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Differenzierung von Graumischungen - Ein Experiment

Title: Differenzierung von Graumischungen - Ein Experiment

Scientific Study , 2001 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ewa Wrobel (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Mit Hilfe des Experiments ,,Differenzierung von Graumischungen" möchte ich das Phänomen aufklären, warum bestimmte Graumischungen bei hellem Licht heller empfunden werden, als ihr tatsächlicher Schwarz -und Weiß-Anteil. Worauf könnte man diese Erscheinung zurückführen? Meine Vermutung geht in die Richtung, dass hier die vorherrschenden Lichtverhältnisse die Weiß-Anteile in der Graumischung beeinflussen.
Ich habe mit einer Gruppe von 10 Personen, einer abhängigen Stichprobe, das folgende Experiment durchgeführt. Darin sollen die Vpn in zwei Lichtverhältnissen (Bed.1 und Bed.2) eine Graumischung ,,identifizieren"!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kurze Zusammenfassung (Abstract)

2. Einleitung (introduction)

2.1. Theorie

2.2. Entwicklung der Fragestellung

2.3. Hypothesenbildung

3. Methode (method)

3.1. Bestimmung der wichtigsten Bestimmungsstücke

3.2. Operationalisierung der Variablen

3.3. Durchführung (procedure)

3.3.1. Stichprobe

3.3.2. Die Aufstellung des Versuchsplans (design)

3.3.3. Die Platzierung der Vpn

3.3.4. Das verwendete Material

3.4. Mögliche Störvariablen und deren Kontrolle

4. Ergebnisse (results)

4.1. Ergebnisse des Experiments

4.2. Prüfverfahren

4.3. Anhang

4.3.1. Instruktion

4.3.2. Grauskala

5. Diskussion (discussion)

6. Zusammenfassung (summary)

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss unterschiedlicher Lichtverhältnisse auf die menschliche Wahrnehmung und Differenzierungsfähigkeit von Graumischungen. Ziel ist es zu prüfen, ob schwaches Licht, welches die Stäbchen im Auge aktiviert, eine präzisere Einschätzung der Schwarz-Weiß-Anteile ermöglicht als helles Licht.

  • Einfluss der Helligkeit auf die visuelle Wahrnehmung
  • Unterscheidung zwischen Zapfen- und Stäbchenaktivität
  • Experimentelle Erfassung von Graustufen-Differenzierungen
  • Methodik zur Kontrolle von Störvariablen
  • Statistische Hypothesenprüfung mittels Wilcoxon-Test

Auszug aus dem Buch

Definition des Begriffs Irradiation

Die Ausbreitung bzw. die Ausstrahlung einer Nervenerregung oder besonders von Schmerzen über den normalen physiologischen Bereich hinaus.

In der Wahrnehmungspsychologie und in der physiologischen Optik ist es die Bezeichnung für alle Kontrasterscheinungen, welche auf Abweichungen von der punktförmigen Vereinigung der Lichtstrahlen auf der Netzhaut des Auges, auf mehrfacher Reflexion der Strahlen an innerokularen Flächen, sowie ihrer Streuung im Glaskörper und in hornhautnahen Netzhautschichten beruhen. Darüber hinaus sind physiologische Ursachen wie Adaptationsvorgänge zur Erklärung dieser Phänomene mit heranzuziehen.

Die bekannteste Irradiationserscheinung ist die optische Täuschung, dass helle Objekte auf dunklem Hintergrund größer erscheinen als objektiv gleich große dunkle Gegenstände auf hellem Hintergrund. Der Unterschied wird dabei umso deutlicher, je höher die Adaptationsleuchtdichte ist. Dies erklärt auch die scheinbare Vergrößerung hellglänzender Objekte über ihre wahre Größe hinaus.

Auf Basis dieser Annahmen bin ich der Meinung, dass bei hellen Lichtverhältnissen der weiße Teil meines Grautones zu viele Lichtstrahlen zur Verfügung hat, die reflektiert werden können, und somit der weiße Anteil des Grautones auf die Vp einen größeren Eindruck macht, als es tatsächlich der Fall ist. Daraus resultiert eine „optisch getäuschte“ Wahrnehmung eines (dann heller erscheinenden) Grauwertes!

