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Bilanzierung der Filmrechte

Titel: Bilanzierung der Filmrechte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Bachelor of Arts Anna Ponomarenko (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Ausarbeitung ist, die bilanzielle Behandlung der Filmrechte nach dem deutschen Handelsrecht und den internationalen Regelungen darzustellen. Dabei wird zunächst der typische Verwertungsprozess grafisch dargestellt und erläutert. Nach einer Kategorisierung des Filmrechts als immaterielles Wirtschaftsgut folgt eine Aufstellung der Problematik, die sich bei der Bilanzaufstellung ergibt. Im nächsten Kapitel soll die Ansatz- und Folgebewertung der Filmrechte nach dem deutschen Handelsrecht, mithilfe einer Darstellung erläutert werden. Die Bilanzierung des Filmrechts nach den internationalen Vorschriften erfolgt im nachfolgenden Kapitel. Danach werden die wesentlichen Unterschiede zwischen den vorgestellten Bilanzierregeln aufgezeigt. Zum Schluss wird eine kritische Stellungnahme genommen und mögliche zukünftige Ansätze der Verwendung von Bilanzierregeln an Filmrechten in Aussicht gestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verwertungskette

3 Problematik der Bilanzierung und Bewertung

4 Bilanzierung nach dem HGB

4.1 Ansatzbewertung

4.2 Folgebewertung

5 Bilanzierung nach dem IFRS

5.1 Ansatzbewertung

5.2 Folgebewertung

6 Vergleich zwischen nationalen und internationalen Bilanzierungsregeln

7 Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die bilanzielle Behandlung von Filmrechten nach deutschem Handelsrecht (HGB) sowie nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) gegenüberzustellen und die damit verbundenen Herausforderungen zu analysieren.

  • Darstellung der filmwirtschaftlichen Verwertungskette
  • Kategorisierung von Filmrechten als immaterielle Wirtschaftsgüter
  • Analyse der Bilanzierungsvorschriften nach HGB (Ansatz- und Folgebewertung)
  • Untersuchung der IFRS-Standards in Bezug auf die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte
  • Vergleichende Analyse der nationalen und internationalen Bilanzierungspraxis

Auszug aus dem Buch

2 Verwertungskette

Der ökonomische Erfolg eines Films hängt von vielen Faktoren ab. Schon bei der Entstehung ist der Kostenfaktor ein wichtiges Kriterium, nicht nur aus bilanzieller Sicht. Entscheidende Eigenschaften können die Höhe der Kosten aber auch den Erfolg beeinflussen, z. B. mit der Auswahl des Genres, der Besetzung vor und hinter der Kamera, die Altersfreigabe des Films, späteren Kritiken und den Auszeichnungen.4 Nach der Produktion des Films durchläuft dieser eine klassische Verwertungskette. Klassisch ist dieses Modell deshalb, weil Abweichungen vom typischen Verlauf und den damit üblichen Zeitfenstern bei einer Vielzahl der Filme gegeben ist. Da sich diese Ausarbeitung auf Bilanzierung der Filmrechte fokussiert, wird zuerst der typische Verwertungsverlauf eines Films dargestellt. In Anlehnung darauf wird die Distribution der Filmrechte und Lizenzen behandelt, welche dann erlauben den Film für kommerzielle Zwecke zu nutzen und auszustrahlen.5

Die Verwertung von Filmrechten gibt es in möglichen Formen als Urheber-, Leistungs-, Nutzungsrecht und Lizenzen. Der Handel mit den Filmrechten durchläuft mehrere Instanzen. Der Produzent stellt in Eigen- oder Fremdproduktion den Film her. Der Verleiher bekommt eine Lizenz, die ihm eine Erstverwertung als Präsentation im Kino- oder Videovertrieb erlaubt. Auch Händler bekommen eine Lizenz vom Produzenten zur Nutzung des Films über einen Zeitraum von 10 bis 12 Jahre. TV-Sender beziehen Lizenzen entweder direkt über den Produzenten oder Händler mit einer Nutzungsdauer von 2 bis 3 Jahren und einer begrenzten Ausstrahlungsanzahl.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung der Filmbranche und definiert das Ziel der Arbeit, die bilanzielle Behandlung von Filmrechten zwischen HGB und IFRS zu vergleichen.

