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Risiken in der pränatalen Entwicklung

Title: Risiken in der pränatalen Entwicklung

Seminar Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Rebecca Stabbert (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Die Zeit der pränatalen Entwicklung eines Kindes ist sehr prägend für die Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Fast jede Mutter geht davon aus, dass ihr Kind im Mutterleib geschützt von der Umwelt heranwächst. Doch durch die umfassende Aufklärung in den vergangenen Jahren, wird es immer deutlicher welchen Risiken die Ungeboren ausgesetzt sind. Gerade junge Mütter machen sich kaum Gedanken und ändern nicht ihre Lebensgewohnheiten. Das ungeborene Kind ist durch die Nabelschnur mit dem Organismus der Mutter direkt verbunden. Daraus geht hervor, dass alle Wirkstoffe oder Substanzen an das Kind „ungefiltert“ weitergegeben werden. In dieser Zeit muss also der kleine Körper mit Einflüssen umgehen, welchen ausgewachsene zum Teil nicht standhalten können. Neben Wirkstoffen die über die Nahrung aufgenommen werden, sind auch psychische Belastungen ausschlaggebend. Das ungeborene Kind nimmt sowohl negative Spannungen auf, als auch positive Reaktionen wie z.B. das Streicheln des Schwangerschaftsbauches. Die möglichen Risikofaktoren in der pränatalen Entwicklung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1. gesundheitliche Risiken:
Infektions- und chronische Krankheiten, Schwangerschaftsbedingte gesundheitliche Probleme, Medikamentengebrauch, Umweltbelastungen (z.B. Bleigehalt der Luft), Strahlenexposition (z.B. Röntgen), Alkohol, Drogen (bes. Schmerz- und Rauschmittel), Rauchen (und „Mitrauchen“), Unter- und Fehlernährung der Mutter, Alter der Mutter (Funktionsuntüchtigkeit der Plazenta)
2. genetische Risiken:
treten bei besonders jungen oder alten Müttern auf
3. psychische Belastungen:
Schwangerschaft trifft auf Ablehnung aus der Umwelt, Stress, ablehnende Einstellung zum Kind

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die vorgeburtliche Entwicklung

a) Zeugung

b) Schwangerschaft

c) Geburt

2. Einflüsse auf die vorgeburtliche Entwicklung

3. Beschreibung einzelner Risikofaktoren

a) Alkohol

aa) Alkoholembryopathie

bb) Alkoholeffekte

b) Drogen

c) Psychische Belastungen

d) Mangelgeborene

e) Frühgeborene

f) Sauerstoffmangel

4. Längsschnittstudie in Rostock

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Risikofaktoren, die die pränatale Entwicklung eines Kindes beeinflussen können, und beleuchtet deren langfristige Auswirkungen auf die spätere psychische und körperliche Gesundheit. Ein zentrales Ziel ist es, die Interaktion zwischen biologischen und psychosozialen Risiken anhand der Rostocker Längsschnittstudie zu verdeutlichen und die Bedeutung eines stabilen Umfelds hervorzuheben.

  • Pränatale Entwicklungsphasen
  • Biologische Risikofaktoren (z.B. Alkohol, Drogen, Mangelgeburt)
  • Psychosoziale Einflussfaktoren auf die Entwicklung
  • Wechselwirkungen zwischen biologischen und Umwelt-Risiken
  • Langzeitfolgen von Belastungen in der Schwangerschaft

Auszug aus dem Buch

3. Beschreibung einzelner Risikofaktoren

Es ist Löser (1994, zitiert nach Karch, S. 43) zuzustimmen, dass unter den beeinträchtigenden Schadstoffen der Alkohol die bedeutsamste Stellung einnimmt. Löser (1994, zitiert nach Karch, S. 43) stellt fest, dass „Alkohol ... nicht nur ein gebräuchliches Genuss- und Nahrungsmittel, das häufigste Rausch- und Suchtmittel, sondern zugleich der häufigste und wichtigste Schadstoff für die embryonale und fetale Entwicklung des Kindes“ (S. 43) ist. Viele Kinder werden in der BRD mit einer Alkoholembryopathie, Alkoholeffekten, mit geistigen Defiziten und Verhaltensstörungen geboren.

