Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT). Wissenschaft, Technik, Kollektiv (Postsozialität?)


Essay, 2011
9 Seiten

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Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) - Wissenschaft, Technik, Kollektiv (Postsozialität?)

von Martin Scheidegger

Die Soziologie war von jeher ein Kind ihrer Zeit - nämlich eine Form ihrer Selbstdeutung - und so bedarf es nach Bruno Latour auch einer neuen Soziologie für eine neue Gesellschaft1 - nämlich für eine verwissenschaftlichte und technisierte. Denn so wie die Technik (Heidegger nannte ihr Wesen noch Ge-Stell) die höchstentwickelten Gesellschaften unserer Zeit beherrscht (hier ist nicht von einem Eingreifen von einem Außen her die Rede), so muss folglich auch die vormals spezialisierte Techniksoziologie ihr Feld erweitern und ins Zentrum der Betrachtung geraten; und zwar auch jenseits bloßer Technikfolgenabschätzung bzw. Risikoforschung (→ Technikdeterminismus). Insbesondere die fortschreitende Informatisierung der Arbeits- und Kommunikationsprozesse zeigt sich hier wohl als augenscheinlichstes Merkmal sogenannter „postmoderner“2 Gesellschaften, die es eingehender zu untersuchen gilt, denn mit der Entstehung neuer Formen und Legitimierungen des Wissens bzw. von an die Technik gekoppelten Kompetenzen und der daraus resultierenden Optimierung der Performativitäten, d.h. der (nicht nur wirtschaftlichen) Produktivität einer Gesellschaft, geht zugleich eine Technikabhängigkeit einher, die bis hin zu posthumanistischen Visionen reicht (der Verschmelzung von Mensch und Technik und damit auch von ehemals Subjekt und Objekt, von Natur und Kultur, von der Sphäre des Sinns und der des Nicht-Sinns3 ). Man könnte demzufolge also geradezu diagnostizieren, die Technik sei transzendental, d.h. in diesem Fall, dass sie die Bedingung der Möglichkeit des menschlichen Daseins (geworden) ist oder anders ausgedrückt, dass sie das Medium ist, das das Funktionieren von Praktiken ermöglicht und strukturiert.

Zugleich tut sich mit der Vermenschlichung der Technik gewissermaßen auch eine Gegenbewegung auf. Denn der Mensch schafft Technik auch zum Teil nach dem Vorbild seiner selbst, was möglicherweise ein notwendiges Kriterium für das produktive Zusammenwirken von Mensch und Maschine ist. Dies wird mit Ernst Kapp auch die „Organprojektionsthese“ genannt. Die Technik hätte demnach einen natürlichen Ursprung. Die Frage könnte an dieser Stelle nun lauten, was daraus folgen soll, ob dieses Entgegenkommen der beiden Pole einem Selbstaufhebungsprozess gleichkommt, d.h. ob mit dem Ende der Erzählung vom Menschen auch diejenige von der Technik einhergeht. Dies soll jedoch nicht der Schwerpunkt der folgenden Untersuchung sein. Vielmehr soll die von der ANT behandelte Verflechtung von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft betrachtet werden.

Dieses Zusammenwirken kann in einem ersten Anlauf wie folgt skizziert werden: so sedimentiert/materialisiert sich unser gesellschaftlich erzeugtes Wissen in immer komplexerer Weise in der Technik, was wiederum die Produktion neuen Wissens ermöglicht und wodurch diese vorangetrieben wird. Es ergibt sich also eine Reproduktionsspirale, die aus der Dynamik technischer und epistemischer Dinge resultiert.4

Worum geht es nun aber genau? Latour spricht von einer Bildung von Kollektiven menschlicher und nicht-menschlicher Akteure; Zitat:

„ Es handelt sich hierbei um Netzwerke von Artefakten, Dingen, Menschen, Zeichen Normen, Organisationen, Texten und vielem mehr, die in Handlungsprogramme „ eingebunden “ und zu hybriden Akteuren geworden sind. “ 5

Akteure sind komplexe und hybride Gebilde und konstituieren Netzwerke, die wiederum aus ihnen aufgebaut sind. Makro-Akteure sind a priori aber weder komplizierter noch sind sie in irgendeiner Weise entfernter von der sozialen Realität.6 Damit werden klassische Dichotomien aufgehoben bzw. Aspekte zusammengedacht, die zuvor als für voneinander isolierbar gehalten wurden. Mikro- /Makrotheorie, Aktivität/Passivität, Wert/Tatsache, Natur/Gesellschaft all diese werden zusammenhängend mit der modernen, entsozialisierten Betrachtung der Wissenschaft und Technik kritisiert.

