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Die Äußerung der Emotion Wut als Ergebnis von Sozialisation und Kultur

Titel: Die Äußerung der Emotion Wut als Ergebnis von Sozialisation und Kultur

Seminararbeit , 2013 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stephan Ackerschott (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis 4
1 Einleitung 5
2 Definitionen und Grundsätzliches 6
2.1 Was sind Emotionen? 6
2.2 Wie äußern sich Kultur und Sozialisation? 7
3 Die theoretische Basis 9
3.1 Psychologische Erklärungen für Emotionen 10
3.1.1 Theorie der Basisemotionen und der Universalität nach Ekman 10
3.1.2 Theorie der kognitiven Bewertung nach Scherer 12
3.2 Soziologische Theorie der Emotionen nach Gerhards 13
4 Empirische Untersuchung über den Zusammenhang von (Gewalt-) Verbrechen und der Emotion Wut 18
4.1 Methodik 19
4.2 Datenlage 20
4.3 Interpretation 23
5 Zusammenfassung 27
Literaturverzeichnis: 29
Zeitschriftenartikel 29
Internetquellen 30
Eidesstattliche Versicherung 31

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und Grundsätzliches

2.1 Was sind Emotionen?

2.2 Wie äußern sich Kultur und Sozialisation?

3 Die theoretische Basis

3.1 Psychologische Erklärungen für Emotionen

3.1.1 Theorie der Basisemotionen und der Universalität nach Ekman

3.1.2 Theorie der kognitiven Bewertung nach Scherer

3.2 Soziologische Theorie der Emotionen nach Gerhards

4 Empirische Untersuchung über den Zusammenhang von (Gewalt-) Verbrechen und der Emotion Wut

4.1 Methodik

4.2 Datenlage

4.3 Interpretation

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Entstehung und Ausdrucksweise der Emotion Wut durch soziologische und kulturelle Faktoren sowie Sozialisationsprozesse beeinflusst wird, wobei insbesondere der Zusammenhang zwischen Gewaltverbrechen und Wut analysiert wird.

  • Kulturelle und soziale Einflussfaktoren auf die Emotionsbildung
  • Psychologische und soziologische Emotionstheorien
  • Methodische Bestimmung von Wut durch Gewaltindikatoren
  • Vergleichende Analyse internationaler Kriminalitätsstatistiken
  • Zusammenhang von Macht, Status und emotionaler Entstehung

Auszug aus dem Buch

3.2 Soziologische Theorie der Emotionen nach Gerhards

Nach der psychologischen Betrachtung ist es an der Zeit, sich etwas mehr mit den soziologischen Einflussfaktoren auf die Emotionsbildung zu beschäftigen. Dazu zählen nach Jürgen Gerhards theoretischem Ansatz die soziologischen Ebenen der Sozialstruktur und Kultur, welche im Wechselspiel mit den Ebenen Organismus (Biologie/Medizin) und Persönlichkeit (Psychologie) zuständig für die Entstehung von positiven oder negativen Emotionen sind.

Die Ebene der Persönlichkeit

Der Fokus dieser Ebene liegt auf dem Subjekt und dessen Gefühlslage bzw. Gefühlsäußerungen, die sich durch Bewertungen in Emotionen äußern. Es ist durchaus möglich, dass sich die geäußerten Gefühle von der tatsächlichen Gefühlslage unterscheiden können. Wie bereits in den obigen Abschnitten zu Scherer und Ekman beschrieben, ergeben sich Emotionen teilweise aus einer individuellen Deutung von Geschehnissen und Ereignissen und zum Teil aus evolutionärer Entwicklung. Die geäußerten Emotionen können dabei von Person zu Person sehr unterschiedlich sein, da Emotionen der „Emotionsarbeit“ unterliegen, bei der das eigene Empfinden mit dem erwarteten (normativen) Empfinden in Einklang gebracht wird. (Gerhards, 1988, S. 188 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Emotionen ein und formuliert die zentrale Fragestellung zur kultur- und sozialisationsabhängigen Entstehung von Wut.

2 Definitionen und Grundsätzliches: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Emotion, Kultur und Sozialisation definiert und voneinander abgegrenzt.

3 Die theoretische Basis: Es werden sowohl psychologische als auch soziologische Modelle vorgestellt, um ein umfassendes Verständnis der Emotionsentstehung zu ermöglichen.

4 Empirische Untersuchung über den Zusammenhang von (Gewalt-) Verbrechen und der Emotion Wut: Anhand internationaler Daten werden Gewaltindikatoren analysiert, um den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Manifestation von Wut zu prüfen.

5 Zusammenfassung: Die gewonnenen Erkenntnisse werden hier zusammengeführt und zeigen auf, dass Emotionen sowohl durch biologische als auch durch kulturelle Faktoren geformt werden.

Schlüsselwörter

Wut, Emotionen, Kulturabhängigkeit, Sozialisation, Gewaltverbrechen, Kriminalitätsrate, Macht, Status, psychologische Theorien, soziologische Theorien, internationale Statistik, Basisemotionen, Emotionsarbeit, Aggression, interkultureller Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Emotionen, insbesondere Wut, durch soziale und kulturelle Rahmenbedingungen beeinflusst werden und welche Rolle dabei die Sozialisation spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Emotionsentstehung sowie die empirische Untersuchung von Gewaltverbrechen als Indikator für gesellschaftlich bedingte Wut.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Emotionen kultur- und sozialisationsabhängig sind und ob eine höhere Gewaltrate in einer Gesellschaft auf ein höheres Aufkommen von sozial bedingter Wut schließen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit psychologischen und soziologischen Modellen mit einer quantitativen Analyse internationaler UNODC-Kriminalitätsdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Basis, in der Konzepte wie Macht und Status diskutiert werden, und einen empirischen Teil, der Daten aus Deutschland, Frankreich, Mexiko und Panama vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Wut, Sozialisation, Kulturabhängigkeit, Gewaltverbrechen, Macht, Status und Emotionsregulation.

Welche Rolle spielt die "Emotionsarbeit" nach Gerhards?

Das Konzept der Emotionsarbeit beschreibt, dass Individuen ihre geäußerten Emotionen an die normativen Erwartungen ihres kulturellen Umfelds anpassen, was zu Diskrepanzen zwischen tatsächlicher und sichtbarer Gefühlslage führen kann.

Warum wurde Panama als Vergleichsland gewählt?

Panama dient zusammen mit Mexiko als Beispiel für den zentralamerikanischen Kulturraum, um die Auswirkungen von sozialem Stress und Machtasymmetrien auf Gewaltphänomene zu untersuchen.

Welche Bedeutung hat der Urbanisierungsgrad für die Wutentstehung?

Ein hoher Urbanisierungsgrad führt laut den untersuchten Theorien oft zu einer höheren Dichte an Stressfaktoren, die in Verbindung mit sozialer Ungleichheit die Wahrscheinlichkeit für gewalttätige Wutausbrüche erhöhen können.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Äußerung der Emotion Wut als Ergebnis von Sozialisation und Kultur
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltung
Menschliche Entwicklung im Kulturvergleich
Note
2,0
Autor
Stephan Ackerschott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
30
Katalognummer
V262542
ISBN (eBook)
9783656516101
ISBN (Buch)
9783656516194
Sprache
Deutsch
Schlagworte
äußerung emotion ergebnis sozialisation kultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Ackerschott (Autor:in), 2013, Die Äußerung der Emotion Wut als Ergebnis von Sozialisation und Kultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262542
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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