Nach Löser (1994, zitiert nach Karch) können in Abhängigkeit von mütterlicher Alkoholkrankheit und Trinkverhalten in der Schwangerschaft mehrere Schweregrade unterschieden werden. Die Alkoholembryopathie ist ein fetales Alkoholsyndrom, welche durch vor- und nachgeburtlichen Minderwuchs, Untergewicht und charakteristische Gesichtsveränderungen gekennzeichnet ist. Dieser Erkrankung liegt immer eine Alkoholkrankheit der Mutter zugrunde. Bei Kindern mit den typischen Gesichtsveränderungen im Zusammenhang mit dem Minderwuchs und dem Untergewicht, lässt sich leicht eine Diagnose stellen, hingegen bei Schwachformen die Vorgeschichte der Alkoholkrankheit der Mutter hinzugezogen werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Anfälligkeit des ungeborenen Kindes gegenüber verschiedenen Schadstoffen und Belastungen der Mutter, welche die vorgeburtliche Entwicklung maßgeblich prägen.

1. Die vorgeburtliche Entwicklung: Dieses Kapitel erläutert die Phasen der Embryonal- und Fötalentwicklung sowie die Bedeutung kritischer Zeiträume wie der Zeugung und der Einnistung.

2. Einflüsse auf die vorgeburtliche Entwicklung: Hier werden teratogene Einflüsse sowie das Konzept der kritischen Perioden als hochempfindliche Zeitfenster für schädigende Einwirkungen auf die Organentwicklung beschrieben.

3. Beschreibung einzelner Risikofaktoren: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Analyse spezifischer Gefahrenquellen wie Alkohol, Drogen, psychische Belastungen, Früh- und Mangelgeburtlichkeit sowie Sauerstoffmangel.

4. Längsschnittstudie in Rostock: Das abschließende Kapitel stellt die Rostocker Studie vor, welche die Vernetzung biologischer und psychosozialer Risikofaktoren untersucht und aufzeigt, wie ein stabiles soziales Umfeld negative Einflüsse abpuffern kann.

Schlüsselwörter

Pränatale Entwicklung, Risikofaktoren, Alkoholembryopathie, Teratogene, Frühgeborene, Mangelgeburt, psychosoziale Belastungen, Rostocker Längsschnittstudie, Hirnentwicklung, Schwangerschaft, vorgeburtliche Einflüsse, Kindesentwicklung, neurologische Störungen, Umweltbelastungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen biologischen und psychosozialen Risikofaktoren, die die Entwicklung eines Kindes bereits vor seiner Geburt gefährden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Auswirkungen von Substanzen wie Alkohol und Drogen, psychische Belastungen der Mutter sowie medizinische Komplikationen auf die pränatale und postnatale Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen spezifischen Risiken und Entwicklungsstörungen aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass biologische Einflüsse nicht zwangsläufig in bleibende Schäden münden müssen, wenn das soziale Umfeld stabilisierend wirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung der Rostocker Längsschnittstudie zur Untersuchung von Risikokindern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Beschreibung vorgeburtlicher Entwicklungsstadien, eine Analyse einzelner Risikofaktoren und eine detaillierte Betrachtung der Rostocker Längsschnittstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pränatale Entwicklung, Risikofaktoren, Alkoholembryopathie, teratogene Einflüsse und die Wechselwirkung von Milieufaktoren geprägt.

Welche Rolle spielt die "Alkoholembryopathie" in der Argumentation der Autorin?

Die Autorin stellt Alkohol als den bedeutendsten und häufigsten Schadstoff dar und nutzt die Alkoholembryopathie als Beispiel für schwerwiegende, vorgeburtlich verursachte körperliche und intellektuelle Beeinträchtigungen.

Welches Fazit zieht die Längsschnittstudie in Rostock bezüglich der Kompensation von Risiken?

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein stabiles soziales Umfeld eine entscheidende Rolle spielt, um negative Folgen biologischer Risikofaktoren abzumildern oder gar auszugleichen.

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Details

Title
Risiken in der pränatalen Entwicklung
College
University of Rostock  (Philosophisches Institut)
Grade
1,0
Author
Rebecca Stabbert (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V26234
ISBN (eBook)
9783638286398
ISBN (Book)
9783638774956
Language
German
Tags
Risiken Entwicklung pränatal
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Stabbert (Author), 2004, Risiken in der pränatalen Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26234
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