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Globalisierung vs. Peripherie

Unauflösbare konträre Positionen oder notwendiges bipolares Spannungsverhältnis?

Titel: Globalisierung vs. Peripherie

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Andreas Münkwitz (Autor:in)

Soziologie - Wohnen und Stadtsoziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Globalisierung vs. Peripherie: Ein Vergleich der beiden konträren Positionen in der Raumsoziologie. Einerseits die durch Sassen begründete Theorie der Global-City und andererseits Wallensteins Theorie der peripheren Regionen. Sind diese Theorien unvereinbare Positionen oder bestehen sie autark nebeneinander und gehen ein gewisses Wechselverhältnis ein? Dies wird versucht näher zu beleuchten. Dazu werden erst die Theorien dargestellt und ihre Schwächen aufgezeigt und danach ihre Beziehung zueinander untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Prozess der Globalisierung im Blick auf die Raumtheorie nach Sassen

2.1 Das Phänomen der „Global City“

2.1.1 Definition und Funktionen nach Sassen

2.2 Auswirkungen von Global Cities und zukünftiger Ausblick - Werden Global Cities zunehmend hegemonial das Weltgeschehen beherrschen?

2.3 Kritik am Global-City-Konzept

3. Das Phänomen der Peripherie nach Wallerstein

3.1 Sichtweise der Peripherie im „Modernen Weltsystem“ nach Wallerstein

3.2 Transformation und Aktualität des Modernen Weltsystems

3.3 Kritik an Wallersteins Konstruktion

4. Bedingungsverhältnis von Globalisierung und Regionalisierung

4.1 Ist Globalisierung ohne Regionalisierung möglich?

4.2 Ist Regionalisierung ohne Globalisierung möglich?

4.3 Bedingen sich Globalisierung und Regionalisierung oder bestehen beide Theorien autark nebeneinander?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Spannungsverhältnis zwischen dem Prozess der Globalisierung, repräsentiert durch das "Global City"-Konzept nach Sassen, und dem Prozess der Regionalisierung, basierend auf Wallersteins Theorie des Modernen Weltsystems, zu analysieren und zu klären, ob diese Prozesse als notwendige komplementäre Kräfte oder als konträre Gegenpole zu verstehen sind.

  • Analyse des "Global City"-Konzepts von Saskia Sassen und dessen Auswirkungen.
  • Untersuchung der Theorie des "Modernen Weltsystems" nach Immanuel Wallerstein mit Fokus auf die Rolle der Peripherie.
  • Diskussion der gegenseitigen Abhängigkeit von Globalisierung und Regionalisierung.
  • Kritische Reflexion der theoretischen Ansätze sowie deren Transferierbarkeit auf aktuelle gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Phänomen der „Global City“

Der derzeitig vorherrschende Prozess der Globalisierung fand in den letzten Jahrzehnten nicht nur im Diskurs verschiedenster Sozial- und Raumtheoretiker zunehmende Größe, auch im Alltagssprachgebrauch gewann er durch Medienberichte immer mehr an Bedeutung. Dabei löste der Begriff der Global City (Sassen, 1991), als ein greifbares Phänomen, immer öfter Diskussionen über das Zusammenwachsen der Welt im zunehmenden Globalisierungsprozess aus.

Auch vor Einführung des Begriffs der Global City, gab es schon Metropolen mit globalem Einfluss. Historische Vorläufer wie Athen oder Rom, waren bereits in der Antike Zentren des Handels und der Wirtschaft und trugen immense Bedeutung. Im Zuge der Industrialisierung forcierte das Wachstum von Städten wie London oder Berlin. Bereits 1982 stellte John Friedmann den besonderen Charakter von sogenannten Weltstätten heraus, für die er sieben Hypothesen aufstellte.