Ausgehend von dieser Moderne-Kritik wird nun ein neues Modell aufgebaut, welches auf einer neuen Semiotik und Epistemologie gründet. Es ist das Konzept der „ zirkulierenden Referenz “ 7, in dem keine Trennung in zwei ontologische Bereiche mehr Bestand hat; d.h. in Sprache und Welt, die durch die Wissenschaften in irgendeiner Weise zur Passung gebracht werden könnten.

Was bedeutet dies aber für die Funktionsweise der Wissenschaft?

Nun, das heißt, dass es die Natur nicht in der (Natur-)Wissenschaft gibt; und wenn doch, dann ist sie nichts Natürliches, sondern immer bearbeitet und in ihrem Verständnis bereits von einem Vorwissen geleitet. Es gibt folglich keine an- und für- sich bestehende Realität, die der Referent wissenschaftlich-denotativer Aussagen ist. Die wissenschaftlichen Tatsachen8 sind Produkte von im sozialen Raum der Wissenschaften stattfindenden, untereinander verketteten, nachvollziehbaren (→ Wissenschaftlichkeit) Transformationsprozessen, die ein Kontinuum bilden, in dem es nie endgültig zu einem Bruch zwischen Dingen (der Welt) und Zeichen (der Sprache) kommt. Es ist eine Reihe von Zeichen-Dingen, die endlos aufeinander verweisend ineinandergreifen - ohne Ur-sprung - in einer differenzierenden Bewegung (→ semantisch-strukturaler Holismus). Die Beschreibung dieser Bewegung jenseits von einem Realismus, der bei den Dingen verharrt und einem Konstruktivismus, der sich auf den sozialen Austausch von Zeichen fokussiert, macht sich die ANT zur Aufgabe.

Ihr zufolge differenzieren/artikulieren sich Sinnsysteme über die „ Bevölkerung der Welt mit Hybriden “ 9 und nicht ausschließlich über die materialisierte Sprache. Diese Mischwesen, die als Glieder in der Kette bei der wissenschaftlichen Forschung in Erscheinung treten, erweitern unsere Welt, insofern sie neue Verbindungen von Materie und Form darstellen, also als neue Akteure auftreten, die wiederum weitere Unterscheidungen/-schiede durch ihr Handeln in die Welt tragen.

Wie steht es nun um diese Hybride? Wie sieht das Verhältnis von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren (bzw. Aktanten) aus?

Am Beispiel der Wissenschaft lässt sich dies verdeutlichen. „ Laborversuche zielen darauf, etwas durch seine Performanz, seine Handlungen zu definieren. “ 10 Denn gemäß dem Spruch „nihil est sine ratione“ suchen wir stets nach dem Grund, der ursächlichen Quelle einer Wirkung (in der Narration ist dies der Akteur) und durch Experimente sollen ebenjene Re-/Aktionsmuster aufgezeigt werden - und zwar gerade nicht die des Forschers, sondern des untersuchten Dinges (z.B. einer chemischen Substanz), obwohl die wissenschaftlichen Fakten - d.h. das Gemachte - doch erst durch die Interaktion beider zustande kommen.

Die Bedingung um aber von einer Symmetrie von menschlichen und nicht- menschlichen Akteuren zu sprechen ist, dass Handeln nicht mehr - wie ehedem gefordert - Selbstbewusstsein, Freiheit und Intentionen (Handlungsentwürfe) von Subjekten voraussetzt. Hiermit entsteht zugleich ein neues nachmodernes Menschenbild.

Aber wann und wie wird ein Akteur eigentlich ein Akteur und wie können Dinge Akteurcharakter haben?