2 Verwertungskette: Dieses Kapitel erläutert den typischen Vermarktungsprozess von Filmen und die Bedeutung der verschiedenen Vertriebswege und Lizenzen für die Umsatzgenerierung.

3 Problematik der Bilanzierung und Bewertung: Hier wird die Herausforderung thematisiert, immaterielle Vermögensgegenstände wie Filmrechte ohne branchenspezifische Regeln präzise zu bewerten.

4 Bilanzierung nach dem HGB: Es werden die nationalen Regelungen zur Aktivierung und Bewertung von Filmrechten im Anlage- und Umlaufvermögen sowie das durch das BilMoG eingeführte Aktivierungswahlrecht dargestellt.

5 Bilanzierung nach dem IFRS: Dieses Kapitel behandelt die internationale Bilanzierung gemäß IAS 38, wobei insbesondere auf die Aktivierungsbedingungen und methodische Ansätze bei der Folgebewertung eingegangen wird.

6 Vergleich zwischen nationalen und internationalen Bilanzierungsregeln: Der Vergleich arbeitet die Unterschiede in der Zielsetzung, beim Realisationsprinzip und bei den Aktivierungsvorschriften zwischen HGB und IFRS heraus.

7 Fazit / Ausblick: Abschließend werden die statischen Methoden des HGB kritisiert und die Notwendigkeit dynamischer, international vergleichbarer Bewertungsmethoden für die Medienbranche betont.

Schlüsselwörter

Filmrechte, Bilanzierung, HGB, IFRS, immaterielles Anlagevermögen, Verwertungskette, Anschaffungskosten, Herstellkosten, BilMoG, IAS 38, Bewertungsmethoden, Abschreibung, Medienwirtschaft, Lizenzierung, Umsatzrealisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den bilanziellen Herausforderungen bei der Bewertung von Filmrechten und vergleicht dabei die Vorschriften des deutschen Handelsrechts (HGB) mit den internationalen Standards (IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Verwertungskette von Filmproduktionen, die Kategorisierung von Filmrechten als immaterielle Vermögenswerte sowie deren Ansatz- und Folgebewertung nach unterschiedlichen Rechnungslegungsnormen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, die bilanzielle Behandlung von Filmrechten nach dem deutschen Handelsrecht den internationalen Regelungen gegenüberzustellen und dabei Unterschiede sowie Problematiken bei der Bewertung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse bestehender Bilanzierungsvorschriften und vergleicht diese auf Basis von Fachliteratur und aktuellen Rechnungslegungsstandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Verwertungsprozess und die Bewertungs-Problematik erläutert, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung der HGB- und IFRS-Vorschriften sowie einer vergleichenden Analyse dieser beiden Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Filmrechte, Bilanzierung, HGB, IFRS, Verwertungskette, immaterielle Vermögenswerte und Abschreibungsmethodik charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung laut HGB von der nach IFRS bei selbst erstellten Filmrechten?

Nach HGB besteht seit dem BilMoG ein Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände, während IFRS bei Vorliegen bestimmter Kriterien spezifischere Anforderungen an die Aktivierung von Entwicklungskosten stellt.

Warum ist die Bewertung von Filmrechten laut Autor problematisch?

Die Bewertung ist schwierig, da es sich um immaterielle Vermögenswerte handelt, für die es keine branchenspezifischen Regelungen gibt und deren Marktwert aufgrund unvorhersehbarer Nutzungserfolge schwer zu ermitteln ist.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bilanzierung der Filmrechte
Hochschule
Universität Hamburg  (HWP)
Veranstaltung
Fragen der Rechnungslegung
Note
1,7
Autor
Bachelor of Arts Anna Ponomarenko (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V262166
ISBN (eBook)
9783656506317
ISBN (Buch)
9783656507819
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanz Bilanzen Film Filmrecht Rechnungslegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Anna Ponomarenko (Autor:in), 2013, Bilanzierung der Filmrechte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262166
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Leseprobe aus  14  Seiten
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