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Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport

Vergleichende Untersuchung zweier Ausbelastungstests im Rampen- und Stufendesign

Title: Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport

Scientific Study , 2011 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom Sportwissenschafter Andreas Bocek (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Die Sportmedizin ist eine vergleichsweise junge Wissenschaftsdisziplin, deren Themen uns im Alltag und vor allem während des Sporttreibens und Trainierens begegnen, da sie auf den menschlichen Körper und dessen Funktionen während körperlicher Belastungen bezogen sind.
"Sie ist derjenige Teil der theoretischen und praktischen Medizin, der den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie des Bewegungsmangels auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe untersucht, mit dem Ziel, die Kenntnisse den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Medizin sowie der Prävention und Rehabilitation und dem Sport dienlich zu machen" (Dickhut 2000).

Um im Leistungssport die gesetzten Ziele zu erreichen, bedarf es ein optimales Training, was bedeutet, mit möglichst geringem Zeitaufwand den bestmöglichsten Trainingseffekt zu erzielen.
Die Kontrolle des aktuellen Trainingszustandes ist für jeden Spitzensportler ein wichtiger Bestandteil des Trainingsprozesses.
Nicht nur die Sportler, sondern auch ihre jeweiligen Trainer wollen über den aktuellen Leistungsstand informiert werden. Als Schlussfolgerung dieser Kontrollen geht hervor, wo die Stärken des Sportlers liegen und wo er noch Reserven hat. Die Konsequenz ist demnach die Anpassung des laufenden Trainingsprozesses an diese Ergebnisse.

In der leistungsdiagnostischen Praxis hat sich das Verfahren der klassischen Spiroergometrie zur Bestimmung der individuellen Leistungsfähigkeit etabliert. Diese Analysemethode bezeichnet im weitesten Sinne eine Analyse der Atemluft unter einer definierten Belastung und dient als zentrales Element der Trainingssteuerung.

Im Rahmen des Seminars „Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport“ wurden spiroergometrische Labortests anhand mehrerer Studenten durchgeführt.
Die folgende vergleichende Untersuchung im Rampen- und Stufendesign soll dazu dienen, neben den metabolischen und ventilatorischen Schwellen vor allem die maximale Leistung eines Probanden zu erschließen. Dabei ist von Interesse, ob nach einstündiger Pause die zuvor erbrachte Leistung auch im zweiten Belastungstest zu wiederholen ist.

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein Stufen- mit einem Rampenprotokoll zu vergleichen und deren Resultate zu deuten.
Des Weiteren werden Grundlagen über die Testverfahren skizziert, die Durchführung der Spiroergometrie beschrieben und die Ergebnisse dieser Messung aufzeigt und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Spiroergometrie

2.1.1 Ziele der Spiroergometrie

2.1.2 Parameter der Spiroergometrie

2.1.3 VO2max vs. VO2peak

2.2 Schwellenkonzepte

2.3 Ausbelastungskriterien

2.4 Belastungsprotokolle – Stufe und Rampe

2.4.1 Stufenprotokoll

2.4.2 Rampenprotokoll

2.5 Patienten vs. Sportler vs. Kinder

2.6 Material und Methoden

2.7 Daten des Probanden

2.8 Studiendesign und Durchführung

3 Ergebnisse

3.1 Rampentest

3.1.1 Herzfrequenz

3.1.2 Laktatkurve

3.1.3 Respiratorischer Quotient

3.1.4 Atemfrequenz

3.1.5 Atemäquivalenz

3.1.6 Sauerstoffaufnahme (STPD)

3.2 Stufentest

3.2.1 Herzfrequenz

3.2.2 Laktatkurve

3.2.3 Respiratorischer Quotient

3.2.4 Atemfrequenz

3.2.5 Atemäquivalenz

3.2.6 Sauerstoffaufnahme (STPD)

4 Diskussion

4.1 Vergleich Herzfrequenz

4.2 Vergleich Laktatkurven

4.3 Vergleich Respiratorischer Quotient

4.4 Vergleich Atemfrequenz

4.5 Vergleich Atemäquivalent

4.6 Vergleich Sauerstoffaufnahme (STPD)

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist der direkte Vergleich zwischen einem Stufenprotokoll und einem Rampenprotokoll innerhalb der leistungsdiagnostischen Spiroergometrie, um die Belastungsreaktionen und die Leistungsfähigkeit eines Probanden zu analysieren und zu deuten.

  • Methodische Grundlagen der Spiroergometrie und Belastungsprotokolle
  • Einfluss von Stufen- und Rampendesign auf physiologische Parameter
  • Untersuchung der Regenerationsfähigkeit durch wiederholte Ausbelastung
  • Vergleich metabolischer und ventilatorischer Kennwerte unter Belastung
  • Analyse der individuellen Leistungsfähigkeit eines Sportstudenten

Auszug aus dem Buch

2.4 Belastungsprotokolle – Stufe und Rampe

Bei den Testverfahren der spiroergometrischen Leistungsdiagnostik wird zwischen zwei Grundtypen differenziert. Dabei handelt es sich zum einen um rampen- und zum anderen um stufenförmige Belastungsprotokolle, welche nachfolgend vorgestellt werden.