Die Vielzahl verschiedener Theorien über Städte als politische, wirtschaftliche und kulturelle Knotenpunkte in der Welt, brachte noch andere Begriffe hervor, welche die globale Bedeutung von Städten verdeutlichen soll. Allein an der Einwohneranzahl werden Bezeichnungen wie, Großstadt, Millionenstadt, Metropole, Megastadt (Bronger 2004) bis hin zur Megalopolis (aus dem griech. für große Stadt) gemessen. Andere wiederum gehen eher auf den funktionalen Charakter von Städten ein. So finden sich Beschreibungen von World City (Hall 1966), Weltstädten (Friedmann 1986) oder International Cities (Abbott 1997). Das von der Internationalisierung geprägte, letzte Jahrzehnt, eröffnete dabei jedoch eine neue Dimension. An einige dieser Ansätze versuchte Sassen in ihrem Konzept der Global City aufzugreifen und weiterzuführen. Im Folgenden wird diese Theorie dargestellt und analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Themen Globalisierung und Regionalisierung ein, erläutert die Relevanz der beiden Konzepte und definiert die Forschungsfragen der Hausarbeit.

2. Der Prozess der Globalisierung im Blick auf die Raumtheorie nach Sassen: Dieses Kapitel erläutert das "Global City"-Konzept von Saskia Sassen, analysiert dessen Funktionen sowie Auswirkungen und diskutiert kritische Gegenpositionen zur Theorie.

3. Das Phänomen der Peripherie nach Wallerstein: Hier wird das "Moderne Weltsystem" nach Immanuel Wallerstein dargestellt, der Fokus auf die Rolle der Peripherie gelegt und die Theorie kritisch gewürdigt.

4. Bedingungsverhältnis von Globalisierung und Regionalisierung: Dieses Kapitel untersucht das Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalisierung und diskutiert, inwiefern die beiden Prozesse voneinander abhängig sind oder sich gegenseitig bedingen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Globalisierung und Regionalisierung als eng miteinander verwobene Prozesse betrachtet werden müssen, die sich ein gemeinsames Untersuchungsfeld teilen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Regionalisierung, Global City, Saskia Sassen, Immanuel Wallerstein, Modernes Weltsystem, Peripherie, Weltökonomie, Zentrum, Sozialstruktur, Stadtforschung, Raumtheorie, Welthandel, Nationalstaat, Kapitalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Ansätze von Globalisierung und Regionalisierung durch die Konzepte von Saskia Sassen und Immanuel Wallerstein und untersucht deren Verhältnis zueinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle von "Global Cities" als Knotenpunkte der Globalisierung sowie die Bedeutung der "Peripherie" im Rahmen des "Modernen Weltsystems".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob Globalisierung und Regionalisierung unauflösbare konträre Positionen darstellen oder ein notwendiges, bipolares Spannungsverhältnis bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Raumtheorien (Sassen und Wallerstein) gegenübergestellt und kritisch auf ihre Aktualität und Transferierbarkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Global City Theorie, die Analyse des Modernen Weltsystems und eine abschließende Untersuchung des Bedingungsverhältnisses beider Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Globalisierung, Regionalisierung, Global City, Peripherie, Weltsystem und der Zusammenhang zwischen Zentrum und Randgebieten.

Welche Kritik äußern Theoretiker am Global-City-Konzept von Sassen?

Kritisiert wird unter anderem die einseitige Fokussierung auf den Dienstleistungs- und FIRE-Sektor sowie die Vernachlässigung des produzierenden Sektors und politischer Institutionen.

Wie definiert Wallerstein die Stabilität seines Weltsystems?

Die Stabilität resultiert aus drei Faktoren: militärische Stärke der Zentren, ideologische Bindung an das System und die notwendige dreischichtige Struktur (Zentrum, Semiperipherie, Peripherie).

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Globalisierung vs. Peripherie
Untertitel
Unauflösbare konträre Positionen oder notwendiges bipolares Spannungsverhältnis?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Raumstrukturen im globalisierten Zeitalter: zwischen Megastädten und peripheren Regionen
Note
1,3
Autor
Andreas Münkwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V262106
ISBN (eBook)
9783656509448
ISBN (Buch)
9783656509783
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Globalisierung Peripherie Global Cities periphere Regionen Raumstrukturen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Münkwitz (Autor:in), 2012, Globalisierung vs. Peripherie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262106
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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