Die Sozialität der Dinge wird über die Performanz ihrer Rolle, die ihr innerhalb von sogenannten Handlungsprogrammen zugewiesen wird, festgestellt. Der Prozess der Rollenzuschreibung, der aus mannigfaltigen Formen kommunikativer Handlungen besteht, wird in der ANT auch als Ü bersetzung bezeichnet und zielt auf die Bildung von Netzwerken ab, in denen die heterogenen Akteure interagieren.11 Akteure konstruieren also Netzwerke durch Übersetzung. Kooperatives soziales Handeln setzt gemeinsame Interessen voraus; durch Transaktionen und Aushandlungen im Rahmen kommunikativer Handlungen zwischen Akteuren, können Akteure (auch dauerhaft) in die Handlungsprogramme Anderer eingebunden werden, indem sie ihre Interessen einander angleichen und ihre Ziele aneinander ausrichten - dies geschieht durch die wechselseitige Rollenvergabe, durch die sich die Akteure gegenseitig konstruieren und eine soziale Sphäre inaugurieren. Diese Dynamik kann zur Bildung relativ stabiler Strukturen führen.12

Damit dies gelingt müssen mindestens vier Momente der Übersetzung wirken:

I) Problematisierung: Netzwerke entstehen um Probleme herum, da Probleme durch Handeln gelöst werden sollen, aber meist nur unter Hilfeleistung anderer bewältigt werden können. Deshalb muss zuerst ein gemeinsames Problembewusstsein geschaffen werden und mögliche Lösungen vorgestellt werden.
II) Interessement: Als nächstes muss zur Allianzbildung das Interesse der Akteure in Bezug auf die ihnen zugeschriebenen Rollen und Funktionen erwirkt werden.
III) Enrolment: Daraufhin folgt der entscheidende Schritt hin zur Akzeptanz der zugewiesenen Rollen durch die Akteure (Rekrutierung).
IV) Mobilisierung: In der letzten Phase lassen die Akteure delegierte Vermittler (Medien wie Geld, Texte, Produkte etc.) untereinander zirkulieren, die ihre Intentionen in Andere übersetzen, womit sie zur Stabilisierung eines Netzwerkes beitragen können.

Die Gesamtheit dieser Bemühungen macht nun das Handlungsprogramm eines Akteurs aus.13 Damit Netzwerke aber eine einheitliche Identität erhalten, müssen sie sich eine Selbstdeutung geben, eine systemimmanente Verfassung.

Nun bleibt noch die Frage nach dem ontologischen Status dieser Netzwerke, so sie doch zuerst einmal auch nur konstruierte Forschungsobjekte des Soziologen darstellen. In der konsequenten Anwendung der ANT auf sich selbst zeigt sie sich auch als ein Netzwerk, das versucht die Probleme anzugehen, die ihren Ausgangspunkt in Wissenschaft und Technik zu haben schienen und die sie nun über einen langen Weg auf eine Theorie der allgemeinen Soziologie - wenn nicht sogar mehr - gebracht haben.

In Callons und Latours Text „Die Demontage des großen Leviathans“ wird nun die Konstruktion von Makro-Akteuren und deren Verhältnis zu Mikro-Akteuren analysiert.

Nach Hobbes ist dieser Vorgang grob als Gesellschaftsvertrag von natürlichen Egoisten zu verstehen, durch den ein oder mehrere Herrscher dazu autorisiert werden das Volk zu repräsentieren. Hobbes These ist, dass es keinen Niveau- oder Größenunterschied zwischen den Mikro-Akteuren und dem Leviathan gibt, der nicht das Resultat einer Transaktion/Übersetzung ist ( Isomorphie).14 Die Autorität und Macht zur Stellvertretung erlangt der Souverän durch unterschiedlichste Formen der Übersetzung, d.h. mittels Verhandlungen, Intrigen und diversen Überzeugung- und Verführungstechniken, bis hin zur reinen Gewalt. Durch diese Verfahren, die fern jedes Gesellschaftsvertrages autonomer Subjekte stehen, bündelt er die Willen der anderen in einem einzigen und ordnet diese einem Paradigma unter.15