Die wesentlichen Merkmale eines Stufenprotokolls sind die Stufenhöhe und die Stufenlänge. Die Stufenhöhe gibt die Differenz der zu erbringenden Leistung zwischen den einzelnen Stufen an. Die Stufenlänge beschreibt die Dauer, über welche die entsprechende Leistung in der jeweiligen Stufe erbracht werden muss.

Entscheidend für einen optimalen Verlauf der Leistungsdiagnostik ist hauptsächlich die optimale Wahl der Höhe der Eingangsstufe, um nachfolgend über die stufenartige Steigerung mindestens fünf Stufen absolvieren zu können, so dass eine Testzeit von etwa 12 bis 15 Minuten erreicht wird.

Das Stufenprotokoll dient besonders der Diagnostik von Laktatschwellen und wird in der Regel bis zur maximalen Ausbelastung durchgeführt.

Während man bei einem Rampenprotokoll starke Verschiebungen zwischen aktuell erbrachter Leistung und der entsprechenden Laktaktkonzentration im Blut provozieren würde, lässt sich durch geeignete Stufenlängen von 2,5 bis 3 Minuten diese Fehlerquelle minimieren und der tatsächliche Zusammenhang beider Parameter feststellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die sportmedizinische Relevanz der Leistungsdiagnostik ein und beschreibt das Ziel der Untersuchung, zwei verschiedene Belastungstests bei einem Probanden zu vergleichen.

2. Theorie: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen der Spiroergometrie, Schwellenkonzepte, Ausbelastungskriterien sowie die Unterschiede zwischen Stufen- und Rampenprotokollen.

3 Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert detailliert die Daten der durchgeführten Belastungstests für den Rampentest und den Stufentest, unterteilt in die jeweiligen physiologischen Messgrößen.

4 Diskussion: Hier werden die erhobenen Daten des Rampen- und Stufentests gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in den Belastungs- und Erholungsreaktionen kritisch zu analysieren.

5 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse der Leistungsdiagnostik und ordnet die Leistungsfähigkeit des Probanden in den sportwissenschaftlichen Kontext ein.

Schlüsselwörter

Spiroergometrie, Leistungsdiagnostik, Stufenprotokoll, Rampenprotokoll, Laktatschwelle, Ausbelastung, Sauerstoffaufnahme, respiratorischer Quotient, Herzfrequenz, Atemäquivalent, Belastung, Erholung, Sportmedizin, Leistungsfähigkeit, Trainingssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die physiologischen Reaktionen eines Probanden bei zwei unterschiedlichen Belastungsprotokollen (Stufen- vs. Rampendesign) in der Spiroergometrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Leistungsdiagnostik, der Analyse metabolischer und ventilatorischer Kennwerte sowie dem methodischen Vergleich von Stufen- und Rampenbelastungstests.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die vergleichende Analyse der Testresultate beider Protokolle und die Beantwortung der Frage, ob der Proband nach einer einstündigen Pause die zuvor erbrachte Leistung erneut abrufen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der spiroergometrischen Leistungsdiagnostik auf dem Fahrradergometer unter Einhaltung strenger Belastungs- und Substitutionsrichtlinien angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Untersuchung, die detaillierte Darstellung der Testergebnisse (Herz- und Atemfrequenz, Laktat, RQ) und eine anschließende vergleichende Diskussion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Spiroergometrie, Leistungsdiagnostik, Ausbelastungskriterien, Laktatschwellen, Sauerstoffaufnahme und der respiratorische Quotient.

Wie unterschied sich die Laktatkurve zwischen den beiden Tests?

Der Laktatmaximalwert im Stufentest lag um 1,6 mmol/l höher als beim Rampentest, wobei die Laktatwerte im Stufentest ab der 280-Watt-Stufe besonders stark anstiegen.

Was sagt die Regeneration über den Leistungsstand des Probanden aus?

Die Fähigkeit, nach einer einstündigen Pause die Leistung nicht nur zu wiederholen, sondern im zweiten Test sogar zu steigern, deutet auf eine sehr gute Regenerationsfähigkeit des Probanden hin.

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Details

Title
Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport
Subtitle
Vergleichende Untersuchung zweier Ausbelastungstests im Rampen- und Stufendesign
College
http://www.uni-jena.de/  (Istitut für Sportwissenschaft)
Course
Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport
Grade
1,7
Author
Diplom Sportwissenschafter Andreas Bocek (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V262599
ISBN (eBook)
9783656510048
ISBN (Book)
9783656510239
Language
German
Tags
sportmedizinische aspekte leistungssport vergleichende untersuchung ausbelastungstests rampen- stufendesign
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Sportwissenschafter Andreas Bocek (Author), 2011, Sportmedizinische Aspekte im Leistungssport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262599
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