entstehen besonders lebendige und gleichzeitig abhängige Beziehungen untereinander. Angeleitet wird all dies durch einen Lehrer, der auch gleichzeitig die Position des Coachs/Moderators innehält. Auf die Interpretation der verschiedenen Phasen in Bezug auf die Ausbildungsgruppe, folgt die Zuordnung der einzelnen Gruppenmitglieder auf die Teamrollen nach Belbin.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Abgrenzung des Begriffs Team von Gruppen

2.2 Def. Teamentwicklung als Maßnahme der Personalentwicklung

2.3 Moderation im Rahmen einer Teamentwicklung

2.3.1 Ziele der Moderation

2.3.2 Methoden der Moderation

2.4 Phasen der Teamentwicklung nach dem erweiterten Tuckman-Modell

2.4.1 Forming

2.4.2 Storming

2.4.3 Norming

2.4.4 Performing

2.4.5 Re-Forming

2.5 Teamrollen nach Belbin

3 Praktischer Teil

3.1 Falldarstellung

3.1.1 Die Situation

3.1.2 Die Beteiligten

3.2 Die Interpretation

3.2.1 Die Phasen nach Tuckman und auftretenden Komplikationen

3.2.2 Einteilung der Teamrollen nach Belbin

4 Fazit und Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Teamentwicklung als essenzielles Instrument der Personalentwicklung, um Gruppenprozesse durch Moderation effektiv zu steuern und zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf der Anwendung des erweiterten Tuckman-Modells, um die Dynamik und Phasen innerhalb von Teams sowie die Rolle der Teammitglieder gemäß Belbins Modell zu analysieren.

  • Grundlagen der Differenzierung zwischen Gruppen und Teams
  • Methoden der Moderation in Gruppenprozessen
  • Detaillierte Analyse der Phasen Forming, Storming, Norming, Performing und Re-Forming
  • Einsatz von Teamrollen zur Steigerung der Arbeitsmoral und Produktivität
  • Praktische Falldarstellung einer Ausbildungsgruppe und deren Gruppendynamik

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Forming

Die Phasen des Gruppenprozesses beginnen mit dem Forming, diese wird auch Gründungsphase genannt. Es finden sich Menschen zusammen, welche noch separate Gruppenmitglieder sind. Diese Anfangszeit ist eine Zeit, in der sich diese Menschen gegenseitig einschätzen, ihren Platz suchen und die anderen kennenlernen. Dies findet jedoch statt, ohne dass sich der Einzelne vehement für seine Zielvorstellungen einsetzt. Primär geht es darum, Kontakte herzustellen und um schließlich sicher zu sein, ein fester Bestandteil der Gruppe zu sein, da noch ein hoher Grad an Unsicherheit herrscht (vgl. Stahl 2012, S.69).

Um einen solchen Gruppenprozess überhaupt beginnen zu können, gelten zwei Grundvoraussetzungen, zum einen die Heterogenität des Zwecks des Zusammenfindens und zum anderen wie man mit dem Hintergrund dieses Zweckes miteinander umgeht (vgl. Stahl 2012, S.82 ff.). Einer der wichtigsten Punkte, um erfolgreich in einen Gruppenprozess starten zu können, ist ein offizielles und wohlformuliertes Ziel. Umso genauer dieses Ziel formuliert ist, desto produktiver kann eine Gruppe starten. Ist ein solches Ziel jedoch nicht vorhanden, steigt die Unsicherheit und die Gruppe muss viel Energie in das „Zielfinden“ legen, was bis in das Scheitern der Gruppe ausarten kann. Auch zwischenmenschlich gibt es viele anfängliche Unsicherheiten. Was reagiert mein Gegenüber gut? Gibt es Regeln hinsichtlich der Sitzordnung oder der Kleidung? Stehen bereits Tabus oder Verbote im Raum (ebd.)? Das Forming ist bestimmend für die Klärung von „Benimmregeln“ (vgl. Stahl 2012, S.86 ff.) und offiziellen Zielen. Nach Klärung dieser Punkte grenzt sich die Gruppe nach außen hin ab und kann verstärkt Vertrauen innerhalb der Gruppe aufbauen (vgl. Stahl 2012, S.86 ff.). Durch die anfängliche Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, Gehemmtheit und Zurückhaltung können sich leicht Komplikationen in das Forming einschleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Teamentwicklung ein und stellt das Ziel der Arbeit, die theoretische sowie praktische Auseinandersetzung mit Gruppendynamiken, dar.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe von Gruppen und Teams, erläutert Moderationsmethoden und analysiert die Phasen der Teamentwicklung nach dem erweiterten Tuckman-Modell sowie Belbins Teamrollen.

3 Praktischer Teil: Dieser Abschnitt überträgt die Theorie auf ein konkretes Fallbeispiel, indem eine Ausbildungsgruppe hinsichtlich ihrer Entwicklung und individuellen Teamrollen analysiert wird.

4 Fazit und Reflexion: Das Fazit fasst die Relevanz einer professionellen Moderation für den Erfolg von Teamentwicklungsprozessen zusammen und plädiert gegen die Vernachlässigung dieser Strukturen.

Schlüsselwörter

Teamentwicklung, Personalentwicklung, Moderation, Gruppendynamik, Tuckman-Modell, Teamrollen, Belbin, Führung, Teamprozess, Forming, Konfliktmanagement, Arbeitsmoral, Coaching, Kommunikation, Gruppenprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Teamentwicklung als eine Methode der Personalentwicklung, um Gruppen dabei zu unterstützen, effektiver zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Gruppen und Teams, die Methoden der Moderation, das erweiterte Tuckman-Phasenmodell sowie die Analyse von Teamrollen nach Belbin.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Phasen und Dynamiken innerhalb von Teams theoretisch aufzuarbeiten und diese Erkenntnisse anhand eines praktischen Fallbeispiels zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche für den theoretischen Rahmen und wendet diese Erkenntnisse in einer Fallstudie an, um gruppendynamische Prozesse im Kontext einer Ausbildungsgruppe zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Klärung von Begriffen, Moderationsmethoden und Phasenmodellen sowie einen praktischen Teil, der die Anwendung dieser Theorien an einem Fallbeispiel dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Teamentwicklung, Moderation, Gruppendynamik, Tuckman-Modell und Teamrollen.

Wie spielt das Tuckman-Modell im praktischen Beispiel eine Rolle?

Das Modell wird genutzt, um die verschiedenen Phasen der Ausbildungsgruppe (Forming, Storming etc.) zu identifizieren und die auftretenden Spannungen und Entwicklungen zu begründen.

Warum ist die Rolle des Moderators für das Team laut der Autorin so wichtig?

Ein Moderator ist notwendig, um dem Team eine stützende Struktur zu geben, Konflikte konstruktiv zu begleiten und die Verantwortung für den Prozess professionell zu führen.

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Details

Titel
Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Veranstaltung
Teamentwicklung und Moderation
Note
1,3
Autor
Laura Patzke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V262095
ISBN (eBook)
9783656509486
ISBN (Buch)
9783656509745
Sprache
Deutsch
Schlagworte
teamentwicklung methode personalentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Patzke (Autor:in), 2013, Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262095
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Leseprobe aus  27  Seiten
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