Es gibt laut Callon und Latour natürlich auch Unterschiede zwischen Mikro- Akteuren (Individuen) und Makro-Akteuren (z.B. Organisationen), aber diese Differenzen bedingen sich durch Machtverhältnisse und Konstruktionen von Netzwerken durch Übersetzungskämpfe (konfliktsoziologische Komponente); sind also keine a priori bestehenden Verhältnisse, sondern stets gemacht und variabel. Die Soziologen haben dies in der Vergangenheit, so Callon und Latour, aber nicht berücksichtigt und unter der Annahme einer fundamentalen Differenz ihren Analyserahmen den erwarteten Dimensionen der Akteure angepasst, was beim Versuch der Erklärung des Übergangs oder Zusammenwirkens beider Ebenen notwendig zu einem Wechsel der Methode geführt hat und somit keine einheitliche Betrachtung vollzogen werden konnte.16 Erst wenn auf eine a priori stattfindende Festsetzung verzichtet wird, werden für die Analyse die fundamentalen Kämpfe um die Aufteilung des Sinnlichen17 freigelegt, d.h. konkurrierender Interpretationen und Entwürfe der Welt, sowie der Fähigkeiten, Positionen und Ziele ihrer Bewohner.18

„ Man kann den Leviathan nicht analysieren, wenn man einer bestimmten Art von Verbindung - z.B. Verbindungen von Menschen mit Menschen, Eisen mit Eisen, Neuronen mit Neuronen - oder einer besonderen Gr öß e der Faktoren den Vorzug gibt. “ 19

Denn über die Verbindungen und Trennungen der Elemente haben nicht primär die Soziologen zu entscheiden, sondern vielmehr die untersuchten Akteure. Wenn Soziologen - selbst Leviathane, die auf dem Theoriemarkt um Anerkennung streiten - von der Existenz eines sozialen Systems ausgehen und es durch qualitative und quantitative Untersuchungen interpretieren, konstruieren sie Monstren/Akteure, lassen diese unerlaubt wachsen und erfassen sie zugleich oft aufgrund eines eingeschränkten - und nicht etwa privilegierten - Blickes nicht in ihrer Vielschichtigkeit.20 Die Soziologen können sich durch diese Übersetzungstätigkeiten zu den neuen Sprechern des Volkes machen.

Wie kann es aber trotz Isomorphie Mikro- und Makro-Akteure, sowie relative Unterschiede zwischen ihnen geben?

Zur Beantwortung dieser Frage muss das Entstehen von sozialen Zusammenschlüssen verstanden werden. Gemeinschaften werden dadurch gebildet, dass Akteure Gemeinsamkeiten ausmachen, sich gegenseitig Rollen zuschreiben, anderen Akteuren folgen und sich in der Folge zu Allianzen zusammenschließen. Zur Stabilisierung von Gesellschaften und zur Konstruktion von Makro-Akteuren braucht es aber ferner noch besondere Bindungen, die über die einfach direkte, variable und vorübergehende Einwirkung von Körpern (Einheiten von Materie und Form) auf andere Körper hinausgehen, d.h. die durch die Bildung institutionalisierter und beständigerer Materialien und Formen wirken und z.B. durch markierte Territorien, verschriftete Verträge, Uniformen und Namen in die Gesellschaft eingeschrieben sind.21

Hierin liegt auch gleichzeitig die Wurzel für den möglichen relativen Größenunterschied, die Asymmetrie der Akteure. Denn über die die Integration der Körper in das soziale Netzwerk unterstützenden, materiell sedimentierten Bindungen, die auch als Insignien der Macht und Ordnungsinstrumente des sozialen Raums signifikant werden, wird erst der Gehorsam erzwungen und eine Hierarchie eingeführt. Diese Materialien und Techniken dienen vor allem der Komplexitätsreduktion und Strukturierung der Interaktionen in Netzwerken zum Zwecke gesteigerter Effizienz und des Wachstums. Es formen sich so genannte - mehr oder weniger offene - Black Boxes aus, die aus verfestigten, standardisierten Praktiken, Anschauungen und Objekten bestehen, über die nicht mehr verhandelt werden muss, wodurch viel Energie gespart und Prozesse beschleunigt werden können, da sie nicht mehr zugleich mit anderen relevanteren Ausnahmeerscheinungen und -beziehungen zum Gegenstand der Aufmerksamkeit werden.22

Zusammengefasst mit einem Zitat heiß dies: „ Ein Akteur wächst mit der Anzahl von Beziehungen, die er oder sie in so genannten „ Black Boxes “ ablegen kann. “ 23

Makro-Akteure sind folglich als Mikro-Akteure/Netzwerke zu verstehen, die über viele simplifizierende Black Boxes platziert sind, die ihnen ihre Größe geben.