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurze Zusammenfassung (Abstract): Die Arbeit umreißt die Untersuchung der Graustufenwahrnehmung bei unterschiedlichen Lichtintensitäten anhand eines Experiments mit 10 Testpersonen.

2. Einleitung (introduction): Hier werden die theoretischen Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie, insbesondere die Funktion von Zapfen und Stäbchen sowie das Phänomen der Irradiation, dargelegt.

3. Methode (method): Dieses Kapitel beschreibt den Versuchsaufbau, die Stichprobe und das absteigende Verfahren zur Messung der Exaktheit der Graustufeneinschätzung unter variierten Lichtbedingungen.

4. Ergebnisse (results): Die erhobenen Daten werden tabellarisch ausgewertet und mittels eines Wilcoxon-Tests auf statistische Signifikanz überprüft.

5. Diskussion (discussion): Die experimentelle Prozedur wird kritisch hinterfragt, wobei Verbesserungspotenziale und methodische Alternativen wie die Student-t-Verteilung diskutiert werden.

6. Zusammenfassung (summary): Das Kapitel fasst die gesamte Untersuchung, von der Forschungsfrage über die Durchführung bis zum Fazit, noch einmal prägnant zusammen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen zur Wahrnehmungspsychologie und zu experimentellen Methoden.

Schlüsselwörter

Wahrnehmungspsychologie, Graumischungen, Lichtverhältnisse, Irradiation, Stäbchen, Zapfen, Hell-Dunkel-Unterscheidung, Experiment, abhängige Stichprobe, Wilcoxon-Test, visuelle Wahrnehmung, Grauskala, Dunkeladaptation, Schwarz-Weiß-Anteil, Wahrnehmungsgenauigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Lichtintensitäten die menschliche Fähigkeit beeinflussen, Grautöne bzw. deren zugrunde liegende Schwarz-Weiß-Anteile exakt zu unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wahrnehmungspsychologie, die physiologischen Prozesse im Auge (Zapfen vs. Stäbchen), das Phänomen der Irradiation sowie experimentelle Methoden in der Psychologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob bei schlechten Lichtverhältnissen eine präzisere Differenzierung von Graustufen möglich ist als bei hellem Licht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein experimenteller Versuchsaufbau mit einer abhängigen Stichprobe von 10 Personen verwendet, wobei die Ergebnisse statistisch mit dem Wilcoxon-Test für Paardifferenzen geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung, die detaillierte Beschreibung der experimentellen Durchführung (inkl. Störvariablenkontrolle) sowie die mathematische Auswertung der Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wahrnehmungspsychologie, Graumischungen, Irradiation, Hell-Dunkel-Unterscheidung, Wilcoxon-Test und Dunkeladaptation.

Welche Rolle spielt die Dunkeladaptation im Experiment?

Die Dunkeladaptation ist entscheidend, da das Auge eine Zeitspanne von ca. 7 Minuten benötigt, um sich an schwache Lichtverhältnisse anzupassen, damit die Stäbchen für die Hell-Dunkel-Unterscheidung aktiviert werden können.

Warum wurde der Wilcoxon-Test gewählt?

Der Test wurde gewählt, da die Stichprobe mit 10 Personen zu klein ist, um eine Normalverteilung zu garantieren, was jedoch eine Voraussetzung für den alternativ diskutierten t-Test wäre.

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Details

Title
Differenzierung von Graumischungen - Ein Experiment
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Methodenlehre, Marketing)
Course
Allgemeine Psychologie
Grade
1,0
Author
Ewa Wrobel (Author)
Publication Year
2001
Pages
23
Catalog Number
V2627
ISBN (eBook)
9783638115872
Language
German
Tags
Wie reagiert das menschliche Auge auf bestimmte Veränderungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ewa Wrobel (Author), 2001, Differenzierung von Graumischungen - Ein Experiment, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2627
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