Makro-Akteure ohne die Hinzunahme von Black Boxes aus individuellen Interaktionen rekonstruieren zu wollen verstehen Callon und Latour als unmögliche Aufgabe.24

Das alles bedeutet natürlich nicht, dass wir aufhören sollten Soziologie zu studieren und zu betreiben. Ganz im Gegenteil. Es geht Callon und Latour darum, dass wir eine Erneuerung der Soziologie brauchen, die die Altlasten von sich streift, sich voreiliger Kategorisierungen und Beschränkungen verwehrt und sich schließlich dem Spiel der menschlichen und nicht-menschlichen Akteure und Black Boxes öffnet.

Literaturverzeichnis

Belliger, Andréa; Krieger, David J. (2006). „Einführung in die Akteur-Netzwerk- Theorie“, in ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. S. 13-50. Bielefeld: transcript Verlag.

Callon, Michel; Latour, Bruno (2006). „Die Demontage des großen Leviathans: Wie Akteure die Makrostruktur der Realität bestimmen und Soziologen ihnen dabei helfen“, in ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. S. 103-134. Bielefeld: transcript Verlag.

Fleck, Ludwik (1980). Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache. Einführung in die Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Latour, Bruno (2007). Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft. Einführung in die Akteur-Netzwerk-Theorie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Lyotard, Jean-François (2009). Das postmoderne Wissen. Ein Bericht. Wien: Passagen Verlag.

Rancière, Jacques (2008²). Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien. Berlin: b_books-Verlag.

[...]


1 Vgl. Latour (2007).

2 Vgl. Lyotard (2009).

3 Man kann die ANT hier auch so verstehen als wäre dies immer schon so gewesen, dass dies jedoch erst jetzt aufgrund beschleunigter sozialer und wissenschaftlich-technischer Wandlungsprozesse verstärkt in Erscheinung tritt. Andererseits würde hier eine Metareflexion mittels der ANT wohl selbst dieses „Immer-schon“ historisieren und die vorgenannte Behauptung ontologisch neutralisieren.

4 Vgl. Rheinberger (2001).

5 Belliger/Krieger (2006), S.15.

6 Vgl. Callon/Latour (2006), S. 98.

7 Belliger/Krieger (2006), S. 24.

8 Vgl. Fleck (1980).

9 Belliger/Krieger (2006), S. 29.

10 Belliger/Krieger (2006), S. 31.

11 Vgl. Ibid., S. 38.

12 Vgl. Ibid., S. 39.

13 Vgl. Belliger/Krieger (2006), S. 42.

14 Vgl. Callon/Latour (2006), S. 76.

15 Vgl. Callon/Latour (2006), S. 76ff.

16 Vgl. Ibid., S. 78.

17 Vgl. Rancière (2008).

18 Vgl. Callon/Latour (2006), S. 86, 90.

19 Ibid., S. 90.

20 Vgl. Ibid., S. 95f.

21 Vgl. Callon/Latour (2006), S. 82.

22 Vgl. Ibid., S. 83.

23 Ibid.

24 Callon/Latour (2006), S. 98.

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Details

Titel
Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT). Wissenschaft, Technik, Kollektiv (Postsozialität?)
Autor
Jahr
2011
Seiten
9
Katalognummer
V262148
Dateigröße
384 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
akteur-netzwerk-theorie, wissenschaft, technik, kollektiv, postsozialität
Arbeit zitieren
Martin Scheidegger (Autor), 2011, Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT). Wissenschaft, Technik, Kollektiv (Postsozialität?), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262148

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